Samuel L. Jackson Filme

Geburtsname: Samuel Leroy Jackson
Geburtstag: 21. Dezember 1948 in Washington, D.C. (USA)
Wichtigste Auszeichnungen: 1 Oscar-Nominierung, 2 Golden-Globe-Nominierungen, 1 Silberner Berlinale-Bär

Mini-Biographie:

Samuel L. Jackson ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Produzent und war lange Zeit der wohl berühmteste Nebendarsteller in Hollywood. Der Mime drehte bislang weit über 120 Filme, spielte dabei aber nur bei wenigen Produktionen die Hauptrolle. Doch seine Darbietungen prägen sich dem Kinozuschauer so intensiv ins Gedächtnis, dass sich Samuel L. Jackson auch in der zweiten Reihe einen erstklassigen Namen machte. Seinen Durchbruch schafft Samuel L. Jackson im Alter von 46 Jahren als Killer Jules Winnfield in dem Kultstreifen Pulp Fiction von Quentin Tarantino. Danach folgten Engagements unter anderem in Jackie Brown, Django Unchained und Kingsman: The Secret Service sowie zentrale Nebenrollen in der Star-Wars-Saga I bis III sowie in den Marvel-Superheldenfilmen als Nick Fury. In den namhaften Filmproduktionen Verhandlungssache, Spurwechsel, S.W.A.T. – Die Spezialeinheit oder Shaft – Noch Fragen? durfte Samuel L. Jackson sogar jeweils die Hauptrolle übernehmen.

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Filme mit Samuel L. Jackson

Coole Filmzitate von Samuel L. Jackson

„Der Pfad der Gerechten ist zu beiden Seiten gesäumt mit Freveleien der Selbstsüchtigen und der Tyrannei böser Männer. Gesegnet sei der, der im Namen der Barmherzigkeit und des guten Willens die Schwachen durch das Tal der Dunkelheit führt. Denn er ist der wahre Hüter seines Bruders und der Retter der verlorenen Kinder. Und da steht weiter, ich will große Rachetaten an denen vollführen, die da versuchen meine Brüder zu vergiften und zu vernichten, und mit grimm werde ich sie strafen, auf dass sie erfahren sollen: Ich sei der Herr, wenn ich meine Rache an ihnen vollstreckt habe.“
Nur weil ein Killer seinem Job gewissenhaft nachgeht, heißt das noch lange nicht, dass er gleich vom Glauben abfallen muss. Den Beweis hierfür liefert Samuel L. Jackson alias Jules Winnfield in Pulp Fiction.

„Ich bin nicht hübsch, ich bin nicht reich. Und als man mir das letzte Mal einen geblasen hat, kostete der Schokoriegel noch 5 Cent!“
In dem Action-Thriller Tödliche Weihnachten philosophiert Privatdetektiv Mitch Henessey (Samuel L. Jackson) gerne über die Zeiten, als sein Schokoriegel trotz der niedrigen Preise in den Süßwarenabteilungen noch konkurrenzfähig bei den Mädels war.

„Ein Marine und ein Matrose sind auf dem Klo und pissen. Der Marine will rausgehn ohne sich die Hände zu waschen. Da sagt der Matrose: „In der Navy bringt man uns bei, sich die Hände zu waschen!“ Der Marine dreht sich um und sagt: „Bei den Marines bringen sie uns bei: Piss Dir ja nicht auf die Hände!““
Erzählt ein Ex-Marine einem Ex-Matrosen einen Witz... Dabei ist Samuel L. Jackson alias Lt. Danny Roman gegen seinen vermeintlichen Widersacher Lt. Chris Sabian (Kevin Spacey) in dem Action-Thriller Verhandlungssache sonst kaum zum Lachen zumute.

„Wenn wir Dich reden sehen wollen, schieb ich Dir den Arm in den Arsch und benutz’ Dich als Handpuppe!“
In der Action-Komödie Die etwas anderen Cops hat der grobschlächtige Supercop Detective P.K. Highsmith (Samuel L. Jackson) seine eigenen Vorstellungen, wie man einen Dialog beginnt.

„Weißt Du, warum ich Stift und Papier so liebe? Niemand kann sich in diesen Scheiß reinhacken!“
In der heutigen vernetzten Welt der Geheimdienste ist praktisch keine Information mehr sicher. Neben dem BND weiß das auch der zwiespältige Internet-Milliardär Richmond Valentine (Samuel L. Jackson) in der Agentenkomödie Kingsman: The Secret Service.

Wichtigste Auszeichnungen:

2011: Image Award als Bester Nebendarsteller für Mütter und Töchter
2006: Bambi in der Kategorie Film international
1998: Silberner Bär auf der Berlinale 1998 als Bester Darsteller für Jackie Brown
1997: Nominierung für den Golden Globe als Bester Nebendarsteller für Die Jury
1995: Nominierungen für den Oscar und den Golden Globe als jeweils Bester Nebendarsteller für Pulp Fiction
1991: Award als bester Nebendarsteller bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes für Jungle Fever

Biographie:

Am 21. Dezember 1948 kommt der Junge Samuel Leroy Jackson in Washington, D.C. als Sohn von Roy Henry Jackson und Elizabeth Jackson (geborene Montgomery) zur Welt. Seine Kindheit und Jugend verbringt Samuel L. Jackson allerdings in Chattanooga, Tennessee bei seiner alleinerziehenden Mutter, die sich als Fabrikarbeiterin durchschlägt. Sein Vater verlässt früh die Familie, er lebt und stirbt letztendlich an seiner Alkoholsucht in Kansas City. Seinen Vater trifft Samuel L. Jackson zu Lebzeiten lediglich zweimal. 

Zu seiner Kindheit sind in den USA noch nach Rassen getrennte Schulen üblich, von denen Samuel L. Jackson mehrere besucht, bevor er auf die Riverside Highschool in Chattanooga kommt. Seine Leidenschaft zu jener Zeit gehört dabei ganz der Musik, er spielt Trompete und Posaune im Schulorchester und sieht darin auch seine Zukunft. Neben seiner Hautfarbe hat Samuel L. Jackson allerdings noch ein weiteres Handicap in der Öffentlichkeit – er stottert. Aus diesem Grund empfiehlt ihm ein Arzt die Schauspielerei, um damit das Sprachproblem zu bekämpfen. Zwar stottert Samuel L. Jackson bis heute noch zeitweise, doch das mit der Schauspielerei hat ja erwiesener Maßen sehr gut geklappt. Bis es jedoch soweit ist, vergehen noch ein paar Jahre.

Wie im Kino: Samuel L. Jackson als krimineller Geiselnehmer

Zwar spielt Samuel L. Jackson nun in der lokalen Schauspieltruppe, doch zunächst widmet sich der künftige Mime einem Studium in Meeresbiologie auf dem bis dato immer noch rassengetrennten Morehouse College in Atlanta, Georgia. Als der 1968 ermordete Bürgerrechtler Martin Luther King jr. beigesetzt wird, besucht Samuel L. Jackson seine Beerdigung und schließt sich daraufhin der Bürgerrechtsbewegung der afroamerikanischen US-Bürger an. Unter anderem tritt er der Bürgerrechtsorganisation Black Power bei und beteiligt sich an einem großen Protestmarsch in Memphis. Anno 1969 wollen die Studenten auf dem Morehouse College in Atlanta auf die misslichen Umstände im Schulplan und der Schulleitung hinweisen – und mitten drin der Meeresbiologie-Student Samuel L. Jackson. Und weil die Gruppe mit Reden nichts erreicht, wählt sie eben drastischere Maßnahmen, nämlich eine Geiselnahme des Kuratoriums auf dem Campus. Der Plan geht sogar auf und führt in der Schule tatsächlich neue Reformen herbei. Der Geiselnehmer Samuel L. Jackson gilt trotzdem als Verbrecher und muss eine College-Suspendierung von zwei Jahren schlucken. In jenen zwei Jahren arbeitet er als Sozialarbeiter in Los Angeles und kehrt dann an sein College zurück – allerdings nicht um Meeresbiologie zu studieren, sondern Kunst.

Mehr und mehr widmet sich Samuel L. Jackson der Schauspielerei und kann 1972 in der Independent-Produktion Together for Days sein Filmdebüt geben. In den 1970ern folgen zudem noch kleine Rollen in TV-Produktionen, doch vor allem spielt er zu jener Zeit Theater in New York. Der ganz große Sprung zum Broadway-Schauspieler bleibt Samuel L. Jackson allerdings verwehrt, da er zu jener Zeit mit Alkohol- und Kokain-Sucht zu kämpfen hat. Und so nähert er sich ab Mitter der 1980er wieder dem Filmbusiness an.

So erhält Samuel L. Jackson 1987 eine Nebenrolle in der kleinen deutschen-US-amerikanischen Musikkomödie Magic Sticks mit dem deutschen Wave-Drummer Georg Kranz (Hit Din Daa Daa (Trommeltanz) – Platz 1 in den USA) und der Tony-Curtis-Tochter Kelly Curtis (Die Glücksritter, TV-Krimi Kojak: Arina) in den Hauptrollen. In der Komödie Der Prinz aus Zamunda mit Eddie Murphy (Filmreihe Beverly Hills Cop, Auf der Suche nach dem goldenen Kind) in der Hauptrolle und gleichzeitig vier Nebenrollen darf Samuel L. Jackson einmal als Räuber durchs Bild huschen. Damit taucht er immerhin erstmals in einem Cast eines Kassenschlagers auf.

Filmisch weiter aufwärts geht es für Samuel L. Jackson auch dank dem Filmemacher Spike Lee (Malcom X, Inside Man), der als Mitbegründer des so genannten „New Black Cinema“ vor allem sozialkritische Themen wie Rassismus in die Kinos bringt. Er besetzt Samuel L. Jackson insgesamt vier Mal in einer Nebenrolle seiner Filme, darunter auch in der grandiosen Tragikomödie Do the Right Thing (1989), in der Spike Lee auch gleich die Hauptrolle übernimmt. Im Zuge dessen bekommt Samuel L. Jackson immer häufiger eine Nebenrolle in namhaften Hollywood-Produktionen, etwa in der Mafia-Saga Good Fellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia (1990; mit Ray Liotta, Robert De Niro und Joe Pesci), dem Polit-Thriller Die Stunde der Patrioten (1992; mit Harrison Ford, Anne Archer und Sean Bean), dem Bonnie-&-Clyde-Remake True Romance (1993; mit Christian Slater, Patricia Arquette und Brad Pitt) oder dem Streichelzoo-Spektakel Jurassic Park (1993; mit Sam Neill, Laura Dern und Jeff Goldblum). In der Lethal-Weapon-Parodie Loaded Weapon 1 (1993; mit Tim Curry, William Shatner und Charlie Sheen) darf Samuel L. Jackson neben Emilio Estevez (Mission: Impossible, St. Elmo’s Fire – Die Leidenschaft brennt tief) sogar erstmals eine Hauptrolle spielen.

Samuel L. Jackson schafft mit Tarantino und Pulp Fiction den Durchbruch

Im September 1993 beginnt der Regisseur und Drehbuchautor Quentin Tarantino (Inglourious Basterds, Django Unchained) mit den Dreharbeiten zu Pulp Fiction – eigentlich mit knapp 9 Millionen US-Dollar Budget eineabsolute Billig-Produktion, die trotzdem vor Stars nur so strotzt. Bruce Willis (Filmreihe Stirb langsam, Das fünfte Element) etwa hatte Wind von dem Stoff bekommen und

wollte unbedingt mitspielen, John Travolta (Saturday Night Fever, Filmreihe Kuck mal, wer da spricht!) durchlebt zu jener Zeit gerade ein völliges Karrieretief und geht somit billig her und Uma Thurman (Kill Bill – Volume 1 und 2, Die Super-Ex) lässt sich schließlich von dem originellen Drehbuch überzeugen. Auch Samuel L. Jackson will unbedingt in diesen Film und überzeugt die Verantwortlichen mit einer euphorischen Drehbuchlesung. Im Erscheinungsjahr 1994 bedeutet Pulp Fiction für Samuel L. Jackson endlich seinen Durchbruch und er wird sogar für einen Oscar und einen Golden Globe nominiert – 22 Jahre nach seinem Filmdebüt.  

Nach dem Auftritt von Samuel L. Jackson in Pulp Fiction mehren sich die hochkarätigen Filmprojekte in seiner Vita und auch die Rollen darin gewinnen an Größe. So spielt er 1995 zusammen mit Bruce Willis (The Sixth Sense, Sin City: A Dame to Kill For) in dem Action-Thriller Stirb langsam: jetzt erst recht, 1996 erhält er eine Schlüsselrolle in dem Star-besetzten Justiz-Thriller Die Jury (mit Matthew McConaughey, Sandra Bullock und Kevin Spacey), in dem Agenten-Thriller Tödliche Weihnachten (1996) agiert Samuel L. Jackson hinter der Protagonistin Geena Davis (Die Reisen des Mr. Leary, Thelma & Louise) und in dem Heist-Movie Jackie Brown (1997) steht er in der Besetzungsliste gleich hinter Pam Grier (Mars Attacks!, TV-Serie The L Word – Wenn Frauen Frauen lieben). In dem ausgeklügelten Action-Thriller Verhandlungssache (1998; mit Kevin Spacey und David Morse) bekommt Samuel L. Jackson endlich seine Hauptrolle in einem richtigen Blockbuster – darauf musste er über 25 Jahre lang warten.

Und neben seiner ersten Blockbuster-Hauptrolle geht für Samuel L. Jackson anno 1999 noch ein ganz persönlicher Herzenswunsch in Erfüllung: Filmproduzent und Regisseur George Lucas (Filmreihe Indiana Jones, Willow) gibt ihm eine wiederkehrende Rolle als Jedi-Meister Mace Windu in der Star-Wars-Saga Episode I bis III – jenen innigen Wunsch äußerte Samuel L. Jackson zuvor in einem TV-Interview.

Von Star Wars ins Marvel-Universum – und dazwischen viele Hauptrollen

Im neuen Jahrtausend, so scheint es, kann Hollywood gar nicht mehr genug von dem markanten Mimen bekommen. Fünf Filme pro Jahr sind für Samuel L. Jackson keine Seltenheit und immer öfter steht sein Name nun auch ganz oben auf dem Filmplakat. Als absolute Highlights sind an dieser Stelle zu nennen der Actionkrimi Shaft – Noch Fragen? (2000; mit Vanessa L. Williams, Jeffrey Wright und Christian Bale), der Superhelden-Psychothriller Unbreakable – Unzerbrechlich (2000; mit Bruce Willis, Robin Wright Penn und Spencer Treat Clark), der etwas andere Buddy-Film Spurwechsel (2002; mit Ben Affleck, Sydney Pollack und Toni Collette) oder das martialische Action-Spektakel S.W.A.T. – Die Spezialeinheit (2003; mit Colin Farrell, Michelle Rodríguez und Jeremy Renner).

Auch für prägnante Nebenrollen bleibt Samuel L. Jackson weiterhin gefragt wie kaum ein Zweiter. So spielt er in den beiden Triple-X-Filmen den Vorgesetzten von Vin Diesel (Filmreihe The Fast and the Furious, Der Soldat James Ryan) alias „Triple X“ Xander Cage. In dem Mystery-Horrorthriller Zimmer 1408 (2007) vermietet er an John Cusack (Con Air, 2012) nur sehr ungern ein Hotelzimmer mit der titelgebenden Nummer – und das aus gutem Grund. In der Actionkomödie Die etwas anderen Cops (2010; mit Will Ferrell, Mark Wahlberg und Eva Mendes) verkörpert Samuel L. Jackson einen Superbullen, dessen Übermut für ein vorzeitiges Filmende für seine Rolle bedeutet. Als rechte Hand des Sklavenhändlers Calvin Candie (Leonardo DiCaprio; Titanic, Der große Gatsby) macht er in Django Unchained (2012) das Leben der beiden Protagonisten Django Freeman (Jamie Foxx; The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro, White House Down) und Dr. King Schultz (Christoph Waltz; James Bond 007 – Spectre, Inglourious Basterds) zur Hölle. Und vom Handlanger zum größenwahnsinnigen Oberschurken steigt Samuel L. Jackson auf in der Agentenkomödie Kingsman: The Secret Service (2014; mit Colin Firth, Taron Egerton und Michael Caine).

Seit dem Jahre 2008 bekleidet Samuel L. Jackson außerdem noch eine Superheldenfigur aus dem Marvel-Universum: als Direktor der Geheimdienstorganisation S.H.I.E.L.D. mit dem Namen Nick Fury unterstehen ihm in bislang sieben Marvel-Verfilmungen solch Superhelden wie Iron Man (Robert Downey junior), Hulk (Mark Ruffalo), Thor (Chris Hemsworth), Captain America (Chris Evans), Black Widow (Scarlett Johansson) oder auch Hawkeye (Jeremy Renner). Und nachdem filmisch aus dem Marvel-Universum noch einiges zu erwarten ist, dürfte Samuel L. Jackson wohl noch ein paar Jährchen den Chefsessel bei S.H.I.E.L.D.  zieren.

Zugegebener Maßen ist den Posten als Nick Fury für Samuel L. Jackson eher ein Nebenjob. Denn in seinem nächsten Filmprojekt hat er wieder alle Hände voll zu tun: Regisseur und Drehbuchautor Quentin Tarantino gibt seinem treuen Darsteller Samuel L. Jackson in seinem Werk The Hateful Eight (2015; mit Jennifer Jason Leigh, Tim Roth und Walton Goggins) erstmals die Hauptrolle. In dem Western geht es um acht mehr oder weniger zwiespältige Gestalten, die ein Schneesturm in die gleiche Unterkunft zwingt. Zwei jener Gestalten sind die beiden Kopfgeldjäger Major Marquis „The Bountyhunter“ Warren (Samuel L. Jackson) und John „The Hangman“ Ruth, gespielt von Kurt Russell (Big Trouble in Little China, Stargate). Quentin Tarantino drehte den Film analog in einem ultrabreiten Filmformat, der in Hollywood gerne bei Monumentalfilmen in den 1950/60ern zum Einsatz kam. Zudem konnte der Filmemacher den mittlerweile 87 Jahre alten Komponisten Ennio Morricone für die Filmmusik gewinnen, der bereits viele berühmte Italo-Western wie Spiel mir das Lied vom Tod (1968; mit Henry Fonda, Charles Bronson und Claudia Cardinale) oder Zwei glorreiche Halunken (1966; mit Clint Eastwood, Eli Wallach und Lee Van Cleef) mit packender Musik ausstattete. Für die richtige Western-Atmosphäre ist also gesorgt. Kritiker sagen über The Hateful Eight kurzgefasst, es sei ein zitatenreiches Kammerspiel mit anschließendem Tarantino-typischem Blutbad – sowohl die Fans von Quentin Tarantino als auch Samuel L. Jackson kommen also voll auf ihre Kosten.

Vom Wilden Westen geht es dann für Samuel L. Jackson weiter in den afrikanischen Dschungel. Denn in dem Abenteuerfilm Legend of Tarzan (2016; mit Margot Robbie, Christoph Waltz und John Hurt) kämpft der Hüne an der Seite von John Clayton III., Lord Greystoke (Alexander Skarsgård; TV-Serie True Blood, Battleship) – besser bekannt als Tarzan – gegen kriminelle Ausbeuter, die außerdem Tarzans Frau Jane in ihren Fängen haben. Die Geschichte um Tarzan wird also nicht revolutioniert, funktioniert aber dennoch oder gerade deswegen bestens an den Kinokassen.

So aufregend übrigens seine Filmrollen im Kino auch sein mögen, das Privatleben von Samuel L. Jackson ist dagegen herrlich unspektakulär. Nach seiner wilden Jugendzeit zwischen Bürgerrechtsprotesten, Alkohol und Drogen heiratete er 1980 seine Schauspielkollegin LaTanya Richardson (Auf der Jagd, The Fighting Temptations), das Paar hat eine gemeinsame Tochter namens Zoe. Ansonsten halten die Jacksons ihr Privatleben weitgehend von der Öffentlichkeit raus. Und das ist auch gut so, schließlich wollen wir Samuel L. Jackson vor allem im Kino und nicht in der Boulevardpresse sehen.

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