Paul Walker Filme

Geburtsname: Paul William Walker IV
Geburtstag: 12. September 1973 in Glendale, Kalifornien (USA)
Todestag: 30. November 2013 in Valencia, Kalifornien (USA)
Wichtigste Auszeichnungen: -

 Mini-Biographie:

Die Fast & Furious-Filmreihe macht Paul Walker zum Actionstar. Doch der amerikanische Schauspieler zeigt sein Talent auch in Gangsterfilmen wie Running Scared oder feinfühligen Dramen wie Noel oder dem kritischen Clint-Eastwood-Film Flags of Our Fathers.

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Filme mit Paul Walker

Beste Filmzitate von Paul Walker

Mia: "Vielleicht bist du ja kein Guter, der sich für einen Bösen ausgibt, sondern ein Böser, der sich für einen Guten ausgibt. Schon mal drüber nachgedacht?"
Brian: "Jeden Tag."
Paul Walker als Undercover-Cop Brian O'Conner versteht die Gedankenspiele von Mia (Jordana Brewster) in Fast & Furious - Neues Modell. Originalteile.

Bryce: "Komm aus dem Wasser raus, da ist alles voller Haie, guck doch mal!"
Jared: "Nein, gib mir mal schnell meine Maske und meine Flossen!"
Bryce: "Nein, Du brauchst keine Maske, da ist ein Hai, er ist riesig, sieht aus wie der weiße Hai, komm' raus!"
Jared: "Ja, ich weiß, aber ich hab' meine Uhr verloren."
Bryce: "Du brauchst einen Arm um eine Uhr zu tragen. Würdest Du bitte aus dem Wasser kommen, Du Idiot!"
Haie machen Paul Walker alias Jared im Gegensatz zu Bryce (Scott Caan) in Into the Blue keine Angst

Pimp Lester: "Sag meinem kleinen Freund Guten Tag."
Joey Gazelle: "Ey, das ist ja wahnsinnig originell. Was bist Du, eine Cartoon-Figur?"
Paul Walker alias Joey Gazelle ist nicht überzeugt von Pimp Lesters Ausspruch, der ihn mit einer Waffe bedroht in Running Scared

Wichtigste Auszeichnungen:

2002: MTV Movie Award: Best On-Screen Team mit Vin Diesel in The Fast and the Furious
2001: Hollywood Breakthrough Award

Paul Walker Biographie

Mit seinen zwei Brüdern und zwei Schwestern sowie seinen Eltern Cheryl und Paul William III wächst Paul William Walker IV in Südkalifornien auf. Da seine Mutter zuvor als Model gearbeitet hat, macht auch Paul Walker schnell erste Schritte vor der Kamera. Bereits als Kind ist Paul Walker so in Werbespots für Windeln und mehr zu sehen. Daraus ergeben sich auch immer mehr Schauspieljobs für den jungen Paul Walker - so ist er in der TV-Serie Wer ist hier der Boss? neben Alyssa Milano (Charmed - Zauberhafte Hexen, Fear - Wenn Liebe Angst macht) und Tony Danza (L.A. Crash, Don Jon) zu sehen und in Ein Engel auf Erden (mit Michael Landon und Victor French) spielt Paul Walker in drei Folgen mit - da ist er gerade acht Jahre alt.

Eine ernsthafte Karriere im Showgeschäft will der US-Amerikaner aber erst einmal nicht anstrebend, stattdessen studiert Paul Walker Meeresbiologie. Allerdings gesellen sich zu den kleinen Serienauftritten und Werbeaufnahmen nach und nach auch immer spannendere Projekte. 1998 bekommt Paul Walker eine kleine Rolle in dem charmanten Pleasantville - Zu schön, um wahr zu sein mit Reese Witherspoon (Walk the Line, Natürlich blond! 1&2) und Tobey Maguire (Filmreihe Spider-Man, Der große Gatsby). Die Komödie um zwei Teenager, die in den 50er-Jahren landen, wird für drei Oscars nominiert - und Paul Walker ist durch diesen Erfolg nun endgültig mit dem Schauspielvirus infiziert.

Paul Walkers erste Schritte in Hollywood

Schlag auf Schlag folgen weitere kleine Rollen für Paul Walker. Er spielt neben James van der Beek (TV-Serie Dawson's Creek, Die Regeln des Spiels) und Amy Smart (Crank, Butterfly Effect) in dem Coming-of-Age-Sportlerfilm Varsity Blues und in der High-School-Komödie Eine wie keine mit Freddie Prinze Jr. (Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast, Wing Commander) und Rachael Leigh Cook (TV-Serie Psych, Into the West - In den Westen), dessen Drehbuch von Sixth-Sense-Macher M. Night Shyamalan stammt. Im Jahr 2000 ergattert Paul Walker einen etwas größeren Part in The Skulls - Alle Macht der Welt, einem Thriller um eine Geheimgesellschaft, die ihre Wurzeln an der Universität Yale hat. Paul Walker spielt darin einen Studenten und prominentes Mitglied der Studentenverbindung Skull & Bones. In die will auch der Studienanfänger Lucas (Joshua Jackson; Eiskalte Engel, TV-Serie Fringe - Grenzfälle des FBI) aufgenommen werden, doch dann verschwindet einer der Neuankömmlinge.

Blockbuster: Die Fast & Furious-Ära beginnt

Mit der Rolle in The Skulls empfiehlt sich Paul Walker für sein nächstes Filmprojekt. Es soll das größte seiner Filmkarriere werden. 2001 wird Paul Walker für The Fast and the Furious gecastet. Der Actionfilm, der die Welt der illegalen Autorennen als Kulisse hat, wird ein großer Erfolg. Paul Walker spielt darin den Undercover-Polizisten Brian O'Conner, der die Autorennszene infiltriert, um den Verbrecher Dom Toretto (Vin Diesel) Dingfest zu machen - allerdings immer mehr Gefallen an der Welt der getunten Autos findet. Die beiden Schauspieler harmonieren prächtig auf der großen Leinwand, sodass Vin Diesel (xXx - Triple X, Riddick) und Paul Walker als bestes Duo mit dem MTV Award ausgezeichnet werden. In weiteren Rollen des Rob-Cohen-Films sind Michelle Rodriguez (Lost, Avatar - Aufbruch nach Pandora) und Jordana Brewster (Faculty - Trau keinem Lehrer, TV-Serie Dallas) zu sehen.

2003 wird der Actionfilm fortgesetzt. In 2 Fast 2 Furious spielt Paul Walker erneut den Undercover-Cop Brian O'Conner. Vin Diesel ist im zweiten Teil nicht mehr dabei - angeblich wegen zu hoher Gagenforderungen. Und auch die restliche Besetzung wird ziemlich aufgemischt. Eva Mendes (Hitch - Der Date Doktor, The Place Beyond the Pines) erhält eine Rolle, ebenso wie Tyrese Gibson (Transformers, Vier Brüder) und auch Regisseur John Singleton (Shaft - Noch Fragen?, Atemlos - Gefährliche Wahrheit) ist neu am Start. Dieses Mal soll O'Conner einen Drogenhändler in Miami zu Fall bringen - dass getunte Autos eine große Rolle in 2 Fast 2 Furious spielen ist selbsterklärend. Rasante Verfolgungsjagden und spektakuläre Crashs machen schließlich auch den Reiz des Actionfilms aus.

In dem dritten Teil der Reihe, The Fast and the Furious: Tokyo Drift spielt Paul Walker nicht mit - dafür ist er wieder in Fast & Furious - Neues Modell. Originalteile. zu sehen. Und auch Vin Diesel und Michelle Rodriguez sind in dem vierten Teil der Actionreihe wieder am Start. Unter der Regie von Justin Lin (Community, Annapolis - Kampf um Anerkennung) kehrt Dom Toretto (Vin Diesel) aus seinem selbstgewählten Exil in die USA zurück - und wer wartet da? Niemand anders als FBI-Agent Brian O'Conner (Paul Walker). Wieder werden Tachos zum Durchdrehen gebracht, schöne Frauen verdrehen den Männern die Köpfe und kesse Sprüche fliegen hin und her - die Fast & Furious-Reihe bleibt ihrem Konzept treu und ist damit auch mit Teil 4 auf Erfolgskurs.

2011 geht es weiter mit Fast & Furious Five. 125 Millionen Dollar lässt sich die Produktionsfirma den Dreh mit Vin Diesel, Paul Walker, Michelle Rodriguez sowie dem Neuzugang Dwayne "The Rock" Johnson (Die Mumie kehrt zurück, The Scorpion King) kosten - wobei die Gagen der Stars nur einen Teil des Budgets ausgemacht haben dürften. Denn auch im fünften Teil der Actionreihe müssen wieder einige Autos dran glauben. Dabei sollen Brian O'Conner und Mia Toretto (Jordana Brewster) eigentlich drei Autos retten, beziehungsweise von der Drogenbehörde DEA, die die Fahrzeuge beschlagnahmt hat, stehlen.

2013 kommt Fast & Furious 6 in die Kinos. Der sechste Teil der Filmreihe ist sogar noch teurer als sein Vorgänger. Rund 160 Millionen Dollar investieren die Macher in den Actionfilm. Die Handlung wurde dabei auf die Kanarischen Inseln verlegt, wo Dom Toretto (Vin Diesel) gemeinsam mit Schwester Mia, Ehefrau Elena (Elsa Pataky; Snakes on a Plane, Romasanta - Im Schatten des Werwolfs) und seinem Sohn lebt. Ruhig und beschaulich geht es deshalb aber lange nicht zu. Im Gegenteil. In Fast & Furious 6 werden noch mehr Kilometer bei durchgedrücktem Gaspedal gefahren. So wird der Film ein weltweiter Erfolg - so wie die gesamte Filmreihe, die zu den finanziell erfolgreichsten Hollywood-Franchises gehört.

Dramen, Action, Psychothriller - Paul Walker spielt alles

Trotz dieser großen Erfolge mit Fast & Furious ist Paul Walker auch noch in anderen Rollen im Kino zu sehen - und das trotz des großen Tempos, mit dem die ersten sechs Teile der Filmreihe fertiggestellt wurden. 2003 spielt Paul Walker in dem Science Fiction-Film Timeline unter der Regie von Richard Donner (Brennpunkt L.A. - Die Profis sind zurück, Lethal Weapon 4). Timeline erzählt dabei von dem Sohn eines Archäologen (Paul Walker), der an einer Ausgrabungsstelle in Frankreich nicht nur mit der schönen Kate (Frances O'Connor; Teuflisch, A.I. - Künstliche Intelligenz) konfrontiert wird, sondern auch mit dem Thema Zeitreise. In weiteren Rollen des Films sind Gerard Butler (300, Olympus has Fallen), Michael Sheen (Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht, Midnight in Paris), Anna Friel (London Boulevard, Ich sehe den Mann deiner Träume), David Thewlis (Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, R. E. D. 2) und Billy Connolly (Garfield 2, Der Hobbit - Hin und zurück) zu sehen. Trotz der großen Namen kann sich Timeline an den Kinos aber nicht durchsetzen.

Seine ernsthafte Seite stellt Schauspieler Paul Walker in Noel - Engel in Manhattan unter Beweis. In dem Drama werden die Lebensläufe unterschiedlichster New Yorker verknüpft: Da wäre Rose (Susan Sarandon; The Rocky Horror Picture Show, Die Hexen von Eastwick), die ihre an Alzheimer erkrankte Mutter pflegt, oder der vom Glauben abgefallene Geistliche Charly (Robin Williams; Mrs. Doubtfire - Das stachelige Kindermädchen, Der Club der toten Dichter) sowie der eifersüchtige Polizist Mike (Paul Walker), der von seiner Freundin (Penélope Cruz; Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten, The Counselor) verlassen wird. Der Cast des sentimentalen Dramas über Menschen, die das Glück suchen, ist denkbar stark - doch auch der Film von 2004 wird kein Blockbuster.

Mehr Aufmerksamkeit bekommt Paul Walker 2005 in Into the Blue - wobei ihm Jessica Albas (Fantastic Four, Sin City) Bikinifigur doch immer wieder die Show zu stehlen droht. Der Abenteuerfilm erzählt von einem Paar (Paul Walker und Jessica Alba), das davon träumt einen Schatz vom Meeresboden zu heben. Allerdings bergen die zwei mit Hilfe von Bryce (Scott Caan; TV-Serie Hawaii Five-0, Ocean's 12 & 13) keine spanischen Dublonen, sondern ein Flugzeug voller Kokain. Der Besitzer der Drogen lässt nicht lange auf sich warten und schon ist es mit dem Frieden auf den Bahamas vorbei.

2006 ist Paul Walker gleich mit drei Filmen im Kino vertreten - wohl auch weil er bei The Fast and the Furious: Tokyo Drift, der in diesem Jahr in die Kinos kommt, nicht mitspielt. Der kalifornische Schauspieler spielt stattdessen in dem Actionthriller Running Scared einen kleinen Gangster, der eine Waffe verschwinden lassen soll, mit der unter anderem auch zwei Polizisten getötet wurden. Aber dann kommt ihm der Freund seines Sohnes in die Quere - und nicht nur der. Der junge Oleg (Cameron Bright; X-Men: Der letzte Widerstand, New Moon - Bis(s) zur Mittagsstunde) stiehlt die Waffe und schießt damit auf seinen Stiefvater (Karel Roden; Die Bourne Verschwörung, Hellboy), der zu allem Überfluss auch noch der russischen Mafia angehört, und dann taucht auch noch der für Tod gehaltene Polizist wieder auf.

Der zweite Film des Jahres ist der Abenteuerfilm Antarctica - Gefangen im Eis, in dem Paul Walker den Hundeschlittenführer Jerry Shepard spielt, der eine innige Beziehung zu seinen Tieren unterhält. Wegen eines Sturms muss Shepard die Huskys jedoch im Eis der Arktis zurücklassen - und setzt von da an alles daran, seine Hunde zu retten. Hilfe bekommt er dabei von seinem besten Freund Cooper (Jason Biggs; Filmreihe American Pie, Männer sind Schweine).
Ebenfalls 2006 kommt Flags of Our Fathers in die Kinos. Der von Clint Eastwood (Million Dollar Baby, Gran Torino) inszenierte Film basiert auf einem Drehbuch von Oscar-Preisträger Paul Haggis (James Bond 007 - Casino Royale, Im Tal von Elah) - ideale Voraussetzungen also für einen großen Kinoerfolg. Und tatsächlich wird das Drama, das die Schlacht in Iwojima im Jahr 1945 - vor allem aber die "gemachten" Helden dieses Krieges - behandelt, zu einem Kritikererfolg. Der ambitionierte Film bringt Clint Eastwood eine Golden-Globe-Nominierung als bester Regisseur ein, bei den Oscars geht Flags of Our Fathers in den zwei Ton-Kategorien ins Rennen. Die Darsteller liefern überzeugende Leistungen ab, in dem großen Ensemble kann sich Paul Walker jedoch kaum ins Rampenlicht spielen. Neben Paul Walker spielen außerdem Ryan Philippe (Der Mandant, Eiskalte Engel), Jamie Bell (Billy Elliot - I Will Dance, Drecksau) und Adam Beach (Vier Brüder, Windtalkers) in dem Film mit.

Dass Paul Walker eine Bandbreite unterschiedlicher Genres beherrscht, zeigt der Schauspieler auch in Das Lazarus-Projekt (mit Piper Perabo und Linda Cardellini), einem Psychothriller mit mysteriöser Storyline und einem souveränen Hauptdarsteller. Ein eher klassischer Gangsterfilm ist dagegen Takers - The Final Job, in dem Paul Walker, Idris Elba (Luther, Mandela - Der lange Weg zur Freiheit), Hayden Christensen (Die Herrschaft der Schatten, Stars Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger), Michael Ealy (Good Wife, Sieben Leben) Verbrecher darstellen und Matt Dillon (Verrückt nach Mary; Ich, Du und der Andere) und Jay Hernandez (LOL, Lakeview Terrace) Polizisten, die gegen sie ermitteln. Ein Drama ist dagegen Hours - Wettlauf gegen die Zeit, ein Film über den Hurrikan Katrina und seine Auswirkungen mit Paul Walker in der Hauptrolle. Hours kommt jedoch erst in die Kinos, als Paul Walker bereits tot ist.

Tragischer Autounfall: Paul Walker stirbt mit 40 Jahren

2013 steht Paul Walker erneut für Fast & Furious vor der Kamera, es ist nun der siebte Teil der Actionfilmreihe. Abschließen kann der kalifornische Schauspieler die Dreharbeiten jedoch nicht. Am 30. November stirbt Paul Walker bei einem Autounfall nahe Valencia in Kalifornien. Am Steuer des Unglückswagens sitzt der ehemalige Profi-Rennfahrer Roger Rodas, der bei dem Unfall ebenfalls ums Leben kommt. Die beiden Männer sollen mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein, als Rodas die Kontrolle über das Auto verliert. Beide sterben bei dem Aufprall an einen Betonpfosten und zwei Bäume, woraufhin das Fahrzeug Feuer fängt. Paul Walker wird 40 Jahre alt.

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