Milla Jovovich Filme

Geburtsname: Milla Jovovich
Geburtstag: 17. Dezember 1975 in Kiew, Ukraine (damalige UdSSR)
Wichtigste Auszeichnungen: 2 Scream-Awards, 1 Hollywood Spotlight Award

Mini-Biographie:

Milla Jovovich ist ein US-amerikanisches Model sowie Musikerin und Songwriterin, doch vor allem ist sie Schauspielerin. Einst geboren in Kiew kam sie bald in die USA und lebte dort bereits als junger Teenager all ihre Talente kommerziell erfolgreich aus. Ihren Durchbruch in der Filmbranche feierte Milla Jovovich mit dem Sci-Fi-Abenteuer Das fünfte Element, weitere Blockbuster mit ihr sind Johanna von Orleans sowie Die drei Musketiere. Am liebsten aber bekämpft Milla Jovovich mit Viren infizierte Zombies – und zwar als Alice in der Filmreihe Resident Evil

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Filme mit Milla Jovovich

Die besten Filmzitate von Milla Jovovich

"Ein Mädchen muss auf alles vorbereitet sein!"'
Zwar äußert Milla Jovovich dieses Zitat als Alice in Resident Evil 4 – Afterlife, es könnte aber ebenso ein Lebensmotto für die vielfältige Künstlerin sein.

Leeloo: "... Ba-Da-Boom!"
Korben Dallas: "Mächtiger Ba-Da-Boom!"
Als das fünfte Element (Milla Jovovich) namens Leeloo Minai Lekatariba-Lamina-Tchai Ekbat De Sebat (oder kurz: Leeloo) in das Taxi von Korben Dallas (Bruce Willis) kracht und ihn mit einer feurigen aber außerirdischen Sprache zutextet, bleiben am Ende genau diese drei Worte im Raum stehen: "Ba-Da-Boom!"

Wichtigste Auszeichnungen

2013: Nominierung für eine Goldene Himbeere als Schlechteste Schauspielerin für Resident Evil: Retribution
2011: Scream Award als Beste Science-Fiction-Darstellerin für Resident Evil: Afterlife
2010: Hollywood Spotlight Award als Beste Schauspielerin in Stone
2008: Scream Award als Beste Science-Fiction-Darstellerin für Resident Evil: Extinction
2003: Nominierung für einen Saturn Award als Beste Hauptdarstellerin für Resident Evil
2000: Nominierung für eine Goldene Himbeere als Schlechteste Schauspielerin für Johanna von Orleans
1998: Nominierung für einen Saturn Award als Beste Nebendarstellerin sowie eine Nominierung für eine Goldene Himbeere als Schlechteste Schauspielerin für jeweils Das fünfte Element
1992: Nominierung für eine Goldene Himbeere als Schlechtester Newcomer für Rückkehr zur blauen Lagune

Biographie:

1975: Die politische Welt wird – getrennt von einem virtuellen eisernen Vorhang – in Ost und West aufgeteilt. Damals gehört die Ukraine noch zur UdSSR und Serbien ist Teil des Balkanstaates Jugoslawien – die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht noch daran. Trotz jener Grenzen wird aus der ukrainischen Schauspielerin Galina Loginova und dem serbischen Arzt Bogić Jovović ein Liebespaar, dessen Früchtchen am 17. Dezember 1975 in Kiew zur Welt kommt: ihr Name lautet Milla Jovovich.

Die politische Lage in der UdSSR raubt der Familie Jovovich jedoch bald jeden Sinn für Romantik, weshalb sie 1981 aus der Sowjetunion flüchtet und zunächst nach London emigriert. Dort angekommen locken die USA mit ihren unbegrenzten Möglichkeiten, was sich für Milla Jovovich ja auch durchaus bewahrheiten wird. Der Weg geht zunächst nach Sacramento in Kalifornien und ein gutes halbes Jahr später nach Los Angeles, wo die kleine Milla den Traumfabriken in Hollywood bereits sehr nahe ist. Für das Familienglück der Jovovich’ kommt der USA-Tripp jedoch offenbar zu spät. Kaum in Los Angeles angekommen, trennen sich die Eltern von Milla Jovovich.

Doch bevor Milla Jovovich vor die Filmkamera tritt, begibt sie sich im zarten Alter von neun Jahren erst einmal vor eine Spiegelreflexkamera und modelt. Im Laufe der Jahre wird Milla Jovovich von immer mehr namhaften Fotografen entdeckt und abgelichtet. Damit löst die mittlerweile zur Teenagerin gereifte Milla Jovovich zahlreiche Diskussionen aus, ob Model für Kinder wirklich ein artgerechter Beruf sei. Dem Erfolg von Millas Modelkarriere tut dies jedoch keinen Abbruch. Im Laufe ihrer modischen Laufbahn landet Milla Jovovich auf jedem wichtigen Cover der angesagten Style-Magazine (inklusive Vogue, Cosmopolitan, Glamour und viele mehr) und es gibt wohl kein Mode-Label, für das sie nicht ihre Schönheit zur Schau stellt.

Vom Cover auf die Leinwand – nur ein kleiner Schritt für Milla Jovovich

Noch während Milla Jovovich heftig für Fotografen und Mode-Labels posiert, beginnen sich die Filmschaffenden für das schöne Mädchen von nebenan zu interessieren. Bereits 1988 – da ist Milla Jovovich gerade mal 12 – erhält sie eine kleine Rolle in dem Drama Two Moon Junction – Fesseln der Leidenschaft (mit Sherilyn Fenn, Richard Tyson und Louise Fletcher). Ein Jahr später darf sie bei einem Gastauftritt in der Sitcom Eine schrecklich nette Familie (1987 bis 1997; mit Ed O’Neill, Katey Sagal und Christina Applegate) dem Sohn des Hauses Bud Bundy (David Faustino; Shot Down, Internet-Serie Star-Ving) als kleine Französin den Kopf verdrehen. Ihre erste Hauptrolle bekommt Milla Jovovich 1991 in der Liebesschmonzette Rückkehr zur blauen Lagune (mit Brian Krause und Nana Coburn). Der Film darf sich über lediglich 2,8 Millionen US-Dollar Einnahmen und fünf Nominierungen des Film-Negativpreises Goldene Himbeere freuen... oder besser ärgern. Eine Nominierung davon gilt Milla Jovovich. Doch weil schlechte Werbung besser ist als gar keine, kennt man den Teenie-Star nun zumindest.

Ob nun wegen oder trotz des Lagunen-Films – 1992 wirkt Milla Jovovich in der mit Stars bespickten Filmbiografie Chaplin mit. Die Rolle ist klein, doch dafür trifft sie unter anderem auf Robert Downey Jr. (Filmreihe Iron Man, Filmreihe Sherlock Holmes), Anthony Hopkins (Das Schweigen der Lämmer, Das perfekte Verbrechen), Kevin Kline (Ein Fisch namens Wanda, Wild Wild West) und viele weitere Hollywood-Größen mehr. So wird das filmische Denkmal für den großen Charlie Chaplin (Moderne Zeiten, Der große Diktator) auch ein gutes Karrieresprungbrett für die kleine Milla Jovovich. In ihrem nächsten Filmprojekt Kuffs – Ein Kerl zum Schießen (1993) spielt sie zusammen mit Christian Slater (Der Name der Rose, Robin Hood – König der Diebe) die Hauptrollen. Die belanglose Komödie floppt an den Kinokassen, trotzdem etabliert sich das Mädchen aus der Ukraine wieder um einen Schritt weiter in Hollywood. Im selben Jahr spielt sie außerdem noch in dem Teenager-Drama Confusion – Sommer der Ausgeflippten (1993; mit Jason London, Rory Cochrane und Wiley Wiggins). Bei den Dreharbeiten zu Confusion verliebt sich Milla Jovovich als 16-Jährige in ihren Kollegen Shawn Andrews und die beiden heiraten Hals über Kopf. Ihre Mutter lässt diese Ehe allerdings nach zwei Monaten wieder annullieren...

Danach macht Milla Jovovich erst einmal ein paar Jahre Pause vom Filmgeschäft, schließlich hat der Teenager noch andere Jobs wie eben das Modeln. Zudem nimmt sie 1994 ihr selbstgeschriebenes Musikalbum „The Divine Comedy“ auf, welches Kritiker durchaus wohlwollend zur Kenntnis nehmen. Zu jener Zeit erhält Milla Jovovich außerdem die US-amerikanische Staatsbürgerschaft – so wird aus dem ukrainischen Mädchen endgültig ein American-Girl.

Milla Jovovich in Das fünfte Element und in ihrer zweiten Ehe

Das Jahr 1997 erweckt etwas den Verdacht, dass sich Milla Jovovich recht leicht verliebt, wenn sie länger mit jemanden zusammenarbeitet. Der Glückliche ist in diesem Fall Luc Besson (Filmreihe Arthur und die Minimoys, Léon – Der Profi), französischer Regisseur des Megablockbusters Das fünfte Element. Die Hauptrollen in diesem Sci-Fi-Abenteuer spielen Bruce Willis (The Sixth Sense, Filmreihe Stirb langsam), Chris Tucker (Filmreihe Rush Hour, Silver Linings), Gary Oldman (Filmreihe Harry Potter, Planet der Affen: Revolution) und eben Milla Jovovich als „Leeloo Minai Lekatariba-Lamina-Tchai Ekbat De Sebat“ bzw. das fünfte Element. Mit Award-prämierten Special-Effects, extra angefertigten Kostümen des französischen Modemachers Jean-Paul Gaultier und einer eigens entwickelten Aliensprache (genau: „Ba-Da-Boom“) von Luc Besson und Milla Jovovich erreicht Das fünfte Element schnell Kultstatus bei der Sci.Fi-Fangemeinde. Beim außerirdischen Sprachtraining kommen sich Luc Besson und Milla Jovovich offenbar sehr irdisch nahe – was folgt ist ein mächtiger Ba-Da-Boom und läutende Hochzeitsglocken im Jahre 1997.

Die Ehe zwischen Milla Jovovich und Luc Besson wird zwei Jahre halten. Gerade mal lange genug, um noch ein zweites gemeinsames Filmprojekt anzupacken: den Historienstreifen Johanna von Orleans (1999) mit Milla Jovovich in der Hauptrolle als Jeanne d’Arc sowie Dustin Hoffman (Kramer gegen KramerDie Reifeprüfung), Faye Dunaway (Bonnie und ClydeThomas Crown ist nicht zu fassen) und John Malkovich (Being John MalkovichBurn After Reading – Wer verbrennt sich hier die Finger?) in den weiteren Hauptrollen. Zwar kassiert Milla Jovovich für ihren Auftritt als Jeanne d’Arc ihre bislang dritte Nominierung für eine goldene Himbeere, trotzdem wird sie nun mehr und mehr als Schauspielerin und nicht als schauspielendes Model wahrgenommen. Entsprechend oft taucht sie auch in den nächsten Jahren auf der großen Leinwand auf, etwa in dem Wim-Wenders-Thriller The Millon Dollar Hotel (2000; mit Jeremy Davies, Mel Gibson und Amanda Plummer), in dem Western-Drama Das Reich und die Herrlichkeit (2000; mit Peter Mullan, Wes Bentley und Nastassja Kinski) oder der Ben-Stiller-Komödie Zooländer (2001; mit Owen Wilson, Will Ferrell und David Duchovny) – hier wird sie auch in der Fortsetzung Zooländer 2 im Jahre 2016 mit von der Partie sein.

Resident Evil: Milla Jovovich mit noch mehr Ba-Da-Boom gegen Zombies

Schon im Jahre 1997 erwirbt der deutsche Filmemacher Bernd Eichinger (Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders, Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer) die Filmrechte an dem Computerspiel „Resident Evil“, einem im Horror-Genre angesiedelten Third-Person-Shooter. Die Umsetzung des Spieles in einen Horror-Zombie-Streifen erfolgt 2002 mit Bernd Eichinger als Produzenten, gedreht wird das deutsche Projekt hauptsächlich in Berlin. In Resident Evil (mit Michelle Rodríguez, James Purefoy und Heike Makatsch) geht es um das mächtige und teuflische Industrie-Unternehmen Umbrella Corporation, welches sein Geld vor allem mit biologischen Waffen und Genmanipulationen verdient. In einem unterirdischen Forschungslabor mit rund 500 Mitarbeitern arbeitet das Unternehmen unter anderem an einem so genannten T-Virus, der toten Zellen neues Leben verleiht und tote Menschen entsprechend zu Zombies oder auch Schlimmeren mutieren lässt. Eines Tages wird das Virus bei einem Diebstahl freigesetzt und verbreitet sich über das Belüftungssystem im ganzen Labor. Und mitten drin in diesem Schlammassel ist die Sicherheitsangestellte Alice (Milla Jovovich), die sich mit ihrem stetig kleiner werdenden Trupp durch infizierte Zombies und DNA-manipulierte Monster kämpfen muss.

Resident Evil spielt bei Produktionskosten von etwa 33 Millionen US-Dollar weltweit über 100 Millionen US-Dollar wieder ein. Neben dem finanziellen Erfolg erfährt der Zombie-Streifen sogar fast durchweg ordentliche Kritiken, so dass die Fortsetzungen um Alice, der Umbrella Corporation und den T-Virus nicht lange auf sich warten lassen. Bereits 2004 folgt der zweite Teil Resident Evil: Apocalypse (mit Sienna Guillory, Oded Fehr und Thomas Kretschmann). Danach setzen die Produktionen Resident Evil: Extinction (2007; mit Ali Larter, Iain Glen und Mike Epps), Resident Evil: Afterlife(2010; mit Wentworth Miller, Shawn Roberts und Spencer Locke) und Resident Evil: Retribution (2012; mit Michelle Rodríguez, Kevin Durand und Sienna Guillory) die Filmreihe weiter fort. Im Januar 2017 soll dann der Streifen Resident Evil: The Final Chapter dem bösen Zombie-Virus endgültig vernichten… so er nicht vorher die Menschheit vernichtet. Doch ob nun Happy End oder nicht, Milla Jovovich setzt sich mit der Filmreihe zu Resident Evil ein filmisches Denkmal. Und weil das ehemalige Model fast alle Stunts selbst bewältigt, macht sie sich außerdem zu einer strahlenden Action-Ikone.

Auch abseits von Resident Evil dreht Milla Jovovich sehr fleißig die unterschiedlichsten Filme, die jedoch überwiegend der Independent-Szene angehören. Die meisten jener Filme landen nach einer Premiere auf einem Filmfestival direkt auf DVD, Blu-ray und Online-Videotheken, obwohl neben Milla Jovovich selbst durchaus der ein oder andere Star an ihrer Seite steht. So spielt sie zum Beispiel in dem deutsch-US-amerikanischen Thriller No Good Deed (2002) zusammen mit Samuel L. Jackson (Avengers: Age of Ultron, Kingsman: The Secret Service), in dem Wim-Wenders-Rührstück Palermo Shooting (2008) ist Milla Jovovich in einem Cast zusammen mit Dennis Hopper (Easy Rider, Waterworld) und dem Toten-Hosen-Sänger Campino (Langer Samstag) und in dem thrilligen Drama Stone (2010) agiert sie hinter den beiden Protagonisten Robert De Niro (Der Pate – Teil II, Wie ein wilder Stier) und Edward Norton (Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit), Der unglaubliche Hulk). 

Für den bislang letzten großen Blockbuster abseits der Resident-Evil-Reihe reist Milla Jovovich nach Bayern, wo die gesamten Außendreharbeiten zu Die drei Musketiere (2011) stattfinden. Der in 3D abgedrehte Abenteuerfilm kleckert nicht mit Stars, er klotzt förmlich – als da unter anderem wären: Christoph Waltz (James Bond 007 – Spectre, Django Unchained), Orlando Bloom (Filmtrilogie Der Herr der Ringe, Filmreihe Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik), Mads Mikkelsen (James Bond 007 – Casino Royale, Men & Chicken), Luke Evans (Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere, Dracula Untold), Ray Stevenson (TV-Serie Rom, The Book of Eli), Matthew Macfadyen (Robin Hood, Anna Karenina), Logan Lerman (Filmreihe Percy Jackson, Herz aus Stahl) oder auch Til Schweiger (Honig im Kopf, Männerherzen … und die ganz ganz große Liebe). Das optische Highlight des Musketier-Remakes ist neben den bayerischen Schauplätzen und Schlössern aber natürlich Milla Jovovich, die mit Kostümen des Modemachers Pierre-Yves Gayraudin in jeder Hinsicht eine gute Figur abgibt.

Regisseur von Die drei Musketiere ist übrigens der Brite Paul W. S. Anderson (Alien vs. Predator, Pompeii), seines Zeichens aktueller Ehegatte von Milla Jovovich. Das Paar lernte sich – wie bei Milla Jovovich so üblich – bei den Dreharbeiten im Jahre 2001 zu Resident Evil kennen, wo Anderson ebenfalls Regie führte. Seitdem beteiligt sich Paul W. S. Anderson in irgendeiner Form an jedem der Resident-Evil-Filme – vielleicht will er auf diese Weise seine Frau besser im Blick behalten… Seit August 2009 sind die beiden zusammen verheiratet und haben zwei gemeinsame Töchter (geboren 2007 und 2015). Am 17. Dezember feiert die junge Filmdiva ihren 40sten Geburtstag. In ihrem noch jungen Alter erlebte Milla Jovovich schon weit mehr Karriere-Highlights, als so manch gestandener Hollywood-Star am Ende seiner Laufbahn. Und wenn es nach uns geht, dürfen gerne noch ein paar weitere Highlights in der Vita von Milla Jovovich hinzukommen.   

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