James Franco Filme

Geburtsname: James Edward Franco
Geburtstag: 19. April 1978 in Palo Alto in Kalifornien (USA)
Wichtigste Auszeichnungen: 1 Golden Globe, 2 Golden-Globe-Nominierungen, 1 Oscar-Nominierung, 1 Emmy-Nominierung, 1 BAFTA-Nominierung, Stern auf dem Hollywood Walk of Fame

Mini-Biographie:

James Franco ist ein US-amerikanischer Schauspieler sowie Regisseur, Produzent und Drehbuchautor – darüberhinaus außerdem Schriftsteller und Maler. Seinen ersten großen Auftritt feiert der Mime 2001 als Kino-Idol James Dean in der gleichnamigen TV-Biographie. Für diese Rolle gewann er unter anderem einen Golden Globe. Als bester Freund und späterer Gegenspieler des Titelhelden in der Filmreihe Spider-Man schafft James Franco seinen internationalen Durchbruch. Zu seinen jüngeren Erfolgen zählen mitunter Die fantastische Welt von Oz, Das ist das Ende, The Interview und Why him?.

Mehr >

Filme mit James Franco im Monatspaket

Coole Filmzitate von James Franco

Laird Mayhew zu seiner Verlobten Stephanie: „Weißt Du noch, als wir Sex im Whirlpool hatten?“ Und dann zu seinen neuen Schwiegereltern: „Steph hat sich geöffnet wie eine Blume, das hättet Ihr sehen sollen!“
Stephanie’s Mutter Barb Fleming: „Das hätte ich nicht, aber jetzt habe ich das Gefühl, als hätte ich...“
Schwer zu begreifen, warum sich die künftige Schwiegermutter Barb Flemming (Megan Mullally) in Why Him? nicht genauso für ihren Schwiegersohn in Spe Laird Mayhew (James Franco) mitfreut wie er selbst...

Agent Lacey: „Ich erwähne das nur, weil Sie beide das Vergnügen haben werden, mit Kim Jong Un in einem Raum zu sein. Übrigens mein Glückwunsch zu diesem Coup.“
Dave Skylark: „Ganz schön cool, oder?“
Agent Lacey: „Das führt mich auch zum Grund unseres Besuchs, die CIA wäre entzückt, wenn Sie beiden ihn ums Eck bringen würden...“
Dave Skylark: „Mhhh?“
Agent Lacey: „Um’s Eck bringen!“
Aaron Rapaport: „In ’ne Eckkneipe?“
Agent Lacey: „Nein, nein, nein... um’s Eck bringen!“
Aaron Rapaport: „Um’s Eck?“
Dave Skylark: „Auf’n Absacker?“
Aaron Rapaport: „Will er rauchen?“
Agent Lacey: „Nein, um’s Eck bringen!!!“
Aaron Rapaport: „Hat er ’ne Verabredung?“
Dave Skylark: „Muss er pinkeln?“
Agent Lacey: „Nein... äh... Sie bringen ihn ums Eck!“
Aaron Rapaport: „Sie wollen, dass wir den Führer von Nordkorea töten?!“
Agent Lacey: „JA!“
Dave Skylark: „Waaaaaaaas???“
Nun ja, man wird als Talkmaster ja auch nicht jeden Tag von der eigenen Regierung aufgefordert, einen ausländischen Staatschef in dessen Heimat zu ermorden, wie hier Dave Skylark (James Franco) und Aaron Rapaport (Seth Rogen) in The Interview.

„Ich hab’ grade ‘ne Lieferung gekriegt, von dem dopigsten Dope, das ich je geraucht hab’. Eindeutig das dopigste Dope der Welt.”
Und der Name des dopigsten Dopes der Welt, welches James Franco hier als Dealer Saul Silver so berauscht anpreist, ist wie der Filmtitel, nämlich Ananas Express.

Wichtige Auszeichnungen:

2013: Stern auf dem Hollywood Walk of Fame
2011: Nominierungen für einen Oscar, einen Golden Globe und einen BAFTA jeweils als Bester Hauptdarsteller für 127 Hours
2009: Independent Spirit Awards als Bester Nebendarsteller für Milk, Golden-Globe-Nominierung als Bester Hauptdarsteller (Komödie/Musical) für Ananas Express
2008: Hollywood Breakthrough Award als Actor of the Year auf dem Hollywood Film Festival
2002: Golden Globe Award sowie eine Emmy-Nominierung jeweils als Bester Hauptdarsteller für James Dean

Biographie:

James Edward Franco ist der älteste von drei Brüdern und kommt am 19. April 1978 in Palo Alto in Kalifornien zur Welt. Seine Mutter Betsy Levine Verne ist Schriftstellerin und schreibt Kinderbücher sowie Romane. Sie entstammter einer russisch-jüdischen Einwandererfamilie. Sein Vater Doug Franco ist Unternehmer und hat schwedische und portugiesische Wurzeln. Seine Kindheit und Jugend verbringt James Franco in seiner Geburtsstadt Palo Alto. Als 18-Jähriger schreibt er sich auf der University of California in Los Angeles ein, um Englisch zu studieren. Zu jener Zeit belegt James Franco bereits Schauspielunterricht. Am Ende gewinnt die Schauspielerei gegen Englisch, James Franco bricht dafür sein Studium ab. Knapp 10 Jahre später wird James Franco aber noch einmal ein Studium belegen – dieses Mal mit Schwerpunkt Kreativem Schreiben. Im Juni 2008 macht er darin seinen Bachelor of Arts als Romanschreiber, zu jener Zeit ist er in Hollywood längst eine große Nummer. 2010 folgt in New York sogar noch der Master of Fine Arts. Und wenn James Franco gerade mal nicht schauspielert oder schreibt, widmet er sich mit Leidenschaft der Malerei... doch kommen wir zurück zu seiner Kernkompetenz und seinen Karriereanfang.

Der Durchbruch von James Franco als James Dean und Spider-Man’s Gegner

Die Karriere von James Franco beginnt Ende der 1990er Jahre mit diversen Nebenrollen und Gastauftritten in TV-Produktionen, darunter auch in den Krimiserien Profiler (1996 bis 2000; mit Ally Walker, Robert Davi und Jamie Luner) und Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI (1993 bis 2002; mit David Duchovny, Gillian Anderson und Mitch Pileggi). In der Highschool-Serie Voll daneben, voll im Leben (1999 bis 2000; mit Linda Cardelline, Seth Rogen und Jason Segel) bekommt er sogar eine Hauptrolle, allerdings nimmt der ausstrahlende Sender NBC das Format nach nur einer Staffel wieder aus dem Programm. Sein Kinodebüt hat James Franco in einer kleinen Nebenrolle in der Liebeskomödie Ungeküsst (1999; mit Drew Barrymore, David Arquette und Michael Vartan). Seine erste Kinohauptrolle folgt ein Jahr später in dem allerdings wenig beachteten Thriller If Tomorrow Comes (2000). 

Für Furore sorgt James Franco erstmals in der TV-Biographie James Dean (2001; mit Michael Moriarty, Valentina Cervi und Enrico Colantoni), in der er die Titelrolle der 1955 jung verstorbenen Filmlegende James Dean (…denn sie wissen nicht, was sie tun; Jenseits von Eden) übernimmt. Dabei überzeugt James Franco nicht nur mit seiner Ähnlichkeit zu James Dean, sondern auch als exzellenter Schauspieler, was ihm immerhin einen Golden Globe und eine Emmy-Nominierung beschert.

In Deutschland nimmt man James Franco erstmals wahr in der von Regisseur Sam Raimi (Filmreihe Tanz der Teufel, Die fantastische Welt von Oz) inszenierten Trilogie zu Spider-Man (2002/2004/2007; mit Kirsten Dunst, J. K. Simmons und Bill Nunn), in der er als Sohn des Wissenschaftlers Norman Osborn (Willem Dafoe; The Great Wall, Platoon), der durch ein Serum zum schurkigen grünen Kobold mutiert, den Tod seines Vaters an Spider-Man (Tobey Maguire; Der große Gatsby, The Good German – In den Ruinen von Berlin) rächen will. Alle drei Teile zu Spider-Man werden echte Kassenschlager und öffnen auch James Franco Tür und Tor für weitere Filmprojekte. In den Spider-Man-Jahren zwischen 2002 bis 2007 wirkt James Franco zusätzlich in über zwei Dutzend Filmprojekten mit, wenngleich er darunter auch einige Flops verkraften muss. Darunter sind zum Beispiel das Sozialdrama City by the Sea (2002; mit Robert De Niro und Frances McDormand) oder das Luftschlacht-Epos Flyboys – Helden der Lüfte (2006; mit Jean Reno, Martin Henderson und Jennifer Decker) vor der Kulisse des Ersten Weltkriegs. Zu den Highlights dieser Epoche zählen hingegen der Pazifik-Kriegsfilm The Great Raid – Tag der Befreiung (2005; mit Benjamin Bratt, Robert Mammone und Sam Worthington), das Historiendrama Tristan & Isolde (2006; mit Sophia Myles, Rufus Sewell und Henry Cavill) sowie der Militär-Krimi Im Tal von Elah (2007; mit Tommy Lee Jones, Charlize Theron und Josh Brolin).  

Auch nach der Spiderman-Trilogie bleibt James Franco einer der bestbeschäftigsten Schauspieler in Hollywood und spielt sich mehr und mehr in die Gunst der Kritiker. 2008 überzeugt er zum Beispiel in der Kriminalkomödie Ananas Express (2008; mit Seth Rogen, Amber Heard und Ranny R. McBride), für die er mit einem Golden Globe als Bester Hauptdarsteller nominiert wird. Im gleichen Jahr erscheint das Oscar-prämierte Polit-Drama Milk (mit Emile Hirsch, Josh Brolin und Diego Luna), für das Sean Penn (Mystic River, Dead Man Walking) u.a. den Oscar als Bester Hauptdarsteller gewinnt und James Franco eine Nominierung für einen Satellite Award als Bester Nebendarsteller erhält. Er spielt darin den Liebhaber des Bürgerrechtlers Harvey Milk, der in den 1970ern als erster homosexueller Politiker in den USA ein öffentliches Amt bekleidete. Als krimineller V-Mann wider Willen bringt James Franco in der Screwball-Komödie Date Night – Gangster für eine Nacht (2010; mit Mila Kunis, Mark Wahlberg und Mark Ruffalo) das spießige Ehepaar Claire (Tina Fey; TV-Serie 30 Rock, Muppets Most Wanted) und Phil Foster (Steve Carell; The Big Short, Foxcatcher) in arge Verlegenheit. Und in der Selbstfindungs-Romanverfilmung Eat Pray Love (2010; mit Javier Bardem, Richard Jenkins und Billy Crudup) darf James Franco eine Beziehung mit der Protagonistin Liz Gilbert alias Julia Roberts (Pretty Woman, Erin Brockovich) führen – allerdings steht beim Happy End ein anderer Mann an ihrer Seite…

Das persönliche Highlight von James Franco im letzten Jahrzehnt dürfte aber das Bergsteigerdrama 127 Hours (2010; mit Kate Mara und Amber Tamblyn) sein. Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit und erzählt die Geschichte von Aron Ralston, der bei einer Klettertour in einem Canyon abstürzt und sich dabei einen Arm so sehr in einem Fels verhakt, dass er ihn nicht mehr befreien kann. Und so vergehen Stunden und Tage mit Schmerzen und ohne Wasser oder Nahrung und selbst die Amputation seiner längst abgestorbenen Hand ist zum Scheitern verurteilt. James Franco erhält für seine Darstellung des Extremsportlers in 127 Hours zahlreiche Nominierungen, unter anderem für den Oscar, den Golden Globe und den BAFTA – nur für die Trophäe selbst reicht es leider bei keinem der Wettbewerbe. 

James Franco und die 2010er – zwischen Affen, Diktatoren und Schwiegervätern

Abgesehen von der Spider-Man-Trilogie sieht man James Franco bislang eher selten im klassischen Popcorn-Kino. Das ändert sich zumindest kurzzeitig mit dem Science-Fiction-Blockbuster Planet der Affen: Prevolution (2011; mit Andy Serkis, Freida Pinto und Brian Cox), in dem er als gescheiterter Wissenschaftler quasi die Hauptschuld an der Machtübernahme durch die Affen trägt. Das tierische Abenteuer erntet allerorts herausragende Kritiken, insbesondere die praktisch nahtlos übergehenden realen und im Computer realisierten digitalen Welten sind nicht mehr von einander zu unterscheiden. Und der ehemalige Gollum-Darsteller Andy Serkis (Filmtrilogie Der Herr der Ringe, Star Wars: Das Erwachen der Macht) als Affenführer Caesar ist schon allein das Eintrittsgeld wert.

Die 2013 entstandene Filmbiographie Lovelace (mit Peter Sarsgaard, Sharon Stone und Robert Patrick) gewährt dem Kinogänger einen eindrucksvollen Einblick in die Pornoindustrie der 1970er Jahre. Die Titelrolle des ehemaligen Porno-Stars Linda Lovelace (Deep Throat, Linda Lovelace bläst zum Wahlkampf) spielt Amanda Seyfried (Mamma Mia!, Les Misérables), James Franco ist darin als Playboy-Gründer Hugh Hefner zu sehen. Mit einem Heißluftballon geht es danach aus der Pornoindustrie rein in Die fantastische Welt von Oz (2013; mit Mila Kunis, Rachel Weisz und Michelle Williams), in der es James Franco als Zauberer von Oz mit allerlei Hexen und sonstigen merkwürdigen Gestalten zu tun bekommt. Apropos merkwürdige Gestalten: im gleichen Jahr erscheint zudem die vielbeachtete Star-Cast-Weltuntergangskomödie Das ist das Ende (2013; mit Seth Rogen, Jonah Hill, Emma Watson, Jason Segel, Channing Tatum uvm.) mit James Franco als Party-Gastgeber, dessen Villa während der Apokalypse zum Bollwerk gegen die bösen Dämonen wird.

Mit Seth Rogen (Bad Neighbors, The Green Hornet) spielt James Franco ebenfalls in der Polit-Satire The Interview (mit Lizzy Caplan, Diana Bang und Randall Park), die gemessen an ihrem Produktionsaufwand im Jahre 2014 wohl die größten medialen Wellen schlägt. Dabei wäre The Interview beinahe nie ins Kino gekommen, was den Medienhype aber nur verstärkt. Der Grund: Der Film handelt davon, dass der berühmter Showmaster Dave Skylark (James Franco) und dessen Produzent Aaron Rapaport (Seth Rogen) vom nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un nach Pjöngjang eingeladen wird, um dort mit ihm ein Interview zu führen. Als der CIA Wind von der Sache bekommt, bittet der Geheimdienst die beiden Entertainer, sie mögen Kim Jong-un bei ihrem Besuch doch bitte um die Ecke bringen – also töten. Die beiden Show-Größen willigen zunächst ein, doch vor Ort stellt sich Kim Jong-un eigentlich als ganz netter Kerl heraus und freundet sich mit den beiden an – und gute Freunde tötet man ja eigentlich nicht... Als die Handlung von The Interview langsam in den Medien durchsickert, lassen handfeste Proteste nicht lange auf sich warten. Nordkorea legt ohnehin offiziell Protest ein, sieht die filmische Aufforderung zu einem Mord an einen aktuellen Staatschef als Terrorakt und droht bei Veröffentlichung des Filmes gar mit „tödlichen Vergeltungsschlägen“. Zudem wird Sony erpresst, nachdem Hacker ihre Server geknackt hatten und sich unter anderem unveröffentlichtes Filmmaterial zu eigen machen, allen voran The Interview. Und Kinos erhalten Anschlagsdrohungen, sollten sie The Interview mit in ihr Programm aufnehmen. Und so entscheidet sich Sony zunächst, den Film nicht zu veröffentlichen – und wenn überhaupt, dann gleich bei Online-Videotheken. Letztendlich kommt der Film dann doch wie geplant am 25. Dezember 2014 ins Kino, statt der geplanten 3.000 Lichtspielhäuser zeigen nun allerdings nur gut 300 unabhängige ausgewählte Kinos den Streifen. Ein kommerzieller Erfolg ist The Interview damit für Sony nicht, dafür aber ein großer Marketing-Clou.  

In dem Psychothriller True Story – Spiel um Macht (2015; mit Felicity Jones und Robert John Burke) liefern sich James Franco und Jonah Hill (The Wolf of Wall Street, 21 Jump Street) in ihren Rollen als Familienmörder versus Schriftsteller ein packendes Katz- und Maus-Spiel, bis dass der Tod sie scheidet. Ein Jahr drauf erscheint der Film In Dubious Battle (2016; mit Selena Gomez, Nat Wolff und Bryan Cranston), ein Drama um Ausbeutung von Arbeitern in den 1930ern und der schwierige Versuch, erste Gewerkschaften für Arbeiterrechte zu gründen. Das besondere an In Dubious Battle: James Franco besetzt neben einer Hauptrolle auch den Regiestuhl. Regie führte er bis dato bereits weit über ein Dutzend Male, allerdings in hierzulande recht unbekannten Produktionen.

Nachdem seine letzten Filme für Cineasten allgemein etwas schwere Kost boten, erscheint Ende 2016 mit James Franco noch eine echte Wohlfühl-Liebes-und Schwiegereltern-Komödie unter dem Titel Why him? (mit Megan Mullally und Griffin Gluck) in den Kinos. Darin will Stephanie Fleming (Zoey Deutch; Vampire Academy, Dirty Grandpa) den Eltern ihren neuen Traummann Laird Mayhew (James Franco) vorstellen und lädt sie dazu in dessen Anwesen ein. Der baldige Schwiegersohn entpuppt sich zwar als milliardenschwer, aber auch als reichlich durchgeknallt und rüpelhaft. Vor allem der Schwiegervater in spe Ned Fleming (Bryan Cranston; TV-Serie Breaking Bad, Trumbo) kann mit seinem vermeintlichen Schwiegersohn so überhaupt nichts anfangen und versucht mit allen lauteren und unlauteren Mitteln, eine Hochzeit irgendwie zu verhindern... Im richtigen Leben würde das James Franco mit Sicherheit nie passieren.

Alle maxdome Stars

Login

Neu bei maxdome?

Kein Abo, keine Vertragsbindung. Über 60.000 Videos im Store einzeln leihen oder kaufen. Auf deinem Fernseher, mobilen Endgerät oder über PC/Mac ansehen.

Bereits Kunde?

Neues Passwort anfordern

Sorry

Schließen