Til Schweiger Filme

Geburtsname: Tilman "Til" Valentin Schweiger
Geburtstag: 19., Dezember 1963 in Freiburg im Breisgau
Wichtigste Auszeichnungen: 5 Bambis, 5 Deutsche Comedy-Preise, 1 Goldene Kamera, einen Stern auf dem Boulevard der Stars in Berlin

Mini-Biographie

Mit der Lindenstraße und Manta, Manta startete Til Schweiger seine Karriere. Dann führte ihn sein Weg über Hollywood zu namhaften Blockbustern und wieder nach Hause zum deutschen Tatort. Til Schweiger ist einer der größten deutschen Kinostars und er arbeitet darüber hinaus mit Regisseuren wie Quentin Tarantino zusammen. Jüngst glänzte Til Schweiger mit seinem Meisterwerk Honig im Kopf, für welches er sich neben seiner Hauptrolle auch für die Regie, die Produktion und das Drehbuch verantwortlich zeichnete.

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Filme mit Til Schweiger

Beste Filmzitate von Til Schweiger

"Schwester, können Sie mir einen Blasen- ... oder Nierentee bringen?"
Martin Brest alias Til Schweiger in Knockin' on Heaven's Door

"Und mit wem haben wir das Vergnügen?"
"Mein Name ist Rock!"
"Kuschel- oder Hardrock?"
Rock alias Til Schweiger stellt sich den Fragen in (T)Raumschiff Surprise - Periode 1

"Hey Du Micky Maus! Hast Du auch so'n tolles Fahrgestell wie Deine Ente? Mein Freund hier, der mit der schönen Jacke, der steht total auf Dich... jetzt kuck doch wenigstens mal rüber, so scheiße sieht er gar nicht aus!"
Berti alias Til Schweiger in Manta, Manta

Wichtigste Auszeichnungen:

2015: Zwei Romy-Awards für die Beste Regie und Beste Produktion für Honig im Kopf, Bambi sowie Deutscher Comedypreis und Deutscher Filmpreis in der Kategorie „Besucherstärkster Film“ für Honig im Kopf  
2013: Karl-Valentin-Orden der Münchner Faschingsgesellschaft Narrhalla sowie Deutscher Comedypreis für Kokowääh 2
2012: Jupiter als Bester Darsteller sowie Romy als Bester Regisseur für Kokowääh
2011: Deutscher Comedypreis für Kokowääh, Stern auf dem Boulevard der Stars in Berlin
2010: Deutscher Comedypreis für Zweiohrküken, Kulturpreis Berliner Bär
2009: Jupiter für Keinohrhasen
2008: Bambi und Deutscher Comedypreis für Keinorhasen, Jupiter als Bester deutscher Schauspieler für Wo ist Fred?, Ehren-Bravo-Otto 
2005: Bambi für Barfuss
1998: Goldene Kamera, Jupiter und Bravo Otto als jeweils Bester Schauspieler in Knockin' on Heaven's Door
1995: Bambi für Männerpension
1994: Bambi für Der bewegte Mann

Til Schweiger Biographie

Mit seinen zwei Brüdern und seinen Eltern, die beide Lehrer sind, wächst Til Schweiger in Heuchelheim nahe dem hessischen Gießen auf. Nach dem Abitur schreibt sich Til Schweiger an der Universität ein und will erst einmal in die Fußstapfen seiner Eltern treten. Til Schweiger beginnt ein Germanistikstudium auf Lehramt. Doch nach kurzer Zeit bricht Til Schweiger ab, um sich der Medizin zuzuwenden. Doch auch dieses Studienfach kann den 1963 in Freiburg geborenen Tilman Valentin Schweiger nicht dauerhaft fesseln. Stattdessen beginnt Til Schweiger ein Schauspielstudium an der Schule des Theaters in Köln. Und dieses Mal zeigt Til Schweiger Durchhaltevermögen. Der angehende Schauspieler bleibt am Ball und beendet das Studium mit Erfolg - und sichert sich auch gleich ein Engagement. 1989 fängt er beim Contra-Kreis-Theater in Bonn an.

Til Schweiger synchronisiert Pornofilme

Vor dem Start seiner großen Karriere muss Til Schweiger erst einmal kleinere Brötchen backen. Und um die zu bezahlen, synchronisiert der Mann mit der ungewöhnlichen Stimme Filme. Wählerisch ist Til Schweiger dabei nicht, sodass auch der eine oder andere Pornofilm dabei ist. Darüber kann sich Til Schweiger bis heute amüsieren und spricht auch mal die eine oder andere schlüpfrige Zeile aus den Anfängen seiner Karriere nach.

Til Schweiger zieht in die Lindenstraße

Bekannt wird Til Schweiger mit einer einzigen Rolle. Als Jo Zenker flimmert er jeden Sonntag über die heimischen Bildschirme. Die Rolle in der TV-Serie Lindenstraße ist für Til Schweiger mehr als ein Karrieresprungbrett. Zwei Jahre spielt Til Schweiger in der Serie mit und lernt dabei viel über das Fernsehgeschäft, erinnert er sich später. Seine erste Kinorolle kann Til Schweiger ergattern, da steht er noch jeden Tag für die Lindenstraße neben Marie-Luise Marjan (Shrek 2, TV-Serie Das Traumschiff) und Annemarie Wendl (TV-Serie Bewegte Männer, Entführung aus der Lindenstraße) vor der Kamera. Doch erst die Komödie Manta, Manta macht Til Schweiger alias Bertie wirklich berühmt. Einen bedeutenden Nachwuchspreis bekommt Til Schweiger jedoch für eine andere Rolle. In Ebbies Bluff (mit Heiner Lauterbach, Helge Schneider und Meret Becker) spielt Til Schweiger einen Boxer am Ende seiner Karriere, der im Musikgeschäft durchstarten soll. Dafür wird Til Schweiger mit dem Max-Ophüls-Preis als bester Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet. Ein großer Erfolg wird der Film, den Claude-Oliver Rudolph (TV-Serie Der Alte, Tatort) inszeniert, jedoch nicht.

Til Schweiger ist der bewegte Mann

1994 landet Til Schweiger einen Volltreffer. Er wird für die Rolle des heterosexuellen Axel in der Komödie Der bewegte Mann gecastet. Der Film mit Katja Riemann (Die Apothekerin, Bandits), Joachim Król (Mein Leben - Marcel Reich-Ranicki, Tom Sawyer), Rufus Beck (Der Räuber Hotzenplotz, Germanikus), Armin Rohde (Rossini - oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief, Kleine Haie), Martina Gedeck (Jud Süß - Film ohne Gewissen, Das Leben der Anderen) und Kai Wiesinger (Restrisiko, Die Gustloff) macht Til Schweiger berühmt und formt sein Image nachhaltig. Als reihenweise Frauen flachlegender Schwerenöter wird Til Schweiger noch oft in Film und Fernsehen zu sehen sein. Doch auch der restliche Cast profitiert von dem Film von Sönke Wortmann (Die Päpstin, Das Wunder von Bern), der zum erfolgreichsten Film des Jahres avanciert.

Mit Männerpension (mit Marie Bäumer und Heike Makatsch) landet Til Schweiger rund zwei Jahre später den nächsten Hit. Die Komödie, die Til Schweiger als Gefängnisinsassen zeigt und Jenny Elvers (Knallhart, Otto - Die Serie) mit einer einzigen Szene berühmt macht sowie Heike Makatsch (Sein letztes Rennen, Hilde) zum Durchbruch verhilft, wird von Detlev Buck (Sonnenallee, NVA) inszeniert, mit dem Til Schweiger nicht das letzte Mal zusammenarbeiten wird. Doch 1996 wird nicht nur wegen dieser Komödie ein ganz besonderes Jahr für Til Schweiger, er gründet auch seine erste Produktionsfirma. Mit "Mr. Brown Entertainment" produziert Til Schweiger seinen ersten Film - und der soll ein riesiger Hit werden.

Til Schweiger macht den deutschen Tarantino

1997 kommt Knockin' on Heaven's Door in die deutschen Kinos - und entwickelt sich innerhalb kürzester Zeit zum erfolgreichsten Film des Jahres. Der Film , der die Geschichte von zwei gänzlich verschiedenen Männern erzählt, die beide nur noch wenige Wochen zu leben haben, rührt das Publikum mit seiner Story, besticht durch seinen Humor und nicht zuletzt durch die Musik, die die Band Selig beisteuert. Neben Til Schweiger, der auch am Drehbuch mitschrieb, spielt Jan Josef Liefers (Der Baader Meinhof Komplex, Baron Münchhausen) in dem deutschen Roadmovie. Moritz Bleibtreu (Soul Kitchen, Elementarteilchen) gibt einen Gangster und bekommt dafür einen Deutschen Filmpreis, Hannes Jaenicke (Speer und Er, Waffenstillstand) spielt einen erfolglosen Polizisten und Muriel Baumeister (George, Lilly Schönauer), Jenny Elvers und Corinna Harfouch (Finsterworld, Wüstenblume) dürfen Krankenschwestern verkörpern. Der bis dahin gänzlich unbekannte Regisseur Thomas Jahn (Der Kriminalist, 80 Minuten) soll Til Schweiger zufällig kennengelernt und ihm seine Filmidee erzählt haben.

Hollywood-Erfahrung für Til Schweiger

Aber nicht nur wegen seiner Produzententätigkeit ist 1996 ein entscheidendes Jahr für Til Schweiger. Der Filmemacher wagt in diesem Jahr auch den Schritt in die USA. So ist er 1998 in Judas Kiss neben Alan Rickman (Harry Potter, Stirb langsam) und Emma Thompson (Men in Black 3, I Am Legend) zu sehen, 2001 spielt er neben Neve Campbell (Scream, Wild Things) und Nick Nolte (Gangster Squad, Hulk) in Investigating Sex und mit Sylvester Stallone (Rocky, Rambo) in Driven mit. 2003 steht er neben Angelina Jolie (Mr. and Mrs. Smith, The Tourist) in Lara Croft: Tomb Raider - Die Wiege des Lebens und ein Jahr später mit Keira Knightley (Fluch der Karibik, Tatsächlich ... Liebe) und Clive Owen (Sin City, The International) in King Arthur vor der Kamera.

Neben Hollywood ist Til Schweiger weiter in Deutschland tätig. Und das mit Der Eisbär erstmals auch als Regisseur. In dem Film von 1998 zeigt Til Schweiger erneut, dass Quentin Tarantinos Filme ein Vorbild für ihn sind. In der Thriller-Komödie spielt Til Schweiger einen Profikiller. In weiteren Rollen sind Benno Fürmann (Der blinde Fleck, Shrek), Florian Lukas (Grand Budapest Hotel, Stellungswechsel) und Jürgen Tarrach (James Bond 007 - Casino Royale, Der Vorleser) zu sehen. So ganz an sein großes Vorbild kann Til Schweiger mit dem Film allerdings noch nicht heranreichen.

Zugleich spielt Til Schweiger weiterhin auch unter der Regie von anderen Filmemachern. 1999 ist Til Schweiger zum Beispiel als Der große Bagarozy (mit Corinna Harfouch und Christine Neubauer) als ein geheimnisvoller Patient einer Therapeutin in den Kinos zu sehen. 2001 schlüpft Til Schweiger in die Rolle eines Berliner Hausbesetzers in Was tun, wenn's brennt?. Der Film von Gregor Schnitzler (Die Wolke, Resturlaub) wird mit seinem Cast aus Nadja Uhl (Schlussmacher, Männerherzen) und Devid Striesow (Lichter, Ein guter Sommer) von der Kritik gelobt. Aber nicht nur im Kino ist Til Schweiger präsent, sondern auch im Fernsehen. So zieht er für Joe & Max - Rivalen am Ring die Boxhandschuhe an und verkörpert Max Schmeling.

Nach einigen Blockbustern in Hollywood gelingt Til Schweiger 2004 auch wieder in einem deutschen Film ein ganz großer Wurf, und zwar in der Komödie (T)Raumschiff Surprise von Michael Bully Herbig (Der Schuh des Manitu, Buddy). Zwar spielt er in der Erfolgskomödie nicht die Hauptrolle, aber am Set entwickelt sich eine Freundschaft, die noch weitere Früchte tragen wird. So stattet Til Schweiger der Comedy-Show Tramitz & Friends von Christian Tramitz (Jerry Cotton, TV-Serie Bullyparade) auch ein paar Jahre später noch einen Besuch ab und erreicht so ein großes Fernsehpublikum.

Ein ganz anderes Publikum dürfte Til Schweiger auch mit einer französischen Komödie erreicht haben. In Die Daltons gegen Lucky Luke spielt Til Schweiger niemand anders als den legendären Lucky Luke. Das dürfte vor allem seinen vier Kindern Valentin, Luna, Lilli und Emma gefallen haben. Vielleicht war die Rolle in der französischen Komödie ja sogar der Auslöser für die Schweiger-Kids, selbst vor der Kamera stehen zu wollen. Das gelingt ihnen nämlich in einem von Til Schweigers kommenden großen Kinohits.

Bei Barfuss führt Til Schweiger erneut Regie, er schreibt aber auch am Drehbuch der tragischen Liebeskomödie mit und ist schließlich neben Johanna Wokalek (Nordwand, Die Päpstin) in der Hauptrolle zu sehen. Johanna Wokalek brilliert in dem Film von 2005 als psychisch derangierte Patientin auf der Flucht, während Til Schweiger den sorglosen Junggesellen gibt. Der Film wird mit einem Bambi ausgezeichnet. 2006 steht Til Schweiger für die Komödie Wo ist Fred? vor der Kamera - und das in einem mit Stars gespickten Ensemble - unter anderem spielen Alexandra Maria Lara (Rush - Alles für den Sieg, Rubbeldiekatz), Jürgen Vogel (Die Welle, Hotel Lux), Christoph Maria Herbst (TV-Serie Stromberg, Der Wixxer) und Anja Kling (Männersache, Fünf Freunde) mit. Til Schweiger gibt in dem Film Fred, der sich für seine Verlobte als Behinderter ausgibt. Dass das nicht gut gehen kann, ist klar. Den starken Mann markiert Til Schweiger im gleichen Jahr in dem Thriller One Way, der jedoch bei der Kritik nicht gut ankommt.

Til Schweiger bringt Keinohrhasen und Zweiohrküken in die Kinos

Doch im Folgejahr kann es Til Schweiger all seinen Kritikern zeigen. 2007 kommt Keinohrhasen (mit Nora Tschirner und Matthias Schweighöfer) in die Kinos. Die Liebeskomödie um einen Boulevard-Reporter, der in einem Kindergarten Sozialstunden ableisten muss, entwickelte sich schnell zu einem der zehn erfolgreichsten, nationalen Filme aller Zeiten in den deutschen Kinos - und legt den Startschuss für ein Franchise. 2009 startet die Fortsetzung des mit dem Bambi prämierten Films in den deutschen Kinos. Zweiohrküken (mit Emma Schweiger, Thomas Heinze und Heiner Lauterbach) wird wieder ein großer Erfolg für Til Schweiger.

2007 darf Til Schweiger neben Christopher Plummer (Verblendung, Inside Man) in Rache - Vergeltung hat ihren Preis spielen, 2008 folgt mit 1 ½ Ritter - Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde eine deutsche Komödie und dann klopft auch schon Til Schweigers großes Vorbild bei ihm an. Quentin Tarantino (Pulp Fiction, From Dusk Till Dawn) verpflichtet den gebürtigen Freiburger für sein nächstes Filmprojekt. Gemeinsam mit einem internationalen Cast, der unter anderem aus Diane Kruger (Troja, Das Vermächtnis der Tempelritter), Brad Pitt (Sieben, Fight Club), Christoph Walz (Django Unchained, Der Gott des Gemetzels) und Daniel Brühl (Rush - Alles für den Sieg, Inside Wikileaks - Die fünfte Gewalt) besteht, dreht Til Schweiger Inglorious Basterds. Der Kriegsfilm, der zu großen Teilen in Deutschland entsteht, wird in den Medien umgehend zum Thema Nummer eins. Entsprechend positiv sind die Zuschauerzahlen von Inglorious Basterds, der 2009 in die Kinos kommt.

2009 wird ein äußert geschäftiges Jahr für Til Schweiger. Zum einen ist er in dem Jahr in Männerherzen (mit Christian Ulmen und Jana Pallaske) von Simon Verhoeven (Mogadischu, Stellungswechsel) sowie in Zweiohrküken in den Kinos zu sehen. Zum anderen bekommt Til Schweiger 2009 auch seine eigene TV-Sendung. In der Casting-Show Mission Hollywood soll der deutsche Star ein Nachwuchstalent für einen Hollywood-Film auswählen. Die Quoten der Sendung lassen jedoch zu wünschen übrig - so hat Til Schweiger bald wieder mehr Zeit für seine Kinoprojekte.

Mit Kokowääh (mit Jasmin Gerat und Samuel Finzi) hat Til Schweiger wieder ein heißes Eisen im Feuer. Die Komödie, in der erneut auch Til Schweigers Kinder eine Rolle haben, wird ein neuer großer Erfolg und erreicht sogar noch mehr Kinobesucher in Deutschland als Zweiohrküken. 2013 folgt mit Kokowaäh 2 ein neuer Kassenschlager.

Til Schweiger erobert als Nick Tschiller den Tatort

Trotz seiner eher durchwachsenen TV-Erfahrung kehrt Til Schweiger 2013 auch wieder auf die kleine Leinwand zurück, und zwar als Tatort-Kommissar Nick Tschiller. Die Entscheidung der Tatort-Macher, Til Schweiger zum Kriminalhauptkommissar zu befördern, sorgt in Deutschland für jede Menge Diskussions- und Zündstoff. Auf jeden Fall aber macht sein Auftritt als Hamburger Fernsehkommissar neugierig und die Folge Willkommen in Hamburg (mit Fahri Yardım, Tim Wilde und Luna Schweiger) lockt 12,57 Millionen Zuschauer vor die TV-Geräte – die höchste Zuschauerzahl seit immerhin 20 Jahren für eine Tatort-Episode. Im Fernsehen folgen daraufhin bislang noch drei weitere Fälle mit dem Ermittler-Duo Nick Tschiller und Yalcin Gümer (Fahri Yardım; Der Medicus, Almanya – Willkommen in Deutschland), nämlich Kopfgeld (2014), Der große Schmerz (2016) sowie Fegefeuer (2016). Da Til Schweigers Kommissar Nick Tschiller ohnehin wie eine Mischung aus Stirb langsam und Schimanski wirkt, ist es nur konsequent, jenen Charakter auf die große Kinoleinwand zu bannen. Anfang 2016 erscheint also der Action-Thriller Tschiller: Off Duty in den Kinos – und floppt grandios. Zwar bescheinigen ihm Kritiker erstklassige Action-Sequenzen, doch die Handlung selbst weist den Tiefgang eines Bierdeckels auf. Und nicht mal die Fangemeinde von Nick Tschiller will dafür ins Kino gehen, wofür sie sich sonst nur Sonntagsabend auf die Wohnzimmer-Couch setzen müssen. Am Ende zählt der Film knapp 280.000 Zuschauer in den Kinos… Doch wer weiß, manchmal erarbeiten sich solche Flops nachträglich auf DVD und Blu-ray einen Kult-Status.

Til Schweiger mit Honig im Kopf und Michael Douglas an der Angel

Das Til Schweiger auch ganz anders kann, als mit viel Krawumm und wenig Köpfchen durch halb Europa zu jagen, beweist er mit der Tragikomödie Honig im Kopf (2014; mit Jeanette Hain, Tilo Prückner und Jan Josef Liefers). Neben seiner Hauptrolle als Familienvater Niko Rosenbach schreibt Til Schweiger hierfür das Drehbuch, führt Regie und leitet die Produktion. Im Film geht es vor allem um seinen filmischen Vater und ehemaligen Tierarzt Amandus Rosenbach (Dieter Hallervorden; TV-Serie Nonstop Nonsens, Sein letztes Rennen), der an Alzheimer erkrankte. Als das Chaos, welches Amandus in immer kürzeren Abständen im Haus seines Sohnes stiftet, überhandnimmt, sieht sich Niko gezwungen, seinen Vater ins Heim zu geben. Nikos Tochter Tilda (Emma Schweiger; Kokowääh, Zweiohrküken) will dies jedoch verhindern und brennt mit ihrem Opa nach Venedig durch, wo er einst seine Flitterwochen mit seiner verstorbenen Frau verbrachte. Honig im Kopf wird mit 7,19 Millionen Zuschauer der erfolgreichste Kinofilm des Jahres. Til Schweiger kann für seine Komödie sogar Hollywood begeistern und wird den Film dort selbst adaptieren unter dem Titel Head Full of Honey. Für die Rolle des an Alzheimer erkrankten Opas konnte Til Schweiger den Hollywood-Star Michael Douglas (Filmreihe Wall Street, Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll) gewinnen.

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