Jack Nicholson Filme

Geburtsname: John Joseph Jack" Nicholson
Geburtstag: 22. April 1937 in Neptune, US-Bundesstaat New Jersey
Wichtigste Auszeichnungen: 3 Oscars, 12 Oscar-Nominierungen (Rekord), 6 Golden Globes, 11 Golden-Globe-Nominierungen, 1 Cecil B. DeMille Award, 1 Goldene Palme in Cannes

Mini-Biographie:

Jack Nicholson ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Wandlungsfähig wie kaum ein anderer, schrieb Jack Nicholson in den unterschiedlichsten Rollen Hollywood-Geschichte. Für seine Darstellung eines Irrenhaus-Insassen in der Tragikomödie Einer flog übers Kuckucksnest erhielt er 1975 seinen ersten von drei Oscars. Nicholson hat fünf Kinder von vier Frauen.

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Filme mit Jack Nicholson

Beste Filmzitate von Jack Nicholson

"Ich bin völlig normal. Ein Wunder der modernen Wissenschaft."
Jack Nicholson als vermeintlich verrückter Querulant R.P. Murphy in Einer flog übers Kuckucksnest

"Sie haben doch ihre Frau und ihre beiden Töchter in Stücke gehackt, und dann haben Sie sich selbst erschossen."
Jack Nicholson als geistig verwirrter Schriftsteller Jack Torrance in Shining

"Wind in den Haaren und Stahl in der Hose."
Jack Nicholson als Schwerenöter Garrett Breedlove in Zeit der Zärtlichkeit

Wichtigste Auszeichnungen

2006: Golden-Globe-Nominierung als Bester Nebendarsteller für Departed - Unter Feinden
2006: BAFTA (British Academy Film & Television Award) -Nominierung als Bester Nebendarsteller für Departed - Unter Feinden
2006: MTV Movie Award als Bester Nebendarsteller für Departed - Unter Feinden
2003: Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für About Schmidt
2003: Golden Globe als Bester Hauptdarsteller für About Schmidt
1999: Cecil B. DeMille Ward für seinen herausragenden Beitrag zur Unterhaltung"
1989: Oscar als Bester Hauptdarsteller für Besser geht's nicht
1998: Golden Globe als Bester Hauptdarsteller in einer Komödie oder Musical für Besser geht's nicht
1993: Oscar-Nominierung als Bester Nebendarsteller für Eine Frage der Ehre
1990: BAFTA-Nominierung als Bester Nebendarsteller in Batman
1988: Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für Wolfsmilch
1986: Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller in Die Ehre der Prizzis
1986: Golden Globe als Bester Hauptdarsteller in einer Komödie oder Musical in Die Ehre der Prizzis
1984: Oscar als Bester Nebendarsteller in Zeit der Zärtlichkeit
1984: Golden Globe als Bester Nebendarsteller in Zeit der Zärtlichkeit
1983: British Academy Film Award als Bester Nebendarsteller in Reds
1982: Oscar-Nominierung als Bester Nebendarsteller in Reds
1976: Oscar als Bester Hauptdarsteller für Einer flog übers Kuckucksnest
1976: Golden Globe als Bester Hauptdarsteller ein einem Drama fürEiner flog über das Kuckucksnest
1975: Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für Chinatown
1975: Golden Globe als Bester Hauptdarsteller in einem Drama für Chinatown
1974: Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für Das letzte Kommando
1971: Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für Ein Mann sucht sich selbst
1970: Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für Easy Rider

Jack Nicholson Biographie

Jack Nicholson wächst in Manasquan auf, einer Kleinstadt am Atlantik im US-Bundesstaat New Jersey. Die Menschen, die er für seine Eltern hält, heißen John und Ethel May Nicholson. John ist Schaufensterdekorateur und Ethel Friseurin und eine talentierte Malerin. June Nicholson, von der er glaubt, sie sei seine ältere Schwester, versucht sich als Schauspielerin. Sie stirbt im Jahr 1963, als Jack Nicholson 26 Jahre alt ist. Über zehn Jahre später, nämlich 1974, recherchiert ein Reporter des Time Magazine für eine große Reportage über den Hollywood-Star Jack Nicholson. Dabei deckt er ein Familiengeheimnis auf und klärt damit auch die wahre Herkunft von Jack Nicholson: June ist gar nicht seine Schwester, sondern in Wahrheit die Mutter von Jack Nicholson. Und John und Ethel May sind nicht seine Eltern, sondern seine Großeltern.
Tatsächlich ist June zurzeit von Jack Nicholsons Geburt erst 17 Jahre alt, unverheiratet und nicht sicher, wer der Vater ihres Kindes ist. Um ihr beizustehen, beschließen Junes Eltern damals, den kleinen Jack an Kindesstatt anzunehmen und dieses Geheimnis für sich zu behalten. Das geht so lange, bis es der Time-Magazine-Reporter doch herausfand. Einer von Junes damaligen Freunden, Don Furcillo-Rose, hat seitdem mehrfach behauptet, der Vater von Jack Nicholson zu sein. Ein Vaterschaftstest wird aber - auf Wunsch von Jack Nicholson - nie durchgeführt. Jack Nicholson sagt dazu in einem Interview: "Es waren zweifelsohne dramatische Ereignisse, aber nicht traumatisierend. Schließlich war ich damals beinahe 40 Jahre alt und psychisch einigermaßen stabil. Tatsächlich wurde mir dadurch auch so einiges klarer, ich fühlte mich irgendwie sogar dankbar."

Durch Zufall erhält Jack Nicholson seine erste Oscar-Nominierung

Als Schüler bringt Jack Nicholson gute Noten nachhause, qualifiziert sich für ein Stipendium, zeigt aber kein Interesse an einem Studium. Stattdessen lungert er ein Jahr lang in New Jersey herum, verdient hier und da etwas Geld, im Sommer zum Beispiel als Rettungsschwimmer an der US-Ostküste. Im Jahr 1954 zieht Jack Nicholson nach Los Angeles, wo June, von der er ja glaubt, sie sei seine ältere Schwester, ein kleines Zimmer bewohnt. Dort erhält er einen Job als Laufbursche in der Zeichentrickabteilung der MGM Studios. Alsbald wird der Produzent Joe Pasternak (Der große Caruso, Urlaub in Hollywood) auf den groß gewachsenen, gut aussehenden jungen Mann aufmerksam. Pasternak schickt ihn in den Schauspielunterricht, wo er unter anderem mit den künftigen Hollywood-Stars Richard Chamberlain (Shogun, Die Dornenvögel) und James Coburn (Die glorreichen Sieben, Payback - Zahltag) studiert.
Sein Film-Debüt gibt Jack Nicholson 1958 in dem Low-Budget-Krimi The Cry Baby Killer als vermeintlicher jugendlicher Mörder. Während der 1960er Jahre spielt er mehrmals in Low-Budget-Horrorfilmen von Kult-Regisseur Roger Corman (Kleiner Laden voller Schrecken, Der Rabe - Duell der Zauberer) mit, der ihn bei The Terror - Schloss des Schreckens auch als Co-Regisseur einsetzt. Der Durchbruch gelingt ihm mit dem Kultfilm Easy Rider (mit Peter Fonda und Dennis Hopper) im Jahr 1969. Nur weil sein Kollege Rip Torn (City Heat - Der Bulle und der Schnüffler, Men in Black I&II) kurzfristig absagt, springt Jack Nicholson für ihn ein und wird prompt für die Nebenrolle als alkoholsüchtiger Anwalt George Henson erstmals für den Oscar nominiert. Im Jahr 1970 spielt Jack Nicholson in dem Überraschungserfolg Five Easy Pieces - Ein Mann sucht sich selbst (mit Karen Black und Lois Smith) einen ehemaligen Pianisten, der mit seinem Leben und seiner Ehefrau hadert, und erhält sofort wieder eine Oscar-Nominierung - dieses Mal als bester Hauptdarsteller.

Jack Nicholson: Der Erfolg bleibt ihm über die Jahrzehnte treu

Im brillanten Neo-Film-noir Chinatown (mit Faye Dunaway und John Huston) von Regisseur Roman Polanski (Tanz der Vampire, Rosemaries Baby) liefert Jack Nicholson 1974 eine von der Kritik überschwänglich gelobte Performance ab. Er porträtiert den miesen Schnüffler Jake Gittes, der ohne sein Zutun in einen Mordfall verwickelt wird und zieht dabei alle Register eines hochtalentierten Charakterdarstellers. Trotz einer erneuten Oscar-Nominierung, der vierten, erhält er den Preis wieder nicht. Das ändert sich aber schon ein Jahr später mit der Hauptrolle in dem bis heute viel beachteten Meisterwerk Einer flog übers Kuckucksnest (mit Danny DeVito und Louise Fletcher). In der Tragikomödie wird der verurteilte Ganove Randall Patrick McMurphy in die geschlossene Psychiatrie gesteckt, wo er als notorischer Querulant die Ärzte und das Pflegepersonal zur Weißglut treibt. Das 1975 gedrehte Psychodrama ist auch der US-Durchbruch für den aus der Tschechoslowakei geflohenen Regisseur Milo Forman (Amadeus, Larry Flynt - Die nackte Wahrheit). Endgültig unsterblich macht sich Jack Nicholson aber durch die Rolle als durchgedrehter Schriftsteller in dem von Meisterregisseur Stanley Kubrick (2001: Odyssee im Weltraum, Full Metal Jacket) gedrehten Horrorfilm Shining (mit Barry Nelson und Philip Stone) nach einem Roman von Kult-Autor Stephen King (Friedhof der Kuscheltiere, Carrie - Das Satans jüngste Tochter). Wer kennt nicht das Filmplakat, auf dem Jack Nicholson mit Psycho-Fratze, irrem Blick und erhobener Axt versucht, sich zum Badezimmer Zutritt zu verschaffen, in dem sich seine verängstigte Frau versteckt - kongenial gespielt von Shelley Duvall (Der Stadtneurotiker, Roxanne).

Den verdorbenen, abgrundtief bösen und psychopathischen Charakteren mit dem fiesen Grinsen wird Jack Nicholson auch die nächsten Jahre treu bleiben. Das ist auch gut so, denn niemand anderes in Hollywood verkörpert sie so glaubwürdig wie er - bis heute. Ein typisches Beispiel seines Könnens gibt Jack Nicholson in Wenn der Postmann zweimal klingelt (1980), in dem er seine Angebetene, die Ehefrau des Tankstellenbesitzers, gespielt von Jessica Lange (King Kong, Tootsie), auf dem Küchentisch vernascht. Am teuflischsten aber erleben ihn die Kinobesucher als Leibhaftiger Daryl Van Horne neben Michelle Pfeiffer (Gefährliche Liebschaften, Batmans Rückkehr), Cher (Mondsüchtig, Meerjungfrauen küssen besser) und Susan Sarandon (Thelma & Louise, Dead Man Walking) in Die Hexen von Eastwick (1986) sowie als Joker, dem raffinierten Widersacher des Superhelden Batman (1989). Die Rolle in dem Kassenschlager, der eine ganze Reihe weiterer Batman-Filme nach sich ziehen sollte, brachte ihn durch eine geschickt ausgehandelte Gewinnbeteiligung bis heute satte 60 Millionen Dollar Gage ein. Seine Oscars zwei und drei erhält Jack Nicholson aber für ganz andere Rollen, in denen er sich enorm wandlungsfähig zeigt und deutlich zurückhaltender, aber nicht weniger eindringlich spielt: Zunächst 1981 als Schriftsteller Eugene O'Neill in Warren Beattys Historienfilm Reds (mit Diane Keaton und Gene Hackman) über die russische Revolution, für den er den Oscar als Bester Nebendarsteller bekommt. Und zwei Jahre später in dem berührenden Familiendrama Zeit der Zärtlichkeit (mit Debra Winger und Danny DeVito) an der Seite von Shirley MacLaine (Das erstaunliche Leben des Walter Mitty, Das Mädchen Irma la Douce), mit der er gemeinsam den Oscar entgegennehmen darf.
Daneben überzeugt Jack Nicholson als jähzorniger Offizier an der Seite von Tom Cruise (Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel, Filmreihe Mission: Impossible) und Demi Moore (Ghost - Nachricht von Sam, 3 Engel für Charlie) in Eine Frage der Ehre (1992), als Partner von Kathleen Turner (Falsches Spiel mit Roger Rabbit, Der Rosenkrieg) in Die Ehre der Prizzis und in James L. Brooks Meisterwerk Besser geht's nicht (1998; mit Helen Hunt und Greg Kinnear). Für seine Rolle als menschenfeindlicher Schriftsteller erhält er sowohl den dritten Oscar als auch den Golden Globe als bester Hauptdarsteller. 2003 gibt es erneut den Golden Globe, dieses Mal für seine mitreißende schauspielerische Darbietung in einem Drama, nämlich in Alexander Paynes Tragikomödie About Schmidt (mit Hope Davis und Kathy Bates). Nicholsons trockener Kommentar, als er den Preis überreicht bekommt: Ich freue mich über die Auszeichnung. Obwohl ich immer der Meinung war, in einer Komödie mitgespielt zu haben." Auch im neuen Jahrtausend begeistert Jack Nicholson immer noch Publikum wie auch Kritik, etwa als Therapeut in Die Wutprobe (2003; mit Adam Sandler und Woody Harrelson), als in die Jahre gekommener Frauenheld in Was das Herz begehrt (2003; mit Diane Keaton und Keanu Reeves), als Mafiaboss in Departed - Unter Feinden (2006; mit Leonardo DiCaprio, Matt Damon und Mark Wahlberg) oder als todgeweihter, hartherziger Millionär in Das Beste kommt zum Schluss (2007; mit Morgan Freeman und Rob Morrow).

Jack Nicholson: Später Rückzug und Ruhestand

Jack Nicholson ist - allein schon durch die schiere Masse seiner erinnerungswürdigen Auftritte in ausgezeichneten Filmen von bedeutenden Regisseuren - zweifelsohne eine der größten Schauspiel-Ikonen unserer Zeit. Viele seiner Fans fragen sich bis heute, welche seiner vielen verschiedenen Rollen seiner wahren Persönlichkeit am nächsten kommt. Mit keiner und doch mit allen", erwidert Jack Nicholson in Interviews stets auf die Frage, mit welcher Rolle er sich am stärksten identifiziert. Ein Teil von mir ist, würde ich sagen, in jeder meiner Rollen, die ich gespielt habe. Als Schauspieler kannst du nicht anders, als dich selbst mit einzubringen in einen Part, insbesondere, wenn du die Schauspielerei wirklich ernst nimmst." Seit einem Jahr wird nun gemunkelt, dass sich Jack Nicholson endgültig aufs Altenteil zurückziehe. Laut Internet-Newsdienst Radar Online" hat der 77-Jährige inzwischen Probleme mit dem Kurzzeit-Gedächtnis, angeblich kann er sich längere Texte nicht mehr merken. Jack Nicholson selbst hat diese Gerüchte noch nicht kommentiert. Sein bislang letzter Film ist die romantische Komödie Woher weißt du, dass es Liebe ist mit Reese Witherspoon (Natürlich blond, Walk the Line) aus dem Jahr 2010.

Jack Nicholson: Auch privat ein Schwerenöter

Im Alter von 25 Jahren schließt Jack Nicholson mit der Schauspielerin Sandra Knight 1962 den ersten Bund fürs Leben. Sie bekommen eine Tochter, Jennifer - die Ehe wird aber nach sechs Jahren geschieden. In den Folgejahren steigt er rasch zum Superstar auf und erlebt mit Dennis Hopper (Easy Rider, Speed), Peter Fonda (Ghost Rider, Todeszug nach Yuma), Roman Polanski (Tanz der Vampire, Der Pianist) und seinem wie er selbst sagt besten Freund Warren Beatty (Reds, Bonnie und Clyde) atemberaubende Sex- und Drogenpartys, die jedoch zu einem ebenso schnellen Absturz in der Filmindustrie führen und ihm mehrere Jahre Misserfolge bescheren.

Von 1973 bis 1989 Jahre verbindet Jack Nicholson eine viel beachtete Liaison mit Schauspielkollegin Anjelica Huston (Die Addams Family, Die Ehre der Prizzis), Tochter der Regie-Legende John Huston (Casino Royale, Die Ehre der Prizzis). Die Beziehung ist turbulent, denn Jack Nicholson nimmt es mit der Treue nicht so genau. 1981 wird seine zweite Tochter geboren, Honey. Das dänische Model Winnie Hollman ist die Mutter. Damals hält Anjelica Huston noch zu ihm. Als sie jedoch erfährt, dass Jack Nicholsons jüngste Eroberung, das Model Rebecca Broussard, ein weiteres Kind von ihm erwartet, beendet sie die Beziehung. Mit Rebecca Broussard lebt Jack Nicholson bis heute zusammen, die beiden haben zwei Kinder: Tochter Lorraine und Sohn Raymond. Angeblich ist Jack Nicholson auch der Vater von Caleb Goddard (geboren 1970), Sohn der Schauspielerin Susan Anspach (Five Easy Pieces - Ein Mann sucht sich selbst; Mach's noch einmal, Sam). Diese Vaterschaft hat Nicholson aber nie offiziell anerkannt. Seine Unfähigkeit Beziehungen zu führen, begründet Jack Nicholson gerne damit, dass er von Kindesbeinen an ein relativ gestörtes Verhältnis zu Frauen hatte.
Die Hollywood-Legende mag vielleicht nicht mehr vor laufenden Filmkameras stehen - aus dem Rampenlicht hat sich Jack Nicholson jedoch nicht zurückgezogen. Regelmäßig wird er von Celebrity-Fotografen am Rand des von ihm heiß geliebten Basketball-Vereins Los Angeles Lakers geknipst. Seitdem er inoffiziell Rentner ist, hat er wohl noch kein Heimspiel versäumt.

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