Dolby Atmos – der kommende Surround-Sound-Standard im Kino und Heimkino

  • Videos neben brillanten 3D-Bildern im dazu passenden 3D-Surround-Sound genießen
  • Filme und Serien mit Dolby Atmos Tonspur sowohl im maxdome Paket als auch im maxdome Store verfügbar
  • Bestes Entertainment mit geringen Hardware-Anpassungen

Du erkennst Videos in Dolby Atmos Soundqualität anhand von einem Hinweis in der Inhaltsbeschreibung des Videos oder an folgendem Symbol:

Die neue Surround-Sound-Technik Dolby Atmos von der Firma Dolby Laboratories revolutionierte 2012 die ersten Kinosäle, indem sie nach dem 3D-Bild nun auch den Ton scheinbar dreidimensional dem Publikum kredenzte. Der Wow-Effekt fürs Ohr ist bei Dolby Atmos und dessen 3D-Sound nämlich genauso groß wie das 3D-Bild fürs Auge. Und genau jene Surround-Sound-Technik erobert nun unsere Heimkino-Wohnzimmer. Neben einem Dolby-Atmos-System kann auch eine Soundbar das neue Klangerlebnis ins Wohnzimmer transportieren. 

Höre den Unterschied, indem Du Dir den Dolby Atmos Kanaltest als Gratis-Video auf den Merkzettel legst und über Dein Dolby Atmos-fähiges Endgerät direkt ansiehst!

Erlebe folgende Filme in Dolby Atmos Soundqualität

Geräte für die Dolby Atmos Streaming Technologie

Smart-TVs ab 2017
Sony Android TV Modelle, Samsung, LG, Panasonic, Loewe

Blu-ray-Player
Samsung Blu-ray-Player ab 2012
LG Blu-ray-Player ab 2013
Panasonic Blu-ray-Player ab 2015

Spielekonsolen
PlayStation 4

Laptop/PC
Geräte mit Betriebssystem Windows 10 in Kombination mit Edge Browser

Set-Top-Boxen
Fire TVs & Fire TV Stick v2
Chromecast Sticks & Chromecast built-in devices
Technisat:
- Digit ISIO STC
- DigiPal ISIO HD
- TechniMedia UHD+
- TechniLine Pro

Hinweis: Um Filme in Dolby Atmos Soundqualität zu erleben, benötigst du eine entsprechende Hardware: Eines der oben genannten Geräte und einen Dolby Atmos-fähigen Receiver mit einem entsprechenden Boxensystem (ab 5.1.2 aufwärts) oder eine Atmos-fähige Soundbar.

Noch Fragen?

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Was genau macht Dolby Atmos?

Reisen wir zum besseren Verständnis kurz zu den Anfängen des Tonfilms. Den ersten Kino-Sound gab einst ein einsamer Klavierspieler im dunkelsten Eck des Lichtspielhauses zum Besten. Bei großen Blockbuster-Produktionen und Premieren konnten statt seiner aber auch ganze Orchester mit bis zu 60 Musikern sitzen. Gegen Ende der 1920er wurden die Musiker dann vom so genannten Tonfilm abgelöst. Sehr zum Verdruss übrigens vieler populärer Stummfilm-Schauspieler wie Charlie Chaplin (Moderne Zeiten, Der große Diktator), welche den Tonfilm als überflüssig und bestenfalls für eine Modeerscheinung hielten. Der Tonfilm setzte sich trotzdem durch. Zunächst kam der Sound mittig von vorne (Mono), dann links und rechts von vorne in Stereo. Walt Disney präsentierte 1940 mit seinem Zeichentrickfilm Fantasia erstmals laufende Bilder mit Stereo-Sound. Mitte der 1970er führte dann die Firma Dolby das so genannte Dolby Stereo ein. Vereinfacht gesagt werden hierbei die zwei Stereo-Kanäle auf vier Kanäle (Links, Mitte, Rechts, Raumklang) aufgeteilt. Erster Film mit dieser Technik war das Oscar- und Golden-Globe-ausgezeichnete Musikdrama A Star Is Born (1976; mit Barbara Streisand und Kris Kristofferson).

Das analoge Dolby Stereo entwickelte sich mit den Jahren zum digitalen Dolby Digital und dem damit verbundenen 5.1-Surround-Sound, also drei Frontlautsprechern (links, mittig, rechts), zwei Rücklautsprechern (links und rechts) sowie einem Subwoofer für den nötigen Rumms im Sound. Erster Film im Kino mit Dolby-Digital-Sound war 1992 die Helden-Saga Batmans Rückkehr (mit Michael Keaton, Michelle Pfeiffer und Danny DeVito). Mitte 1996 erhält die Technik Einzug in den Heimkinobereich. 1999 mutierte Dolby Digital zu Dolby Digital EX und aus dem 5.1 wurde ein 6.1/7.1-Surround-Sound. Die ein oder zwei zusätzlichen Lautsprecher kommen mittig hinter das Publikum und sollen eventuelle Klanglücken zwischen den links und rechts aufgestellten Rücklautsprechern schließen. Der erste Kinofilm mit Dolby-Digital-EX-Technik war Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung (1999; mit Liam Neeson, Ewan McGregor und Natalie Portman).

Und nun kommt als jüngste Entwicklung der Surround-Sound-Technik das revolutionäre Dolby Atmos. Der Stapellauf fand 2012 in Hollywood mit dem Pixar-Animationsfilm Merida – Legende der Highlands statt. Dolby Atmos lieferte zum 3D-Bild den dazu passenden 3D-Surround-Sound.

Der Clou an Dolby Atmos ist dabei folgender: Bei diesem System können bis zu 32 Lautsprecher relativ frei in bestimmten Sets aufgestellt werden und erzeugen so Klangteppiche, die es so bislang nicht gab. Die kleinste Dolby-Atmos-Konfiguration besteht dabei aus einem 5.1.2-Boxensystem, die sich bis zu einer 24.2.6-Konfiguration steigern lässt. Wichtigste Neuerung in diesen Systemen versteckt sich hinter den Zahlen .2 und .6, die stehen nämlich für die Deckenlautsprecher. Der Sound geht nun nicht mehr nur von links nach rechts oder vorne nach hinten sondern auch von unten nach oben bzw. oben nach unten – und zwar genau mit jenen zusätzlichen Deckenlautsprechern. Beim Sound von oben spricht der Fachmann gerne von der „Stimme Gottes“, doch neben Sprache lassen sich zum Beispiel Regenfälle, Hubschraubergeräusche oder ein Pfeilhagel in der Schlacht hautnah erleben, genauso kann man auch eine Lawine akustisch von oben nach unten verfolgen oder auch einen Vulkanausbruch von unten nach oben.

Die Anzahl der Lautsprecher kann deshalb so frei gewählt werden, weil das System nicht Kanal-bezogen sondern Klangobjekt-bezogen arbeitet. Muss ein Soundmischer etwa bei einem 5.1-Sound vorprogrammieren, dass ein Schuss von hinten links auch von der einen Box hinten links kommt, reicht es bei Dolby Atmos allgemein zu programmieren, dass eben hinten Links ein Schuss fällt. Der AV-Receiver erhält von der Blu-ray den Auftrag für einen Schuss samt Position und steuert dann die Boxen an, die für hinten links eingeteilt sind - egal ob es eine einzelne Box oder mehrere sind.

Welche Hardware benötige ich für ein Dolby-Atmos-Sounderlebnis?

Deine cineastischen Ohren fangen bereits vor Vorfreude an zu vibrieren? Nur zu verständlich!

Was also bremst sie aus? Zumal es in der Regel doch ein Kinderspiel ist, seine Ehefrau nach unerwarteten Geld-Ausgaben davon zu überzeugen, nun noch im Wohnzimmer 32 Boxen verteilen zu wollen – inklusive der Löcher in der Decke für die Deckenlautsprecher... Stop! So schlimm wird es zum Glück bei weitem nicht. Oftmals genügt es schon, ein vorhandenes 5.1-System etwas aufzustocken.

Ausgangspunkt für jedes Dolby-Atmos-System ist ein dazu kompatibler AV-Receiver. Wer sein Gerät 2014 oder später kaufte, hat sehr gute Chancen, dass in seinem AV-Receiver bereits einen Dolby-Atmos-Prozessor verweilt und zumindest nach einem Firmware-Update aktiv ist, wie etwa bei den Geräten der beiden Branchen-Größen Onkyo und Yamaha. Genauere Informationen dazu sowie eventuelle Firmware-Updates und Anleitungen sind auf der jeweiligen Website des Herstellers des AV-Receivers erhältlich. Lediglich bei gekauften Receivern von 2013 oder früher steht für Dolby Atmos wohl eine Neuanschaffung ins Haus.

Auf jeden Fall behalten kann man ein bereits vorhandenes 5.1-Lautsprecher-System, es bildet auch unter Dolby Atmos das Fundament für den gewünschten Raumklang. Den mit Abstand größten Wow-Effekt bildet unter Dolby Atmos wie schon angedeutet der Sound von der Decke. Doch selbst die „Stimme Gottes“ verlangt nicht zwingend Löcher in der Wohnzimmerdecke, auch der Schöpfer ist um den Hausfrieden bemüht. Stattdessen gibt es spezielle Lautsprecher, die man auf die bereits bestehenden Front- oder Rear-Boxen aufsetzen kann und von dort aus ihre Töne gegen die Decke schmettern. Von dort aus reflektieren die Töne zurück zum Zuschauer und klingen so authentisch, als wären sie nie wo anders als in der Decke entstanden. Von diesen Deckenlautsprechern sind übrigens stets zwei Stück nötig, das Surround-Sound-System wird dann von einem 5.1-System zu einem 5.1.2-System – wie gesagt, die 2 steht für die Deckenlautsprecher. Im Idealfall benötigen Sie also nur zwei nach oben strahlende Zusatzlautsprecher und eventuell noch einen neuen AV-Receiver. Und wer mit den zahlreichen Boxen im Wohnzimmer auch schon vor Dolby Atmos auf Kriegsfuß stand, kann sich den neuen 3D-Sound auch in Form einer Soundbar ins Heimkino holen.

Welche Filme gibt es bereits für Dolby Atmos?

Wie bei jedem neuen Standard dauerte es auch bei Dolby Atmos ein wenig, bis er quasi wie selbstverständlich auf jedem neuen Filmmedium integriert ist. Doch gerade 2016 sprang die Quote von Filmen mit Dolby Atmos sprunghaft an. Populäre Vertreter sind unter anderem die TV-Serie Game of Thrones sowie die Blockbuster Transformers 4: Ära des Untergangs, Die Tribute von Panem – Mockingjay, Mad Max: Fury Road, Gravity, John Wick, Jupiter Ascending, Unbroken, Teenage Mutant Ninja Turtles, Jack Reacher - Kein Weg zurück oder auch The Expendables 3. Bislang liegen die Informationen für Dolby Atmos allerdings meist nur in den englischen Tonspuren bei, und auch das teils nur in nachträglich erschienenen Deluxe-Editions. Eine der wenigen Ausnahmen, wo Dolby Atmos auch in der deutschen Synchronfassung integriert ist, bildet etwa die Blu-ray zum Action-Feuerwerk The Expendables 3 (mit Sylvester Stallone, Jason Statham und Antonio Banderas). Aber es wird mit Sicherheit nicht mehr lange dauern, bis Dolby Atmos genauso selbstverständlich zur Blu-ray gehört wie heute der digitale 5.1-Sound.

Doch nicht nur via Blu-ray hält Dolby Atmos in diesen Tagen Einzug in die deutschen Heimkinos, sondern auch per Video-Stream von der Online-Videothek maxdome. Ab sofort gibt es ausgewählte Filme und TV-Serien auf maxdome nicht nur in bester HD-Bildqualität, sondern zusätzlich mit dem revolutionären Sound von Dolby Atmos.

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