Robert Redford Filme

Geburtsname: Charles Robert Redford Jr.
Geburtstag: 18. August 1936, Santa Monica, Kalifornien
Wichtigste Auszeichnungen: 2 Oscar-Awards, 3 Golden-Globe-Awards, 1 BAFTA

Mini-Biographie:

Robert Redford ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Filmproduzent. Die Schauspielkarriere von Robert Redford begann Anfang der 1960er. Mitte der 1970er galt Redford als größter Publikumsmagnet des Kinos. Zu Redfords wichtigsten Filmen zählen Der ClouDie Unbestechlichen sowie Der Pferdeflüsterer. In den letzten Jahren begeistert der nunmehr 80-Jährige Robert Redford unter anderem in dem Ein-Mann-Drama All Is Lost sowohl Kritiker als auch das Kinopublikum. Mitunter spielt er aber auch in Popcorn-Kinofilmen wie The Return of the First Avenger.

Mehr >

Coole Filmzitate von Robert Redford

"Wenn's Scheiße regnet muss ich doch wissen, aus welcher Richtung der Wind kommt?!"
Robert Redford alias Nathan D. Muir in Spy Game - Der finale Countdown

"Ich liebte sie nicht, weil wir zueinander passten...Ich liebte sie einfach!"
Robert Redford alias Tom Booker in Der Pferdeflüsterer

"Fuuuuuuuuck!"
Robert Redford's Fluch als verzweifelter Schiffbrüchiger in All Is Lost

Wichtigste Auszeichnungen:

2013: Golden-Globe-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für All is Lost
2002: Ehren-Oscar für sein Lebenswerk
1998: Golden-Globe-Nominierung als Bester Regisseur für Der Pferdeflüsterer
1994: Ehren-Golden-Globe für sein Lebenswerk, Nominierungen für einen Oscar und Golden Globe als Bester Regisseur sowie Nominierungen für einen Oscar und einen BAFTA für den Besten Film für Quiz Show
1992: Golden-Globe-Nominierung als Bester Regisseur für Aus der Mitte entspringt ein Fluss
1980: Oscar und Golden Globe als jeweils Bester Regisseur für Eine ganz normale Familie
1973: Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für Der Clou
1969: BAFTA als Bester Hauptdarsteller für Zwei Banditen
1965: Golden Globe als Bester Nachwuchsdarsteller des Jahres für Verdammte, süße Welt

Biographie Robert Redford

Robert Redford erblickt am 18. August 1936 in Santa Monica in Kalifornien das Licht der Welt. Der kleine Robert wächst bei seinen Eltern Martha und Charles Robert Redford sowie seinem Halbbruder William in recht einfachen Verhältnissen auf. Als Teenager geht Robert Redford auf die "Van Nuys High School", die vor ihm schon die Schauspielerin Marilyn Monroe (Blondinen bevorzugt, Das verflixte 7. Jahr) besuchte. Während seiner Schulzeit kristallisiert sich Redfords außergewöhnliches Talent für Baseball heraus, was ihm 1955 sogar ein Stipendium für die Universität in Colorado einbringt. Doch im selben Jahr stirbt seine Mutter, Robert Redford tröstet sich mit Unmengen von Alkohol, lässt den Sport und die Schule schleifen und verliert dadurch prompt sein Stipendium wieder. Danach jobbt Redford erst mal auf den Ölfeldern von Los Angeles, später versucht er sich als Kunststudent und Straßenmaler in Paris sowie in Florenz, ehe er 1958 in New York mit dem Studium von Theaterdesign beginnt. Im darauffolgenden Jahr befolgt Robert Redford den Rat eines Lehrers und besucht die "American Academy of Dramatic Arts", um die Schauspielerei zu erlernen.

Mit Western und Paul Newman kommt der Erfolg für Robert Redford

Seine Schauspiel-Karriere beginnt Robert Redford am Broadway-Theater. Vor einer TV-Kamera steht er das erste Mal für eine Folge der Serie Maverick - eine Western-Reihe, in der James Garner (Gesprengte Ketten, TV-Serie Detektiv Rockford - Anruf genügt), Jack Kelly (Zur Hölle und zurück, Mord in den Wolken) und der spätere James-Bond-Darsteller Roger Moore (7 x James Bond 007, Die Wildgänse kommen) die Hauptrollen spielen. Im Kriegsdrama Hinter feindlichen Linien von 1962 darf Redford erstmals auf der Kinoleinwand sein Können darbieten. Trotz ordentlicher Kritiken floppen jedoch seine nachfolgenden Kinoprojekte allesamt, obwohl er am Theater weiterhin beachtliche Erfolge feiert. Erst als Robert Redford in der filmischen Umsetzung der gleichnamigen Broadway-Komödie Barfuß im Park neben Jane Fonda (Cat Ballou - Hängen sollst du in Wyoming, Das Schwieger-Monster) die Hauptrolle spielt, schenkt ihm das Kinopublikum erstmals größere Aufmerksamkeit. Der eigentliche Kino-Durchbruch gelingt jedoch erst 1969 in dem Western Zwei Banditen, in dem Robert Redford zusammen mit Paul Newman (Die Katze auf dem heißen Blechdach, Die Farbe des Geldes) die beiden Banditen Sundance Kid und Butch Cassidy mimen. Die Western-Komödie gilt als einer der größten Kassenschlager seiner Zeit, macht Robert Redford außerdem über Nacht berühmt und beschert ihm einen seiner engsten Freunde: Paul Newman. 

Vier Jahre später dreht Robert Redford wieder zusammen mit seinem Freund Paul Newman, und zwar in Der Clou. In dieser Gauner-Komödie legen sich die beiden Protagonisten als kleine Trickbetrüger mit dem Gangster-Boss Doyle Lonnegan (Robert Shaw; Der Weiße Hai, Der wilde Haufen von Navarone) an. Redfords Verkörperung des Kleinganoven Johnny Hooker in Der Clou bringt ihm eine Oscar-Nominierung ein und hievt ihn auf den Gipfel seiner Karriere als Schauspieler, denn von den Jahren 1973 bis 1976 gilt Robert Redford als zugkräftigster Publikumsmagnet an den Kinokassen. In jenen Jahren folgen Kino-Klassiker wie das zeitgeschichtliche Drama So wie wir waren (mit Barbara Streisand), das Liebesdrama Der große Gatsby (mit Mia Farrow und Bruce Dern), der Polit-Thriller Die drei Tage des Condor (Faye Dunaway und Max von Sydow), der 20er-Jahre Flieger-Epos Tollkühne Flieger (Bo Svenson und Susan Sarandon) sowie Die Unbestechlichen (mit Dustin Hoffman und Jack Warden), worin die damals hochbrisante Watergate-Affäre im Mittelpunkt steht. Auch die nachfolgenden Filme wie das hochkarätig besetzte Weltkriegsdrama Die Brücke von Arnheim (u.a. mit Michael Caine, Sean Connery, Gene Hackman, Anthony Hopkins und Hardy Krüger), die Rodeo-Komödie Der elektrische Reiter (mit Jane Fonda und Willie Nelson) oder das Gefängnisdrama Brubaker (mit Yaphet Kotto und Morgan Freeman) lassen die Kinokassen weiter kräftig klingeln.

Robert Redford mal vor, mal hinter, mal abseits der Kamera

1980 zieht es den Schauspieler Robert Redford in den Regiestuhl und verfilmt den Roman des Familiendramas Eine ganz normale Familie (mit Donald Sutherland und Mary Tyler Moore), in dem er auch eigene familiäre Erinnerungen aufarbeitet. Die in den Streifen gesteckten Emotionen lohnen sich vollends, 1981 gewinnt der Film fünf Golden Globes und vier Oscars. Einer der Oscars geht an Robert Redford für die Beste Regie - es sollte bislang Redfords erster und einziger regulärer Oscar bleiben. In den 1980ern macht sich Robert Redford etwas rarer in Hollywood. Der Schicki-Micki-Gesellschaft in Hollywood kann Redford seit jeher nichts abgewinnen und auch filmisch zieht er sich etwas zurück. Gerade mal fünf Filme dreht er in jener Dekade, darunter das Liebesdrama Jenseits von Afrika (mit Maryl Streep und Klaus Maria Brandauer) sowie Staatsanwälte küsst man nicht (mit Debra Winger und Daryl Hannah). Zu jener Zeit beschäftigen den Mimen oftmals noch andere Dinge. Neben der Gründung einer eigenen Produktionsfirma namens "Wildwood Enterprises" und der Filmförder-Anstalt "Sundance-Institut" setzt sich Robert Redford stets für die Umwelt und die Rechte der Indianer-Völker ein. Im Privaten läuft dagegen nicht alles reibungslos bei den Redfords. Denn 1985 lässt er sich von seiner langjährigen Ehefrau Lola Van Wagenen scheiden, mit der er seit 1958 verheiratet ist. Das Paar bekam vier Kinder, wobei der älteste Sohn Scott noch im Jahr seiner Geburt anno 1959 verstarb. Seit 1996 ist Robert Redford übrigens mit der deutschen Malerin Sibylle Szaggars liiert, seit 2009 sind die beiden ein Ehepaar.

Doch zurück zum Filmgeschäft! In den 1990ern bleibt Robert Redford seinem Arbeitsrhythmus des letzten Jahrzehnts weitgehend treu und tritt lediglich weitere fünf Male vor die Kamera. Allerdings beginnt diese Dekade gleich mit einem Flop: das Liebesdrama Havanna mit Redfords Lieblings-Regisseur Sydney Pollack (Die drei Tage des Condor, Jenseits von Afrika) lockt kaum Zuschauer in die Kinos. Besser läuft es mit den nachfolgenden vier Streifen wie der Gauner-Komödie Sneakers - Die Lautlosen (mit Sidney Poitier, Ben Kingsley und Dan Aykroyd), dem Liebesdrama Ein unmoralisches Angebot (mit Demi Moore und Woody Harrelson), dem Journalisten-Drama Aus nächster Nähe (mit Michelle Pfeiffer) sowie dem tierischen Drama Der Pferdeflüsterer (mit Kristin Scott Thomas, Sam Neill und Scarlett Johansson), bei dem Robert Redford Hauptrolle, Regie und Produktion übernimmt.

Die Projekte von Robert Redford im neuen Millennium

Im neuen Jahrtausend startet Robert Redford gleich mit zwei echten Blockbustern durch: 2001 erscheint zunächst das Polit-Drama Die letzte Festung (mit James Gandolfini und Mark Ruffalo) sowie der Agenten-Thriller Spy Game - Der finale Countdown (mit Brad Pitt und Catherine McCormack). Und die "Academy of Motion Picture Arts and Sciences" (AMPAS) verleiht Robert Redford 2002 den Ehren-Oscar für sein Lebenswerk. In den kommenden Jahren wendet sich Robert Redford von Thrillern und typischen Blockbustern größtenteils ab. Er konzentriert sich lieber auf Dramen unterschiedlichster Art. Dabei ragen vor allem das Politdrama Von Löwen und Lämmern (2007; mit Meryl Streep, Tom Cruise und Andrew Garfield) sowie das Survival-Drama All Is Lost (2013; nur mit Robert Redford) positiv heraus. Für seinen wortlosen Überlebenskampf auf einem havarierten Einhandsegler handeln ihn die Kritiker bereits als Favorit für einen Oscar. Am Ende bleibt es allerdings bei einer Nominierung für den Golden Globe.  

Nach seinem etwas wortkargen Auftritt in All Is Lost übernimmt Robert Redford in seinem nächsten Auftritt wieder mal eine Sprechrolle – es ist sogar eine gewichtige Schlüsselrolle, und das in einem für ihn sehr untypischen Superhelden-Blockbuster: Er mimt den zwielichtigen Hydra-Anführer Alexander Pierce in The Return of the First Avenger (2014; mit Chris Evans, Scarlett Johansson und Samuel L. Jackson). 2015 will er es in Picknick mit Bären noch einmal wissen und begibt sich zusammen mit Nick Nolte (Kap der Angst, Herr der Gezeiten) auf den 3500 Kilometer langer Wanderpfad Appalachian Trail – trotz all der dort ansässigen gefräßigen Bären und der eigenen ungelenken Knochen. Drachen statt Bären gibt es dann 2016 in der Disney-Verfilmung Elliot, der Drache (mit Oakes Fegley, Craig Hall und Karl Urban), einer Neuverfilmung des 1977 erschienenen Erfolgsfilm Elliot, das Schmunzelmonster. Der mittlerweile 80-jährige Robert Redford spielt in Elliot, der Drache den Holzschnitzer Mr. Meacham, der Kindern gerne Geschichten erzählt – am liebsten wenn darin ein Drache vorkommt. Und wenn er nicht gestorben ist, dann erzählt und spielt er noch heute.

Alle maxdome Stars

Login

Neu bei maxdome?

Kein Abo, keine Vertragsbindung. Über 60.000 Videos im Store einzeln leihen oder kaufen. Auf deinem Fernseher, mobilen Endgerät oder über PC/Mac ansehen.

Bereits Kunde?

Neues Passwort anfordern

Sorry

Schließen