Robert Downey Jr. Filme

Geburtsname: Robert Downey Junior
Geburtstag: 4. April 1965 in New York City, New York (USA)
Wichtigste Auszeichnungen: 3 Golden Globe Awards, 1 BAFTA Award, 1 MTV-Award, 2 Oscar-Nominierungen

Mini-Biographie:

Robert Downey Jr. gilt in Hollywood als einer der talentiertesten und bestbezahlten Schauspieler seiner Generation. Der Ausnahmemime kennt aber auch die Kehrseite von Ruhm und lockerem Leben und verbrachte bereits etliche Monate in Entzugskliniken und sogar im Gefängnis. Bereits mit fünf Jahren spielte Robert Downey Jr. das erste Mal in einem Kinofilm mit, sein Durchbruch gelang ihm über 20 Jahre später mit der filmischen Autobiographie Chaplin, zu den absoluten Superstars und Top-Verdienern zählt er seit seinen Hauptrollen als Superheld Iron Man und die Detektivikone Sherlock Holmes. Zu einem Oscar reichte es für Robert Downey Jr. trotz zwei Nominierungen bislang noch nicht. Aber wer braucht schon einen Goldjungen, wenn er selbst ein Iron Man ist.

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Filme mit Robert Downey Jr.

Beste Filmzitate von Robert Downey Jr.

Tony Stark (Iron Man): "Ich war drei Monate in Geiselhaft... es gibt zwei Dinge, die ich tun möchte. Ich will einen Double-Cheeseburger und das Andere..."
Virginia Pepper" Potts: "Ich kann es mir vorstellen."
Tony Stark: "...ist nicht das, was Sie denken. Ich will, dass Sie eine Pressekonferenz einberufen!"
Robert Downey Jr. alias Tony Stark erklärt in Iron Man seiner persönlichen Assistentin Pepper (Gwyneth Paltrow), was er nach drei Monaten Gefangenschaft bei Terroristen in der Wüste am dringendsten braucht.

Dr. John Watson: "Sie haben ein paar Pfund verloren, Holmes."
Sherlock Holmes: "Sie scheinen sie gefunden zu haben..."
Wenn Männer wie Dr. John Watson (Jude Law) und Sherlock Holmes (Robert Downey Jr.) über ihre Gewichtsprobleme philosophieren, ist Zynismus selten fern, wie hier in Sherlock Holmes: Spiel im Schatten.

Steve Rogers (Captain America): "N' großer Mann in 'ner Rüstung... nimm sie weg, was bist Du dann?"
Tony Stark (Iron Man): "Ein Genie, Milliardär, Playboy, Wohltäter..."
Und nimm Captain America seinen Schild und sein Blutdoping" weg, was ist er dann? Ein ausgemusterter Wehrdienstleistender... Wie dem auch sei, in Marvel's The Avengers kontert Iron Man (Robert Downey Jr.) geschickt der warmherzigen Begrüßung von Captain America (Chris Evans).

"Du kennst doch die Regeln, wir kommen aus demselben Stall. Bedrohungen werden beseitigt, und Du bist eine Bedrohung!"
Robert Downey Jr. alias John Royce befindet sich mit Marshal Samuel Gerard (Tommy Lee Jones) Auf der Jagd und erklärt dabei die Spielregeln.

Wichtigste Auszeichnungen:

2015: MTV Generation Award
2014: Saturn Award als Bester Hauptdarsteller für Iron Man 3
2010: Golden Globe Award sowie Irish Film and Television Awards als jeweils Bester Hauptdarsteller für Sherlock Holmes
2009: Saturn Award und Irish Film and Television Awards als jeweils Bester Hauptdarsteller für Iron Man, Nominierungen für den Oscar, BAFTA Award, Golden Globe Award und Screen Actors Guild Award als jeweils Bester Nebendarsteller für Tropic Thunder
2006: Nominierung für einen Saturn Award als Bester Hauptdarsteller für Kiss Kiss, Bang Bang
2001: Golden Globe Award als Bester Nebendarsteller (Serie/TV) sowie Screen Actors Guild Award als Herausragender Darsteller einer Comedyserie jeweils für Ally McBeal
1994: Golden Globe Award als Sonderpreis für das Beste Ensemble für Short Cuts, Saturn Award als Bester Hauptdarsteller für 4 himmlische Freunde
1993: BAFTA Award und London Critics Circle Film Award sowie Nominierungen für den Oscar und Golden Globe Award als jeweils Bester Schauspieler für Chaplin

Biographie von Robert Downey Jr.:

Selten war eine Laufbahn als Karriere mit allen Höhen und Tiefen so vorhersehbar wie bei dem Jungen Robert Downey Jr., der am 4. April 1965 in New York City zur Welt kommt. Seine Mutter Elsie Downey (geborene Ford) arbeitet als Schauspielerin und sein Vater Robert Downey Senior ist Filmregisseur und dreht Streifen weit ab vom üblichen Kino-Mainstream. Papa macht seinen Sohn Robert Downey Jr., der zusammen mit seiner älteren Schwester Allyson in New York aufwächst, sehr schnell mit dem Filmgeschäft vertraut. Bereits als Fünfjähriger gibt Robert Downey Jr. sein Leinwand-Debüt in der schräge Independent-Komödie Pound (1970), in der alle Schauspieler als Hunde agieren.

Doch der liebe Vater bringt seinem Sohnemann im Kindheitsalter nicht nur die Schauspielerei näher, sondern auch das Rauchen von Marihuana - und zwar im Alter von sechs Jahren. In der lockeren Lebensweise der Künstlerfamilie Downey gehören Haschisch, Kokain und Alkohol zum Alltag, und Robert als braver Sohn raucht und sauft in seinen Jugendjahren tüchtig mit. Als sich seine Eltern 1978 scheiden lassen, geht Robert Downey Jr. mit seinem Vater mit nach Los Angeles. Dort besucht er die Santa Monica High School, auf der Robert Downey Jr. seinen späteren Schauspielkollegen Sean Penn (Mystic River, Milk) kennenlernt. Doch bereits 1982 hat der Jungschauspieler die Schule satt, bricht sie ab und geht zurück nach New York zu seiner Mutter. Dort an der Ostküste will sich Robert Downey Jr. nun vollends um seine Schauspielkarriere kümmern.

Die steile Karriere von Robert Downey Jr. in den 1980ern

Robert Downey Jr. fasst in seiner geplanten Filmkarriere sehr schnell Fuß, anfangs noch vor allem in Nebenrollen von Teenie-Komödien wie L.I.S.A. - Der helle Wahnsinn (1985; mit Kelly LeBrock, Anthony Michael Hall und Ilan Mitchell-Smith) oder Mach's noch mal, Dad (1986; mit Rodney Dangerfield, Keith Gordon und Sally Kellerman). Den durchaus gelungenen Komödien folgen bald ernsthaftere Filme, die für Robert Downey Jr. immer größere Rollen bereithalten. Den Anfang macht das Literaturdrama Unter Null (1987; mit Andrew McCarthy, Jami Gertz und James Spader), in dem der Jungschauspieler einen heroinabhängigen Prostituierten mimt. Das Drama Die Generation von 1969 (1988; mit Bruce Dern, Mariette Hartley und Winona Ryder) greift die Themen Vietnamkrieg und Generationskonflikte auf, hier spielt Robert Downey Jr. zusammen mit Kiefer Sutherland (TV-Serie 24, Flatliners - Heute ist ein schöner Tag zum Sterben) ebenfalls eine Hauptrolle. Bis zum Ende der 1980er schlüpft Robert Downey Jr. emsig in zweite Hauptrollen neben namhaften Kollegen in jedoch zumeist eher kleinen Filmproduktionen. So entstehen unter anderem noch die eher durchwachsene Sportkomödie Johnny be Good (1988; mit Anthony Michael Hall, Uma Thurman und Paul Gleason), das Gerichtsdrama Das dreckige Spiel (1989; mit James Woods, Margaret Colin und Yuji Okumoto) sowie die gelungene Fantasy-Liebeskomödie Ein himmlischer Liebhaber (1989) mit den Stars Cybill Shepherd (TV-Serie Cybill, TV-Serie Das Model und der Schnüffler), Mary Stuart Masterson (Grüne Tomaten, Benny und Joon) und Ryan O'Neal (Love Story, Paper Moon).

Neben dem stetig steigenden beruflichen Erfolg ist Robert Downey Jr. in den 1980er auch privat durchaus zu beneiden, denn zu jener Zeit geht er mit der blonden Schönheit Sarah Jessica Parker, die sich zu jener Zeit mit Filmen wie Footloose (1984; mit Kevin Bacon und Lori Singer) und Der Flug des Navigators (1986; mit Joey Cramer und Paul Reubens) bereits einen Namen in Hollywood gemacht hat. Später wird Sarah Jessica Parker noch zu Weltruhm kommen in ihrer Rolle als Carrie Bradshaw in der TV-Serie Sex and the City (1998 bis 2004; mit Kim Cattrall, Kristin Davis und Cynthia Nixon), doch bis dahin ist die Beziehung zu Robert Downey Jr. längst Geschichte - ihr Verhältnis hält acht Jahre lang.

Der erste Durchbruch von Robert Downey Jr. in den 1990ern

Auch in den 1990ern scheint die Karriere von Robert Downey Jr. nur eine Richtung zu kennen: steil nach oben. So bekleidet er 1990 eine Hauptrolle neben Mel Gibson (Kopfgeld - Einer wird bezahlen, Was Frauen wollen) in der Fliegerkomödie Air America (mit Nancy Travis, Ken Jenkins und David Marshall Grant) und spielt in der Intrigenkomödie Lieblingsfeinde - Eine Seifenoper (1991) zusammen mit Sally Field (Forrest Gump, Mrs. Doubtfire - Das stachelige Kindermädchen), Whoopi Goldberg (Ghost - Nachricht von Sam, Sister Act - Eine himmlische Karriere), Teri Hatcher (TV-Serie Desperate Housewives, James Bond 007 - Der Morgen stirbt nie) und Kevin Kline (Ein Fisch namens Wanda, Wild Wild West). Sein eigentlicher Durchbruch als autarke Schauspielgröße gelingt Robert Downey Jr. 1992 als Charles Chaplin in der autobiografischen Verfilmung Chaplin (mit Geraldine Chaplin, Anthony Hopkins und Dan Aykroyd). Für seine Darbietung des begnadeten Stummfilmkomikers gewinnt Robert Downey Jr. 1993 den BAFTA Award sowie den London Critics Circle Film Award und erhält zudem Nominierungen für einen Oscar und einen Golden Globe Award als jeweils bester Schauspieler. Im Folgejahr erhält Robert Downey Jr. den Saturn Award als Bester Hauptdarsteller für die Fantasykomödie 4 himmlische Freunde (1993; mit Charles Grodin, Alfre Woodard und Kyra Sedgwick), hier muss er sich mit vier Geistern herumschlagen, deren Personen exakt bei seiner Geburt verunglückten und daher für ihn sichtbar sind. In dem von Kritikern weltweit gefeierten Episodenfilm Short Cuts ist Robert Downey Jr. nur einer von vielen Top-Stars - unter anderem agieren in dem Streifen noch Andie MacDowell (Und täglich grüßt das Murmeltier, Vier Hochzeiten und ein Todesfall), Jack Lemmon (Das Mädchen Irma la Douce, Das große Rennen rund um die Welt), Julianne Moore (Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 1, Still Alice - Mein Leben ohne Gestern) sowie Tim Robbins (Hudsucker - Der große Sprung, Mystic River), um nur einige zu nennen.

Der Erfolg bleibt Robert Downey Jr. auch in den kommenden Jahren stetig treu, wenngleich er bislang seine Hauptrollen in den eher unbekannteren Produktionen bekommt, wie in dem Liebesfilm Nur für Dich (1994; mit Marisa Tomei und Bonnie Hunt), dem Familiendrama Familienfest und andere Schwierigkeiten (1995; mit Holly Hunter, Anne Bancroft und Dylan McDermott) oder dem Historiendrama Restoration - Zeit der Sinnlichkeit (1995; mit Sam Neill, Meg Ryan und Ian McKellen). Doch zumindest bekleidet Robert Downey Jr. in Blockbustern wie dem Bonnie-and-Clyde-Remake Natural Born Killers (1994; mit Woody Harrelson, Juliette Lewis und Tommy Lee Jones), dem Verfolgungsthriller Auf der Jagd (1998; mit Tommy Lee Jones und Wesley Snipes) oder der Filmkomödie Bowfingers große Nummer (1999; mit Steve Martin, Eddie Murphy und Heather Graham) jeweils tragende Nebenrollen.

Robert Downey Jr. ist also gut im Geschäft, doch der ganz große filmische Clou, also die Superrolle, mit der man ihn sofort in Verbindung bringen würde, fehlt bislang. Dies mag auch an seinem privaten Drogenproblem liegen, durch welches er immer wieder straffällig wird und ihn oftmals in Behandlungstherapie bringt. Selbst seine seit 1992 ihm angetraute Ehefrau und Schauspielkollegin Deborah Falconer (The Doors, Shortcuts) und sein 1993 geborener Sohn können den extravaganten Mimen nicht genug erden. Und so trägt Robert Downey Jr. sein Drogenproblem mit ins neue Jahrtausend.

Der Fall von Robert Downey Jr. im neuen Jahrtausend und sein grandioses Comeback

Das neue Jahrtausend beginnt für Robert Downey Jr. wie das alte endete: Er spielt eine solide Nebenrolle in der grandiosen Komödie Die WonderBoys (2000), in der Michael Douglas (Wall Street: Geld schläft nicht, Basic Instinct) und Tobey Maguire (Film-Trilogie Spider-Man, Der große Gatsby) im Mittelpunkt stehen. Nach dieser Komödie bekommt Robert Downey Jr. eine Hauptrolle in der populären TV-Serie Ally McBeal als neuer Lebensgefährte der Protagonistin Ally McBeal (Calista Flockhart; TV-Serie Brothers & Sisters, Ein Sommernachtstraum). Seinen Auftritt ab der vierten Staffel der Anwaltsserie erledigt Robert Downey Jr. so überzeugend, dass er dafür sogar mit einem Golden Globe Award als Bester Nebendarsteller einer TV-Serie geehrt wird. Doch seine anhaltenden Drogenprobleme und eine damit verbundene Haftstrafe kosten ihm seinen Job bei 20th Century Fox Television (How I Met Your Mother, Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI) und der Serie Ally McBeal. Seine Karriere pausiert fürs erste, anstatt Filmstudios bestimmen nun Entzugskliniken sein Umfeld.

Manchmal muss man eben einen Schritt zurück machen, um wieder vorwärts zu kommen. Ganz ähnlich ergeht es auch Robert Downey Jr., der im Jahre 2003 nach mehreren Entzugstherapien grandios ins Film-Business zurückkehrt. Den Anfang macht er mit der Fantasy-Komödie The Singing Detective mit ihm als fantasierenden Krimiautor Dan Dark in der Hauptrolle, für die Robert Downey Jr. von den Kritikern in den höchsten Tönen Lob erfährt. Und an seiner Seite spielen in The Singing Detective immerhin Hollywood-Größen wie Mel Gibson (Braveheart, Filmreihe Mad Max), Robin Wright Penn (Message in a Bottle, Forrest Gump) und Adrien Brody (Der Pianist, Grand Budapest Hotel). Doch trotz seiner prominenten Darsteller und einem herausragenden Robert Downey Jr. mutiert The Singing Detective nicht zum großen Blockbuster. Dies ändert sich jedoch noch im selben Jahr mit dem von Teufeln und Geistern durchkreuzten Horror-Thriller Gothika (2003; mit Penélope Cruz, Charles S. Dutton und Bernard Hill), in dem er nach Halle Berry (Monster's Ball, James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag) die gewichtigste Rolle übernimmt. Zwar stehen die Aufnahmen zunächst unter einem schlechten Stern, weil Robert Downey jr. seiner Kollegin Halle Berry bei einer Szene versehentlich den Arm bricht und sich die Produktion daher um acht Wochen nach hinten verschiebt. Doch trotz aller Hindernisse kommt Gothika bei Kritikern wie Publikum bestens an und spielt mit 145 Millionen US-Dollar mehr als das Doppelte seiner Produktionskosten wieder ein. Und viel wichtiger: der Stern am Kinofirmament von Robert Downey Jr. beginnt wieder zu leuchten.

Anno 2004 wechselt Robert Downey jr. vom filmischen in musikalische Metier und nimmt das Album "The Futurist" auf. Auf der jazzig-poppigen Scheibe klingt der Schauspieler sowohl stimmlich als auch mit seinem Klavier-Stil wie der Pianoman Billy Joel (We didn't start the Fire", Uptown Girl") zu seinen besten Zeiten. The Futurist" gilt als Geheimtipp und absolute Pop-Perle zu einer Zeit, in dem das Radio vor Casting-Stars nur so übertrieft... Vielleicht war die CD-Aufnahme für Robert Downey Jr. auch eine Methode, um seinen Liebeskummer zu verkraften, denn 2004 scheitert seine Ehe mit Deborah Falconer nach insgesamt zwölf Jahren Ehe.
Nächstes cineastische Highlight ist die Kriminalkomödie Kiss Kiss, Bäng Bäng (2005; mit Val Kilmer, Michelle Monaghan und Corbin Bernsen). Darin gibt Robert Downey Jr. einen Kleinganoven, der durch Zufall eine Filmrolle als Privatdetektiv bekommt und durch weitere Verwechslungen sieht er sich bald mit einem echten Mordfall konfrontiert. Klingt etwas wirr, doch die Lachmuskeln der Zuschauer wie auch der Kritiker kommen auf ihre Kosten.

In den folgenden drei Jahren bleibt Robert Downey Jr. konstant gut im Geschäft und erhält zumeist gewichtige Nebenrollen in soliden Filmen, wenn auch meist abseits der ganz großen Blockbuster-Produktionen. Unter anderem sieht man ihn in dem Politdrama Good Night, and Good Luck (2005; mit David Strathairn, Patricia Clarkson und George Clooney), in dem Science-Fiction-Thriller A Scanner Darkly - Der dunkle Schirm (2006; mit Keanu Reeves, Woody Harrelson und Winona Ryder), die Familienkomödie Shaggy Dog - Hör mal, wer da bellt (2006; mit Tim Allen, Kristin Davis und Danny Glover) sowie der Serienkiller-Thriller Zodiac - Die Spur des Killers (2007; mit Jake Gyllenhaal, Mark Ruffalo und Anthony Edwards). Auch in Liebesdingen läuft bei Robert Downey Jr. wieder alles rund, am 27. August 2005 heiratet der Mime die Filmproduzentin Susan Levin. Als Susan Downey wird sie Filme wie Sherlock Holmes (2009; mit Robert Downey Jr. und Jude Law) oder The Book of Eli (2010; mit Denzel Washington, Mila Kunis und Gary Oldman) produzieren. Das Paar hat mittlerweile einen Sohn (*2012) sowie eine Tochter (*2014).

Robert Downey Jr. als Mann mit der eisernen Maske... und auch sonst viel Eisen am Körper

Wir schreiben mittlerweile das Jahr 2008. Robert Downey Jr. ist cool, locker, schneidig und mittlerweile ein recht bekanntes Gesicht in Hollywood, trotzdem ist er noch für einen vergleichsweise günstigen Preis für eine spektakuläre Rolle zu haben. Dieser Umstand beschert ihm die Rolle seines Lebens als Tony Stark respektive Iron Man (mit Jeff Bridges, Terrence Howard und Gwyneth Paltrow). Für die Rolle des eisernen Superhelden aus dem Marvel Comic-Universum bekommt Robert Downey jr. 500.000 US-Dollar. Für diese Gage würde ein Johnny Depp (Filmreihe Pirates of the Caribbean - Fluch der KaribikSweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street) nicht mal seine Augenklappe umbinden, geschweige denn einen ganzen Piratenfilm drehen. Doch für Robert Downey Jr. bedeutet Iron Man der Schlüssel in die Welt der Blockbuster - und das mit einer stetig garantierten Hauptrolle für die Zukunft. Den „Hungerlohn“ des ersten Teils von Iron Man muss Robert Downey Jr. auch nicht lange erdulden. Für Iron Man 2 (2010; mit Mickey Rourke, Don Cheadle und Scarlett Johansson) erhält der charismatische Schauspieler bereits 10 Millionen US-Dollar, für Iron Man 3 (2013; mit Ben Kingsley, Guy Pearce und Rebecca Hall) wandern schon 50 Millionen US-Dollar in seine Tasche. Innerhalb von fünf Jahren hat Robert Downey Jr. seinen Marktwert mal eben verhundertfacht. Hinzu kommen außerdem die weiteren Filme aus dem Marvel-Universum wie Der unglaubliche Hulk (2008; mit Edward Norton, Liv Tyler und Tim Roth) sowie Marvel's The Avengers (2012; mit Samuel L. Jackson, Chris Evans und Scarlett Johansson) Avengers: Age of Ultron (2015; mit Chris Hemsworth, Mark Ruffalo und James Spader) und The First Avenger: Civil War (2016; mit Chris Evans, Scarlett Johansson und Sebastian Stan). Und beide Filmreihen, also sowohl Iron Man als auch The Avengers werden in den nächsten Jahren mit Sicherheit fortgeführt.

Neben Iron Man bekommt Robert Downey Jr. noch eine zweite Paraderolle: die des genialen Meisterdetektivs Sherlock Holmes! Der gewiefte Spürhund hat derzeit ja Hochkonjunktur und wird in den TV-Serien Elementary (mit John Lee Miller und Lucy Lui) und Sherlock (mit Benedict Cumberbatch und Martin Freeman) geschickt in die Neuzeit portiert. Die beiden Kinofilme Sherlock Holmes (2009; mit Rachel McAdams, Mark Strong und Eddie Marsan) sowie der Nachfolger Sherlock Holmes: Spiel im Schatten (2011; mit Jared Harris, Noomi Rapace und Stephen Fry) belassen Sherlock Holmes und seinen Partner Dr. John Watson im London der 1890er Jahre. Doch neben seinem Köpfchen lässt Robert Downey Jr. alias Sherlock Holmes auch gerne mal die Muskeln und diverse Gadgets spielen. Er wirkt daher fast so, als hätte man James Bond 007 ins frühe Industriezeitalter gebeamt, was die Anzahl der Fans des Detektivs aber eher noch erhöhen dürfte. Auch ein dritter Teil der neuen Sherlock-Holmes-Saga ist bereits in Arbeit und könnte noch 2017 in die Kinos kommen. Robert Downey Jr. und Jude Law (Unterwegs nach Cold MountainDer talentierte Mr. Ripley) besetzen abermals die Hauptrollen, Regie führt wie in den beiden vorangegangenen Teilen der Regisseur Guy Ritchie (King Arthur: Legend of the SwordCodename U.N.C.L.E.).

Mit seinen beiden Hauptrollen als Iron Man und Sherlock Holmes setzte sich Robert Downey Jr. bereits jetzt zwei filmische Denkmäler. Doch im Windschatten jener Blockbuster-Produktionen zeigt Robert Downey Jr. in diversen anderen Filmprojekten seine darstellerische Vielseitigkeit. So glänzt er in der überraschend tiefsinnigen Teenie-Komödie Charlie Bartlett (2007; mit Anton Yelchin, Hope Davis und Kat Dennings) als alkoholabhängiger Schulleiter, der seine Tochter vor dem Schul-Casanova fern halten will - gegen ihren Willen versteht sich. In der satirischen Action-Komödie Tropic Thunder (2008) sticht Robert Downey Jr. auch aus dem üppigen Star-Aufgebot mit Ben Stiller (Das erstaunliche Leben des Walter Mitty, Filmreihe Nachts im Museum), Jack Black (Schwer verliebtKing Kong), Nick Nolte (Herr der GezeitenKap der Angst), Matthew McConaughey (Dallas Buyers ClubWie werde ich ihn los - in 10 Tagen?) und Tom Cruise (Filmreihe Mission: ImpossibleOperation Walküre - Das Stauffenberg-Attentat) exorbitant hervor und wird für die Rolle als schauspielender Vietnam-Kämpfer sogar für einen Oscar als Bester Nebendarsteller nominiert. In dem dramaturgischen Rührstück Der Solist (2009; mit Catherine Keener und Tom Hollander) versucht Robert Downey Jr. als Journalist einen obdachlosen und schizophrenen Violinenspieler (Jamie Foxx; A Million Ways to Die in the WestThe Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro) zu retten. Und in dem Roadmovie Stichtag (2010; mit Michelle Monaghan, Jamie Foxx und Charlie Sheen) - einer Komödie im Stile von Ein Ticket für Zwei (1987; mit Steve Martin und John Candy) - knatscht sich Robert Downey Jr. mit seinem anhänglichen Zufallsbegleiter Zach Galifianakis (Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit), Filmreihe Hangover) durch die gesamten Vereinigten Staaten von Amerika.

In seinen jüngeren Filmwerken sieht man Robert Downey Jr. zum Beispiel als Anwalt in Der Richter - Recht oder Ehre (2014; mit Billy Bob Thornton, Vera Farmiga und Vincent D'Onofrio), in dem er versucht, seinen Vater und Richter (Robert Duvall; Der PateOpen Range - Weites Land) bei einem Mordprozess zu verteidigen. Die Chancen stünden sogar recht gut, da sein Vater aufgrund einer Krankheit gravierende Gedächtnislücken aufweist. Doch seinem Vater ist die Ehre als zurechnungsfähiger Richter wichtiger als eine milde Strafe und will die Krankheit deshalb aus der Verhandlung raushalten.

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