Chris Hemsworth Filme

Geburtsname: Christopher Bruce „Chris“ Hemsworth
Geburtstag: 11. August 1983 in Melbourne, Victoria (Australien)
Wichtigste Auszeichnungen: 2 People’s Choice Awards, 1 MTV Movie Award, 1 Teen Choice Award, Sexiest Man Alive

Mini-Biographie:

Chris Hemsworth ist ein australischer Schauspieler und nachweislich der Mann mit dem größten Hammer der Filmgeschichte – schließlich ist seine Paraderolle der Donnergott Thor, und zwar solo wie auch zusammen mit den Kollegen von The Avengers. Darüber hinaus kennt man Chris Hemsworth noch als Jäger in Snow White and the Huntsman, als Geisterjäger in der Neuverfilmung von Ghostbusters sowie als heldenhaften Vater von James Tiberius „Jim“ Kirk in Star Trek

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Die coolsten Filmzitate von Chris Hemsworth

„Das Wort eines Lügners ist wertlos, auch auf dem Papier.“
Eine richtige und wichtige Erkenntnis von Chris Hemsworth als Walfängers aus dem 19. Jahrhundert in dem Historien-Thriller Im Herzen der See

„Eure Vorfahren nannten es Magie, Ihr nennt es Wissenschaft. Ich komme von einem Ort, an dem es ein und dasselbe ist.“
Und für Gottheiten sind solche Übergänge ohnehin fließend, so auch für Thor (Chris Hemsworth), dem Wikinger-Gott des Donners

„Ich habe eine Theorie, weshalb Frauen auf Rennfahrer stehen: nicht aus Achtung vor dem, was sie tun, also immer nur im Kreis fahren, denn die Meisten finden das lächerlich und haben damit wahrscheinlich recht. Es ist unsere Nähe zum Tod, denn je näher du dem Tod bist, desto lebendiger fühlst du dich und desto lebendiger bist du auch. Und genau das ist, was sie bei uns sehen, bei uns fühlen.“
Chris Hemsworth spielt in Rush – Alles für den Sieg den ehemaligen Formel-1-Weltmeister James Hunt, der auf der Rennstrecke stets todesmutig agiert und abseits vom Asphalt ein echter Frauenheld ist.

„Ist das nicht genau der Grund, warum wir fahren? Um den Tod ins Angesicht zu sehen und ihn zu überlisten?“
Chris Hemsworth alias James Hunt gibt in Rush – Alles für den Sieg seine Rennfahrer-Philosophie preis. Im wirklichen Leben starb James Hunt 1993 im Alter von 45 an einem Herzinfarkt. 

Wichtigste Auszeichnungen:

2016: People's Choice Award als Beliebtester Action-Star für die beiden Filme Avengers: Age of Ultron und Im Herzen der See
2014: Sexiest Man Alive, verliehen vom People Magazine
2013: People's Choice Award als Beliebtester Action-Star für Snow White and the Huntsman, MTV Movie Award für den Besten Kampf in Marvel’s The Avengers
2012: Teen Choice Award als Beliebtester männlicher Sommer-Film-Star für Snow White and the Huntsman

Chris Hemsworth Biographie

Am 11. August 1983 kommt im australischen Melbourne Chris Hemsworth zur Welt. Er ist der mittlere von drei Brüdern, Eltern sind die Englischlehrerin Leonie (geborene van Os) sowie der Sozialberater Craig Hemsworth. Die Einwandererfamilie Hemsworth kann auf niederländische sowie britische und deutsche Wurzeln verweisen. Wie Chris Hemsworth wählen auch seine beiden Brüder Liam Hemsworth (Filmreihe Die Tribute von Panem, Independence Day: Wiederkehr) und Luke Hemsworth (Kill Me Three Times – Man stirbt nur dreimal, TV-Serie Westworld) einmal eine Laufbahn als Schauspieler. Vor der Schauspielkarriere von Chris Hemsworth steht lediglich noch sein Schulabschluss am Heathmont Secondary College. Denn bereits ab 2002 bekommt das Schauspieltalent erste Gastauftritte in australischen TV-Produktionen. In Folge dessen ergattert Chris Hemsworth eine tragende Rolle in der australischen Seifenoper Home and Away (seit 1988), die er von 2004 bis 2007 bekleidet.

Chris Hemsworth holt in den unendlichen Weiten seinen Hammer raus

Während seiner Laufbahn in der Seifenoper droht Chris Hemsworth schon, als unvollendetes Film-Sternchen und B-Promi abzudriften. Filmangebote sind Mangelware, stattdessen tanzt er in der australischen Version von Let’s Dance mit. Doch die Rettung naht aus dem Weltraum in Form von Star Trek (2009; mit Chris Pine, Zachary Quinto und Eric Bana). Darin spielt Chris Hemsworth den Capt. George Kirk der USS Kelvin, seines Zeichen Vater des berühmten Capt. James Tiberius „Jim“ Kirk (Chris Pine; Unstoppable – Außer Kontrolle, Jack Ryan: Shadow Recruit) sowie ein selbstloser Held, der sein Leben für das Überleben seiner 800-köpfigen Besatzung opfert. Entsprechend kurz ist sein erster Leinwandauftritt, dafür aber äußerst spektakulär. Seine erste Hauptrolle auf der Kinoleinwand bekommt Chris Hemsworth in dem Thriller Ca$h (2010), wo er sich als hochverschuldeter Ehemann, dem zufällig ein üppig gefüllter Geldkoffer vors Auto fällt, ein packendes Duell mit dem kriminellen Kofferbesitzer (Sean Bean; Filmtrilogie Der Herr der Ringe, James Bond 007 - Goldeneye) liefert.

Nach also nur einer Hauptrolle bekommt er vom Comic-Konzern Marvel die Rolle seines Lebens als mythologische Gottheit der Wikinger und Superheld Thor (2011; mit Natalie Portman, Anthony Hopkins und Stellan Skarsgård), dessen gewaltiger Hammer Mjölnir nach einem Wurf nie sein Ziel verfehlt und immer wieder zu seinen Herren zurückkehrt. Bei der Wahl für die Titelrolle setzt sich Chris Hemsworth gegen seinen Kollegen Tom Hiddleston (Marvel’s The Avengers, Midnight in Paris) durch, der aber immerhin die Rolle von Thor’s linkischen Halbbruder Loki übernehmen darf. Die Kehrseite der Rolle als Thor ist, dass sich Chris Hemsworth über neun Monate darauf vorbereiten muss, um seine Muskeln entsprechend göttlich aufzubauen. Doch die Mühe lohnt sich, Thor wird an der Kinokasse ein riesiger Erfolg und spielt mit fast 450 Millionen US-Dollar rund das Dreifache seiner Produktionskosten ein. Zudem beschert ihm die Rolle als Thor einen festen Platz in den Reihen der Avengers, wo er zusammen mit anderen Superhelden wie Iron Man (Robert Downey Jr.), Captain America (Chris Evans), Hulk (Mark Ruffalo), Hawkeye (Jeremy Renner) und Black Widow (Scarlett Johansson) die Welt retten darf. Die erste Zusammenführung der Superhelden geschieht 2012 mit Marvel‘s The Avengers (mit Samuel L. Jackson, Cobie Smulders und Stellan Skarsgård), drei Jahre später folgt außerdem Avengers: Age of Ultron (2015; mit James Spader, Don Cheadle und Samuel L. Jackson) mit derselben Superhelden-Besetzung. Dazwischen bekommt Chris Hemsworth in der Fortsetzung Thor – The Dark Kingdom (2013; mit Anthony Hopkins, Natalie Portman und Tom Hiddlestone) nochmals ein eigenes Abenteuer.    

Chris Hemsworth als Jäger von Märchengestalten und Geistern

Neben seiner Rolle als Thor entwickelt sich Chris Hemsworth auch abseits des Marvel-Universums zu einem gefragten Darsteller. So bekommt er eine Hauptrolle in dem augenzwinkernden Horrorstreifen The Cabin in the Woods (2012; mit Kristen Connolly, Anna Hutchison und Sigourney Weaver), der zunächst eine Genre-typische Geschichte erzählt (vier Studenten und eine einsame Hütte im Wald) und sich dann doch als ganz anders entpuppt – und das mit sehr viel Erfolg beim Kinopublikum.

In der fantasievollen Märchenverfilmung Snow White and the Huntsman (2012; mit Charlize Theron, Ian McShane und Sam Spruell) spielt Chris Hemsworth den Jäger Eric, der Jagd auf Snow White (Kristen Stewart; Filmreihe Twilight – Biss zum…, Still Alice – Mein Leben ohne Gestern) macht… um ihr dann letztendlich doch zu helfen. Die opulenten Bilder verhelfen dem Filmmärchen zu einem finanziellen Erfolg und so kommt 2016 das Prequel The Huntsman & The Ice Queen (mit Jessica Chastain und Nick Frost) in die Kinos. Chris Hemsworth spielt abermals Eric, the Huntsman (Jäger) und hat es aus einer Verbannung heraus gleich mit zwei biestigen Gegnerinnen zu tun: Königin Ravenna (Charlize Theron; Mad Max: Fury Road, Monster) und die Schneekönigin Freya (Emily Blunt; Der Teufel trägt Prada, Into the Woods).

Ebenfalls fiktiv ist der Actionfilm Red Dawn (mit Josh Peck, Josh Hutcherson und Adrianne Palicki) aus dem Jahre 2012, in dem Chris Hemsworth die Hauptrolle als junger Marine übernimmt. Red Dawn beschreibt ein Szenario in der Zukunft, in der das immer noch böse Nordkorea zu einer großen Militärmacht aufgestiegen ist und nun die USA überfällt. In der britisch-deutschen Produktion Rush – Alles für den Sieg (2013; mit Alexandra Marie Lara, Olivia Wilde und Pierfrancesco Favino) geht es um das rivalisierende Verhältnis der beiden gänzlich unterschiedlichen Formel-1-Weltmeister James Hunt (Chris Hemsworth) und Niki Lauda (Daniel Brühl; The First Avenger: Civil War, Colonia Dignidad – Es gibt kein Zurück) während ihrer aktiven Zeit in den 1970ern. Das Rennsportdrama mit biografischen Anleihen kann sowohl Kritiker wie auch das Publikum begeistern, sogar Nicht-Rennsport-Fans. Zudem darf sich Rush – Alles für den Sieg über zwei Golden-Globe-Nominierungen (Bester Film und Bester Nebendarsteller für Daniel Brühl), einen BAFTA (Bester Schnitt) und drei weitere BAFTA-Nominierungen freuen. Kurzum, ein rundum gelungener Ausflug in den Rennsport. Nach dem Motorsportspektakel folgt mit Blackhat (2015; mit Wang Leehom, Tang Wie und Viola Davis) ein Thriller, der das Thema Cyberkriminalität greifbar macht und den aufmerksamen Zuschauer durchaus Angst einjagen kann.

Nach so viel Thrill in den letzten Projekten versucht es Chris Hemsworth in seinem nächsten Film mit Klamauk: es folgt die Komödie Vacation – Wir sind die Griswolds (2015; mit Christina Applegate und Leslie Mann), ein Neuaufguss der berühmt Griswolds-Filmreihe mit Chevy Chase (Spione wie wir, Fletch – Der Troublemaker) und Beverly D’Angelo (Hair, Schöne Bescherung). Die Ehemaligen Protagonisten sind sogar wieder mit von der Partie als Eltern des einstigen Juniors Rusty Griswold (Ed Helms; Filmreihe Hangover, Wir sind die Millers). Trotzdem reicht der Klamauk-Streifen in keinster Beziehung an die Originale heran, da kann auch Chris Hemsworth in einer Nebenrolle nichts retten. Eindeutig besser aufgehoben ist Chris Hemsworth in einem Actionthriller – und bei Im Herzen der See (2015; mit Ben Whishaw, Benjamin Walker und Tom Holland) handelt es sich sogar um einen historischen Thriller basierend auf wahren Begebenheiten. Der dramatische Film zeigt die erschütternden Ereignisse einer Walfänger-Besatzung um 1820 in ihrem Überlebenskampf, nachdem ihr Schiff von einem Pottwal gerammt und versenkt wurde. In Deutschland erhält Im Herzen der See das Prädikat „Besonders wertvoll“.

Chris Hemsworth’s zweiter Versuch hingegen, in einer erfolgreichen Komödie glänzen zu dürfen, scheitert abermals. Die Voraussetzungen sind allerdings auch denkbar schlecht. Die Rede ist von der Neuauflage des gleichnamigen 1980er-Jahre-Kultfilms Ghostbusters (2016). Die einstigen Geisterjäger Bill Murray (Und täglich grüßt das Murmeltier, Moonrise Kingdom), Dan Aykroyd (Blues Brothers, Schlappe Bullen beißen nicht) und Harold Ramis (Ich glaub’, mich knutscht ein Elch!; Baby Boom – Eine schöne Bescherung) werden ersetzt durch die vier weiblichen Ghostbusters Melissa McCarthy (TV-Serie Mike & Molly, Spy – Susan Cooper Undercover), Kristen Wiig (Walk Hard: Die Dewey Cox Story, Adventureland), Kate McKinnon (TV-Serie Saturday Night Live, TV-Serie The Big Gay Sketch Show) und Leslie Jones (Leslie Nielsen ist sehr verdächtig, TV-Serie Saturday Night Live). Und damit die Mädels in ihrem Büro einen schönen Blickfänger haben, stellen sie Chris Hemsworth als Sekretär ein. Doch bereits mit Erscheinen des ersten Trailers schweben dunkelste Wolken und Omen über dem Filmabenteuer. Mitunter wollen die alteingesessenen Ghostbusters-Fans die feminine Besetzung nicht so recht akzeptieren. Als dann der Film schließlich in die Kinos kommt, offenbaren die Special-Effects und vor allem das Drehbuch eklatante Schwächen. Und so verkommt der neue Ghostbusters-Film zu einem Kino-Flop, für den Chris Hemsworth aber wieder nichts dafür kann.

Letztendlich verbschiedet sich Chris Hemsworth aus dem Filmjahr 2016 mit einem kurzen aber launigen Auftritt als Thor in Doctor Strange (mit Benedict Cumberbatch, Tilda Swinton und Mads Mikkelsen). Das schürt bereits die Vorfreude auf den Herbst 2017, dann holt Chris Hemsworth wieder seinen Hammer raus in Thor 3: Ragnarok (mit Mark Ruffalo, Cate Blanchett und Tom Hiddleston).  

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