Patricia Arquette Filme

Geburtsname: Patricia T. Arquette
Geburtstag: 08. April 1968 in Chicago, Illinois (USA)
Wichtigste Auszeichnungen: 1 Golden Globe Award, 1 Emmy Award, 1 BAFTA Award, 1 Oscar

Mini-Biographie:

Patricia Arquette ist eine US-amerikanische Schauspielerin, die sich mit Horror-Thrillern wie Nightmare III - Freddy Krueger und Lost Highway oder auch namhaften TV-Serie à la Medium - Nichts bleibt verborgen sowie Boardwalk Empire von einem B-Movie-Sternchen zu einem gefragten Hollywood-Star mauserte. Aktuell steht Patricia Arquette durch das Jugenddrama Boyhood im Rampenlicht, für welches sie elf Jahre als Mutter zweier heranwachsender Kinder vor der Kamera stand einen Oscar als Beste Nebendarstellerin bekam. Neben dem Oscar gewann sie für diese Rolle bereits den BAFTA-Award, den Golden Globe-Award sowie 32 (!) weitere Auszeichnungen sowie 14 Nominierungen.

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Filme mit Patricia Arquette

Die besten Zitate von Patricia Arquette

"Sicher, in gewisser Weise ist das Älterwerden ein Albtraum, vor allem als Schauspielerin. Schrecklich: In Boyhood kann ich mir selbst dabei zusehen, wie ich rapide altere, manchmal von einer Szene zur nächsten. Altern ist schmerzhaft für das Ego. In der Filmindustrie wird dir beigebracht, dass du nur dann etwas wert bist, solange du für das Publikum begehrenswert erscheinst. Davon muss man sich freimachen!"
Als Patricia Arquette mit den Dreharbeiten zu Boyhood begann, war sie 34 Jahre alt, am Ende zählte sie 46 Lenze. Jenen eigenen Alterungsprozess von einem Dutzend an Jahren kann sie nun in dem Jugenddrama im Zeitraffer begutachten.

"Ehrlich gesagt, möchte ich keine 18 oder 34 mehr sein. Alt zu werden, ist befreiend, ich bin weniger unsicher und - im Gegensatz zu früher - im Reinen mit mir selbst. Ich bin freier in meinen Entscheidungen, es interessiert mich nicht mehr, was andere von mir erwarten, wie ich auszusehen habe, oder was ich tun und lassen soll."
Patricia Arquette übers älter werden, was abgesehen von ein paar Falten offensichtlich gar nicht so übel scheint.

"Ich lese keine Kritiken, doch ich sammle sie und hol es nach wenn ich 80 bin."
Denn mit 80 ist es Patricia Arquette erst recht egal, was andere über sie denken (siehe Zitat oben) - das gilt wohl erst recht für Kritiker.

"Ich habe kein Ziel, ich will einfach nur Filme drehen, die ich wirklich mag."
Und niemand hat hier die Absicht einen Oscar zu gewinnen... wenn Patricia Arquette nicht aufpasst, erfüllt sich das wichtigste Ziel aller Schauspieler, welches sie so gar nicht hat, schneller als sie denkt.

Wichtigste Auszeichnungen

2015: Einen BAFTA-Award, einen Golden Globe Award, einen Screen Actors Guild Award sowie einen Oscar als jeweils Beste Nebendarstellerin in Boyhood
2005: Einen Primetime Emmy als Beste Hauptdarstellerin in einer Drama-Serie für Medium - Nichts bleibt verborgen

Biographie von Patricia Arquette

Wohl in kaum einer Familie ist die Schauspieler-Dichte so hoch wie bei den Arquettes. Bereits der Großvater Cliff Arquette verdienst sein Geld als Komiker, der Vater Lewis Arquette (Tango & Cash, TV-Serie Die Waltons) tritt meist als Gast-Star zahlreicher TV-Serie auf, und die fünf Kinder Rosanna (Susan ... verzweifelt gesucht, Silverado), Alexis (Letzte Ausfahrt Brooklyn, Eine Hochzeit zum Verlieben), Richmond (Fight Club, Zodiac), David (Filmreihe Scream, Arac Attack - Angriff der achtbeinigen Monster) und Patricia Arquette landeten ebenfalls allesamt beim Film-Business. Hinzu kommt, dass David Arquette mit Courteney Cox (TV-Sitcom Friends, Filmreihe Scream) eine Schauspielerin heiratete (Ehe von 1999 bis 2010) und Patricia Arquette selbst ebenfalls mit insgesamt drei Schauspielern liiert war, darunter von 1995 bis 2001 mit Nicolas Cage (The Rock - Fels der Entscheidung, Ghost Rider: Spirit of Vengeance) und danach bis 2011 mit Thomas Jane (Boogie Nights, Deep Blue Sea), mit dem sie eine gemeinsame Tochter hat. Aus erster Ehe mit dem Schauspieler Paul Rossi hat Patricia Arquette außerdem einen Sohn. Doch trotz dieser immensen Anhäufung in und um die Familie Arquette ist Patricia Arquette erst die Zweite aus der Sippe, die eine Chance auf einen Oscar-Gewinn hat. Bislang war erst ihr Ex-Gatte Nicolas Cage anno 1996 mit dem Drama Leaving Las Vegas (1995; mit Elisabeth Shue und Julian Sands) bei Oscar-Verleihungen ein Happy End beschert. Da wir also nun die familiären Verhältnisse von Patricia Arquette umfassend geklärt hätten, widmen wir uns nun dem eigentlichen Thema zu: ihrer Karriere bei Film und Fernsehen.

Patricia Arquette und ihre ersten kleinen Schritte in die Filmgeschichte

Geboren am 8. April 1968 in Chicago und mit fünf Geschwistern aufgewachsen in Arlington (Virginia) verbringt Patricia Arquette eine lebhafte Kindheit in ärmlichen Familienverhältnissen. Ihr Vater Lewis Arquette ist eigentlich Katholik, konvertiert aber später zum Islam. Der ganz große Durchbruch als Schauspieler bleibt dem Familienoberhaupt leider verwehrt. Ihre Mutter Brenda Olivia Mardi widmete ihr Leben der Dichtkunst und entstammt einer polnisch-russischen Emigranten-Familie jüdischen Glaubens. Trotz der unterschiedlichen und eher konservativen Glaubensrichtungen in der Familie beschreibt Patricia Arquette ihre Kindheit später einmal als Hippieleben.

Als 15-jährige Teenagerin wird Patricia Arquette das Familienleben etwas zu bunt und sie flüchtet zu ihrer neun Jahre älteren Schwester Rosanna Arquette, die zu jener Zeit bereits als Schauspielerin erfolgreich ist. Patricia besucht in ihrer Heimatstadt die Schauspielschule und die Früchte ihrer Bemühungen darf sie bald ernten: mit nur 18 Jahren gibt sie ihr Film-Debüt in der Tragikomödie Die Bikinifalle (1987; mit Tricia Leigh Fisher und Dennis Cole). Während Die Bikini-Falle größtenteils im sonnigen Athen spielt, findet das zweite Filmprojekt vor allem in der finsteren und blutigen Elm Street in Springwood statt, wo Patricia Arquette in dem Horror-Thriller Nightmare III - Freddy Krueger (1987; mit Heather Langenkamp, Craig Wasson und Robert Englund) in einer Schlüsselrolle als eine Art Traummedium den Kampf gegen den grausamen Kindermörder Freddy Krueger aufnimmt.

In den Folgejahren tritt Patricia Arquette vor allem in B-Movies oder als Gast in diversen TV-Serien auf. Fast könnte man befürchten, dass sie einmal dasselbe Schicksal wie ihr Vater als Schauspieler erleiden würde, der sich in der Regel ebenfalls mühevoll von Gastauftritt zu Gastauftritt hangelte. Die Wende läutet das Independent-Drama Indian Runner (1991; mit David Morse, Charles Bronson und Dennis Hopper) ein, dem Regie-Debüt des eigentlichen Schauspielers Sean Penn (Das Versprechen, Into the Wild). In dem Familiendrama um zwei ungleiche Brüder spielt Patricia Arquette an der Seite von Viggo Mortensen (Film-Trilogie Der Herr der Ringe, Die zwei Gesichter des Januars), den Sean Penn unbedingt für die Hauptrolle verpflichten wollte. 1993 spielt Patricia Arquette zusammen mit Michael Madsen (James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag, Kill Bill - Volume 1 und 2) in dem Action-Roadmovie Harry & Kit - Trouble Bound. Dieser Streifen um die Mafiosi-Tochter Kit und dem Pokerspieler Harry, der in seinem gewonnenen Wagen unwissend eine Leiche spazieren fährt, wird nicht der große Blockbuster im Kino, doch hält er für die aufstrebende Darstellerin immerhin eine richtige Hauptrolle bereit.

Quentin Tarantino und Tony Scott verhelfen Patricia Arquette zum Durchbruch

Es ist das Jahr 1993, als Patricia Arquette ihre erste Hauptrolle in einem richtigen Blockbuster bekommt, und zwar in dem Road-Movie True Romance von Regisseur Tony Scott (Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel, Unstoppable - Außer Kontrolle) und einem Drehbuch von Quentin Tarantino (Pulp Fiction, Inglourious Basterds). Sie spielt in True Romance das Callgirl Alabama, welches eines Tages bei Clarence Worley (Christian Slater; Robin Hood - König der Diebe, Nymph()maniac) als Geburtstagsgeschenk von seinem Chef auftaucht. Der verliebt sich Hals über Kopf in die käufliche Schönheit und beschließt daher, sie aus den Fängen ihres gewalttätigen Zuhälters Drexl Spivey (Gary Oldman; Filmreihe The Dark Knight, Das fünfte Element) zu befreien. Nach einer Schießerei zwischen den beiden Kontrahenten kann Clarence gerade noch mit einem Koffer fliehen, in dem er Alabamas Sachen vermutet. Allerdings ist der Koffer randvoll mit Kokain, und so werden Clarence und Alabama sowohl von der Polizei wie auch von der Mafia verfolgt. In dem Star-Aufgebot wirken neben den Protagonisten außerdem noch Brad Pitt (12 Years a Slave, Herz aus Stahl), Val Kilmer (Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel, Batman Forever), Dennis Hopper (Easy Rider, Waterworld), Christopher Walken (James Bond 007 - Im Angesicht des Todes, Sleepy Hollow - Köpfe werden rollen), Samuel L. Jackson (Shaft - Noch Fragen?, Django Unchained) und viele weitere Größen in Nebenrollen mit.

Und wie lassen sich Tony Scott als Regisseur und Christian Slater als Filmpartner noch steigern? Indem man mit Regisseur Tim Burton (Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street, Alice im Wunderland) dreht und am Ende des Filmes Johnny Depp (Filmreihe Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik, Mortdecai - Der Teilzeitgauner) heiraten darf. So geschehen in der tragischen Komödie um den erfolglosen und zur Travestie neigenden Filmemacher Ed Wood (1994), in der zudem noch Martin Landau (Akte X - Der Film, TV-Serie Kobra, übernehmen Sie), Bill Murray (Ghostbusters - Die Geisterjäger, Monuments Men - Ungewöhnliche Helden), Orson Welles (Der dritte Mann, Casino Royale) und Sarah Jessica Parker (TV-Serie Sex and the City; Haben Sie das von den Morgans gehört?) mitwirken. Zusammen mit Ben Stiller (Filmreihe Nachts im Museum, Das erstaunliche Leben des Walter Mitty) spielt Patricia Arquette die Hauptrolle in der Srewball-Komödie Flirting with Disaster - Ein Unheil kommt selten allein (1996; mit Tea Leoni, George Segal und Josh Brolin), in der sich Ben Stiller alias Mel Coplin als ehemaliges Adoptivkind auf die Suche nach seinen echten Eltern begibt. Er wünscht sich nichts mehr, als seine leiblichen Eltern kennenzulernen. Doch am Ende kommt die Erkenntnis, dass man sehr vorsichtig damit sein sollte, was man sich wünscht.

Nächstes Highlight in der Filmkarriere von Patricia Arquette ist der von Kritikern umjubelte Mystery-Thriller Lost Highway (1997; mit Bill Pullman und Robert Blake) von Star-Regisseur David Lynch (Blue Velvet, Mulholland Drive). Und noch im selben Jahr folgt der nicht minder spannende Thriller Freeze - Alptraum Nachtwache (mit Nick Nolte und Josh Brolin), in dem Ewan McGregor (Jack and the Giants, Mortdecai - Der Teilzeitgauner) als Krankenhaus-Nachtwächter unheimliche Geschehnisse im Leichenraum erlebt und durch Intrigen sogar unter Mordverdacht als Prostituiertenmörder gerät - am Ende kann er sich nur auf Patricia Arquette als seine Freundin verlassen.

In den Folgejahren kann sich Patricia Arquette nicht über mangelnde Aufträge beschweren. Die ganz großen Blockbuster bleiben zwar aus, aber Filme wie der Spät-Western Hi-Lo Country (1998; mit Woody Harrelson, Penelope Cruz und Billy Crudup), der Religions-Thriller Stigmata (1999; mit Gabriel Byrne und Jonathan Pryce) oder das Sterbehilfe-Drama Bringing Out the Dead - Nächte der Erinnerung (1999; mit Nicolas Cage und John Goodman) von Meisterregisseur Martin Scorsese (The Wolf of Wall Street, Departed - Unter Feinden) festigen allesamt ihre Reputation im Filmgeschäft. Im neuen Jahrtausend untermauert Patricia Arquette ihr Ansehen in Hollywood mit Filmen wie der gelungenen Komödie Little Nicky - Satan Junior (2000; mit Harvey Keitel, Rhys Ifans und Reese Witherspoon) von und mit Adam Sandler (Kindsköpfe 1 und 2, 50 erste Dates) als Satans Sohn zwischen Himmel und Hölle oder auch mit der Kleinwüchsigen-Komödie Tiptoes (2003) mit den Stars Gary Oldman (Filmreihe Harry Potter, Planet der Affen: Revolution), Peter Dinklage (TV-Serie Game of Thrones, X-Men: Zukunft ist Vergangenheit), Kate Beckinsale (Filmreihe Underworld, Van Helsing) und Matthew McConaughey (Dallas Buyers Club, TV-Serie True Detective). Doch auch jene filmischen Werke lassen die Kinokassen nicht so richtig klingeln und der Stern von Patricia Arquette beginnt leicht zu flimmern. Da kommt ein stattliches TV-Angebot gerade recht.

Patricia Arquette als Medium Allison Dubois löst die schwersten Fälle

2004 holt die US-amerikanische Sendeanstalt NBC (National Broadcasting Company) Patricia Arquette für die Hauptrolle der TV-Krimiserie Medium - nichts bleibt verborgen (mit Jake Weber, Miguel Sandoval und David Cubitt). In der Serie spielt Patricia Arquette eine Ehefrau, dreifache Familienmutter und Anwaltsgehilfin namens Allison Dubois, die in ihren Träumen hellseherische Fähigkeiten besitzt und damit hilft komplexe Morde aufzuklären. Allerdings träumt auch Allison Dubois meist in Rätseln, so dass für die Kriminalisten um sie herum noch genügend Arbeit übrig bleibt. Der Segen des Hellsehens ist jedoch gleichzeitig ein Fluch für das Medium, denn oftmals erträumt oder sieht Allison Dubois Fälle, die noch gar nicht passiert oder schwer einzuordnen sind. Und vor allem sieht und träumt sie quasi immer, egal ob sie will oder nicht - schlaflose Nächte und Albträume fordern irgendwann ihren Tribut. Aufgrund der guten Einschaltquoten wird bereits die erste Staffel von Medium - nichts bleibt verborgen von 13 auf 16 Folgen verlängert. Am Ende kann die Krimiserie, die zwischen 2004 und 2011 produziert wird, auf 130 Folgen in sieben Staffeln zurückblicken. 2005 erhält Patricia Arquette außerdem einen Emmy als Beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie.

Während der Drehs zu Medium - nichts bleibt verborgen hält sich Patricia Arquette mit Kino-Produktionen sehr zurück. Ausnahme bildet lediglich eine Nebenrolle in der Sachbuch-Verfilmung Fast Food Nation (2006; mit Ana Claudia Talancon, Greg Kinnear und Catalina Sandino Moreno), deren Thematik sehr polarisiert, aber neben Patricia Arquette noch viele weitere Gast-Stars wie Ethan Hawke (Boyhood, Gattaca), Bruce Willis (Filmreihe Stirb langsam, Sin City 1 und 2) oder Kris Kristofferson (A Star Is Born, Convoy) ins Bild holt. Nach dem Serienschluss von Medium - nichts bleibt verborgen spielt Patricia Arquette erstmals wieder 2012 im Kino, was sich allerdings nicht als ihre beste Idee herausstellte: in dem Klamauk Charlies Welt - Wirklich nichts ist wirklich (mit Jason Schwartzman, Bill Murray und Katheryn Winnick) nimmt der Protagonist Charlie Sheen (Wall Street, Hot Shots! - Die Mutter aller Filme) als Charlie Swan III. sich und seine privaten Eskapaden selbst auf den Arm. Dies tat Charlie Sheen aber genaugenommen schon in der TV-Sitcom Two and a Half Men (mit Jon Cryer, Angus T. Jones und Ashton Kutcher), und das deutlich besser und lustiger. Zwischen den Jahren 2013/14 tritt Patricia Arquette noch für zehn Folgen in einer kleinen Rolle der HBO-Mafiosi-Serie Boardwalk Empire (mit Steve Buscemi, Michael Pitt und Kelly Macdonald) auf. In jenem TV-Projekt nimmt man sie allerdings kaum wahr - ganz im Gegenteil zu ihrem aktuellen Kino-Projekt, welches nun schon seit zwölf Jahren reift.

Boyhood als bislang größter Meilenstein in der Film-Vita von Patricia Arquette

Zwar steht Patricia Arquette jedes Jahr nur für ein paar Tage vor der Kamera, aber bei elf Jahren Produktionszeit dürfte sich der Film am Ende dennoch wahrlich monumental angefühlt haben für alle Beteiligten. In Boyhood (2014; mit Ethan Hawke und Lorelei Linklater) geht es um den Jungen Mason (Ellar Coltrane; Fast Food Nation, Lone Star State of Mind) und dessen Heranwachsen im Alter von sechs Jahren und seiner Einschulung bis zum Studiums-Beginn mit 18. Bei Drehbeginn war der Ausgang des Filmes völlig offen. Regisseur und Drehbuchautor Richard Linklater (Before Sunrise, Before Sunset, Before Midnight) wollte das Voranschreiten der Handlung stets an den persönlichen Belangen seines Hauptdarstellers festmachen.

Bei den Golden Globe Awards erhält Boyhood fünf Nominierungen und am Ende wird er als bester Film (Drama) ausgezeichnet und Richard Linklater erhält die Trophäe für die Beste Regie sowie Patricia Arquette als Beste Nebendarstellerin. Patricia Arquette gewinnt außerdem für ihre Darbietung den BAFTA-Award und rund 30 weitere Preise. Die Krönung: ein Oscar-Gewinn 2015. Damit ist Patricia die erste Oscar-Preisträgerin in der riesigen Schauspiel-Familie Arquette, nachdem Oscar-Preisträger Nicolas Cage dem Clan ja nicht mehr angehört. Und nach elf Jahren Drehzeit für Boyhood hat sich Patricia Arquette den Goldjungen auch redlich verdient.

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