Woody Allen Filme

Geburtsname: Allan Stewart Konigsberg
Geburtstag: 1. Dezember 1935 in New York (USA)
Wichtigste Auszeichnungen: Vier Oscars sowie 19 weitere Oscar-Nominierungen, vier Golden Globes, sechs BAFTA Awards

Mini-Biographie:

Woody Allen ist für viele einfach nur Der Stadtneurotiker. Aber der New Yorker Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler drehte im Laufe seiner mehr als 50-jährigen Karriere eine große Bandbreite von Filmen unterschiedlichster Art wie etwa Hannah und ihre Schwestern, Midnight in Paris sowie Vicky Cristina Barcelona. Und der Erfolg gibt ihm dabei recht: Vier Oscars gewann Woody Allen, dazu gesellen sich 19 weitere Oscar-Nominierungen.

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Filme von und mit Woody Allen

Beste Filmzitate von Woody Allen

"Sagen Sie nichts gegen Masturbation - es ist Sex mit jemandem, den man wirklich liebt."
Woody Allen alias Alvy Singer in Der Stadtneurotiker

"Wenn ich zwischen dem Papst und einer Klimaanlage zu wählen hätte, würde ich die Klimaanlage wählen."
Woody Allen alias Harry in Harry außer sich

"Ich sollte nach Paris fliegen und vom Eiffelturm springen, dann wäre ich tot! Wisst ihr, wenn ich mit der Concorde fliege, dann könnte ich drei Stunden früher tot sein, das wäre wunderbar."
Woody Allen alias Joe in Alle sagen: I love you

Wichtigste Auszeichnungen:

2014: Ehren-Golden-Globe „Cecil B. DeMille Award“ für sein Lebenswerk
2012: Oscar und Golden Globe für das Beste Drehbuch für Midnight in Paris
2009: Golden Globe für die Beste Komödie für Vicky Cristina Barcelona
1997: BAFTA-Award Ehrenpreis für herausragende und besondere Verdienste für das Kino
1993: BAFTA-Award für das Beste Drehbuch für Ehemänner und Ehefrauen
1987: Oscar und BAFTA Award jeweils für das Beste Drehbuch sowie ein BAFTA-Award für den Besten Film für Hannah und ihre Schwestern
1986: Golden Globe für das Beste Drehbuch sowie zwei BAFTA-Awards für das Beste Drehbuch und den Besten Film für The Purple Rose of Cairo
1980: BAFTA Award für das Beste Drehbuch für Manhattan
1978: Zwei Oscars und zwei BAFTA Awards für jeweils das Bestes Drehbuch sowie für die Beste Regie für Der Stadtneurotiker
1975: Silberner Bär für das Lebenswerk

Woody Allen Biographie

Als Allan Stewart Konigsberg wird Woody Allen am 1. Dezember 1935 in der New Yorker Bronx geboren. Schon früh zeigt sich Woody Allens komödiantisches Talent - und das Talent, daraus Profit zu schlagen. Bereits als Schüler schreibt der "Red" genannte Woody Allen Gags für Zeitungskolumnisten. Bei dem einen Spitznamen soll es aber nicht bleiben. Woody Allen knüpft schnell Kontakte und überzeugt mit seinem Sinn für Humor. Bald verdient er als Gag-Schreiber für TV-Shows und Zeitungen mehr als seine Eltern gemeinsam - und legt sich einen Künstlernamen zu. Mit 17 Jahren wird aus Allan Konigsberg Heywood Allen, genannt Woody. Der Grundstein einer Karriere ist gelegt.

Die Geburtsstunde des Stadtneurotikers

1961 wagt sich Woody Allen schließlich selbst ins Scheinwerferlicht. Als Stand-up-Comedian ist er von nun an regelmäßig auf den New Yorker Bühnen zu sehen - was er auch der von ihm geschaffenen Bühnenpersönlichkeit verdankt. Woody Allen kreiert den neurotischen und linkischen Intellektuellen, der sich wie ein roter Faden durch viele seiner Werke zieht. Mit Stand-up-Comedy allein begnügt sich Woody Allen jedoch nicht. 1966 kommt sein erstes von ihm geschriebenes Stück an den Broadway. Und genau dem hat er auch seine spätere Filmkarriere zu verdanken. 1969 kommt das Stück Don't drink the Water als TV-Produktion heraus - und enttäuscht Woody Allen. Klar, dass der umtriebige New Yorker nun selbst vor und hinter der Filmkamera aktiv werden will.

Klamauk-Jahre von Woody Allen

Waren die ersten Filme von Woody Allen oft noch durch absurden Humor gekennzeichnet, wie etwa Der Schläfer (mit Diane Keaton, John Beck), entwickeln sich die Filme im Laufe seiner mehr als 50 Jahre währenden Karriere immer weiter. Woody Allen will nicht für alle Zeiten auf eine Rolle, die des Clowns, festgelegt werden. In den frühen 70er-Jahren purzeln so noch riesenhafte Erdbeeren durchs Bild und Schafe in Reizwäsche sitzen in Betten, wie zum Beispiel in Was Sie schon immer über Sex wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten (mit Gene Wilder und Burt Reynolds). Doch bald bekommen die Filme von Woody Allen einen ernsteren Unterton. Seine erste wirklich ernsthafte Rolle übernimmt Woody Allen 1976 in Der Strohmann (mit Zero Mostel, Herschel Bernardi). Und dann folgt auch schon sein größtes Werk: 1976 dreht Woody Allen mit Diane Keaton (Der Pate, Was das Herz begehrt) in der Hauptrolle die intellektuelle Komödie Der Stadtneurotiker. Damit feiert Woody Allen die Abkehr vom Klamauk und zeigt erstmals, was er kann, ohne nur bereits bestehende Filme zu kopieren. Die Academy dankt es Woody Allen mit vier Oscars - für den besten Film, die beste Hauptdarstellerin, bestes Original-Drehbuch sowie für die Regie. Auch das Drama Innenleben (1978, mit Diane Keaton, Kristin Griffith) und der in Schwarz-Weiß gehaltene Manhattan (1979, mit Meryl Streep, Diane Keaton) zeigen jeweils die ernsthaftere, reflektierende Seite von Woody Allen. Zu diesem Zeitpunkt hat Woody Allen bereits zwei gescheiterte Ehen hinter sich, die Beziehung zu Diane Keaton ist am Ende. Seinem Schaffen ist das nur zuträglich. Anno 1980 komplettiert Woody Allen mit Stardust Memories (mit Charlotte Rampling, Jessica Harper) die sogenannte New-York-Trilogie mit Der Stadtneurotiker und Manhattan - Woody Allens Liebeserklärung an den Big Apple und zugleich seine größten Erfolge.

Woody Allen: Von der Komödie zur Tragikomödie

Im nächsten Schaffensjahrzehnt widmet sich Woody Allen immer mehr der Tragikomödie. Happy Ends sind bei Woody Allen keine Selbstverständlichkeit und allzu oft sind die Protagonisten am Ende des Films noch unglücklicher als zu Beginn. Doch ausgerechnet mit einer weiteren Komödie feiert Woody Allen seinen nächsten großen Erfolg. Hannah und ihre Schwestern mit Michael Caine (The Dark Knight, Batman Begins), Mia Farrow (Rosemaries Baby, Der große Gatsby) und Carrie Fisher (Krieg der Sterne, Harry und Sally) ist bei Kritikern wie Publikum beliebt und räumt bei den Academy Awards drei Statuen ab (Drehbuch; weibliche und männliche Nebenrolle).

Woody Allen gegen Mia Farrow

Privat gerät Woody Allen in dieser Zeit ins Straucheln. 1992 endet die Beziehung zu Mia Farrow mit Ehemänner und Ehefrauen. Der Film thematisiert Treue und Beziehungsunfähigkeit - und gibt wohl auch hier Einblicke in das Seelenleben des einstigen Paares. Es folgen ein Sorgerechtsstreit um die gemeinsamen Adoptivkinder und eine Anklage wegen Missbrauchs einer Tochter, die aber zu keiner Verurteilung führt. Zwanzig Jahre später - Woody Allen soll da für sein Lebenswerk geehrt werden - kommt das Thema des Missbrauchs wieder hoch. Mit dem "Trennungsgrund" ist Allen da aber noch immer verheiratet. Woody Allens Gattin Soon-Yi ist das Adoptivkind von Ex-Partnerin Mia Farrow.

Woody Allen dreht in Europa

Die 2000er Jahre lassen sich am besten als Woody Allens europäisches Jahrzehnt beschreiben. Der New Yorker schaut in dieser Zeit über den amerikanischen Tellerrand und es scheint ihm zu gefallen, was er sieht: 2005 wird Match Point mit Scarlett Johansson (Iron Man 2, Lost in Translation) und Jonathan Rhys Meyers (Mission: Impossible III, Vanity Fair) als frischer, neuer Allen in den Kinos gefeiert. Gedreht wird der Melodram-Thriller komplett in England, ebenso wie Cassandras Traum (2007, Colin Farrell, Ewan McGregor) und Scoop - der Knüller (2006, Hugh Jackman, Scarlett Johansson). Seine Reise führt Woody Allen weiter nach Spanien, wo mit Penélope Cruz (The Counselor, Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten) und Scarlett Johansson die Filmkomödie Vicky Cristina Barcelona (2008) entsteht und weiter nach Paris (Midnight in Paris), Rom (To Rome with Love) und weiter nach Südfrankreich, wo Magic in the Moonlight mit Colin Firth (The King's Speech, Mamma Mia!) gefilmt wird.

2014 kommt mit Blue Jasmine wieder ein amerikanischer Film von Woody Allen in die Kinos. Die Hauptrolle - neben Cate Blanchett (Der seltsame Fall des Benjamin Button, Filmreihe Der Herr der Ringe) - spielen dabei New York und San Francisco. Noch im selben Jahr geht es wieder nach Europa, genauer gesagt an die Côte d’Azur. Hier dreht Woody Allen die Komödie Magic in the Moonlight (2014). Der Plot, in dem ein zynischer Zauberer eine junge Scharlatanin überführen soll, überzeugt die Kritiker nicht vollends, dafür aber die Schauspielleistungen der beiden Hauptdarsteller Colin Firth (The King’s Speech, Genius – Die tausend Seiten einer Freundschaft) und Emma Stone (Filmreihe The Amazing Spider-Man, Zombieland). Für seine Krimi-Komödie Irrational Man (2015) holt Woody Allen abermals Emma Stone für seine weibliche Hauptrolle, den männlichen Gegenpart besetzt er mit Joaquin Phoenix (Walk the Line, Gladiator). Allerdings wird dieser Streifen zwischen all den vielen Meisterwerken von Woody Allen bald in Vergessenheit geraten. Für sein jüngstes Werk Café Society (2016) trommelt Woody Allen eine Vielzahl an Stars zusammen, unter anderem Steve Carell (Foxcatcher, Dinner für Spinner), Kristen Stewart (Filmreihe The Twilight-Saga, Snow White and the Huntsman), Jesse Eisenberg (Filmreihe Die Unfassbaren, Batman v Superman: Dawn of Justice) und Blake Lively (TV-Serie Gossip Girl, Green Lantern). In dem Liebes-Gangsterfilm rund um diverse Dreiecksbeziehungen und ein etwas zwielichtiges Etablissement im New York der 1930er Jahre läuft Woody Allen als Filmemacher noch einmal zu Hochtouren auf – und das als mittlerweile über 80-Jähriger!

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