Orlando Bloom Filme

Geburtsname: Orlando Jonathan Blanchard Bloom
Geburtstag: 13. Januar 1977 in Canterbury, England
Wichtigste Auszeichnungen: 2 MTV Movie Awards, 3 Teen Choice Awards, 1 Bambi, Stern auf dem Hollywood Walk of Fame

Mini-Biographie:

Orlando Bloom ist ein englischer Schauspieler und immer dann am besten, wenn er mit wallende Kostüm und mittelalterlicher Bewaffnung über die Leinwand fegt: etwa als Legolas mit Pfeil und Bogen in der Fantasy-Trilogie Der Herr der Ringe sowie Der Hobbit, mit einem Entermesser als Will Turner in der Piraten-Filmreihe Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik, mit einem Schwert als Kreuzritter Balian von Ibelin in Königreich der Himmel oder als Herzog von Buckingham in Die drei Musketiere mit einem Rapier.

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Filme mit Orlando Bloom

Beste Filmzitate von Orlando Bloom

"Ihm zu versichern, dass Ihr ihn liebt und ihn hintergeht, das ist grausam - selbst nach meinen Maßstäben."
Orlando Bloom in seiner Rolle als Herzog von Buckingham sieht seine Vorstellung von Moral und Anstand erschüttert in Die drei Musketiere

"Wir werden zusammen sein - in dieser Welt oder in der nächsten!"
Orlando Bloom ist ein Meister der Liebeserklärungen, wie hier als trojanischer Prinz Paris zu seiner geliebten Helena (Diane Kruger) in Troja

"Wie kannst Du in der Hölle sein, wenn Du in meinem Herzen bist?"
Und noch eine meisterhafte Liebeserklärung von Orlando Bloom, dieses Mal als Kreuzritter Balian von Ibelin zu seiner angebeteten Sybilla (Eva Green) in Königreich der Himmel

Norrington: "Mr. Turner, ich werde Ihren Freund Sparrow jetzt umbringen!"
Will Turner: "Na dann, gutes Gelingen..."
Und schon wieder eine meisterhafte Liebeserkl... Nein, Sorry, dieses Mal zeigt sich Orlando Bloom eher von seiner schroffen Seite als Pirat Will Turner in Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2 - mit Johnny Depp als Captain Jack Sparrow als Leidtragenden

Gimli: "Ich hätte nie gedacht, dass ich mal Seite an Seite mit einem Elb sterbe..."
Legolas: "Wie wäre es Seite an Seite mit einem Freund?"
Gimli: "Ja, da hätte ich nichts dagegen!"
Fast zwölf Stunden Filmlaufzeit in der Trilogie Der Herr der Ringe benötigen der Zwerg Gimli (John Rhys-Davies) und der Elb Legolas (Orlando Bloom) um festzustellen, das Zwerge und Elben eigentlich doch ganz dufte Typen sein können, wie man jenem Zitat aus Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs entnehmen kann. Wie gesagt, Orlando Bloom ist der ungekrönte Meister der Liebeserklärungen...

Wichtigste Auszeichnungen

2014: Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood
2010: Bambi für wohltätige Verdienste
2007: Teen Choice Award
2006: Teen Choice Award
2005: The Jameson People's Choise Awards als Bester Schauspieler
2004: Teen Choice Award, MTV Movie Award als Sexiest Hero und Critics Choice Award in der Kategorie Best Acting Ensemble
2003: Hollywood Breakthrough Award für den Durchbruch des Jahres als männlicher Schauspieler
2002: MTV Movie Award in der Kategorie Breakthrough Male Performance und Empire Award in der Kategorie Best Debut Actor

Orlando Bloom Biographie

Orlando Bloom, geboren am 13. Januar 1977 im englischen Canterbury, verkörpert als Schauspieler überwiegend sehr fantasiereiche Rollen. Das mag daran liegen, dass der kleine Orlando in seiner Kindheit ganz viele fantastische Märchen zu hören bekommt, seine Mutter Sonia Copeland-Bloom schreibt nämlich Kinderbücher und verdient damit ihr Geld. Das fantasievollste Märchen erzählt Mutter Bloom ihrem Sohn jedoch über seinen Vater. Orlando Bloom hält nämlich den Journalisten und südafrikanischen Bürgerrechtler Harry Bloom für seinen Vater, was er aus rechtlicher Sicht auch ist. Doch erst als Orlando Bloom dem Märchenalter völlig entwächst, erfährt er, dass sein leiblicher Vater eigentlich sein Taufpate und Schuldirektor Colin Stone ist - übrigens ein enger Freund der Familie Bloom... und mit Mrs. Copeland-Bloom offensichtlich einmal sehr eng. Trotz des eher unchristlichen Ausflugs der Mutter sorgt selbige eifrig dafür, dass der kindliche Orlando Bloom zusammen mit seiner Schwester Samantha eine sehr christliche Erziehung genießt. So müssen die Kinder stets Verse aus der Bibel lernen und sonntags auswendig vortragen... vermutlich ein echter Spaß für Jung und Alt, für Orlando Bloom aber ein erster Schritt in die Schauspielerei.

Mit 16 ist Orlando Bloom den Bibelversen überdrüssig, er zieht nach London und schreibt sich dort in der Schauspielschule National Youth Theatre ein. Nebenbei bekommt er regelmäßig ein paar Engagements als Komparse und Nebendarsteller.

Leinwand-Debüt inklusive Sprechrolle für Orlando Bloom in Oscar Wilde

1997 wird das Leben des irischen Schriftstellers Oscar Wilde in dem gleichnamigen Film mit Stephen Fry (Der Hobbit: Smaugs Einöde, Sherlock Holmes: Spiel im Schatten) in der Hauptrolle verfilmt. Neben Stephen Fry spielen noch Jude Law (Grand Budapest Hotel, Filmreihe Sherlock Holmes), Michael Sheen (Filmreihe Underworld, Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 1 & 2) und Jennifer Ehle (The King's Speech, RoboCop) in den weiteren Hauptrollen. Für Orlando Bloom bleibt nur eine Minirolle als Strichjunge mit lediglich einem Satz Text - doch immerhin, der erste Schritt der Kino-Karriere ist somit getan. Es schneien sogar prompt weitere Angebote für den jungen Mimen für TV- und Kino-Produktionen herein, doch Orlando Bloom will erst seine Schauspielausbildung an der Guildhall School of Music and Drama" beenden. Lediglich ein Projekt lenkt seine Konzentration von der Schauspielschule etwas ab, als er nämlich erfährt, dass ein an sich unverfilmbarer Fantasy-Roman des Schriftstellers  J. R. R. Tolkien mit dem Titel Der Herr der Ringe von einem gewissen Peter Jackson (King Kong, Filmreihe Der Hobbit) auf die Leinwand gezaubert werden soll...

Orlando Bloom als geschmeidiger Elb Legolas in Der Herr der Ringe

Orlando Bloom versucht also sein Glück beim Casting für Der Herr der Ringe und spricht für die Rolle des Faramir vor. Doch Peter Jackson sieht in Orlando Bloom weniger einen menschlichen Heeresführer aus Gondor, sondern die perfekte Besetzung des Elben Legolas aus dem Düsterwald. Und so kommt es, dass Orlando Bloom zwei Tage vor Abschluss seiner Schauspielschule erfährt, dass er in der Film-Trilogie Der Herr der Ringe die tragende Rolle des Legolas bekommt. Die Dreharbeiten zu der monumentalen Fantasy-Trilogie beginnen im Oktober 1999 und dauern durchgehend bis zum 22. Dezember 2000 an - dazu kommen diverse Nachdrehs zusätzlicher bzw. veränderter Szenen bis zum Spätsommer 2003. Der erste Teil Der Herr der Ringe: Die Gefährten kommt im Winter 2001 in die Kinos. Im Folgejahr feiert dann der zweite Teil Der Herr der Ringe: Die zwei Türme seine Premiere, und das cineastische Finale Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs schließt diese in jeder Beziehung fantastische Trilogie im Jahr 2003 ab.

Peter Jackson macht mit Der Herr der Ringe Schauspiel-Newcomer wie Dominic Monaghan (X-Men Origins: Wolverine, TV-Serie Lost), Billy Boyd (Master & Commander - Bis ans Ende der Welt, Die Hexen von Oz) und vor allem Orlando Bloom zu echten Stars, wertet den Film aber auch mit bereits bekannten Schauspielgrößen auf. Ursprünglich sollte sogar Sean Connery als Zugpferd in die Rolle des Gandalf schlüpfen, doch der wollte und konnte sich nicht in die Fantasy-Welt von Tolkien hineindenken und lehnte ab. So übernimmt statt seiner Ian McKellen (The Da Vinci Code - Sakrileg, Filmreihe X-Men) seinen Part des weißen Zauberers. Ansonsten zieren Top-Stars wie Cate Blanchett (Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels, Elizabeth - Das goldene Königreich), Sean Bean (James Bond 007 - Goldeneye, TV-Serie Game of Thrones), Christopher Lee (Der Hobbit - Eine unerwartete Reise, James Bond 007 - Der Mann mit dem goldenen Colt), Hugo Weaving (Filmreihe Matrix, Cloud Atlas), Liv Tyler (Armageddon - Das jüngste Gericht, Der unglaubliche Hulk), Viggo Mortensen (Hidalgo - 3000 Meilen zum Ruhm, Appaloosa), John Rhys-Davies (James Bond 007 - Der Hauch des Todes, Indiana Jones und der letzte Kreuzzug), Elijah Wood (Sin City, TV-Serie Wilfred), Sean Astin (Die Hexen von Oz, 50 erste Dates), Ian Holm (Das fünfte Element, Time Bandits), Andy Serkis (Planet der Affen: Revolution, King Kong), Bernard Hill (Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat, Titanic), Miranda Otto (Krieg der Welten, Der Flug des Phoenix), Karl Urban (Star Trek Into Darkness, Riddick) und David Wenham (300: Rise of an Empire, Public Enemies) die prominente Besetzungsliste von Der Herr der Ringe. Am Ende erntet die Trilogie 30 Oscar-Nominierungen und gewinnt 17 davon - elf Goldjungs sahnt allein der finale Teil Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs ab. Orlando Bloom geht bei der Oscar-Verleihung leer aus, dafür darf er nach Drehschluss den Bogen seiner Rolle Legolas behalten... zumindest bis zu seiner Ausreise aus Neuseeland, dort nimmt ihm der Zoll den Bogen wieder ab...

Tausche Elb-Kostüm gegen Piraten-Frack - Orlando Bloom in Fluch der Karibik

Während der Produktion von Der Herr der Ringe bleibt den Protagonisten nicht viel Zeit für andere Projekte. Orlando Bloom tritt 2001 lediglich in einer kleinen Rolle in dem Kriegsfilm Black Hawk Down (mit Josh Hartnett, Ewan McGregor und Eric Bana) von Regisseur und Produzent Ridley Scott (Robin Hood, Gladiator) auf. Mehr Lücken im Terminkalender für neue Produktionen tauchen erst wieder ab 2002 auf. Dann spielt Orlando Bloom eine gewichtige Nebenrolle in dem autobiografischen Gangster-Drama Gesetzlos - Die Geschichte des Ned Kelly (2003), in dem Heath Ledger (The Dark Knight, Ritter aus Leidenschaft) den in die Gesetzlosigkeit gedrängten Ned Kelly verkörpert. Außerdem sind in dem hochgelobten Gangsterstreifen noch Geoffrey Rush (Filmreihe Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik, The King's Speech) und Naomi Watts (King Kong, The International) zu sehen.

Den Mimen Geoffrey Rush trifft Orlando Bloom gleich bei seinem nächsten Filmprojekt wieder, wenn er zusammen mit Johnny Depp (Lone Ranger, Alice im Wunderland) alias Captain Jack Sparrow und Keira Knightley (Jack Ryan: Shadow Recruit, Tatsächlich ... Liebe) alias Elizabeth Swann in Fluch der Karibik (2003) die Weltmeere unsicher macht. Mit Fluch der Karibik erfindet sich das Piraten-Genre im Kino quasi neu und kommt beim Kino-Publikum so gut an, dass Fortsetzungen nicht lange auf sich warten lassen. So spielt Orlando Bloom den vom Schmied zum Pirat mutierten Will Turner ebenfalls im zweiten Teil Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2 (2006; mit Bill Nighy, Stellan Skarsgård und Naomie Harris) sowie im dritten Teil Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt (2007; mit Tom Hollander und Keith Richards). Erst im vierten Teil Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten (2011) streicht Orlando Bloom zusammen mit Keira Knightley die Segel und lässt Johnny Depp und Geoffrey Rush alleine übers Wasser schippern. Natürlich füllen die Produzenten den Cast prominent auf mit Stars wie Penélope Cruz (The Counselor, Vicky Cristina Barcelona), Ian McShane (Jack and the Giants, Die Säulen der Erde) und Judi Dench (Best Exotic Marigold Hotel, James Bond 007 - Skyfall). Gute Nachrichten gibt es aber für alle Fans, die Orlando Bloom ein weiteres Mal als Pirat erleben wollen: Im kommenden fünften Teil der Piraten-Saga unter dem Titel Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Tales (mit Johnny Depp, Geoffrey Rush und Javier Bardem) wird er seine Rolle als Will Turner wieder ausfüllen. Das Spektakel rund um Degenkämpfe und dem mächtigen Dreizack des Meeresgottes Poseidon soll im Mai 2017 in die Kinos kommen.

Orlando Bloom in Troja und im Himmel

Wenn Orlando Bloom gerade Mal keine Orks abschlachtet oder Piratenschätze sucht, entführt er schon mal gerne bei den antiken Griechen eine fremde Ehefrau und löst damit ganze Kriege aus. Etwa als trojanischer Prinz Paris, als er dem spartanischen König Menelaos (Brendan Gleeson; Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1, Brügge sehen... und sterben?) seine Frau Helena (Diane Kruger; Inglourious Basterds, Das Vermächtnis der Tempelritter) stibitzt. In dem von Wolfgang Petersen (Das Boot, Air Force One) inszenierten Schlachten-Epos Troja begegnet Orlando Bloom den vielen Top-Stars wie Brad Pitt (World War Z, 12 Years a Slave), Eric Bana (Star Trek, München), Peter O'Toole (Lawrence von Arabien, Der Sternwanderer), Brian Cox (Die Bourne Identität, Braveheart) und den ihm bereits bestens bekannten Sean Bean (Percy Jackson - Diebe im Olymp, Silent Hill: Revelation 3D) dank Der Herr der Ringe und Fluch der Karibik längst auf Augenhöhe.  
So kennt Orlando Bloom mittlerweile jedes Kind. Doch streng genommen hatte er bislang noch keine große Hauptrolle in einem echten Blockbuster. Dies soll sich nun anno 2005 ändern mit dem Monumental-Streifen Königreich der Himmel von Ridley Scott (Blade Runner, Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt). Umringt von Co-Stars wie Eva Green (James Bond 007: Casino Royale, 300: Rise of an Empire), Jeremy Irons (Stirb langsam - Jetzt erst recht, Nachtzug nach Lissabon), Edward Norton (Das Bourne Vermächtnis, The Italian Job - Jagd auf Millionen) und Ian Glen (TV-Serie Games of Thrones, Lara Croft: Tomb Raider) spielt Orlando Bloom einen Schmied (wieder mal...) namens Balian, der im 12. Jahrhundert als unehelicher Sohn seinem Vater Godfrey von Ibelin (Liam Neeson; Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung, Schindlers Liste) zu dessen Kreuzzug nach Jerusalem folgt und dort zu einem großen Kriegsherrn wird. Trotz der monumentalen Aufmachung und der dargebotenen Star-Riege bleibt der Erfolg des verfilmten Kreuzzuges allerdings hinter den Erwartungen zurück. Trotzdem gelingt mit Königreich der Himmel ein Meisterwerk, der Genre-Liebhabern im Gedächtnis bleibt.

Noch im gleichen Jahr erscheint die US-amerikanische Tragikomödie Elizabethtown mit Kirsten Dunst (Filmreihe Spider-Man, Marie Antoinette), Susan Sarandon (The Rocky Horror Picture Show, Cloud Atlas), Alec Baldwin (Jagd auf Roter Oktober, Blue Jasmine) und Jessica Biel (Das A-Team - Der Film, Hitchcock). Elizabethtown wartet mit einer sehr anrührenden Geschichte rund ums Leben und die Liebe auf, trotzdem klingeln die Kinokassen eher verhalten.

Nach einer kleineren Auszeit und dem letzten Leinwand-Auftritt in Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt (2007) sieht man Orlando Bloom 2009 erstmals wieder in dem Episodenfilm New York, I Love You, einer filmischen Liebeserklärung an den Big Apple. Der Brite spielt darin die Hauptrolle in der dritten Episode Upper West Side" zusammen mit Christina Ricci (Sleepy Hollow, Die Addams Family). Verteilt auf die anderen neun Episoden, die jeweils nach einem New Yorker Stadtteil benannt sind, bekommt der Cineast unter anderem noch das Vergnügen mit Andy Garcia (The Untouchables - Die Unbestechlichen, Der Pate - Teil III), Natalie Portman (Star Wars: Episode I - III, Black Swan), Bradley Cooper (Filmreihe Hangover, American Hustle), John Hurt (Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1 & 2, 12 Uhr nachts - Midnight Express), Shia LaBeouf (Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels, Filmreihe Transformers) und vielen mehr.

2010 entsteht das in Deutschland kaum beachtete Familien- und Umwelt-Drama Main Street mit Colin Firth (Mamma Mia!, Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück), Amber Tamblyn (Django Unchained, TV-Serie Two and a Half Men) und Patricia Clarkson (The Untouchables - Die Unbestechlichen, Vicky Cristina Barcelona). Der Film schafft es jedoch nicht in die deutschen Kinos - erst als Colin Firth für seine Rolle in The King's Speech (mit Geoffrey Rush und Helena Bonham Carter) für eine Oscar nominiert wird, packt man das Drama im November 2011 auf DVD und Blu-ray.

Alle für einen - und alle gegen Orlando Bloom in Die drei Musketiere

Im Jahre 2011 kommt Orlando Bloom zu einer kleinen Bayern-Tournee und bereist zum Beispiel München, Bamberg, Würzburg, Burghausen, Pommersfelden, Oberschleißheim und Herrenchiemsee sowie dessen jeweilige Sehenswürdigkeiten. Während dieser Tournee" entsteht der in Bayern gedrehte Abenteuer-Film Die drei Musketiere. Entgegen aller Erwartungen spielt Orlando Bloom allerdings keinen der heroischen Musketiere, sondern den kriegslüsternen Herzog von Buckingham. Mit Christoph Waltz (Django Unchained, Inglourious Basterds), Mads Mikkelsen (James Bond 007 - Casino Royale, TV-Serie Hannibal), Til Schweiger (Keinohrhasen, Männerherzen ... und die ganz ganz große Liebe) und Milla Jovovich (Das fünfte Element, Filmreihe Resident Evil) auf der dunklen Seite der Macht befindet sich Orlando Bloom zumindest schauspielerisch in bester Gesellschaft. Für das Gute kämpfen unterdessen die Degenschwinger Luke Evans (Der Hobbit: Smaugs Einöde, Fast & Furious 6), Ray Stevenson (The Book of Eli, Thor - The Dark Kingdom), Matthew Macfadyen (Die Säulen der Erde, Robin Hood) und Logan Lerman (Todeszug nach Yuma, Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen).

Den Kritikern ist das 3D-Spektakel der neuesten Musketier-Adaption in der Regel etwas zu sehr auf Mainstream getrimmt und so halten sie ihre Euphorie dezent zurück. Jene Euphorie entflammt dafür in dem 2013 anlaufenden Thriller Zulu, ein französisch-südafrikanischer Krimi voller Spannung und im Schatten der südafrikanischen Apartheid. Neben Orlando Bloom spielt  Forest Whitaker (Der Butler, Der letzte König von Schottland - In den Fängen der Macht) die zweite Hauptrolle.

Comeback von Orlando Bloom als Legolas in Der Hobbit: Smaugs Einöde

Nach dem berauschenden und kommerziellen Erfolg der Fantasy-Trilogie Der Herr der Ringe lag die Absicht nahe, die Geschichte vor den HdR-Ereignissen zu erzählen. Zumal der Herr-der-Ringe-Schöpfer J. R. R. Tolkien mit seinem Buch Der Hobbit bereits etwas vorbereitet hatte. Einziger Haken an der Hobbit-Geschichte war, dass es sich bei diesem Werk eigentlich um ein Kinderbuch handelt. Dem Regisseur Peter Jackson ist jedoch klar, dass er mit einer filmischen Umsetzung von Der Hobbit vor allem die Kino-Fans von Der Herr der Ringe in die Lichtspielhäuser locken würde. Deshalb wird die Geschichte, in der vor allem erzählt wird wie der Hobbit Bilbo Beutlin eigentlich zu dem Ring kam, etwas getunt. Zudem taucht der ein oder andere Charakter aus Der Herr der Ringe in Der Hobbit wieder auf, um zwischen den beiden Filmreihen eine entsprechende Brücke zu schlagen, obwohl ihn der Autor J. R. R. Tolkien darin nicht vorsah.

Allen voraus handelt es sich hierbei um den Elb Legolas respektive Orlando Bloom. Erstmals taucht Legolas in der als Trilogie angesetzten Hobbit-Reihe im zweiten Teil Der Hobbit: Smaugs Einöde (2013; mit Ian McKellen, Cate Blanchett, Luke Evans und Lee Pace) auf. Zusammen mit der pfiffigen Elbin Tauriel (Evangeline Lilly; Real Steel, TV-Serie Lost) killt Legolas böse Orks schneller, als diese „Ups“ sagen können und verhilft damit Bilbo Beutlin (Martin Freeman; TV-Serie Sherlock, Per Anhalter durch die Galaxis), Thorin Eichenschild (Richard Armitage; Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung, Captain America - The First Avenger) und seiner Zwergenschar zu ihrer Flucht auf ihrem gefährlichen Weg zum einsamen Berg Erebor, in dem der Drache Smaug (Mimik von Benedict Cumberbatch; TV-Serie Sherlock, 12 Years a Slave) ihren Schatz gefangen hält. Selbstredend nimmt Orlando Bloom alias Legolas auch bei großen Finale der Hobbit-Trilogie teil: in Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere (2014; mit Martin Freeman, Ian McKellen und Richard Armitage) kämpfen nach anfänglichen Unstimmigkeiten die Zwerge zusammen mit den Menschen, Elben und Adlern gegen die übermächtigen Orks. Und vor allem Legolas versteht es hier wieder mal wie kein anderer, Kampfkunst und Akrobatik perfekt miteinander zu vereinen.

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