Brad Pitt Filme

Geburtsname: William Bradley Pitt
Geburtstag: 18. Dezember 1963 in Shawnee, Oklahoma (USA)
Wichtigste Auszeichnungen: 1 Oscar und 5 Oscar-Nominierungen, 1 Golden Globe und 4 Golden-Globe-Nominierungen, 1 Emmy, zweifacher Sexiest Man Alive

Mini-Biographie

Brad Pitt ist weit mehr als nur ein schöner Mann. Der zweifache „Sexiest Man Alive“ hat im Lauf seiner Filmkarriere oftmals bewiesen, was er kann. Dafür sucht Brad Pitt immer wieder die Herausforderung auf der Leinwand - er spielte Nazijäger und Vampire, den Tod und einen Mann, der immer jünger wird. Noch mehr als die Kinozeitschriften füllt Brad Pitt allerdings die Titelseiten der Klatschpresse. So wie jüngst, als die Trennung des Hollywood-Traumpaares Brangelina die Schlagzeilen beherrschte.

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Filme mit Brad Pitt

Coole Filmzitate von Brad Pitt

"Ich komm doch nicht extra von den Scheiß-Smoky-Mountains runter, überquer 5.000 Meilen Wasser, kämpf mich durch halb Sizilien und spring aus so 'nem Scheiß-Flugzeug, um den Nazis einzutrichtern, was Menschlichkeit ist."
Brad Pitt alias Lieutenant Aldo Raine in Inglourious Basterds

"Wir haben ein ungewöhnliches Problem, Jane, du willst offenbar meinen Tod und mir liegt immer weniger an deinem Wohlergehen."
Brad Pitt als Mr. Smith in Mr. & Mrs. Smith

"Sei ganz locker. Und denk dran: Wenn wir diesen Job nicht kriegen sind wir tot." 
Brad Pitt alias Rusty Ryan in Ocean's Twelve

"Das Salz-Fett-Verhältnis muss genau stimmen. Deshalb kommt das beste Fett für Seife immer noch vom Menschen."
Brad Pitt alias Tyler Durden in Fight Club

Wichtigste Auszeichnungen:

2016: Oscar-Nominierung als Produzent in der Kategorie Bester Film für The Big Short
2014: Oscar als Produzent in der Kategorie Bester Film für 12 Years a Slave, Emmy in der Kategorie Bester Fernsehfilm für The Normal Heart
2012: Oscar-Nominierung für den Besten Film für Die Kunst zu gewinnen - Moneyball (als Produzent) sowie eine Oscar- und eine Golden-Globe-Nominierung als jeweils Bester Hauptdarsteller für Die Kunst zu gewinnen - Moneyball
2009: Oscar- sowie Golden-Globe-Nominierung als jeweils Bester Hauptdarsteller für Der seltsame Fall des Benjamin Button
1996: Golden-Globe-Award sowie eine Oscar-Nominierung als jeweils Bester Nebendarsteller für 12 Monkeys
1995: Golden-Globe-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für Legenden der Leidenschaft

Brad Pitt Biographie

Als William Bradley Pitt wird Brad Pitt am 18. Dezember 1963 in Shawnee in Oklahoma geboren. Brad Pitt wächst mit seinen zwei jüngeren Geschwistern und seinen Eltern Jane Etta und William Alvin Pitt in Springfield in Missouri auf. Dort besucht Brad Pitt auch die Universität. Er studiert Journalismus und will später in der Werbung arbeiten - jedoch schließt Brad Pitt sein Studium nicht ab. Nur wenige Wochen vor seiner Graduation verlässt Brad Pitt seine ländliche Heimat und die Universität. Brad Pitt will sein Glück im Schauspiel versuchen - und zieht dahin, wo sich seine Träume am ehesten verwirklichen lassen: nach Hollywood. Seinen Eltern erzählt er, dass er eine weitere Schule in Los Angeles besuchen will. Tatsächlich hält sich Brad Pitt mit Chauffeurjobs und als Hühnchen verkleidetes Werbe-Maskottchen und ähnlichen Jobs über Wasser - wie so viele große Stars zu Beginn ihrer Karriere.

Nach gerade einmal sieben Monaten ist jedoch Land in Sicht für den angehenden Mimen. Gemeinsam mit einem Kollegen trifft Brad Pitt in Los Angeles einen Agenten. Statt den Kollegen unter Vertrag zu nehmen, bekommt jedoch Brad Pitt einen Vertrag offeriert. Der sichert ihm eine Reihe kleinerer Jobs. So sieht man Brad Pitt Ende der 1980er Jahre als Randy in einzelnen Folgen der Erfolgsserie Dallas.

Trotz seines blendenden Aussehens muss Brad Pitt einige Zeit auf den Durchbruch warten. Der gelingt ihm schließlich mit 28 Jahren als sexy Cowboy in Thelma und Louise mit Geena Davis (Beetlejuice, Die Fliege) und Susan Sarandon (Dead Man Walking - Sein letzter Gang, Cloud Atlas). Die Rolle scheint dem in Missouri aufgewachsenen Mann wie auf den Leib geschneidert. Aber nur sein hübsches Gesicht und seinen Waschbrettbauch in die Kamera halten will Brad Pitt nicht. Und er hat Glück: Kurz darauf engagiert ihn Robert Redford (Der Pferdeflüsterer, All Is Lost), der das Problem mit dem blendenden Aussehen wohl auch kennen dürfte, für sein Regieprojekt Aus der Mitte entspringt ein Fluss (mit Craig Sheffer und Tom Skeritt). In dem Oscar-prämierten Film über zwei Brüder dominieren die ruhigen Töne. Ganz anders wird es 1993: In dem Roadmovie Kalifornia (mit Juliette Lewis und David Duchovny) spielt Brad Pitt einen Mörder und in True Romance (mit Christian Slater und Patricia Arquette), einem weiteren Roadmovie nach dem Drehbuch von Quentin Tarantino (Pulp FictionKill Bill), einen Kiffer. Einen richtig dicken Fisch zieht Brad Pitt erst 1994 an Land. In dem Jahr spielt Brad Pitt neben Tom Cruise (Filmreihe Mission Impossible, Vanilla Sky) und Kirsten Dunst (Spider-Man, Melancholia) in Interview mit einem Vampir. Der Film ist Brad Pitts endgültiger Durchbruch. Es folgt ein weiterer Film, der eher als bekömmliche Kost zu werten ist: In Legenden der Leidenschaft (mit Anthony Hopkins und Aidan Quinn) gibt Brad Pitt den sensiblen amerikanischen Frauentraum. Von dem Image will Pitt aber trotz der damit verbundenen Golden-Globe-Nominierung schnell weg und genau das gelingt ihm mit seiner folgenden kontroversen Rollenauswahl.

Brad Pitt schlüpft in gewagte Rollen

In David Finchers Sieben ermittelt Brad Pitt gemeinsam mit Morgan Freeman (Bruce Allmächtig, The Dark Knight) in einer spektakulären Mordserie, in Fight Club (mit Jared Leto und Edward Norton) lässt Brad Pitt die Fäuste fliegen und in 12 Monkeys (mit Bruce Willis und Christopher Plummer) gibt er den Psychopathen. Die dunkle Seite des Hollywood-Beaus kommt bei Publikum und Kritikern an. Für 12 Monkeys bekommt Brad Pitt nun nicht nur den Golden Globe, sondern auch seine erste Oscar-Nominierung. Zwar kann Brad Pitt nicht mit jeder Rolle gleichermaßen überzeugen - Rendezvous mit Joe Black (mit Claire Forlani und Anthony Hopkins) ist eher ein Negativbeispiel - aber er etabliert sich als ernstzunehmender Darsteller. Entsprechend oft klingelt sein Telefon - am anderen Ende des Apparats sind Regisseure wie Guy Ritchie (Snatch, Sherlock Holmes) und Steven Soderbergh (Magic Mike, The Good German). Letzterer ist auch der Regisseur, der ihm zu seiner wohl populärsten Filmreihe verhilft. Mit Steven Soderbergh dreht Brad Pitt Ocean's Eleven. Der Film über eine Gruppe Panzerknacker wird dank der Story und des Staraufgebots (unter anderem George Clooney, Matt Damon, Julia Roberts und Andy Garcia) zum Hit. Es folgen die zwei Fortsetzungen Ocean's Twelve (mit Catherine Zeta-Jones und Bruce Willis) und Ocean's Thirteen (mit Al Pacino und Ellen Barkin), die vor allem Spaß machen. Darüber vergisst Brad Pitt aber nicht sein Engagement in anderen Bereichen.

Aus Brad Pitt und Angelina Jolie wird Brangelina

Schon 1997 zeigt Brad Pitt seine Überzeugung, als er in Sieben Jahre in Tibet (mit David Thewlis und B.D. Wong) den Bergsteiger Heinrich Harrer mimt und sich damit ein Einreiseverbot nach China einhandelt. Auch setzt er sich für Nachhaltigkeit ein und bringt sich unter anderem beim Wiederaufbau von New Orleans nach dem Hurrikan Katrina ein – ein Engagement, welches durch seine damalige Partnerin Angelina Jolie (Salt, Tomb Raider) wohl noch gefördert wird. Zu jener Zeit führt Brad Pitt ein sehr aufregendes und auch recht öffentliches Liebesleben. Seine vorherigen Beziehungen zu den Kolleginnen Gwyneth Paltrow (Shakespeare in Love, Filmreihe Iron Man) und Jennifer Aniston (Meine erfundene Frau, Kill the Boss) gehen alle mit viel Tamtam nach wenigen Jahren in die Brüche.

Der Arbeitsplatz ist und bleibt einfach die beste Kontaktbörse, das ist in Hollywood nicht anders. Auch Brad Pitt begegnet einigen seiner Gespielinnen zunächst am Filmset. Mit Gwyneth Paltrow etwa steht er für den Thriller Sieben gemeinsam vor der Kamera. Angelina Jolie lernt er bei den Dreharbeiten zur Rosenkrieg-Actionkomödie Mr. & Mrs. Smith (2005; mit Adam Brody und Vince Vaughn) kennen - und lieben. Während Brad Pitt bei Angelina Jolie anbandelt, ist der Womanizer allerdings noch mit Jennifer Aniston verheiratet - sowohl die Klatschpresse als auch die Paparazzi reiben sich darüber die Hände. Doch mit Angelia Jolie soll nun alles anders werden. Im Januar 2006 beichtet sie der Presse, dass sie von Brad Pitt ein Kind erwarte. Das Paar verschmilzt vor der Öffentlichkeit zu Brangelina und ist von nun an das absolute Traumpaar Hollywoods. Neben ihren Filmen und zahlreichen sozialen Engagements werden sie im Laufe ihrer Beziehung sechsfache Eltern – drei leibliche Kinder sowie drei Adoptivkinder. Trotzdem vergeht dem Paar niemals das Strahlen in der Öffentlichkeit und sogar die Amputation beider Brüste sowie das Entfernen der Eierstöcke bei Angelina Jolie wegen erhöhtem Krebsrisiko meisterten die Hollywood-Stars – zumindest nach außen – souverän und vorbildlich. Am 23. August 2014 findet dann an der Côte d’Azur endlich die längst überfällige Hochzeit des Traumpaares statt und Hollywood ist wieder um ein Happy End reicher – zumindest vorerst.

Brad Pitt als Liebling namhafter Filmemacher

Auch mit den Filmemachern kann Brad Pitt richtig gut. Mit dem amerikanischen Regisseur David Fincher dreht er Sieben, Fight Club und Der seltsame Fall des Benjamin Button (2008; mit Cate Blanchett und Julia Ormond), der ihm eine Oscar- und Golden-Globe-Nominierung einbringt. Mit Kult-Filmemacher Quentin Tarantino steht er nach True Romance noch für Inglourious Basterds (2009; mit Christoph Waltz, Michael Fassbender und Til Schweiger) vor der Kamera und mit dem Neuseeländer Andrew Dominik verbindet Brad Pitt der Western Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford (2007; mit Casey Affleck und Zooey Deschanel) ebenso wie Killing Them Softly (2012; mit Ray Liotta und James Gandolfini). In dem Thriller The Counselor kehrt Brad Pitt 2013 zu seinen Anfängen zurück. Mit Regisseur Ridley Scott (Blade Runner, Alien) hatte er schon Thelma und Louise gefilmt. Der prominent besetzte Film The Counselor ist eine Adaption einer Cormac McCarthy-Geschichte. Neben Brad Pitt sind in dem Krimi um einen Anwalt, der sich im Sumpf des Drogenhandels wiederfindet, noch Michael Fassbender (Shame, 12 Years a Slave), Penélope Cruz (Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten, Vanilla Sky) und ihr Ehemann Javier Bardem (No Country for Old Men, James Bond 007 - Skyfall) sowie Cameron Diaz (Verrückt nach Mary, Bad Teacher) zu sehen. In einer Nebenrolle glänzt außerdem Bruno Ganz (Der Untergang, Der Himmel über Berlin).

Brad Pitt ist aber nicht mehr nur vor der Kamera aktiv. Der Schauspieler, der ein Faible für Architektur hat, ist auch bei immer mehr Filmprojekten als Produzent an Bord. So übernimmt er bei 12 Years a Slave (2013; mit Michael Fassbender, Chiwetel Ejiofor und Benedict Cumberbatch) diesen Posten mit großem Erfolg: Der Sklaven-Epos wird bei den Oscars 2014 zum besten Film gekürt und erhält zwei weitere goldene Statuen. Auch der Sportfilm Die Kunst zu gewinnen - Moneyball (2011; mit Jonah Hill, Robin Wright und Philip Seymour Hoffman), die Superhelden-Komödie Kick-Ass (2010; mit Nicolas Cage und Chloë Grace Moretz) und der bombastische Zombie-Thriller World War Z (2013; mit Mireille Enos und Moritz Bleibtreu) werden unter anderem von Brad Pitt produziert. Lediglich für den Kriegsfilm Herz aus Stahl (2014; mit Shia LaBeouf, Logan Lerman und Michael Pena) macht Brad Pitt mal wieder eine Ausnahme und beschränkt sich ganz allein auf seine Hauptrolle vor der Kamera.

2015 produziert Brad Pitt erstmals einen Film zusammen mit seiner Frau Angelina Jolie, letztere steuert zu dem im Frankreich der 1970er spielenden Drama By the Sea (mit Mélanie Laurent und Melvil Poupaud) noch das Drehbuch und die Regiearbeit bei. Die beiden Hauptrollen rund um ein desillusioniertes und krisengebeuteltes Künstlerehepaar übernehmen sie auch gleich selbst. Ein Schelm, der bei dieser Geschichte an ein böses Omen für die eigene Beziehung von Brangelina denkt... Doch egal wie man dazu steht, Kritiker kanzeln das Drama als gepflegten Langweiler ab und das Publikum beachtet den Streifen kaum. Seinen nächsten Film, den Wirtschafts-Thriller The Big Short (2015; mit Christian Bale, Steve Carell und Ryan Gosling) produziert und spielt Brad Pitt wieder ohne seine bessere Hälfte und landet prompt wieder einen Blockbuster, der sich zudem mit zahlreichen Nominierungen und Auszeichnungen schmücken darf – unter anderem einen Oscar für das Beste Drehbuch.

Der Misserfolg des Brangelina-Projekts By the Sea sollte einem solch glamourösen Traumpaares wie Angelina Jolie und Brad Pitt eigentlich nichts anhaben können und ist wohl kaum schuld an der plötzlichen Trennung. Da haben die Beiden mit Sicherheit schon weit Schlimmeres gemeinsam durchgestanden. Und doch geschieht im September 2016 das Unfassbare: Angelina Jolie reicht die Scheidung von Brad Pitt ein – Brangelina ist Geschichte, Hollywood um ein Happy End ärmer. Als Gründe für die Trennung wabern derzeit nur „unüberbrückbare Differenzen“ durch den Blätterwald, auch der Genuss diverser Rauschmittel von Brad Pitt und der Umgang mit den Kindern könnte eine Rolle spielen. Bleibt dem Ex-Paar vielleicht einfach nur zu wünschen, dass sich ihr filmischer Rosenkrieg-Klamauk Mr. & Mrs. Smith, bei dem sie sich ja immerhin kennen und lieben lernten, nicht im realen Leben wiederholt.

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