Steven Spielberg Filme

Geburtsname: Steven Allan Spielberg
Geburtstag: 18. Dezember 1946 in Cincinnati, US-Bundesstaat Ohio
Wichtigste Auszeichnungen: 3 Oscars, 13 Oscar-Nominierungen, 7 Golden Globes, 4 BAFTA Awards, 11 Emmy Awards, Großer Bundesverdienstorden mit Stern, Knight Commander des Order of the British Empire, Presidential Medal of Freedom, Stern auf dem Hollywood Walk of Fame

Mini-Biographie:

Steven Spielberg ist der kommerziell erfolgreichste US-amerikanische Regisseur, Produzent und Drehbuchautor. Davon zeugen u.a. Filme wie Schindlers Liste, Jurassic Park, Der weiße Hai, E.T. – Der Außerirdische, Der Soldat James Ryan und natürlich die Filmreihe zu Indiana Jones. Mit Dreamworks SKG gelang es ihm überdies, gemeinsam mit zwei Kompagnons ein erfolgreiches Filmstudio für Zeichentrick- und Live-Action-Unterhaltung zu etablieren. Steven Spielberg steht damit an der Spitze der einflussreichsten Persönlichkeiten in Hollywood. Sein Privatvermögen wird auf 3,4 Milliarden Dollar geschätzt. Am 18. Dezember 2016 feiert Steven Spielberg seinen 70. Geburtstag.

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Filme von Steven Spielberg

Beste Zitate von Steven Spielberg

"Das Schöne an Kindern ist, dass sie in ihrer eigenen Fantasiewelt lieben und noch nicht von der Gesellschaft korrumpiert worden sind. Sie haben noch keine Grenzen im Denken und sind frei, bevor es ihnen in der Schule durch strukturiertes Lernen genommen wird."
Steven Spielbergs Begründung, warum er die Welt gerne mit Kinderaugen sieht.

"Hitch hat Spannung zu einer so hohen Kunstform erhoben wie niemand anderes aus seiner oder irgendeiner anderen Generation."
Steven Spielberg über den von ihn hoch geschätzten Regie-Kollegen Sir Alfred Hitchcock

"Ich verdiene meinen Lebensunterhalt mit Träumen."
Steven Spielbergs Motivation, im Filmgeschäft zu arbeiten

Wichtigste Auszeichnungen (Auswahl)

2016: Oscar-Nominierung für Bester Film für Bridge of Spies – Der Unterhändler
2015: Presidential Medal of Freedom (höchste zivile Auszeichnung in den USA)
2013: Oscar-Nominierungen für Beste Regie und Bester Film für Lincoln
2012: Golden Globe für den Besten Animationsfilm für Die Abenteuer von Tim und Struppi, Oscar-Nominierung für Beste Regie für Gefährten
2010: Emmy Award für die Beste Mini-Serie für Pacific
2009: BAFTA für das Beste Videospiel für Boom Blox
2008: Golden Globe für das Lebenswerk
2007: Oscar-Nominierung für Bester Film für Letters from Iwo Jima
2006: Oscar-Nominierungen für Beste Regie und Bester Film für München
2003: Emmy für die Beste Miniserie für Taken, Stern auf dem Hollywood Walk of Fame
2002: Emmy für die Beste Miniserie für Band of Brothers
2001: Ernennung zum Knight Commander (ehrenhalber) des Order of the British Empire, Benennung des Asteroiden 25930 auf den Namen Spielberg
1999: Oscar und Golden Globe für jeweils Beste Regie für Der Soldat James Ryan
1998: Großer Bundesverdienstorden mit Stern (für die Auseinandersetzung mit dem Holocaust) für Schindlers Liste
1994: Oscar, Golden Globe und BAFTA für jeweils Beste Regie für Schindlers Liste, Oscar, Golden Globe und BAFTA für jeweils Bester Film für Schindlers Liste
1986: Oscar-Nominierung für Beste Regie für Die Farbe Lila, BAFTA Ehrenpreis
1983: Oscar-Nominierungen für Beste Regie und Bester Film für E.T. - Der Außerirdische
1982: Oscar-Nominierung für Beste Regie für Jäger des Verlorenen Schatzes
1978: Oscar-Nominierung für Beste Regie für Unheimliche Begegnung der Dritten Art

Steven Spielberg Biographie

Steven Spielberg verbringt seine Kindheit und Jugend zunächst in der Kleinstadt Haddon Township im US-Bundesstaat New Jersey, später in Scottsdale, Arizona. Er ist der Sohn der Restaurateurin und Pianistin Leah Adler und des Elektro-Ingenieurs und Computer-Fachmanns Arnold Spielberg. Steven Spielbergs Vorfahren kommen aus dem gleichnamigen Städtchen Spielberg in der Steiermark, wohin sie 1830 aus Ungarn eingewandert waren.

Steven Spielberg: Schon als Kind ein Filmfreak

Steven Spielberg gilt als Wunderkind hinter der Kamera, als Schüler ist er allerdings nur Durchschnitt. Viele Jahre später soll sich herausstellen, dass Steven Spielberg Legastheniker ist. Die Diagnose erhält er 2007 und macht sie 2012 in einem Interview öffentlich. Als Kriegsveteran und ehemaliger Pilot in der US-Airforce weckt sein Vater in Steven Spielberg schon früh die Leidenschaft für die Geschichte des 2. Weltkriegs. Im Alter von 13 Jahren dreht der geschichts- und filmbegeisterte Steven Spielberg den 40-minütigen auf einer Schlacht in Ost-Afrika basierenden Kriegsfilm Escape to Nowhere und gewinnt prompt einen ersten Wettbewerbspreis dafür. Mit 16 Jahren schreibt und dreht er mit einem vergleichsweise bescheidenen Budget von 500 US-Dollar seinen ersten abendfüllenden Film: Firelight, ein Science-Fiction-Abenteuer mit 140 Minuten Spieldauer. Es sollte Jahre später als Vorlage für die Unheimliche Begegnung der dritten Art (1977) dienen.
Nach der Scheidung seiner Eltern zieht Steven Spielberg mit seinem Vater nach Saratoga in Kalifornien. Die drei Schwestern blieben bei der Mutter in Arizona. Der Familienbruch hat einen starken Einfluss auf Steven Spielbergs Entwicklung. Er leidet darunter, schämt sich überdies seiner jüdischen Herkunft, für die er des Öfteren angefeindet wird. Die Welt der Träume und Fantasien werden sein Trost. Nach Abschluss der Highschool besucht er die nahegelegene California State Universität in Long Beach. Auch als Student zeichnet er sich zunächst nicht durch besondere Leistungen aus, im Gegensatz zu seinem Praktikum im Universal Pictures Studio: Hier dreht er - wohlgemerkt immer noch als Praktikant - seinen ersten Kurzfilm namens Amblin', der 1968 auch tatsächlich im Kino aufgeführt wird und ein Jahr später sogar einen Preis beim Atlanta Filmfestival gewinnt: das 26 Minuten kurze Roadmovie Amblin' wird einige Jahre später (1981) auch der Name seiner ersten eigenen Produktionsfirma sein, Amblin Entertainment, und verschafft ihm seinen ersten langfristigen Vertrag mit den Universal Studios. Der 23-Jährige verlässt daraufhin die Universität und wird der jüngste Regisseur, der je von einem großen Hollywood-Studio engagiert wurde. Da Steven Spielberg schon als 15-Jähriger in den großen Ferien fast drei Monate illegal in dem Studio hospitierte - er hatte sich den Zugang erschlichen -, bezeichnet er die Universal Studios in Hollywood fortan als seine zweite Heimat, ein Platz, an dem er sich zugehörig fühlt.

Steven Spielbergs rasanter Aufstieg zum erfolgreichsten Filmemacher

Zu Anfang dreht Steven Spielberg hauptsächlich Fernsehfilme, zunächst eine Serienepisode mit der alternden Hollywood-Diva Joan Crawford (Solange ein Herz schlägt, Was geschah wirklich mit Baby Jane) und die Folge Tödliche Trennung aus der Krimiserie Columbo, mit Peter Falk (Eine Leiche zum Dessert, Der Himmel über Berlin) in der Titelrolle als schusseliger Inspektor im Schmuddel-Trenchcoat. Doch Steven Spielberg spürt: Seine Welt ist die des Kinos. Die erste sich bietende Chance ergreift er, als er durch einen Tipp eine Kurzgeschichte von US-Autor Richard Matheson im Playboy Magazin als Stoff für seinen ersten professionellen 90-Minuten-Spielfilm findet: Das Duell, in dem ein Trucker einen PKW-Fahrer über den Highway jagt. Die Spannung ist ähnlich hoch wie bei Alfred Hitchcocks Jagd-Szene im Maisfeld in Der unsichtbare Dritte (mit Cary Grant und James Mason). Letztlich ebnen die sehr positiven Kritiken zu Das Duell Steven Spielberg den Weg in den Zelluloid-Olymp. Nachdem er seinen Vertrag als TV-Regisseur erfüllt hat, steht seiner Karriere als Kino-Regisseur nichts mehr im Weg.

Der erste Film Sugarland Express (mit Goldie Hawn und Ben Johnson) kann zwar nur aus Kritikersicht überzeugen, doch schon sein nächster Film, Der weiße Hai, macht Steven Spielberg mit 29 Jahren schlagartig zum cinematografischen Wunderkind. Der Horrorfilm um die Menschen-fressende Bestie aus dem Meer wird - trotz extremer Wetterbedingungen und problematischer Technik - der bis dahin erfolgreichste Film aller Zeiten. Der Streifen mit Roy Scheider (Der weiße Hai 2Der Marathon-Mann) und Richard Dreyfuss (My Big Fat Greek SummerPoseidon) gilt noch heute als der erste moderne Blockbuster in der Filmgeschichte und begründet Steven Spielbergs Ruf als ungekrönter König Hollywoods. Zehn Jahre lang reiht sich ein Box-Office-Hit an den nächsten, etwa mit dem Science-Fiction-Film Unheimliche Begegnung der dritten Art (mit Richard Dreyfuss und François Truffaut) oder der Filmreihe zu Indiana Jones, bei der er zusammen mit Star-Wars-Erfinder George Lucas die Figur des abenteuerlustigen Archäologen Indiana „Indy“ Jones entwickelt und den Titelhelden perfekt mit Action-Star Harrison Ford (Star Wars Episode IV - VIIAuf der Flucht) besetzt.

Im Jahr 1982 überflügelt Steven Spielberg mit dem legendären Fantasy-Abenteuer E.T. - Der Außerirdische (mit Henry Thomas und Drew Barrymore) seinen eigenen Box-Office-Rekord bzw. den seines Freundes George Lucas, der ihn mit Krieg der Sterne (1977; mit Mark Hamill, Harrison Ford und Carrie Fisher) abgelöst hatte. Elf Jahre lang bleibt E.T. der umsatzstärkste Film aller Zeiten. Wahrscheinlich ist es genau dieser Film, mit dem er am meisten identifiziert und geliebt wird. Und der ihn zum legitimen Erben von Walt Disney (BambiDas Dschungelbuch) macht. Auch die Filmmusik von Komponist John Williams (Star Wars Episode I-VIIHarry Potter 1-3), den er für die meisten seiner Filme engagiert, ist bis heute ein Klassiker. Natürlich kann sich Steven Spielberg nicht sofort wieder selbst übertreffen, so blieben zum Beispiel Filme wie Die Farbe Lila (trotz Whoopie Goldberg und elf Oscar-Nominierungen), Das Reich der Sonne (mit Christian Bale und John Malkovich), Always - Der Feuerengel von Montana (mit Richard Dreyfuss, John Goodman und Audrey Hepburn) oder die Peter-Pan-Neuverfilmung Hook mit Robin Williams (Mrs. DoubtfireNachts im Museum 1&2) und Julia Roberts (Pretty WomanErin Brockovich) kommerziell hinter den Erwartungen zurück. In dieser Zeit hat er als Produzent von Filmen wie Poltergeist (mit JoBeth Williams und Craig T. Nelson), der Filmreihe Zurück in die Zukunft (mit Michael J. Fox und Christopher Lloyd) oder TV-Reihen wie Twilight Zone mehr Erfolg.

Mit Jurassic Park und Schindlers Liste kehrt Steven Spielberg 1993 auch als Regisseur auf die Erfolgsspur zurück. Das Abenteuer-Spektakel Jurassic Park (mit Sam Neill und Jeff Goldblum) über die Wiederbelebung der Dinosaurier bricht einmal mehr weltweit alle Einspielrekorde und bleibt fünf Jahre lang der erfolgreichste Film aller Zeiten. Mit dem Historien-Drama Schindlers Liste (mit Ben Kingsley und Ralph Fiennes) über den deutschen Unternehmer Oscar Schindler, der etwa 1200 Juden das Leben rettete, erhält Steven Spielberg überdies die verdiente Anerkennung als Lenker hinter der Kamera: Das Meisterwerk mit Liam Neeson (Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung, Batman Begins) in der Titelrolle gewinnt sieben Oscars, unter anderem als Bester Film und für die Beste Regie. Dasselbe Kunststück gelingt Steven Spielberg fünf Jahre später mit Der Soldat James Ryan (mit Tom Hanks, Vin Diesel und Ted Danson) noch einmal. Der Antikriegsfilm mit Matt Damon (Ocean's ElevenDie Bourne Identität) als Titel-gebender Soldat entsteht wie auch schon das ein Jahr zuvor gedrehte und ebenfalls preisgekrönte Sklavendrama Amistad (mit Morgan Freeman und Matthew McConaughey) innerhalb seines 1994 gegründeten (und 2005 an Viacom verkauften) Filmstudios Dreamworks SKG. Der Soldat James Ryan wird für elf Oscars nominiert und bekommt fünf der begehrten Goldjungen, darunter Beste Regie und Bester Film.

Als Lenker und Leiter von Dreamworks und als fünffacher Vater dreht Steven Spielberg nicht mehr ganz so viele Filme wie früher, aber immer noch genug, um nicht vergessen zu werden. Für den verstorbenen Regisseur Stanley Kubrik (2001: Odyssee im WeltraumFull Metal Jacket) komplettiert er unter anderem den Science-Fiction-Thriller A.I. Künstliche Intelligenz (mit Jude Law und Haley Joel Osment), danach inszeniert er den Zukunfts-Thriller Minority Report mit Tom Cruise (Top Gun,Mission: Impossible), den Gaunerfilm Catch Me If You Can mit Leonardo DiCaprio (TitanicThe Revenant – Der Rückkehrer), die Migranten-Komödie Terminal mit Tom Hanks (Forrest GumpCloud Atlas) sowie das Pferdedrama Gefährten (mit Emily Watson und Benedict Cumberbatch) und die Filmbiografie Lincoln mit Daniel Day-Lewis (Gangs of New York,There Will Be Blood) in der Hauptrolle. Lewis erhielt dafür seinen dritten Oscar als Bester Hauptdarsteller, er ist gleichzeitig der erste, der für seine schauspielerische Leistung in einem Spielberg-Film einen Oscar entgegennehmen darf.

Im Jahre 2015 glänzt Steven Spielberg als Regisseur und Produzent mit dem Agenten-Thriller Bridge of Spies – Der Unterhändler (mit Tom Hanks, Mark Rylance und Sebastian Koch). Der Film spielt während des Kalten Krieges und beschreibt den ersten Agentenaustauch zwischen Ost und West im geteilten Berlin. Mit BFG – Big Friendly Giant (mit Mark Rylance, Ruby Barnhill und Penelope Wilton) inszeniert Steven Spielberg 2016 wieder einmal einen Märchen-Fantasy-Film für die ganzen Familie. Die Verfilmung des Kinderbuches Sophiechen und der Riese des Schriftstellers Roald Dahls begeistert durch atemberaubende Effekte sowie dem schier unerschöpflichen Ideenreichtums des Regie-Meisters.

Steven Spielberg: So regiert er Hollywood

Nicht nur als Regisseur und Drehbuchautor (u.a. für Poltergeist und A.I. - Künstliche Intelligenz) bringt es Steven Spielberg zu Ruhm und Ehre. An vielen Projekten mischt er auch als Produzent mit. Über seine eigenen Filme hinaus heißen die erfolgreichsten Projekte, die er produziert hat zum Beispiel Men in Black 1-3 (mit Will Smith und Tommy Lee Jones) oder Transformers 3 – Die dunkle Seite des Mondes (mit Shia LaBeouf und Patrick Dempsey). Den bislang größten Erfolg seines Producer-Schaffens erzielt er ausgerechnet mit der Fortsetzung einer Filmreihe, die er einst selbst ins Leben rief: Jurassic World (2015; mit Chris Pratt, Bryce Dallas Howard und Vincent D’Onofrio) spielte bislang weltweit 1,67 Milliarden US-Dollar ein und rangiert damit auf Platz 4 der kommerziell erfolgreichsten Spielfilme nach Avatar – Aufbruch nach Pandora (2009; rund 2,79 Milliarden US-Dollar), Titanic (1997; rund 2,19 Milliarden US-Dollar) und Star Wars: Das Erwachen der Macht (2015; rund 2,07 Milliarden US-Dollar).

Aber auch fürs TV produziert Steven Spielberg, darunter so erfolgreiche Serien wie Band of Brothers und Emergancy Room. Steven Spielberg wird ein untrügliches Gespür für Themen nachgesagt, die sich anschließend verselbständigen, weshalb sich seine Filme zum Großteil gut vermarkten lassen. So bricht nach dem Start von Der weiße Hai in den 1970er Jahren eine regelrechte Hai-Hysterie aus, und ebenso erfolgreich wie der Film wurden Merchandising-Artikel verkauft. E.T. - Der Außerirdische stellt nicht nur neue Kassenrekorde auf, sondern löst in den 1980er Jahren eine weltweite Alien-Manie" aus, die er mit Unheimliche Begegnung der dritten Art in den 1970er Jahren schon einmal vorweggenommen hatte. 1993 trifft Steven Spielberg abermals den Zeitgeist, dieses Mal mit Dinos, und weckt mit Jurassic Park in Alt und Jung den Wunsch, die Urzeit-Riesen (im Kino) zu treffen. Doch Steven Spielberg denkt keineswegs nur an kommerziellen Gewinn, auch wenn dieses ur-amerikanische Streben tief in seinem Herzen verwurzelt ist. Zum für ihn richtigen Zeitpunkt setzt er sich künstlerisch mit seiner jüdischen Herkunft auseinander, macht mit Schindlers Liste jüdische Geschichte für jedermann erlebbar. Auch im spannend inszenierten München, seinem Drama um das Olympia-Attentat von 1972, gibt er sich als Künstler zu erkennen, dem jüdische Belange am Herzen liegen. Mit mehr als 60 Millionen Dollar aus der eigenen Tasche finanziert Steven Spielberg zudem die Shoah Stiftung, die er 1993 noch während der Dreharbeiten von Schindlers Liste als Erinnerungsstätte und Mahnmal für die Gegenwart gründet. Basis der Erinnerung sind Interviews mit 52.000 Zeitzeugen und Holocaust-Überlebenden, die für jeden zugänglich sind.

Über sein Privatleben selbst macht Steven Spielberg wiederum nie viel Wirbel. 1985 heiratet er die Schauspielerin Amy Irving, die beiden haben ein Sohn, Max Samuel, geboren 1985. Die Scheidung im Jahr 1989 kostet Steven Spielberg sage und schreibe 100 Millionen US-Dollar. Dennoch wagt der Regisseur noch einen zweiten Versuch und heiratet 1991 die Schauspielerin Kate Capshaw (Space CampBlack Rain), die er bei den Dreharbeiten zu Indiana Jones und der Tempel des Todes kennenlernt. Drei Kinder gehen aus dieser Ehe hervor: Sasha, Sawyer und Destry. Kate Capshaw bringt außerdem Tochter Jessica und den adoptierten Theo mit in die Ehe, zudem adoptiert das Paar noch ein weiteres Kind namens Mikaela. Steven Spielbergs Nichte Janes haust ebenfalls bei ihm. Die Familie lebt zum Teil bei Los Angeles, in New York, auf dem Hamptons und in Florida. Steven Spielberg soll laut Forbes Magazine bislang ein Vermögen von 3,4 Milliarden US-Dollar horten. Er unterstützt die demokratische Partei der USA, für die er bereits große Summen spendete. Im Jahr 2006 wurde Steven Spielberg vom US-Magazin Premiere zur mächtigsten Person in der Filmindustrie gekürt und das Life Magazine ernannte ihn zum einflussreichsten Menschen seiner Generation.

Am 18. Dezember 2016 kann der weltweit erfolgreichste und einflussreichste Filmemacher Steven Spielberg bereits auf 70 Lebensjahre zurückblicken. An Rente denkt er deshalb aber noch lange nicht. Erst vor kurzem gibt das Filmgenie in einem Interview bekannt, dass er demnächst das Leben der US-amerikanischen Fotojournalistin Lynsey Addario verfilmen will, die bereits mehrfach für ihre Bilder aus den größten Krisenherden dieser Welt ausgezeichnet wurde. Die Titelrolle als Lynsey Addario soll keine geringere als Jennifer Lawrence (Filmreihe Die Tribute von Panem, Silver Linings) übernehmen. Es scheint also, dass Steven Spielberg die Lust am Filmemachen so schnell nicht verlieren wird – und das ist gut so!

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