Ryan Reynolds Filme

Geburtsname: Ryan Rodney Reynolds  
Geburtstag: 23. Oktober 1976 in Vancouver in British Columbia (Kanada)
Wichtigste Auszeichnungen: 2 People’s Choice Awards, 2 MTV Movie Awards, 1 Golden-Globe-Nominierung, Sexiest Man Alive, Stern auf dem Hollywood Walk of Fame

Mini-Biographie:

Ryan Reynolds ist ein kanadischer Schauspieler und arbeitete sich von kanadischen Sparten-Serien hoch zu einem der aktuell erfolgreichsten Hollywood-Darsteller. Bekanntheit erlangt der Kanadier mit der Komödie Party Animals – Wilder geht’s nicht!. Zudem steht Ryan Reynolds für zwei Superhelden: während der grün strahlende Held Green Lantern allerdings zu den dunkelsten Flecken der Kinogeschichte gehört, mutiert der Antiheld Deadpool zur Lichtgestalt des Kinojahres 2016. 

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Filme von und mit Ryan Reynolds

Die coolsten Filmzitate von Ryan Reynolds

 „Sich Sorgen zu machen ist wie ein Schaukelstuhl: man ist zwar beschäftigt, aber man kommt nicht voran.“
„Man soll das Leben nicht so ernst nehmen, denn lebend kommt man da nicht raus.“

Teilweise von der Kritik als geschmacklose Teenager-Komödie verrissen hält der Protagonist Van Wilder (Ryan Reynolds) in Party Animal – Wilder geht’s nicht! so manch philosophische Weisheit parat

Margaret: „Ich steige nicht in das Boot. Du weißt doch dass ich nicht schwimmen kann!?“
Andrew: „Darum das Boot!“
So garstig seine Chefin und Ehefrau in Spe auch sein mag, Andrew Paxton (Ryan Reynolds) hilft seinem Herzblatt wider Willen Margaret Tate (Sandra Bullock) in Selbst ist die Braut wirklich wo er kann

Margaret: „Worauf bin ich allergisch?“
Andrew: „Pinienkerne und das ganze Spektrum menschlicher Gefühle!“
Wie praktisch ist es doch, jemand an seiner Seite zu haben, der einen stets darüber aufklärt, was man im Alltag besser meidet – wie hier in diesem Dialog zwischen Andrew Paxton (Ryan Reynolds) und Margaret Tate (Sandra Bullock) in Selbst ist die Braut

„STOP! Ihr fragt Euch vielleicht, was soll der rote Anzug? Na, damit die Bösen nicht sehen, wenn ich blute. Er hat das Prinzip verstanden, er trägt `ne braune Hose.“
Endlich erklärt einer der Superhelden die Farbgebung bei Superhelden-Anzügen – besten Dank an Deadpool (Ryan Reynolds)

„Man muss kein Superheld sein, um das Mädchen zu kriegen. Das richtige Mädchen wird den Helden in Dir zum Vorschein bringen.“
Deadpool (Ryan Reynolds) versteht es wie kein Zweiter, Jungs bei der Suche nach der einen Richtigen zu unterstützen

„Wenn Dein linkes Bein Weihnachten ist und Dein rechtes Bein Neujahr, darf ich dann zwischen den Feiertagen reinschauen?“
Ein grandioser Anmachspruch von Deadpool (Ryan Reynolds), den man unbedingt ausprobieren und darüber Buchführen sollte, wie oft er wirklich geklappt hat…

Wichtige Auszeichnungen:

2016: Stern auf dem Hollywood Walk of Fame, Golden-Globe-Nominierung als Bester Hauptdarsteller sowie zwei MTV Movie Awards für die Beste Comedy-Darstellung und den Besten Kampf (zusammen mit Ed Skrein) sowie einen Teen Choice Award für den Besten Wutanfall jeweils für Deadpool
2012: Zwei People’s Choice Awards als Bester Superheld sowie als Bester Action-Star jeweils für Green Lantern
2010: Sexiest Man Alive gewählt vom People Magazin
2005: Teen Choice Award für die grusligste Filmszene für Amityville Horror – Eine wahre Geschichte
2003: Young Hollywood Award als Bester männlicher Newcomer

Biographie:

In Vancouver Kanada erblickt am 23. Oktober 1976 Ryan Rodney Reynolds das Licht der Welt. Er ist der jüngste von vier Brüdern und Sohn des ehemaligen Polizisten und späteren Kaufmannes Jim Reynold, seine Mutter Tammy ist Verkäuferin. Seine Erziehung ist katholisch und streng. Daran mag es auch liegen, dass seine drei älteren Brüder wie einst ihr Vater heute als kanadische Polizisten arbeiten. Das Küken der Familie will hingegen seine künstlerische Ader ausleben und Schauspieler werden. Die Chancen stehen auch gar nicht so schlecht, bereits als 15-Jähriger spielt Ryan Reynolds in der Teenie-Seifenoper Hillside. Allerdings so recht will seine Schauspielkarriere in Kanada nicht durchstarten, so dass er bereits in Erwägung zieht, die Schauspielerei an den Nagel zu hängen und doch was Richtiges zu lernen. Aber kurz bevor es soweit ist, überredet ihn sein Schauspielkollege Chris William Martin (TV-Serie Hillside, TV-Serie The L Word – Wenn Frauen Frauen lieben), mit ihm nach Los Angeles zu gehen. Und Ryan Reynolds soll diesen Schritt nie bereuen.

Doch auch im sonnigen Kalifornien muss Ryan Reynolds zunächst kleine Brötchen backen. Eher kleine wie große Auftritte in TV-Filmen sowie diverse Gastrollen – u.a. in Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI (1993 bis 2002; mit David Duchovny, Gillian Anderson und Mitch Pileggi) und Outer Limits – Die unbekannte Dimension (1995 bis 2002) halten den Mimen gegen Mitte der 1990er über Wasser. Sein Sprungbrett zum Kinofilm ist dann die Sitcom Ein Trio zum Anbeißen (mit Richard Ruccolo und Traylor Howard). Darin spielt er einen schrulligen Medizinstudenten, der nebenbei mit seinem besten Freund und seiner besten Freundin eine Pizzeria betreibt. Die Serie läuft mit vier Staffeln und 81 Folgen von 1998 bis 2001 und entwickelt zumindest eine so große Fan-Base, dass der Hauptdarsteller Ryan Reynolds für die Filmindustrie interessant wird.

Ryan Reynolds als philosophisches Feierbiest auf die Kinoleinwand

Ein erstes Ausrufezeichen auf der Kinoleinwand setzt Ryan Reynolds mit der Studenten-Komödie Party Animals – Wilder geht’s nicht! (2002; mit Tara Reid, Kal Penn und Tim Matheson), der ungeachtet negativer Kritiken mit derben Gags und fast schon philosophischen Weisheiten sein Publikum findet und zu einem kommerziellen Erfolg wird. Für Ryan Reynolds öffnen sich dank Party Animals neue Türen für weitere Hauptrollen und größere Produktionen. So spielt er 2004 an der Seite von Wesley Snipes (Weiße Jungs bringen’s nicht, Demolition Man) in dem Vampir-Thriller Blade: Trinity (2004; mit Jessica Biel, Dominic Purcell und Kris Kristofferson) und 2005 schlägt er sich mit seiner Familie in dem Horror-Schocker Amityville Horror – Eine wahre Geschichte (mit Melissa George, Jesse James und Jimmy Bennett) mit den Geistern der ermordeten Vorbesitzer eines frisch bezogenen Hauses herum – ein Film, der angeblich auf wahren Begebenheiten basiert.

Seit seinem Engagement im Horror-Genre eilt Ryan Reynolds dann von Hauptrolle zu Hauptrolle. Nicht jeder Film gilt dabei als großer Volltreffer, doch sorgt er bereits im ersten Jahrzehnt der 2000er für einige Filmperlen. Besonders erwähnenswert sind etwa die gelungene Romantikkomödie Wild X-Mas (2005; mit Amy Smart, Anna Faris und Chris Klein) sowie der leichtfüßige Action-Thriller Smokin’ Aces (2007; mit Ben Affleck, Andy Garcia und Alicia Keys).

Ryan Reynolds gegen Wolverine und Sandra Bullock

Im Jahre 2009 kann der Cineast Ryan Reynolds gleich vier Mal auf der Leinwand bewundern. Erstes Highlight daraus ist der Fantasy-Blockbuster X-Men Origins: Wolverine (mit Liev Schreiber, Danny Huston und Lynn Collins), in dem er erstmals als Deadpool auftritt, um Wolverine (Hugh Jackman; Passwort: Swordfish, Les Misérables) das Leben zur Hölle zu machen. Jener Deadpool hier hat allerdings eine gänzlich andere Charakteristik als der Deadpool, den Ryan Reynolds noch in der Zukunft verkörpern wird. Noch härter als Wolverine ist für Ryan Reynolds nur Sandra Bullock (Blind Side – Die große Chance, Gravity) als kanadische tyrannisierende Geschäftsfrau Margaret Tate in Selbst ist die Braut (2009; mit Betty White, Craig T. Nelson und Mary Steenburgen). Ryan Reynolds spielt darin ihren leidtragenden Assistenten, und ausgerechnet den will sich Margret Tate nun zum Mann nehmen, um einer Ausweisung aus den USA zuvorzukommen.

Anno 2011 erfüllt sich für Ryan Reynolds ein Traum, den wohl viele Schauspieler ganz oben auf ihrer Wunschliste haben: die Verkörperung eines Comic-Superhelden. Wie cool nun Green Lantern (mit Peter Sarsgaard, Mark Strong und Tim Robbins) im Vergleich zu seinen Kollegen Superman, Batman, Spider-Man, Iron Man und Co. ist, mag jeder Comic-Fan für sich entscheiden. Dem Filmstudio Warner Bros. ist das 3D-Abenteuer jedenfalls 325 Millionen US-Dollar an Produktions- und Marketingkosten wert. Doch an den Kinokassen will der Dollar nicht so recht ins Rollen kommen, am Ende fließen weltweit nur 220 Millionen US-Dollar wieder zurück. Die Kritiker bemängeln bei Green Lantern vor allem die unausgereift wirkende 3D-Technik sowie das schwache Drehbuch, welches den Darstellern zu wenige Entfaltungsmöglichkeiten gebe. Die geplante Green-Lantern-Trilogie, die Regisseur Martin Campbell (James Bond 007 – Goldeneye, Die Maske des Zorro) angedacht hatte, landet jedenfalls schnell wieder in der Schublade und Ryan Reynolds ist seinen Job als grüne Leuchte nach einem Streifen wieder los. Angesichts seines Hauptgewinns bei den Dreharbeiten zu Green Lantern wird ihm der Verlust der Rolle aber fast egal sein. Denn hierbei lernt Ryan Reynolds seine Schauspielkollegin Blake Lively (TV-Serie Gossip Girl, Café Society) kennen… und lieben. Die beiden Hollywood-Beautys werden im September 2011 ein Liebespaar und heiraten am 9. September 2012 unter Ausschluss der Öffentlichkeit in South Carolina. Das Ehepaar hat mittlerweile zwei Töchter, die im Dezember 2014 und September 2016 zur Welt kommen. Vor Blake Lively hatte Ryan Reynolds übrigens eine langjährige Beziehung samt Verlobungszeit mit der Rockröhre Alanis Morissette (You Oughta Know, Ironic) sowie eine zweijährige Ehe mit Scarlett Johansson (Filmreihe Marvel’s The Avengers, Vicky Cristina Barcelona)./p>

Der zweite Versuch: Ryan Reynolds als der etwas andere Superheld Deadpool

Doch kommen wir zurück zum Filmbusiness. Nach dem Flop von Green Lantern, übrigens einer der Größten in der gesamten Kinohistorie, gibt es von Ryan Reynolds erst einmal wieder etwa Bodenständigeres zu sehen, wie etwa die Körpertausch-Komödie Wie ausgewechselt (2011; mit Leslie Mann, Olivia Wilde und Alan Arkin) mit Jason Bateman (Starsky & Hutch, Super süß und super sexy) oder den Action-Thriller Safe House (2012; mit Vera Farmiga, Brendan Gleeson und Sam Shepard) mit Denzel Washington (Die glorreichen Sieben, Der Knochenjäger). Danach überbrückt Ryan Reynolds die Zeit mit einigen kleineren Rollen oder Produktionen, die den Sprung ins Mainstream-Kino nicht schaffen (Sci-Fi-Thriller Selfless – Der Fremde in mir – 2015; mit Ben Kingsley) oder gar nicht schaffen wollen wie das Kunstraub-Drama Frau in Gold (2015; mit Helen Mirren, Daniel Brühl und Katie Holmes).

Im Jahre 2016 wartet auf Ryan Reynolds schließlich ein Projekt, welches die Rolle seines Lebens werden könnte… und wieder mal ist es eine Superheldenrolle… quasi seine zweite Chance nach dem Fehlversuch mit Green Lantern. Doch Green Lantern ist Vergangenheit, die Zukunft heißt Deadpool, und der schlägt ein wie lange kein Marvel-Superheld mehr. Die Mischung aus gelungener Action, anarchischem Humor, Satire-Anleihen gegenüber seinen Superhelden-Kollegen und ein deutliches Augenzwinkern sich selbst gegenüber kommt beim Kinopublikum sensationell gut an und lässt die Kinokassen klingeln wie selten ein Marvel-Abenteuer zuvor. Weltweit holt Deadpool 760 Millionen US-Dollar, und das obwohl er in China aufgrund der Nacktszenen, derben Sprüche und der Gewaltdarstellung gar nicht gezeigt werden darf – dadurch gehen locker über 100 Millionen US-Dollar flöten. In Deutschland ist Deadpool mit 2,67 Millionen Besuchern gar die erfolgreichste Comic-Verfilmung aller Zeiten – gefolgt von Avengers: Age of Ultron (2015; mit Robert Downey junior, Chris Evans und Chris Hemsworth) mit 2,42 Millionen Besuchern. Darüber hinaus ist Deadpool der erfolgreichste Film aller Zeiten mit einer so genannten Rated-R-Einstufung (vergleichbar mit FSK 17), noch vor Matrix (1999; mit Keanu Reeves, Laurence Fishburne und Carrie-Anne Moss) mit 742 Millionen US-Dollar. Dabei wollte man Deadpool nach dem Flop mit Ryan Reynolds in Green Lantern erst gar nicht drehen. Lediglich versehentlich ins Internet gegangene Probeaufnahmen und deren positiven Reaktionen darauf ließen die Zweifel schließlich schwinden.

Für seine Zukunft dürfte Ryan Reynolds mit seiner Rolle als Deadpool jedenfalls gesorgt haben. Zudem eine Fortsetzung mit ihm in der Titelrolle bereits in Planung ist. Darin soll der rotzige Superheld jede Menge Seitenhiebe auf seine Superhelden-Kollegen und dessen Sequel-Mania verteilen, auch wenn Deadpool mit seiner Fortsetzung nun selbst dazu gehört. Unterstützung erhält Deadpool voraussichtlich von dem Mutanten Cable. Läuft alles nach Plan, läuft die Fortsetzung im Jahre 2018 in den Kinos an.

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