Julianne Moore Filme

Geburtsname: Julie Anne Smith
Geburtstag: 3. Dezember 1960 in Fayetteville, North Carolina (USA)
Wichtigste Auszeichnungen: 1 Oscar, 3 Golden Globe Awards, 1 BAFTA, 3 Oscar-Nominierungen, 6 Golden-Globe-Nominierungen, 1 Goldene Kamera

Mini-Biographie:

Die gebürtige US-Amerikanerin Julianne Moore gilt als eine der angesehensten Schauspielerinnen in Hollywood und wurde bereits mit einer Vielzahl von Filmpreisen geehrt, darunter drei Golden Globe Awards. Im Jahre 2015 wurde Julianne Moore außerdem nach drei vorangegangenen Oscar-Nominierungen endlich mit einem Goldjungen ausgezeichnet – und zwar als Beste Hauptdarstellerin in dem Film Still Alice - Mein Leben ohne Gestern. Ihre Kritiker überzeugt Julianne Moore vor allem in Independent-Produktionen, in denen sie vom Schicksal hart getroffene Charaktere verkörpert. Aber auch in lockeren Komödien und Blockbustern kann sie der Kinogänger bewundern, etwa in Crazy, Stupid, Love. oder in Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 1 & 2.

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Filme mit Julianne Moore

Beste Filmzitate von Julianne Moore

"Die Hand an der Wiege ist die Hand, die die Welt regiert!"
In dem Psycho-Thriller Die Hand an der Wiege misstraut Julianne Moore alias Marlene Craven dem Kindermädchen Peyton Flanders (Rebecca De Mornay) - und dies völlig zu Recht!

"Ich liebe Dich, nur kann ich Dich im Augenblick hier nicht gebrauchen!"
Als Forscherin und Karrierefrau Dr. Sarah Harding muss Julianne Moore auch mal Prioritäten setzen - erst recht, wenn es überall vor blutrünstigen Dinosauriern nur so wimmelt wie in Steven Spielbergs Vergessene Welt: Jurassic Park.

"Mit Ihnen habe ich nicht gesprochen, Mr. Krendler. Wenn ich mit Ihnen spreche, merken Sie das - dann sehe ich Sie an!"
Auf ihren Kollegen und ehemaligen Liebhaber Paul Krendler (Ray Liotta) ist die gestresste FBI-Agentin Clarice Starling nicht gut zu sprechen. Auf der Jagd nach Dr. Hannibal Lecter (Anthony Hopkins) agierte er aber auch sehr hirnlos - vor allem gegen Ende des Psycho-Thrillers Hannibal.

Lydia Howland: "Du kannst Deine Lage nicht ausnutzen, nur damit ich alles tue was Du willst."
Alice Howland: "Warum kann ich das nicht?"
Lydia Howland: "Weil es nicht fair ist!"
Alice Howland: "Na und, ich muss nicht fair sein, ich bin Deine Mutter."
In dem Filmdrama Still Alice - Mein Leben ohne Gestern schlüpft Julianne Moore in die Rolle von Alice Howland, die unter Alzheimer im Frühstadium leidet. In einem Gespräch mit ihrer Tochter Lydia (Kristen Stewart) beweist sie aber, dass sie trotz ihrer Erkrankung noch nichts von ihrer Cleverness eingebüßt hat. 

"Ich muss nicht leiden, ich muss kämpfen... um noch an den Dingen teilhaben zu können... und um den Menschen nicht zu verlieren, der ich einst war. Also sage ich mir: lebe den Augenblick, das ist alles was ich tun kann - den Augenblick leben!"
Julianne Moore alias Alice Howland spricht in dem Drama Still Alice - Mein Leben ohne Gestern offen über ihre Krankheit Alzheimer und ihrem Willen, das Leben so gut es geht weiter zu meistern.

Wichtigste Auszeichnungen:

2016: Goldene Kamera als Beste Schauspielerin – International
2015: Oscar sowie der Golden Globe Award und BAFTA als jeweils Beste Hauptdarstellerin für Still Alice - Mein Leben ohne Gestern, Golden-Globe-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin Komödie/Musical für Maps to the Stars
2014: Hollywood Film Award, Gotham Award und National Board of Review Award als jeweils Beste Darstellerin in Still Alice - Mein Leben ohne Gestern, Ehrung auf Internationale Filmfestspiele von Cannes als Beste Darstellerin für Maps to the Stars
2013: Golden Globe Award und Screen Actors Guild Award als Beste Hauptdarstellerin in einem Fernsehfilm/Mini-Serie für Game Change - Der Sarah-Palin-Effekt
2012: Emmy als Beste Hauptdarstellerin für Game Change - Der Sarah-Palin-Effekt
2011: Golden-Globe-Nominierung sowie BAFTA-Nominierung als jeweils Beste Hauptdarstellerin für The Kids Are All Right
2010: Golden-Globe-Nominierung als Beste Nebendarstellerin für A Single Man
2009: Hollywood Award als Beste Nebendarstellerin für A Single Man
2004: London Critics Circle Film Award als Beste Darstellerin für Dem Himmel so fern
2003: Broadcast Film Critics Association Award als Beste Hauptdarstellerin für Dem Himmel so fern, je eine Nominierung für den Oscar und Golden Globe Award als Beste Hauptdarstellerin für Dem Himmel so fern
2000: Nominierung für den Oscar, Golden Globe Award und BAFTA als jeweils Beste Hauptdarstellerin für Das Ende einer Affäre
1998: Nominierung für den Oscar und Golden Globe Award als jeweils Beste Nebendarstellerin für Boogie Nights
1994: Golden Globe Award als Bestes Schauspielensemble für Short Cuts

Biographie von Julianne Moore

Es ist der 3. Dezember 1960 in der Armee-Kaserne Fort Bragg in Fayetteville, North Carolina (USA), als ein Baby namens Julie Anne Smith das Licht der Welt erblickt. Jenes Mädchen ist die Tochter des US-Army-Richters Peter Moore Smith und der gebürtigen Schottin und Sozialarbeiterin Anne. Julie Anne ist das erste von drei Geschwistern, sie bekommt später noch ein Brüderchen und ein Schwesterchen. Bedingt durch den Beruf des Vaters muss die Familie Smith oftmals umziehen, was es für Julie Anne nicht gerade leicht macht, Freunde zu finden. Abgesehen davon hat sie als Kind schon rote Haare sowie ihr Gesicht voller Sommersprossen und einem hässlichen Nasenfahrrad. Dazu kann sie weder schwimmen noch hat sie sonst etwas übrig für Sport. Deshalb meiden andere Kinder den Rotschöpf oder foppen sie womöglich noch. Die Kindheit verläuft deshalb für Julie Anne alles andere als schön. Auch während ihrer Schulzeit bleibt Julie Anne Smith viel auf Achse. So kommt sie mit 16 Jahren nach Frankfurt am Main an die Frankfurt American High School und macht dort 1979 ihren Abschluss. Danach zieht es Julie Anne Smith für vier Jahre an die Boston University für ein Fine-Arts-Studium, welches sie mit einem Bachelor abschließt. Dort kommt Julie Anne erstmals mit dem Theater in Kontakt. Sie fasst daher den Entschluss, dass sie Schauspielerin werden möchte und geht nach New York. Dort angekommen hält sich das junge Talent erst einmal als Kellnerin über Wasser.

Aus Julie Anne Smith wird Julianne Moore

Den ersten herben Rückschlag erhält Julie Anne Smith dann auf der Screen Actors Guild, wo sie ihren Namen als Schauspielerin eintragen lassen will, doch alle naheliegenden Variationen mit ihrem Namen sind bereits anderweitig besetzt. Und so Beginnt Julie Anne Smith zu tüfteln, zieht ihre beiden Vornamen zu einem zusammen und stibitzt sich den zweiten Namen des Vaters und hängt ihn als Nachnamen hinten dran - das Ergebnis: Julianne Moore!

Zu Beginn ihrer Karriere wirkt Julianne Moore vor allem in diversen Seifenopern mit. Mitunter spielt sie drei Jahre in Amerikas zweitlängstem Rührstück Jung und Leidenschaftlich - Wie das Leben so spielt (Originaltitel: As the World Turns, lief 54 Jahre) mit und erkält dafür sogar einen Emmy. Während dieser Zeit zwischen 1985 und 1988 holt Julianne Moore außerdem längt Überfälliges nach: sie lernt Schwimmen und macht endlich ihren Führerschein. Nach einer Zeit der verschiedensten TV-Produktionen geht es Anfang der 1990er endlich auf die große Kinoleinwand, wenn auch zunächst nur in Nebenrollen. Doch so mancher Blockbuster mit großen Stars schleicht sich auf diese Weise in ihre damals noch kurze Film-Vita, wie etwa der Horror-Streifen Geschichten aus der Schattenwelt (1990; mit Steve Buscemi, Deborah Harry und Christian Slater), der Erotik-Thriller Body of Evidence (1993; mit Madonna, Willem Dafoe und Jürgen Prochnow), das psychotische Teenie-Drama Benny und Joon (1993; mit Johnny Depp, Mary Stuart Masterson und Aidan Quinn), dem Action-Thriller Auf der Flucht (1993; mit Harrison Ford, Tommy Lee Jones und Jeroen Krabbé) oder dem Episoden-Drama Short Cuts (1993; mit Andie MacDowell, Jack Lemmon, Tim Robbins und Robert Downey Jr.).

Prähistorische Monter, Porno und Psychopathen - der Durchbruch von Julianne Moore

In dem Thriller Auf der Flucht mit Harrison Ford (Filmreihe Indiana Jones, Star Wars Episode IV - VI) und Tommy Lee Jones (Filmreihe Men in Black, Space Cowboys) spielt Julianne Moore nur eine kleine Rolle als Ärztin, die reicht jedoch aus, um von Kult-Regisseur Steven Spielberg (Schindlers Liste, Der Soldat James Ryan) entdeckt zu werden. Steven Spielberg sucht für seinen Abenteuerfilm Vergessene Welt: Jurassic Park (1997; mit Jeff Goldblum, Vince Vaughn und Richard Attenborough) noch die Besetzung für die weibliche Hauptrolle Dr. Sarah Harding und findet sie in Julianne Moore. Ab diesem Kassenschlager geht es für Julianne Moore ganz steil nach oben. Noch im selben Jahr entsteht Boogie Nights, ein Drama um einen Porno-Star Ende der 1970er namens Dirk Diggler (Mark Wahlberg; Planet der Affen, Max Payne), dessen rasanten Aufstieg und tiefen Fall in der Porno-Szene. Julianne Moore verkörpert darin das Porno-Sternchen Amber Waves, für dessen Darstellung sie zahlreiche Preise erwirbt und mitunter für einen Oscar sowie einen Golden Globe als Beste Nebendarstellerin nominiert wird. Des Weiteren lassen in Boggie Nights noch Stars wie Burt Reynolds (Filmreihe Ein ausgekochtes Schlitzohr, Auf dem Highway ist die Hölle los), William H. Macy (Jurassic Park III, Born to be Wild - Saumäßig unterwegs), Heather Graham (Austin Powers - Spion in geheimer Missionarsstellung, Hangover I und III) und Philip Seymour Hoffman (Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 1, Radio Rock Revolution) die Hosen runter - die einen mehr psychisch, die anderen eher wortwörtlich.

Bereits im Folgejahr übernimmt Julianne Moore wieder eine Rolle in einem wahren Kultfilm: The Big Lebowski (1998) von den Coen-Brüdern (Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?, No Country for old Men) und den Hauptdarstellern Jeff Bridges (Crazy Heart, Iron Man), Steve Buscemi (TV-Serie Boardwalk Empire, Kindsköpfe 1 und 2) und John Goodman (TV-Serie Roseanne, Monuments Men - Ungewöhnliche Helden). Der Verwechslungs-Thriller The Big Lebowski wirkt ja schon ganz schön abgedreht, doch richtig psychopatisch wird es erst in der Neuverfilmung des Alfred-Hitchcock-Klassikers Psycho (1998; mit Anne Heche und William H. Macy), in dem es Julianne Moore zusammen mit ihrem Filmpartner Viggo Mortensen (Filmtrilogie Der Herr der Ringe, Hidalgo - 3000 Meilen zum Ruhm) mit dem schizophrenen Mörder Norman Bates (Vince Vaughn; Vergessene Welt: Jurassic Park, Der Lieferheld - Unverhofft kommt oft) zu tun bekommt.

Im Jahre 1999 kann der Kinofreund Julianne Moore gleich fünf Mal auf der Leinwand bewundern, unter anderem in der Oscar-Wilde-Komödie Ein perfekter Ehemann (mit Cate Blanchett, Minnie Driver und Rupert Everett), dem Episoden-Thriller Magnolia (mit Tom Cruise, Philip Seymour Hoffman und Jason Robards) sowie in der Liebestragödie Das Ende einer Affäre (mit Ralph Fiennes und Stephen Rea). Für die Rolle der gottesfürchtigen Sarah Miles, die sich in der Zeit um den Zweiten Weltkrieg zwischen zwei Männern entscheiden muss, wird Julianne Moore für einen Oscar als Beste Hauptdarstellerin nominiert. Während es im Folgejahr etwas ruhiger wird um Julianne Moore, startet sie 2001 wieder voll durch und erregt beim Publikum Aufsehen mit Filmen wie dem Psycho-Thriller Hannibal (mit Anthony Hopkins, Gary Oldman und Ray Liotta), der Science-Fiction-Komödie Evolution (mit David Duchovny, Ted Levine und Dan Aykroyd) sowie dem Liebesdrama Schiffmeldungen mit den drei Oscar-Preisträgern Kevin Spacey (Die üblichen Verdächtigen, American Beauty), Judi Dench (Shakespeare in Love, James Bond 007 - Skyfall) und Cate Blanchett (Aviator, Blue Jasmine). An der Seite von Dennis Quaid (The Day After Tomorrow, Dragonheart) spielt die Ausnahmemimin 2002 in dem Beziehungsmelodram Dem Himmel so fern, welches in seinem Erscheinungsjahr der erfolgreichste Independentfilm ist und Julianne Moore eine Nominierung für den Oscar und Golden Globe Award als jeweils Beste Hauptdarstellerin einbringt. Überhaupt bestätigt Julianne Moore einmal mehr ihre Stärke, in schwermütige und schicksalhafte Frauenrollen einzutauchen. Dies ändert sich auch in keinster Weise in der Romanverfilmung The Hours - Von Ewigkeit zu Ewigkeit, in dem sie neben Meryl Streep (Der Teufel trägt Prada, Wenn Liebe so einfach wäre) und Nicole Kidman (Der Goldene Kompass, Unterwegs nach Cold Mountain) eine der drei Hauptrollen übernimmt - Letztere gewinnt für ihre Darbietung sogar den Oscar als Beste Hauptdarstellerin.

Julianne Moore privat wie beruflich auf einem Höhenflug

2002 ist auch privat ein ganz wichtiges Jahr für Julianne Moore, denn sie bringt nach ihrem erstgeborenen Sohn (*1997) ihr zweites Kind auf die Welt, eine Tochter. Der Vater ihrer Kinder ist der Regisseur Bart Freundlich (TV-Serie Californication, Liebe ist Nervensache), den sie 1997 beim Dreh von Das Familiengeheimnis (mit Roy Scheider und Hope Davis) kennen und lieben lernte. Im August 2003 heiratet das Paar, es ist die zweite Ehe von Julianne Moore, nach dem sie bereits von 1986 bis 1995 mit dem Schauspieler John Gould Rubin verheiratet war. 

Nach gut einem Jahr Leinwand-Abstinenz ist Julianne Moore ab 2004 im Kino wieder so präsent wie eh und je. Und mitunter sieht man sie nun auch mal in für sie eher untypischen Streifen, etwa der Liebeskomödie Laws of Attraction mit dem ehemaligen James-Bond-Darsteller Pierce Brosnan (Die Thomas Crown Affäre, Percy Jackson - Diebe im Olymp) oder in dem Science-Fiction-Thriller Children of Men (2006; mit Clive Owen, Michael Caine und Chiwetel Ejiofor). Von einer eher selten behandelten Thematik handelt das Drama Wilde Unschuld (2007), in dem Julianne Moore eine sehr dominante Mutter spielt, die von ihrem Sohn (Eddie Redmayne; Die Entdeckung der Unendlichkeit, Die Säulen der Erde) nicht loslassen kann und mit ihm sogar eine inzestuöse Beziehung eingeht. In dem Homosexuellen-Drama A Single Man (2009; mit Nicholas Hoult und Matthew Goode) trifft Julianne Moore auf Colin Firth (The King's Speech, Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück), der den trauernden, einsamen, schwulen und suizidgefährdeten George Falconer spielt. Beide brillieren in A Single Man vor der Kamera und sowohl Colin Firth als auch Julianne Moore werden für ihre Darbietungen mit einem Golden Globe Award bedacht.

Dass Julianne Moore eine attraktive Frau ist, würde kaum jemand in Frage stellen, doch in dem Erotik-Thriller Chloe (2009; mit Liam Neeson und Nina Dobrev) kann sie sich auch einmal von ihrer sinnlichen Seite zeigen. Den noch freizügigeren Part hat allerdings Amanda Seyfried (Mamma Mia!, A Million Ways to Die in the West) alias Chloe Sweeney inne, die damit zeigt, dass sie nicht immer die Liebe und Nette von nebenan sein muss. Und während Julianne Moore in Chloe als Hetero-Frau einen lesbischen Seitensprung wagt, läuft es in der Komödie The Kids Are All Right (2010) genau umgekehrt, als sie als lesbische Mutter eine Affäre mit dem Samenspender (Mark Ruffalo; Marvel's The Avengers, Shutter Island) ihrer Kinder eingeht und damit ihre Partnerin (Annette Bening; Open Range - Weites Land, American Beauty) betrügt. Ordentlich Beziehungsstress kommt auch in der hochgelobten Komödie Crazy, Stupid, Love. (2011; mit Ryan Gosling, Emma Stone und Kevin Bacon) auf, weil Julianne Moore alias Emily Weaver ihren Ehemann Cal (Steve Carell; Foxcatcher, Get Smart) den Laufpass gibt und der Verlassene nichts unversucht lässt, um seine Frau wieder zurückzuerobern.

Mit dem Politdrama Game Change - Der Sarah-Palin-Effekt (2012; mit Ed Harris und Woody Harrelson) beweist die Charakterdarstellerin, dass man bzw. frau auch mit einer TV-Produktion mehr Preise abräumen kann, als man auf einmal tragen kann. Mit der Rolle der republikanischen Gouverneurin Sarah Palin, die einst im Präsidentschaftswahlkampf gegen Barack Obama genau so viel Selbstüberschätzung und Verstand an den Tag legte wie ein Walter Freiwald im Dschungelcamp, räumt Julianne Moore einen Golden Globe, einen Emmy und einen Satellite Awards als jeweils Beste (TV-) Hauptdarstellerin ab.

Julianne Moore gewinnt am Zenit ihrer Karriere den Oscar

In dem gelungenen Action-Thriller Non-Stop (2014; mit Michelle Dockery und Lupita Nyong'o) übernimmt Julianne Moore die weibliche Hauptrolle, überlässt aber die Show hauptsächlich Liam Neeson (Schindlers Liste, Filmreihe 96 Hours), der als Air-Marshall Bill Marks zwei Erpresser in einem Flugzeug ausschalten muss, aber durch unglückliche Umstände für die Behörden plötzlich selbst als Flugzeugentführer unter Beschuss steht. Non-Stop ist einer von fünf Spielfilmen, in denen man Julianne Moore 2014 im Kino bewundern kann. Darunter steht auch der Mega-Blockbuster Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 1. Es ist der dritte Film der vierteiligen Reihe von Die Tribute von Panem, welches vor Hollywood-Stars nur so strotzt, allen voran natürlich Jennifer Lawrence (Silver LiningsAmerican Hustle), Josh Hutcherson (Die Reise zum Mittelpunkt der ErdeThe Kids Are All Right), Liam Hemsworth (Mit Dir an meiner Seite,Paranoia - Riskantes Spiel), Woody Harrelson (TV-Sitcom Cheers, TV-Serie True Detective) und Donald Sutherland (Space CowboysDie Säulen der Erde). Julianne Moore übernimmt darin die Rolle der Präsidentin Alma Coin und tut dies auch 2015 im zweiten Teil von Die Tribute von Panem - Mockingjay.

Doch Blockbuster wie Die Tribute von Panem oder Non-Stop bedeuten für Julianne Moore eigentlich nur eine angenehme Methode zum Geldverdienen. Ihre wirklichen Herzensangelegenheiten sind eher die schwermütigen Filme, in denen sie die charakterlichen Facetten eines zumeist tragischen Schicksals mimisch herausarbeiten kann. Das leuchtendste Beispiel hierzu ist das Drama Still Alice - Mein Leben ohne Gestern (2014) mit den Co-Stars Alec Baldwin (Wenn Liebe so einfach wäreJagd auf Roter Oktober) und Kristen Stewart (Snow White and the HuntsmanTwilight-Filmreihe - Bis(s)...). In Still Alice mimt Julianne Moore eine Frau, die plötzlich an Alzheimer erkrankt, womit sie, aber auch ihre Familie erst einmal fertig werden müssen - soweit dies überhaupt möglich ist. Für ihre Darbietung in Still Alice - Mein Leben ohne Gestern gewinnt Julianne Moore weit über ein Dutzend Preise als jeweils Beste Hauptdarstellerin, unter anderem den Golden Globe Award, den BAFTA sowie endlich den lang ersehnten Oscar.

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