Tom Hardy Filme

Geburtsname: Edward Thomas Hardy
Geburtstag: 15. September 1977 in Hammersmith, London (England)
Wichtigste Auszeichnungen: 1 British Independent Film Award, 1 British Academy Film Awards, 1 Oscar-Nominierung

Mini-Biographie

Tom Hardy ist ein britischer Schauspieler, den man hierzulande spätestens seit seiner Rolle als Max Rockatansky aus Mad Max: Fury Road bestens kennt. Doch auch zuvor glänzte der englische Mime in zahlreichen Blockbustern. Besonders als jeweils größenwahnsinniger Oberschurke in dem Weltraumabenteuer Star Trek: Nemesis und in der Batman-Verfilmung The Dark Knight Rises überzeugte Tom Hardy durch sein boshaft düsteres Schauspiel. Zu den weiteren Highlights in seiner Filmvita zählen unter anderem Black Hawk Down, Layer Cake, Inception und The Revenant – Der Rückkehrer – für letztgenannten Western wird Tom Hardy für einen Oscar nominiert.

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Filme mit Tom Hardy

Coole Filmzitate von Tom Hardy

Dom Cobb: „Der Preis auf meinen Kopf, war das tot oder lebendig?“
Eames: „Keine Ahnung! Mal sehen, ob sie anfangen zu schießen…“
Für jemanden, der die Träume anderer lesen kann, ist es mit der Vorhersehungskraft von Dominick „Dom“ Cobb (Leonardo DiCaprio) in dem Sci-Fi-Thriller Inception nicht sonderlich weit her. Wenigstens ist ihm sein Partner Eames (Tom Hardy) eine echte Hilfe.

„Meine Welt ist Feuer und Blut!“
So redet nur einer – nämlich Tom Hardy alias Mad Rockatansky in dem Action-Spektakel Mad Max: Fury Road. Im Laufe des Films wird er noch feststellen, dass Wasser und Sprit auch nicht so übel sind.

Leo Demidow: „Ich muss es nur beweisen, ich muss die Wahrheit ans Licht bringen!
Raisa Demidowo: „Leo, weißt Du was mit Menschen hierzulande passiert, die nach der Wahrheit verlangen? Weißt Du’s??? Die sind erledigt!
Leo Demidow: „Wir sind doch schon tot, Raisa!
In der UdSSR kurz nach dem Zweiten Weltkrieg gab es offiziell keine Serienmorde. Eine Reihe von Kindermorden bewies allerdings das Gegenteil. Und weil der in Ungnade gefallene russische Agent Leo Demidow (Tom Hardy) in dem Thriller Kind 44 die Wahrheit ans Licht bringen will, hat er nun jede Menge Ärger mit dem Ministerium für Staatssicherheit (MGB).

Wichtigste Auszeichnungen:

2016: Nominierung für einen Oscar als Bester Nebendarsteller für The Revenant – Der Rückkehrer
2015: Nominierungen für den Satellite Awards und British Independent Film Award als jeweils Bester Hauptdarsteller für Legend
2011: Rising Star Award als Bester Newcomer bei den British Academy Film Awards
2009: British Independent Film Award als Bester Hauptdarsteller für Bronson
2003: Saturn Award-Nominierung als Bester Nebendarsteller für Star Trek: Nemesis

Biographie:

Es gibt Schauspieler, die warten eine Karriere lang vergeblich darauf, einmal mit Steven Spielberg oder Ridley Scott zusammenarbeiten zu dürfen. Nicht so Tom Hardy, der zunächst sein TV-Debüt in der HBO-Kriegsserie Band of Brothers – Wir waren wie Brüder (2001; mit Damian Lewis, Ron Livingston und David Schwimmer) von den beiden Produzenten Steven Spielberg (Der Soldat James Ryan, Schindlers Liste) und Tom Hanks (Forrest Gump, Der Soldat James Ryan) gibt und noch im selben Jahr unter Regisseur Ridley Scott (Gladiator, Blade Runner) in dem Kriegsfilm Black Hawk Down (2001; mit Josh Hartnett, Ewan McGregor und Eric Bana) sein Kinoleinwand-Debüt absolviert.

Die Schauspielerei ist dem am 15. September 1977 in London geborenen Tom Hardy gewissermaßen in die Wiege gelegt. Sein Vater Edward „Chips“ Hardy ist ebenfalls Schauspieler sowie Produzent und Drehbuchautor. Allerdings kommt sein Vater vor allem aus der Comedy-Ecke, den Hang zu Komödien kann man Tom Hardy allerdings kaum vorwerfen. Seine Mutter Anne, geborene Barrett, stammt aus Irland, sie verdient ihr Geld ebenfalls mit Schauspielerei sowie als Kunstmalerin.

Star Trek für Tom Hardy als Karriereschub mit Warp 3

Bereits in seinem zweiten Leinwandabenteuer Star Trek: Nemesis (2002; mit Brent Spiner, LeVar Burton und Michael Dorn) erhält Tom Hardy eine zentrale Schlüsselrolle: als größenwahnsinniger und Erdball-bedrohender Oberschurke Shinzon übernimmt er durch einen Putsch erst den Planeten Romulus der Remulaner und macht dann der Besatzung der Enterprise rund um Captain Jean-Luc Picard (Patrick Stewart; Filmreihe X-Men, TV-Serie Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert) und Commander William Riker (TV-Serie X-Factor: Das Unfassbare, TV-Serie Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert) das Leben zur Hölle. Hier lässt sich bereits erkennen, dass Tom Hardy als Bösewicht voll in seinem Element ist. Doch trotz dieser Schurkenrolle im insgesamt zehnten Star-Trek-Film bremst die Karriere von Tom Hardy von Warp 3 runter auf einfache Lichtgeschwindigkeit. In den folgenden Jahren sieht man Tom Hardy zumeist in mehr oder weniger gewichtigen Nebenrollen. In dem Gangster-Thriller Layer Cake (2004; mit Jamie Foreman, Sienna Miller und Ben Wishaw) mit Bond-Darsteller Daniel Craig (James Bond 007 – Spectre, Verblendung) in der Hauptrolle steht er dem mit Drogen handelnden Protagonisten als dessen rechte Hand zur Seite. In dem Historienfilm Marie Antoinette (2006; mit Jason Schwartzman, Judy Davis und Rip Torn) mit Kirstin Dunst (Filmreihe Spider-Man, Wimbledon – Spiel, Satz und … Liebe) als französische Königin ist seine Rolle als Raumont kaum der Rede wert. Mehr Beachtung finden seine Darbietungen in britischen TV-Produktionen wie etwa in dem Kriegsgefangenendrama Colditz – Flucht in die Freiheit (2005; mit Damian Lewis und Sophia Myles), dem Familiendrama Gideon’s Daughter (2005; mit Bill Nighy, Emily Blunt und Miranda Richardson), dem Historien-Vierteiler Elizabeth I – The Virgin Queen (2005; mit Anne-Marie Duff, Ben Daniels und Kevin McKidd) oder dem Katastrophen-Zweiteiler Die Flut – Wenn das Meer die Städte verschlingt (2007; mit Robert Carlyle, Jessalyn Gilsig und Gottfried John).

Kommerziell ein Flop doch künstlerisch wertvoll ist die britische Filmbiografie Bronson (2008; mit Matt King, Kelly Adams und Amanda Burton), in der Tom Hardy den nach Anerkennung suchenden Strafgefangenen Michael Peterson mit Künstlernamen Charles Bronson verkörpert. Jener Bronson verheddert sich jedoch immer wieder in einen Kreislauf aus Gewalt und Verbrechen. Der Film spielt an den Kinokassen gerade mal 2 Millionen US-Dollar ein, kassiert aber etliche Preise – unter anderem Tom Hardy den British Independent Film Award als Bester Darsteller. Noch im gleichen Jahr erhält er von Regisseur Guy Ritchie (Codename U.N.C.L.E., Filmreihe Sherlock Holmes) eine tragende Nebenrolle in der Gangsterkomödie Rock N Rolla (2008; mit Tom Wilkinson, Mark Strong und Gemma Arterton) mit Gerard Butler (Olympus Has Fallen – Die Welt in Gefahr, 300) im Rampenlicht.

Tom Hardy im Dreamteam mit Leonardo DiCaprio in dem Traum-Thriller Inception

Tom Hardys erstes Karriere-Jahrzehnt endet mit einem hochgelobten und kommerziell höchst erfolgreichen Blockbuster mit dem Titel Inception (2010; mit Ken Watanabe, Michael Caine und Joseph Gordon-Levitt). In jenem Thriller mit Science-Fiction-Elementen versucht Dominick Cobb (Leonardo DiCaprio; The Wolf of Wall Street, Aviator) zusammen mit seinem Team, sich in Träume anderer Menschen einzuschleichen, um wichtige Informationen für jeweilige Auftraggeber zu erfahren. Eines Tages soll Cobb für einen Großindustriellen die Träume eines Konkurrenten jedoch nicht nur lesen, sondern gar manipulieren, um damit dessen Firmenzerschlagung einzuleiten. Allerding gilt solch eine Inception genannte Aktion als Mission Impossible – doch Cobb wird für den Erfolg Straffreiheit für den angeblichen Mord an seiner Frau in Aussicht gestellt, deshalb nimmt er an. Und Tom Hardy alias Eames ist Teil dieses Dreamteams.

Im Folgejahr trainiert sich Tom Hardy 12,5 Kilo Muskeln an, denn er steigt in Warrior (2011; mit Joel Edgerton, Nick Nolte und  Jennifer Morrison) – eine Mischung aus Sportfilm und Familiendrama – in den Ring als Mixed-Martial-Arts-Kämpfer. Hier will es das Schicksal, dass zwei sich hassende Brüder in einem Grand-Prix-Turnier mit 5 Millionen Dollar Preisgeld sich gegenüberstehen. Das Drama erhält allerorts überragende Kritiken und Tom Hardy zeigt darin seine vielleicht beste darstellerische Leistung seiner Karriere. Im Kino mehr Beachtung findet allerdings der Agententhriller Dame, König, As, Spion (2011) aus der Zeit des Kalten Krieges, in dem Tom Hardy zusammen mit Gary Oldman (Filmreihe Harry Potter, Planet der Affen: Revolution), Colin Firth (The King’s Speech, A Single Man), Mark Strong (Kingsman: The Secret Service, Der Sternwanderer) und Benedict Cumberbatch (Filmreihe Der Hobbit, TV-Serie Sherlock) ein Katz-und-Maus-Spiel um einen russischen Maulwurf beim britischen Geheimdienst spielen.

Bereits ein Jahr später spielen Tom Hardy und Gary Oldman wieder gemeinsam in einem Film – und zwar in der äußerst brutalen Romanverfilmung Lawless – die Gesetzlosen (2012; mit Shia LaBeouf, Guy Pearce und Mia Wasikowska). Der Film handelt von zwei Brüdern und Schnapsbrennern während der Prohibition in den Vereinigten Staaten und einem korrupten Gesetzeshüter, der Schwarzbrenner zu einem Schutzgeld erpresst. Ebenfalls 2012 erscheint außerdem die Geheimagenden-Dreiecksgeschichte Das gibt Ärger (2012; mit Reese Witherspoon, Chris Pine und Til Schweiger) – eine der wenigen Komödien, in denen Tom Hardy mitspielt. Cineastisches Highlight in diesem Jahr ist für Tom Hardy die Schurkenrolle als Bane im dritten Teil der Dark-Knight-Saga The Dark Knight Rises (2012; mit Gary Oldman, Michael Caine und Morgan Freeman), wo er es als größenwahnsinniger Terrorist gegen Batman (Christian Bale; Terminator: Die Erlösung, Exodus: Götter und Könige) und Catwoman (Anne Hathaway; Les Misérables, Der Teufel trägt Prada) aufnimmt. Für diese Rolle trainiert sich Tom Hardy abermals 14 Kilo Muskelmasse an – eine Übung, die er bereits aus Warrior kennt.

In dem Drama No Turning Back (2013) wagt Tom Hardy ein filmisches Experiment: er ist der einzig sichtbare Schauspieler und mimt einen Bauleiter bei einer zweistündigen Autofahrt auf dem Weg von Birmingham nach London, wo seine schwangere Ex-Geliebte im siebten Monat plötzlich einen Blasensprung erlitt. Weil er demnach nicht zur Familie heimkommt und am nächsten Tag auch nicht bei der Arbeit zu einem wichtigen Termin erscheinen kann, versucht er all dies während der Fahrt telefonisch zu regeln. Doch die Dinge geraten aus dem Ruder und im Laufe der Fahrt verliert er sein Bauprojekt, seinen Job und seine Frau...

Und auch in den nächsten Projekten bleibt Tom Hardy dramatischen Filmen treu. In dem Kriminaldrama The Drop – Bargeld (2014; mit Noomi Rapace, Matthias Schoenaerts und John Ortiz) nimmt er es als Barkeeper Bob zusammen mit seinem Cousin und Barbesitzer Marv (James Gandolfini; TV-Serie Die Sopranos, Schnappt Shorty) mit der tschetschenischen Mafia auf, die ihre Bar in Brooklyn als Geldwaschanlage missbrauchen. Anno 2015 begibt er sich als dann in dem Thriller Kind 44 (mit Gary Oldman, Vincent Cassel und Noomi Rapace) als ein in Ungnade gefallener MGB-Agent (MGB war der Vorläufer vom KGB) in der UdSSR nach dem zweiten Weltkrieg auf die Suche nach einem Kinderserienmörder. Allerdings gab es zu jener Zeit in der UdSSR offiziell keine Serienmörder, so dass er sich schnell zwischen allen Fronten wieder findet.

Tom Hardy als Max Rockatansky in „Mad Max: Fury Road“

Des einen Leid ist oftmals des anderen Glück – so auch bei Mad Max, dessen Scribt seit Jahren in der Schublade kauert. Denn die Macher von Mad Max wollten den vierten Teil der Reihe eigentlich schon 1999 mit Mel Gibson (Mad Max I – III, Filmreihe Lethal Weapon) in der Hauptrolle umsetzen. Doch am geplanten Drehort in Namibia gab es plötzlich erhebliche Sicherheitsbedenken und der Ausbruch des Irak-Krieges zögerte die Arbeiten zusätzlich hinaus. Plötzlich schrieb man dann bereits das Jahr 2003 und Mel Gibson verging die Lust an dieser anstrengende Rolle, weil auch er nicht jünger wird. Die Dreharbeiten zu Mad Max: Fury Road (2015; mit Nicholas Hoult, Hugh Keays-Byrne und Josh Helman) begannen so also acht Jahre später im Jahre 2011 in Australien. Nur eben nicht mit Mel Gibson in der Hauptrolle, sondern eben mit Tom Hardy. Zusammen mit Charlize Theron (Monster, A Million Ways to Die in the West) als Imperator Furiosa kämpft er in diesem Action-Spektakel gegen den Tyrannen Immortan Joe und seine fiesen Warboys sowie um Freiheit und Wasser. Dank des Erfolges bei Kritikern wie auch dem zahlenden Kinopublikum sind bereits vier weitere Mad-Max-Fortsetzungen in Planung und Tom Hardy hat für jene vier Streifen bereits unterschrieben.

Dass sich Tom Hardy deshalb noch lange nicht auf seinen Mad-Max-Lorbeeren ausruht, beweist er noch im selben Jahr mit der cineastischen Gangster-Biographie Legend (2015; mit Paul Anderson, Christopher Eccleston und Emily Browning). Der Film beruht auf dem wahren Leben der eineiigen Kray-Zwillinge, die durch ihre Zielstrebigkeit und Skrupellosigkeit in der Londoner Unterwelt in den 1950/60ern eine steile Karriere machten und bald zu den berüchtigtsten Gangstern in ganz England gehörten. Doch wie so oft drängt sich eine Frau zwischen die Brüder, in die sich Reggie Kray verliebt, was Ronnie Kray wiederum zur Weißglut treibt. In ihren Streitigkeiten miteinander begehen sie erste Fehler und geraten so ins Visier von Scotland Yard. Die Rolle von Reggie Kray übernimmt Tom Hardy. Und weil ihm kein Kollege so ähnlich sieht wie ein eineiiger Zwilling, spielt Tom Hardy auch noch Ronnie Kray. Wer also von Tom Hardy gar nicht genug bekommen kann, sitzt bei diesem Film genau richtig. Legend kommt übrigens Anfang Januar 2016 in die deutschen Kinos.

Und dann sieht man Tom Hardy ja noch in dem Überlebensdrama The Revenant – Der Rückkehrer (2015; mit Domhnall Gleeson und Will Poulter), der zwar vor allem Leonardo DiCaprio als Besten Hauptdarsteller seinen längst verdienten Oscar einbringt, doch auch Tom Hardy wird mit einer Nominierung als Bester Nebendarsteller von der Academy bedacht. Wie so oft in seiner Karriere spielt er in diesem eisigen Western den garstigen Gegenspieler des Filmhelden DiCaprio.

Im Privatleben kann Tom Hardy vermutlich auch ganz anders als immer nur böse sein. Zumindest wünschen wir das seiner Schauspielkollegin Charlotte Riley (Im Herzen der See, TV-Vierteiler Die Tore der Welt), mit welcher der Mime seit 2010 verlobt und seit Juli 2014 verheiratet ist. Im Oktober 2015 bekommt das Paar ihr erstes gemeinsames Kind.

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