Ben Affleck Filme

Geburtsname: Benjamin Géza Affleck-Boldt
Geburtstag: 15. August 1972 in  Berkeley, Kalifornien (USA)
Wichtigste Auszeichnungen: 2 Oscar-Awards, 3 Golden-Globe-Awards, 2 BAFTA-Awards, 3 Goldene Himbeeren

Mini-Biografie:

Ben Affleck ist ein US-amerikanischer Schauspieler sowie Regisseur, Produzent und Drehbuchautor. Zu seinen bekanntesten Filmen gehören Blockbuster wie Armageddon – Das jüngste Gericht, Der Anschlag und Pearl Harbor. Seine größten Erfolge aus künstlerischer Sicht verbuchte er jedoch nicht aus Schauspieler, sondern als Drehbuchschreiber für Good Will Hunting sowie als Produzent und Regisseur für Argo, wofür er jeweils einen Oscar sowie einen Golden Globe gewann.   

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Filme mit Ben Affleck im Monatspaket

Die coolsten Filmzitate von Ben Affleck

Cyborg: „Ich hab von Dir gehört… dachte, Dich gibt’s gar nicht?!“
Batman: „Es gibt mich, wenn’s nötig ist!“
Und in dem 2017 erscheinenden Superhelden-Abenteuer Justice League wird die Präsenz von Batman (Ben Affleck) sehr nötig sein.

„Um in diesem Leben frei zu sein, bringt es nichts die Regeln zu brechen – Du musst stark genug sein, Deine eigenen zu machen.“
Dies ist in dem Kriminalfilm Live by Night für Ben Affleck alias Joe Coughlin wohl der Grund, warum er nicht wie sein Vater als Polizist, sondern lieber für das organisierte Verbrechen arbeitet.

„Die leise Stimme, die Du da ganz hinten in Deinem Kopf hörst, das ist nicht Dein Gewissen, das ist Angst.“
In dem Poker-Thriller Runner, Runner weiß der zwielichtige Ivan Block (Ben Affleck) nur zu genau, von was er spricht.

„Solche Aktionen sind wie Abtreibungen. Niemand wünscht sich sowas, aber wenn Sie eine brauchen, erledigen Sie das nicht selbst.“
Und in dem Thriller Argo, der sich im Wesentlichen um die Befreiung sechs US-Amerikanischer Botschaftsangestellten im aufständischen Teheran der 1970 Jahre dreht, ist Ben Affleck alias CIA-Agent Tony Mendez solch ein Erlediger. 

Wichtige Auszeichnungen:
2017: Goldene Himbeere als Schlechtestes Leinwandpaar zusammen mit Henry Cavill sowie eine Nominierung für eine Goldene Himbeere als Schlechtester Schauspieler jeweils für Batman v Superman: Dawn of Justice
2015: Goldener-Himbeere-Erlöser-Preis für die Filme Argo und Gone Girl – das perfekte Opfer
2013: Oscar, Golden Globe und BAFTA als Produzent für den Besten Film sowie Golden Globe und BAFTA als Bester Regisseur jeweils für Argo
2010: Nominierung für die Goldene Himbeere als Schlechtester Schauspieler des Jahrzehnts
2007: Saturn Award, Hollywood Film Festival Award sowie eine Golden-Globe-Nominierung jeweils als Bester Nebendarsteller für Die Hollywood-Verschwörung
2006: Darstellerpreis auf den Filmfestspielen von Venedig für Die Hollywood-Verschwörung
2004: Goldene Himbeere als Schlechtester Schauspieler für die Filme Daredevil, Liebe mit Risiko – Gigli und Paycheck – Die Abrechnung, Goldene Himbeere zusammen mit Jennifer Lopez als schlechtestes Leinwandpaar für Liebe mit Risiko – Gigli
1998: Oscar und Golden Globe für das Beste Originaldrehbuch zusammen mit Matt Damon für Good Will Hunting

Biographie Ben Affleck

Mit Ben Affleck kommt am 15. August 1972 einer der berühmtesten Söhne der 100.000-Einwohner-Stadt Berkeley in Kalifornien zur Welt. Seine Eltern sind die Lehrerin Christine Anne (geborene Boldt) und Timothy Byers Affleck, der sich und seine Familie mit zahlreichen Jobs als Pharma-Vertreter, Sozialarbeiter, Hausmeister, Automechaniker oder auch Barkeeper über Wasser hält. Ben Affleck bekommt drei Jahre später noch ein kleines Brüderchen namens Casey Affleck (Manchester by the Sea, Filmreihe Ocean’s Eleven), der ebenfalls ein berühmter Schauspieler werden soll. Unterbrochen von einem einjährigen Aufenthalt in Mexico wachsen die zwei Brüder in ihrer Kindheit vor allem in Cambridge in Massachusetts  (USA) auf. In jenem Ort wohnt auch ein entfernter Cousin der Affleck-Brüder, nämlich Matt Damon (Bourne-Filmreihe, Der Marsianer – Rettet Mark Watney). Ben Affleck und Matt Damon werden sofort beste Freunde, was bis heute unverändert ist und die Karriere der beiden Schauspieler maßgeblich beeinflusste.

Doch von Anfang an: Die Schauspielkarriere für Ben Affleck beginnt bereits im zarten Alter von neun Jahren beim Fernsehen, und zwar mit dem TV-Film Straße ohne Ausweg (1981). Im Laufe des Jahrzehnts folgen noch diverse weitere Auftritte in US-amerikanischen TV-Formaten. Sein Kinodebüt folgt zusammen mit seinem Freund Matt Damon in dem Oscar-prämierten Film Feld der Träume (1989; mit Kevin Costner, Amy Madigan und Burt Lancaster), wenn auch nur als namenlose Statisten. Sein eigentlich Leinwanddebüt folgt 1992 in einer Nebenrolle in dem College-Drama Der Außenseiter (mit Brendan Fraser, Chris O’Donnell und Amy Locane), in dem abermals sein Freund Matt Damon mitspielt. Die erste Hauptrolle bekommt Ben Affleck in der Tragikomödie Chasing Amy (1997; mit Jason Lee und Joey Lauren Adams) als ein in eine Lesbierin verliebter Comic-Zeichner – auch hier darf Matt Damon in einer Nebenrolle nicht fehlen.

Good Will Hunting: Ben Affleck und Matt Damon gemeinsam zum ersten Oscar

Die Freunde Ben Affleck und Matt Damon scheinen tatsächlich unzertrennlich zu sein – egal ob vor oder hinter der Kamera. Und wenn die Beiden in diesen Tagen mal nicht drehen, schreiben sie gemeinsam an einem eigenen Drehbuch. Der Titel dazu lautet Good Will Hunting, in der Story geht es um einen mit Vorstrafen belasteten Außenseiter, dessen herausragendes Mathematik-Talent sich bei einem Putz-Job in einer Universität offenbart. Die Hauptrolle in der Verfilmung von Good Will Hunting (1997) übernimmt Matt Damon selbst, in den weiteren Schlüsselrollen sind Robin Williams (Der Club der toten Dichter, Filmreihe Nachts im Museum), Stellan Skarsgård (Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt, Mamma Mia!), Minnie Driver (James Bond 007 – Goldeneye, Hard Rain) sowie Casey Affleck und natürlich Ben Affleck zu sehen. Das Drama versteht es, sowohl Publikum als auch Kritiker zu verzücken und beschert Matt Damon und Ben Affleck einen Oscar – allerdings nicht für ihre Darstellerleistung, sondern für das Beste Drehbuch. Robin Williams ist darüber hinaus noch ein Oscar als Bester Nebendarsteller beschert.

Nach dem riesigen Erfolg von Good Will Hunting beschreitet Ben Affleck erst einmal eigene Pfade ohne Matt Damon, bevor er droht, in dessen Schatten etwas zu wenig Rampenlicht abzubekommen. Und bereits die ersten Schritte führen ihn direkt in den vor Stars trotzenden Cast der mit sieben Oscars ausgezeichnete Historienkomödie Shakespeare in Love (1998; mit Gwyneth Paltrow, Joseph Fiennes und Judi Dench), wenn auch nur in die zweite Reihe. Das ändert sich aber noch im selben Jahr mit dem Katastrophenfilm Armageddon – Das jüngste Gericht (1998; mit Billy Bob Thornton, Owen Wilson und Steve Buscemi), in dem er hinter Bruce Willis (Filmreihe Stirb langsam, The Sixth Sense) und mit der schönen Liv Tyler (Film-Trilogie Der Herr der Ringe, Der unglaubliche Hulk) an seiner Seiten den jugendlichen Helden und Frauenschwarm mimt. Anno 1999 darf Ben Affleck in dem Liebes-Roadmovie Auf die stürmische Art mit Sandra Bullock (Miss Undercover, Blind Side – Die große Chance) spielen, zusammen mit seinem Bruder Casey Affleck agiert er dann in der mäßig erfolgreichen Komödie Eine Nacht in New York (mit Kate Hudson, Paul Rudd und Christina Ricci) und schließlich kommt er als gefallener Engel wieder mit seinem besten Kumpel Matt Damon auf die Leinwand – und zwar in der schwarzhumorigen Religionssatire Dogma mit Alan Rickman (Filmreihe Harry Potter, Robin Hood – König der Diebe) als Gottes Handlanger.

Auch im neuen Jahrtausend hat Ben Affleck vor der Kamera alle Hände voll zu tun. Besonders gelungen ist dabei der pfiffige Thriller Wild Christmas (2000), der etliche Wendungen des Plot’s und eine herausragend spielende Charlize Theron (The Huntsman & The Ice Queen, Mad Max: Fury Road) aufzeigen kann. Die Hauptrolle in einem wahren Blockbuster übernimmt Ben Affleck in dem historischen Kriegsfilm Pearl Harbor (2001; mit Josh Hartnett, Kate Beckinsale und Alec Baldwin). Die Kritiker bescheinigen dem Bombenspektakel zwar alles, was einem Top-Film nicht gut zu Gesicht steht – etwa Langeweile, historische Faktenfehler en masse, grauenhaftes Drehbuch, sinnlose Protagonisten – dem patriotischen und Helden-verehrendem US-Publikum ist all dies aber schnurz und lässt die Kinokassen trotzdem bombastisch klingeln. Trotz des kommerziellen Erfolges von Pearl Harbor haftet Ben Affleck seit dem Streifen aber ein schauspielerischer Makel an, was auch an dem Massenbombardement an Nominierungen für den Negativ-Filmpreis Goldene Himbeeren liegen mag. Auch Ben Affleck bekommt zwei Nominierungen ab: die als schlechtester Schauspieler und zusammen mit seiner Filmpartnerin Kate Beckinsale (Filmreihe Underworld, Total Recall) als Schlechtestes Leinwandpaar.

Wenigstens ergibt sich schnell eine gute Gelegenheit, um diese unschöne Kerbe wieder auszuwetzen. In dem Agenten-Thriller Der Anschlag (2002; mit Morgan Freeman, James Cromwell und Alan Bates) übernimmt er die Rolles des Protagonisten Jack Ryan und steigt damit erfolgreich in die großen Fußstapfen seines Vorgängers Harrison Ford (Filmreihe Indiana Jones, Star Wars Episode IV - VII). Den guten Eindruck bei der Kinogemeinde unterstreicht Ben Affleck nochmals mit dem Spielfilm Spurwechsel (2002; mit Samuel L. Jackson, Toni Collette und Sydney Pollack), der mit etlichen Überraschungen in der Handlung aufwartet.

Ben Affleck spielt in Daredevil und anderen Himbeeren-Highlights

Das Filmjahr 2003 ist gewissermaßen ein Seuchenjahr für Ben Affleck, dabei hätte es mit der Superhelden-Verfilmung Daredevil (mit Jennifer Garner, Colin Farrell und Ellen Pompeo) so gut beginnen können. Zwar ist das Actionabenteuer sicherlich besser als sein Ruf und auch die Einspielergebnisse von knapp 180 Millionen US-Dollar bei 78 Millionen Dollar Produktionskosten bescheinigen dem Film einen kommerziellen Erfolg. Trotzdem bekommt der teuflische Superheld bei der Zielgruppe kein so rechtes Standing und weckt vor allem die Aufmerksamkeit der Juroren für die Goldene Himbeere. Noch dicker kommt es für Ben Affleck mit den folgenden Filmen wie der Komödie Liebe mit Risiko – Gigli (2003; mit Jennifer Lopez, Christopher Walken und Al Pacino), dem Sci-Fi-Thriller Paycheck – Die Abrechnung (2003; mit Uma Thurman, Aaron Eckhart und Paul Giamatti), dem völlig missglückten Weihnachtsschinken Wie überleben wir Weihnachten? (2004; mit Christina Applegate, James Gandolfini und Udo Kier) sowie die Vater-Tochter-Komödie Jersey Girl (2004; mit Raquel Castro, Liv Tyler und Jennifer Lopez). Dabei gelten die meisten der Filme selbst in Kritikerkreisen als gar nicht so übel, aber die Jury der Goldenen Himbeere hat sich zu jener Zeit auf Ben Affleck richtiggehend eingeschossen und kürt ihn für die Filme Daredevil, Liebe mit Risiko – Gigli und Paycheck – Die Abrechnung als Schlechtesten Schauspieler und nominiert ihn für Wie überleben wir Weihnachten? und Jersey Girl für ein weiteres Früchtchen in dieser Kategorie. Hinzu kommt eine Goldene Himbeere für Liebe mit Risiko – Gigli zusammen mit Jennifer Lopez als schlechtestes Leinwandpaar sowie eine weitere Nominierung für Jersey Girl zusammen mit Liv Tyler und Jennifer Lopez für das schlechteste Paar. Ein Lichtblick für Ben Affleck erscheint erst wieder 2006, als er die Titelrolle des 1959 mysteriös verstorbenen Superman-Darstellers George Reeves (TV-Serie Superman – Retter in der Not, Vom Winde verweht) in dem Drama Die Hollywood-Verschwörung (mit Adrian Brody, Diane Lane und Bob Hoskins) übernimmt. Für seine Darbietung erhält Ben Affleck u.a. eine Nominierung für den Golden Globe.

Der fast gewonnene Golden Globe rückt Ben Affleck in der Wahrnehmung seiner Kritiker wieder in ein deutlich besseres Licht. Mit der Action-Satire Smokin‘ Aces (2007; mit Ryan Reynolds, Andy Garcia und Alicia Keys) und dem Star-bespickten Episoden-Liebesfilm Er steht einfach nicht auf Dich (2009; mit Drew Barrymore, Jennifer Aniston und Bradley Cooper) spielt er in zwei grundsoliden Produktionen des jeweiligen Genres, ohne dass ihm irgendein Kritiker etwas Böses will. Daraufhin bekommt er in dem Politthriller State of Play – Stand der Dinge (2009; mit Rachel McAdams, Helen Mirren und Jason Bateman) eine Hauptrolle an der Seite von Russel Crowe (Gladiator, Robin Hood) und meldet sich damit endgültig wieder in der Eliteklasse der Hollywood-Stars zurück. Sein nächster Auftritt als plötzlich arbeitsloser Workaholic in dem hochgelobten Drama The Company Men (2010; mit Kevin Costner, Tommy Lee Jones und Chris Cooper) geben Ben Affleck zusätzlich künstlerischen Rückenwind. Doch womöglich steht ihm seine wahre Berufung dennoch erst bevor…

Ben Affleck als Regisseur, Produzent und Drehbuchautor

Bereits für sein Regiedebüt 2007 mit dem Kriminalfilm Gone Baby Gone – Kein Kinderspiel (mit Morgan Freeman, Ed Harris und Michelle Monaghan) erntet Ben Affleck sehr viele Lorbeeren seitens der Kritiker. Auch am Drehbuch schreibt der Mime kräftig mit, so wie einst in Good Will Hunting. Die Hauptrolle überlässt er damals aber noch seinem Bruder Casey Affleck. Anno 2010 hingegen steht Ben Affleck sowohl vor als auch hinter der Kamera. Für den Bankräuber-Thriller The Town – Stadt ohne Gnade (mit Jeremy Renner, Blake Lively und Jon Hamm) schreibt er mit am Drehbuch, führt Regie und übernimmt die Hauptrolle. Die meisten Kritiker überschlagen sich förmlich vor Begeisterung und sehen in The Town den besten Thriller des Jahres und Ben Affleck als eines der größten Regie-Talente seiner Zeit. Auch schauspielerisch scheint Ben Affleck zur Höchstform aufzulaufen, sobald er Regie über sich selbst führt. Zumindest bestätigt sich der Eindruck bei seinem nachfolgenden, und bislang erfolgreichsten Projekt: Argo (2012; mit Bryan Cranston, John Goodman und Alan Arkin). 

Der Diplomaten-Thriller Argo beruht auf wahren Begebenheiten und erzählt eine Geschichte vor dem Hintergrund, als bei Studentenaufständen in Teheran im Jahre 1979 die US-Botschaft gestürmt und die über 50-köpfige Botschaftsbesetzung als Geiseln genommen wurden. Dabei konnten sechs Botschaftsmitarbeiter fliehen und in die kanadische Botschaft flüchten – doch ewig durften sie auch hier nicht bleiben. Der CIA-Agent Tony Mendez (Ben Affleck) soll nun einen Plan entwickeln, wie man die sechs US-Bürger unbeschadet außer Landes schmuggelt. Schließlich kommt ihm eine Idee, die abenteuerlich und waghalsig zugleich ist: Mendez geht mit einem kanadisches Filmteam nach Iran und dreht dort als Tarnung für die dortige Regierung tatsächlich einen Trash-Film in der Wüste – und die sechs Botschaftsangestellten werden kurzerhand Mitglieder des Filmteams. Nur außer Landes sind sie somit noch lange nicht… Neben der Hauptrolle übernimmt Ben Affleck zusammen mit George Clooney die Produktion und führt eigenhändig Regie – und das mit größtanzunehmendem Erfolg. Der Film gewinnt unter anderem drei Oscar-Awards (Bester Film, Bestes Drehbuch und Bester Schnitt) und zwei Golden-Globe-Awards (Bester Film und Beste Regie), wovon Ben Affleck als Produzent und Regisseur allein drei Trophäen abräumt.  

Nächstes cineastisches Highlight in Ben Afflecks Film-Vita ist der Psychothriller Gone Girl – Das perfekte Opfer (2014; mit Neil Patrick Harris, Missi Pyle und Kim Dickens) von Regisseur David Fincher (Sieben, Verblendung) – ein Werk, auf das auch ein Alfred Hitchcock (Die Vögel, Der unsichtbare Dritte) stolz gewesen wäre. Übrigens erntet Gone Girl zahlreiche Nominierungen für den Oscar, Golden Globe und Co., am Ende reicht es jedoch zu keiner der Awards. Ben Affleck kann sich trotzdem freuen, denn dank seiner Schauspielleistungen in Argo und Gone Girl gewinnt er den so genannten Himbeeren-Erlöser-Preis, bei seiner Vorgeschichte wiegt dieser Preis wohl ähnlich schwer wie ein Oscar-Gewinn.

Ben Affleck als Batman und gegen Superman

Der erste Versuch als Superheld war für Ben Affleck ein eher durchwachsenes Erlebnis. Trotzdem schlüpft er noch einmal in ein kleines Schwarzes, allerdings nicht als Daredevil sondern dieses Mal als Batman. Die große Leinwand muss sich Batman allerdings mit Superman (Henry Cavill; Man of Steel, Codename U.N.C.L.E.) teilen, die Zusammenkunft läuft unter dem Titel Batman v Superman: Dawn of Justice (2016; mit Amy Adams, Jesse Eisenberg und Jeremy Irons). Wie das „v“ im Filmtitel schon sagt, geht es in dieser DC-Comic-Verfilmung nicht um ein feuchtfröhliches Klassentreffen zweier Muskel-Buddys, sondern vielmehr um die gepflegte Feindschaft der beiden Superhelden, die sich gegenseitig nichts schenken… jedenfalls nichts Gutes.

In dem DC-Ableger Suicide Squad (2016; mit Will Smith, Jared Leto und Cara Delevingne) bekommt Ben Affleck alias Batman ebenfalls einen Auftritt. Beiden DC-Verfilmungen haftet gewissermaßen der Makel an, dass weder Batman v Superman: Dawn of Justice noch Suicide Squad die Kritiker überzeugen kann – im Gegensatz zu den vergleichbaren Marvel-Verfilmungen mit Iron Man, Captain America, Hulk und Co. Und prompt gerät Ben Affleck abermals in den Fokus der Juroren für die Goldene Himbeere. Er wird zum einen nominiert als Schlechtester Schauspieler und „gewinnt“ zum anderen den Spottpreis zusammen mit Superman-Darsteller Henry Cavill als Schlechtestes Leinwandpaar jeweils in Batman v Superman: Dawn of Justice. Die weltweiten Einspielergebnisse der beiden DC-Comic-Verfilmungen kommen dennoch auf 850 Millionen sowie 745 Millionen US-Dollar – allemal genug für weitere Fortsetzungen. Aber sie durchbrechen eben nicht die Milliarden-Schallmauer, wie es die Marvel-Filme in der Regel schaffen.

Um also endlich siebenstellige Einspielergebnisse zu erreichen, erscheint im November 2017 die Fortsetzung Justice League (mit Amy Adams, Jesse Eisenberg und J.K. Simmons) und lässt dieses Mal gleich sechs Superhelden gegen das Böse antreten: neben Batman und Superman dürfen außerdem noch Wonder Woman (Gal Gadot), Aquaman (Jason Momoa), The Flash (Ezra Miller) und Cyborg (Ray Fisher) für die Gerechtigkeit kämpfen. Im Juni 2019 soll dann außerdem The Justice League Part Two in den Lichtspielhäusern anlaufen und dazwischen ist Ben Affleck noch ein eigener Batman-Film zugesagt – gegen Langeweile hat er die nächsten Jahre also bestens vorgesorgt.

Die private Seite von Ben Affleck

Was die Liebe angeht, hält sich Ben Affleck lieber an Frauen aus seiner Zunft. Eine Garantie für lange Beziehungen ist dies allerdings nicht. Seine Liaison mit der blonden Hollywood-Schönheit Gwyneth Paltrow (Shakespeare in Love, Filmreihe Iron Man) dauert von 1998 bis 2000. Mit der rassigen Jennifer Lopez (Manhattan Love Story, Das Schwiegermonster) ist er von 2002 bis 2004 ein Paar, ehe er dann am 29. Juni 2005 seine Filmpartnerin Jennifer Garner (Elektra, TV-Serie Alias – Die Agentin) zur Frau nimmt. Das Eheglück der Beiden bringt zwei Töchter und einen Sohn hervor, hält aber dennoch nur zehn Jahre - am 30. Juni 2015 machte das Ehepaar Affleck seine Scheidungsabsichten publik. 

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