The Dark Knight

DARK KNIGHT, THE

  • ,
  • 146 Minuten,
  • Sprachen:

    • Deutsch,
    • Englisch
Darsteller:
Regie:
Genre:
  • Inhalt
  • Kritik
Sie bekämpfen gemeinsam die Verbrechen in Gotham City, und das bisher mit enorm großen Erfolg: Batman als The Dark Knight (Christian Bale; The New World, Public Enemies) und der Polizist Jim Gordon (Gary Oldman; Batman Begins, Dame, König, As, Spion). Nachdem Batman und Gordon es geschafft haben, Gotham City vor der Zerstörung durch Ra's al Ghul zu bewahren, sollte eigentlich Ruhe in der Stadt einkehren. Doch ein neuer Bösewicht hat seine Zelte aufgebaut.


The Dark Knight und der psychopathischste Clown der Neuzeit


Bekannt ist der geheimnisvolle Unbekannte nur unter dem Namen „Joker“ (Heath LedgerRitter aus Leidenschaft, Brokeback Mountain). Joker ist ein Psychopath wie er im Buche steht: sein Gesicht schminkt er stets zu einer hässlichen Clownsfratze, deren Mundwinkel durch Narben zu einem grotesken breitem Grinsen verzogen sind. Das erste Mal taucht der kriminelle Joker bei einem Banküberfall auf der Bildfläche auf. Brutal und ohne Gewissen geht er bei seinem Überfall vor und schafft es so, die Aufmerksamkeit von Batman und der Polizei auf sich zu ziehen.

Um noch mehr Unterstützung bei ihrem Kampf für das Gute zu bekommen, brauchen Batman und Gordon politische Unterstützung. Sie entscheiden sich für den neuen Bezirksanwalt Harvey Dent (Aaron Eckhart; The Rum Diary, Olympus Has Fallen), der bei der Bevölkerung äußerst beliebt ist. Außerdem ist er mit Rachel Dawes (Maggie Gyllenhaal; Liebe ist Nervensache, Paris, je t‘aime) liiert, der Jugendliebe von Batman alias Bruce Wayne.

Aber nicht nur der Joker treibt in Gotham sein Unwesen, auch die Mafia ist noch in der Stadt. Durch Batman bekommen sie jedoch immer mehr Gegenwind und entschließen sich, ihr Geld in Sicherheit zu bringen. Doch so einfach ist das gar nicht. Ohne Vorwarnung kreuzt der Joker bei der Mafia auf. Er erklärt den Mafiabossen, dass Batman sich das Geld schnappen wird, außer er, der Joker, hilft ihnen. Doch für seine Hilfe möchte der Psychopath mit dem Clownsgesicht auch eine gerechte Entlohnung haben: 50 Prozent des gesamten Vermögens – dafür ist er bereit Batman auszuschalten.

Explosionen, Morde, verstrickte Geschichten und ein absolut hervorragender Psychopath bringen Batman in The Dark Knight auf jeden Fall zum schwitzen…

Rechte: TM & © Warner Bros. Entertainment Inc. All Rights Reserved.

Regisseur Tim Burton (Dark Shadows, Sleepy Hollow) hat das geschafft, was viele sich wünschen: er hat mit den beiden ersten Batman-Filmen Kinogeschichte geschrieben und damit einen wunderbaren Auftakt für die Comic-Reihe auf der Leinwand geschaffen. Doch dann kam Joel Schumacher (Der Klient, Die Jury) mit Batman und Robin und versetzte der Reihe damit einen heftigen Stoß, fast einen Todesstoß. Selbst der damalige Hauptdarsteller George Clooney (Up in the Air, Ocean’s 12) ließ kein gutes Haar an dem Film. Es musste also dringend etwas passieren, wenn Batman wieder zu altem Glanze gelangen sollte.

Für diese zugegebenermaßen wirklich schwere Aufgabe wurde der Independent-Regisseur Christopher Nolan (Inception, Insomnia) herangezogen. Und der machte das einzig Richtige: er setzt alles auf null, konzipierte ein neues Konzept und erschuf Batman Begins. Sein Film unterschied sich deutlich von den Vorgängern, war düsterer, klarer und viel realistischer. Viele fragten sich, ob der Regisseur mit The Dark Knight an seinen Erfolg anknüpfen könnte, oder ob er wie andere an der Reihe doch noch scheitern würde. Doch weit gefehlt: Mit The Dark Knight katapultierte sich Christopher Nolan in neue Höhen der Filmkunst. The Dark Knight ist übrigens der erste Comic-Film, bei dem der Name des Helden nicht im Titel steht.


Heath Ledger spielt den Joker mit einer unglaublichen Verrücktheit


So düster, wie die Inszenierungen von Christopher Nolan, so düster sind auch die Geschehen in Gotham City bei The Dark Knight. Dieses Mal sieht sich Batman einem Psychopathen gegenüber, den man nicht schöner hätte darstellen können: Der Joker (Heath Ledger; Ritter aus Leidenschaft, Brokeback Mountain) ist durch und durch wahnsinnig. Heath Ledger spielte ihn mit einer unglaublich glaubhaften Mimik und Verrücktheit, die jeden Zuschauer in den Bann zieht.

Schon allein der erste Auftritt von Joker in The Dark Knight ist trickreich, explosiv und zeigt sofort, mit was für einer Art von Widersacher es Batman (Christian Bale; The New World, Public Enemies) dieses Mal zu tun hat. Bei einem Banküberfall manipuliert der Joker seine Komplizen so, dass sie sich am Ende alle selbst umbringen und nur noch er übrig bleibt. Das Geld, das er bei dem Überfall stielt, bedeutet ihm jedoch nichts. Denn es gehört den Mafiabossen von Gotham City – und so sind diese bald gezwungen gemeinsame Sache mit dem Psychopathen zu machen – der durch sein hässlich geschminktes Clownsgesicht und die durch Narben zu einem Grinsen verzogene Fratze das Sinnbild eines Verrückten ist. Das Besondere am Joker: Er ist anders, als andere Bösewichte. Er tut nichts, weil er daraus einen Nutzen ziehen möchte, er liebt nur das Chaos. Er ist gefühlskalt und völlig emotionslos, dabei hat er ein irres Lachen und ist ein wahres Monster – der perfekte Gegenspieler für einen Helden wie Batman.

Was The Dark Knight noch stärker macht, als der Kampf zwischen dem Joker und Batman, ist die Geschichte drum herum: Der strahlende, neu aufsteigende Held der Stadt, Bezirksstaatsanwalt Henry Dent (Aaron Eckhardt; The Rum Diary, Olympus Has Fallen) ist der neue Verbündete von Batman. Doch während The Dark Knight macht Henry einen verblüffenden und äußert schockierenden Wandel durch – der ein weiteres zentrales Thema des Films ist und von Anfang bis Ende gut dargestellt wird.

Bei diesem Batman-Film kann der Zuschauer nie sicher sein, was als nächstes passiert, der Plot schlägt schnellere Haken als ein gehetztes Kaninchen, bleibt unvorhersehbar, spannend und actionreich. Dieser Film ist weit mehr als eine Comicverfilmung mit dem Motto „Gut gegen Böse, Held gegen Antiheld“. 

Im gleichen Atemzug muss bei einer Kritik zu The Dark Knight aber auch erwähnt werden, dass kurz nach den Dreharbeiten der Joker-Darsteller Heath Ledger mit gerade einmal 28 Jahren überraschend verstarb. Joker war die tragende Rolle in The Dark Knight und Ledgers Darstellung die Stärkste im gesamten Film. Dieser Joker, und damit auch Heath Ledger, bleibt unvergessen. Denn das kann man sagen: Heath Ledgers Joker wird in der Filmwelt als beste Performance eines Schauspielers in einer Comic-Verfilmung gehandelt.

Aber nicht nur der Joker wurde grandios besetzt, auch Christian Bale als Batman überzeugt auf ganzer Linie in The Dark Knight und es dürfte keinen bessere Batman geben. Er ist stets präsent und verkörpert Batman so, wie ihn sich alle vorstellen. Zu sagen ist: egal um was es geht, ob Drehbuch, Besetzung, Darstellung, Kameraführung oder Effekte: The Dark Knight überzeugt in allen Punkten und ist ein MUSS für Comic-Liebhaber und Actionfans!

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