Rooney Mara Filme

Geburtsname: Patricia Rooney Mara  
Geburtstag: 17. April 1985 in Bedford, New York (USA)
Wichtigste Auszeichnungen: 2 Oscar-Nominierungen, 2 Golden-Globe-Nominierungen

Mini-Biographie:

Rooney Mara ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Ihren internationalen Durchbruch im Kino schaffte sie 2011 mit dem Thriller Verblendung, wofür sie prompt für einen Oscar nominiert wurde. Anno 2016 greift sie abermals nach dem Goldjungen, sie ist nominiert für ihre darstellerische Leistung in dem Drama Carol. Zu ihren weiteren Film-Highlights in ihrer noch sehr jungen Vita gehören mitunter der Horrorstreifen A Nightmare on Elm Street, die Facebook-Geschichte The Social Network sowie der Pharma-Thriller Side Effects – Tödliche Nebenwirkungen.

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Filme mit Rooney Mara

Coole Zitate von Rooney Mara

„Hast Du Zweifel an den Berichten, die mich mein Leben lang verfolgt haben? Was steht da drinnen, wenn man es zusammenfasst? Das steht: ich bin wahnsinnig... Nein, Du darfst nicken, weil es stimmt – ich bin wahnsinnig!“
Rooney Mara als Hackerin Lisbeth Salander hat in dem Thriller Verblendung aufgrund einer tragischen Kindheit eine eher durchwachsene Meinung von sich selbst.

Yorick van Wageningen: „Ich finde, das letzte Mal ist es etwas blöd gelaufen...“
Rooney Mara: „Finde ich auch!“
Für eine Vergewaltigung von ihrem Vormunds Nils Bjurman (Yorick van Wageningen) rächt sich Lisbeth Salander (Rooney Mara) mit einem Elektroschocker und ringt ihm immerhin so etwas wie eine Entschuldigung ab – doch damit wird es Lisbeth Salander in Verblendung nicht belassen...

Wichtigste Auszeichnungen

2016: Nominierungen für einen Oscar, Golden Globe und BAFTA als jeweils Beste Nebendarstellerin für Carol, Nominierung für eine Goldene Himbeere als Schlechteste Nebendarstellerin in Pan
2015: Geehrt auf den Internationale Filmfestspiele von Cannes als Beste Darstellerin für Carol
2012: Nominierungen für einen Oscar und einen Golden Globe als jeweils beste Hauptdarstellerin für Verblendung
2011: Award vom National Board of Review als Beste Nachwuchsdarstellerin für Verblendung, ausgezeichnet auf dem Palm Springs International Film Festival als Bestes Schauspiel-Ensemble für The Social Network

Biographie

Es ist der 17. April 1985 im US-Bundesstaat New York, an dem Patricia Rooney Mara erstmals ihre Augen öffnet. Sie hat zwei ältere und ein jüngeres Geschwister – ihre ältere Schwester Kate Mara (Düstere Legenden 3, Sie waren Helden) wird in noch ferner Zukunft ebenfalls eine Schauspielkarriere machen. Zwei Schauspielkarrieren in der Familie Mara sind von daher etwas überraschend, weil sich dort eigentlich alles um den American Football dreht. Die Familie ihrer Mutter Kathleen McNulty (geborene Rooney) gründete einst den Club Pittsburgh Steelers, die Familie ihres Vaters Timothy Christopher Mara gründete außerdem den Verein der New York Giants – und der Herr Papa bekleidet dort immer noch einen wichtigen Managerposten. Bei so viel Bindung an New York wächst Rooney Mara natürlich in dieser Metropole auf und besucht dort auch die High-School. Danach nimmt sie an einem Lernprogramm teil, wodurch sie Länder wie Ecuador, Bolivien und Peru bereisen darf. Wieder zurück in New York studiert sie an der hiesigen Universität Psychologie, welches sie 2010 abschließt. Zu dieser Zeit steht Rooney Mara schon seit fünf Jahren temporär vor der Kamera, auch wenn es bis dato eher kleinere Rollen waren.

Die Filmkarriere von Rooney Mara beginnt mit einem Albtraum

Wohl Dank ihrer älteren Schwester Kate Mara, welche die Hauptrolle in dem Horrorfilm Düstere Legenden 3 (2005) inne hat, erhält Rooney Mara darin ebenfalls eine Rolle – diese ist zwar denkbar klein, bedeutet aber immerhin ihr Leinwanddebüt. Damals tritt Rooney Mara noch unter dem Namen Tricia Mara auf – hergeleitet von ihrem ersten Vornamen Patricia. Ihre erste große Rolle übernimmt die New Yorkerin in dem Freddy-Krueger-Horror-Remake A Nightmare on Elm Street (2010; mit Jackie Earle Haley, Kyle Gallner und Katie Cassidy) – und zwar bereits unter ihrem heute bekannten Namen Rooney Mara.

Deutlich mehr Aufmerksamkeit beim deutschen Kinopublikum erhält Rooney Mara jedoch in der filmischen Facebook-Geschichte The Social Network (2010; mit Andrew Garfield, Justin Timberlake und Armie Hammer), in der sie als (Ex-)Freundin von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (Jesse Eisenberg; Zombieland, Sex für Anfänger) auftritt. Das Drama erhält unzählige Preise und Nominierungen, unter anderem drei Oscars (Bestes Drehbuch, Beste Filmmusik, Bester Schnitt) und fünf weitere Nominierungen. Auf dem Palm Springs International Film Festival wird The Social Network außerdem für das Bestes Schauspiel-Ensemble geehrt, welchem die Newcomerin Rooney Mara ja mit angehört.

Der Durchbruch von Rooney Mara an der Seite von 007-Darsteller Daniel Craig

Anno 2011 gelingt Rooney Mara der endgültige Durchbruch als Hackerin Lisbeth Salander in dem in Schweden angesiedelten Thriller Verblendung (mit Christopher Plummer, Stellan Skarsgård und Robin Wright). Ihr Filmpartner bei der Romanverfilmung von Stieg Larsson (Millennium-Trilogie) ist kein geringerer als der aktuelle James-Bond-Darsteller Daniel Craig (Skyfall, Spectre), den sie in Verblendung allerdings fast an die Wand spielt. Und so wird der neue Shooting-Star Rooney Mara im Jahre 2012 völlig zu Recht für einen Oscar sowie einen Golden Globe als jeweils Beste Hauptdarstellerin nominiert.

Auch mit ihrem nächsten Projekt Side Effects – Tödliche Nebenwirkungen (2013; mit Jude Law, Channing Tatum und Catherine Zeta-Jones) bleibt Rooney Mara dem Genre Thriller treu. Als unter Antidepressiva stehende Schlafwandlerin ermordet sie ihren Mann und gefährdet damit in der anschließenden Gerichtsverhandlung auch die Existenz ihres Psychiaters. Der verteidigt sie zunächst, doch bereit am Abgrund stehend kommt er einen hinterlistigen Plot auf die Schliche...

In dem preisgekrönten Science-Fiction-Drama Her (mit Joaquín Phoenix, Amy Adams und Scarlett Johansson) aus dem Jahre 2013 passiert das, was wir alle heute schon vorausahnen: einsame Menschen verlieben sich in die Identität ihrer Computer, bzw. das was diese vorgeben zu sein, und umgekehrt. Und Rooney Mara spielt die Ex-Frau eines unglücklichen Computer-Liebhabers. In der Romanverfilmung Trash (2014) mimt Rooney Mara eine Art Sozialarbeiterin, die zusammen mit dem Geistlichen Julliard (Martin Sheen; Apocalypse Now, The Amazing Spider-Man) armen Kindern in den brasilianischen Slums hilft, um bloßstellende Informationen über einen korrupten Bürgermeister ans Licht zu bringen.

2015 wird für Rooney Mara ein Jahr mit viel Licht und ein wenig Schatten

Fast könnte man meinen, dass alles was Rooney Mara anfasst, unmittelbar zu filmischen Gold mutiert. Doch manchmal verwandeln sich mit Gold gehandelte Filmprojekte trotz ihrem Mitwirken lediglich zu Blech. So geschehen bei dem Fantasy-Spektakel Pan (2015; mit Hugh Jackman, Amanda Seyfried und Levi Miller). Die Neuverfilmung der Peter-Pan-Geschichte kann trotz Star-Besetzung, rund 150 Millionen US-Dollar Produktionskosten und einem immensen Marketing-Budget weder Kritiker noch Publikum überzeugen und verkommt zu einem der größten Flops des Kinojahres 2015. Zu schlechter Letzt werden die beiden Filmschönheiten Amanda Seyfried (Mamma Mia!, A Million Ways to Die in the West) und Rooney Mara sogar noch mit dem Antifilmpreis Goldene Himbeere nominiert. Für Rooney Mara also ein Film zu abhaken.

Ganz anders hingegen die Situation in dem Beziehungsdrama Carol (2015; mit Kyle Chandler, Sarah Paulson und Cory Michael Smith). In der Verfilmung des Romans „Salz und sein Preis“ von Patricia Highsmith geht es um zwei Frauen in den biederen 1950ern, die beide nach außen eine heterosexuelle Beziehung führen, sich aber ineinander verlieben und eine Affäre mit Folgen eingehen. Die eine Frau, nämlich Carol, verkörpert die zweifache Oscar-Gewinnerin Cate Blanchett (AviatorBlue Jasmine). Die andere Frau spielt Rooney Mara als Therese. Und sowohl Cate Blanchett als auch Rooney Mara werden jeweils für einen Oscar im Jahr 2016 nominiert.

Schwere Kost serviert einem Rooney Mara aber weiterhin im Kino, etwa mit der autobiografischen Verfilmung The Secret Scripture (2016; mit The James, Eric Bana und Aidan Turner). Er beschreibt das Leben der fast 100-jährigen Roseanne McNulty, die seit 50 Jahren in einer Klinik in Irland festgehalten wird. In die Klinik geriet sie einst wegen der religiösen und politischen Missstände im Irland der 1920er und 1930er Jahre.

Im November 2016 kommt in den USA mit dem Drama Lion (2016; mit Dev Patel, David Wenham und Nicole Kidman) noch eine besondere Filmperle ins Kino. Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit und handelt von einem 5-jährigen indischen Jungen, der einst versehentlich in einen falschen Zug einsteigt, dort einschläft und erst 14 Stunden später in der für ihn völlig unbekannten Stadt Kalkutta wieder aufwacht. Er weiß weder wo er herkommt noch seinen Nachnamen. Nach einigen Wochen als Bettler auf der Straße wird er schließlich adoptiert und geht mit seinen neuen Eltern nach Tasmanien. 25 Jahre später versucht dann der mittlerweile zum Manne gereifte Junge, seine Familie und seinen Geburtsort über Google Earth wiederzufinden… Lion wird unter Filmexperten bereits als heißer Oscar-Tipp gehandelt. Und zwar unter anderem als Bester Film als auch für Rooney Mara als Beste Nebendarstellerin. Somit könnte es sich bald doch bestätigen, dass sich tatsächlich (fast) alles zu Gold verwandelt, was Rooney Mara in ihrer Filmkarriere anpackt.

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