Humphrey Bogart Filme

Geburtsname: Humphrey DeForest Bogart
Geburtstag: 25. Dezember 1899 in New York (USA)
Todestag: 14. Januar 1957 in Los Angeles (USA)
Wichtigste Auszeichnungen: 1 Oscar, 2 Oscar-Nominierungen

Mini-Biographie:

Humphrey Bogart ist ein US-amerikanischer Schauspieler und darüber hinaus ein Idol und eine Kultikone aus der Blütezeit von Hollywood in den 1930ern bis 1950ern. Er belegt laut dem American Film Institute den 1. Platz in der Liste der 25 größten männlichen Filmlegenden. Für seine Darstellung in African Queen bekam Humphrey Bogart einen Oscar. Seine berühmteste Rolle ist aber wohl die des Nachtclub-Besitzers Rick Blaine in der politisch angehauchten Kultromanze Casablanca.

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Beste Filmzitate von Humphrey Bogart

"Zu essen haben wir genug an Bord, in der Beziehung ist alles in Ordnung. 2.000 Zigaretten, zwei Kisten Gin, was brauchen wir mehr?!"
Humphrey Bogart alias Charlie Allnut checkt auf seinem Kutter die Lebensmittel-Vorräte in African Queen

"Ich allein bestimme an Bord meines Schiffes. Das ist der Vorteil, wenn man Kapitän ist, meine Herren!"
Humphrey Bogart als Captain Queeg erklärt die einfachen Spielregeln auf seinem Schiff in Die Caine war ihr Schicksal

"Ich seh Dir in die Augen, Kleines."
Humphrey Bogart alias Rick Blaine flüstert Ingrid Bergmann alias Ilsa Lund diese ungewöhnliche Liebeserklärung zu, die sich zu einem der berühmtesten Zitate der gesamten Filmgeschichte entwickelte in Casablanca

Ugarte: "Sie verachten mich, nicht wahr?"
Rick Blaine: "Wenn ich einen Gedanken an Sie verschwenden würde, wahrscheinlich."
Humphrey Bogart alias Rick Blaine offenbart sich als Meister der verbalen Diplomatie im Dialog mit dem zwielichtigen Schwarzmarkthändler Ugarte (Peter Lorre) in Casablanca

"Louis, ich glaube, dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft..."
Humphrey Bogart alias Rick Blaine findet in dem bislang eher konfrontierenden Polizeichef Captain Louis Renault (Claude Rains) unerwartet einen guten Freund, nachdem dieser eine Tat von Rick vor seinen Kollegen deckt mit der Ansage "...verhaften Sie die üblichen Verdächtigen!" in Casablanca

Wichtigste Auszeichnungen

1955: Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für Die Caine war ihr Schicksal
1952: Oscar als Bester Hauptdarsteller für African Queen
1944: Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für Casablanca
Sonstiges: 1. Platz in der AFI-Liste (American Film Institute) der 25 größten männlichen Filmlegenden aller Zeiten, Stern auf dem Hollywood Walk of Fame

Humphrey Bogart Biographie

Kleiner Mann ganz groß: Laut dem America Film Institute" ist Humphrey Bogart trotz einer Körpergröße von nur 1,65 Metern der größte männliche US-amerikanische Filmstar aller Zeiten", er spielte als Rick Blaine in Casablanca in der bedeutendsten Liebesromanze der Filmgeschichte die Hauptrolle und er ziert zusammen mit Kult-Ikonen wie James Dean, Marilyn Monroe und Elvis Presley die einschlägigen Bar- und Billard-Kunstdrucke im 1950er-Jahre-Look. Am 25. Dezember 2014 wäre Humphrey Bogart 115 Jahre alt geworden.

Humphrey Bogarts erste Schritte ins Leben...

Humphrey DeForest Bogart kommt am 25. Dezember 1899 in New York als Sohn des Chirurgen Dr. Belmont DeForest Bogart und der Illustratorin Maude Cecil zur Welt. Das wohlhabende Ehepaar Bogart ist reichlich beschäftigt und so genießt der kleine Humphrey die Erziehung eines irischen Kindermädchens. Zusätzlich zu dem Manko, dass er einfach nicht wachsen will, ereilt ihn bereits in Kindheitsjahren ein lebenslänglicher Makel: aufgrund einer schlecht verheilenden Lippenverletzung beginnt Humphrey Bogart zu Lispeln, wodurch er bei seinen Klassenkameraden viel Hohn und Spott erntet. Durch die deutsche Synchronisation bleibt unsereins aber der zum Markenzeichen mutierte Sprachfehler verwehrt.
Mit der Schule hat es Humphrey Bogart aber auch abseits der Gängeleien seiner Klassenkameraden nicht so sehr. Obwohl er dank seiner Eltern nur beste Schulen besucht, hält sich sein Ehrgeiz beim Lernen in recht überschaubaren Grenzen. Seine prinzipielle Abneigung gegen Lehrkräfte und dessen Regeln versüßen ihm die Schullaufbahn auch nicht gerade. Letztendlich fliegt er 1918 wegen seines flegeligen Verhaltens ohne Highschool-Abschluss von der Phillips-Academy. Nach der Schule zieht es Humphrey Bogart schließlich zur Marine, denn in Europa tobt noch der erste Weltkrieg. Allerdings endet das sinnlose Gemetzel, bevor die frisch ausgebildete Landratte in Kampfhandlungen verwickelt wird.

... und ins Filmgeschäft

Zurück an Land versucht sich Humphrey Bogart Anfang der 1920er in der Theaterbranche, allerdings nicht als Schauspieler, sondern als eine Art Manager der New Yorker Theaterkompanie. Zusätzlich betreut er ein kleines Filmstudio eines Familienfreundes. Bei so viel Nähe zur mimenden Kunst bleibt es nur eine Frage der Zeit, bis er sich schließlich doch als Theaterschauspieler am Broadway versucht. Auch seine erste Frau kommt von den Brettern, die die Welt bedeuten: es ist die New Yorker Schauspielerin Helen Menken - die Ehe dauert genau ein Jahr von 1926 bis 1927. Doch Ehefrau Numero 1 ist schnell vergessen, bereits 1928 folgt die zweite Angetraute Mary Philips (Todsünde, Prinz Eisenherz), eine Kollegin seiner Erstfrau.
1930 schafft es Humphrey Bogart schließlich zeitweise nach Hollywood, wo er in dem Kurzfilm Broadway's like that sein Filmdebüt gibt. Die nächsten fünf Jahre ergattert der euphorische Schauspieler sowohl vor der Kamera als auch vor Live-Publikum am Broadway lediglich kleine Statistenrollen. Immerhin lernt er an dieser namhaften New Yorker Theater-Meile seinen künftigen Busenfreund Spencer Tracy (Vater der Braut, Der alte Mann und das Meer) kennen.
Mitte der 1930er gerät Humphrey Bogart mit dem Stück The Petrified Forest erstmals ins zentrale Bühnenrampenlicht. In fast 200 Vorstellungen mimt er den Gauner Duke Mantee als Gegenspieler des Hauptdarstellers Leslie Howard (Vom Winde verweht, Pygmalion: Der Roman eines Blumenmädchens). Der Erfolg ruft die Filmgesellschaft Warner Bros in Hollywood auf den Plan, die das Bühnenstück auf die Kinoleinwand bannen wollen. Auch Leslie Howard selbst gilt als Wunschkandidat der Filmemacher, den Bösewicht sollte jedoch der damalige Superstar Edward G. Robinson (Der kleine Cäsar, Sieben gegen Chicago) aus dem Hause Warner bekommen. Weil aber Leslie Howard die Rolle nur annimmt, wenn sein Bühnenpartner Humphrey Bogart seinen Part ebenfalls im Film bekommen würde, willigt Warner Bros schließlich in das Engagement des bis dahin weitgehend unbekannten Haudegens ein. Der 1936 erscheinende Film mit dem deutschen Titel Der versteinerte Wald (mit Bette Davis und Genevieve Tobin) mutiert zum Kassenschlager und macht Humphrey Bogart quasi über Nacht zu einem bekannten Schauspieler. Als Belohnung winkt ein mehrjähriger Vertrag bei Warner Bros. Humphrey Bogart selbst wird sich 1952 bei seinem 1943 im zweiten Weltkrieg verunglückten Kollegen Leslie Howard revanchieren, in dem er aus Dank für die Gangster-Rolle in Der versteinerte Wald seine Tochter auf den Namen Leslie tauft.
Dieses Kinderglück ist Humphrey Bogart allerdings erst mit Ehefrau Nummer 4 beschert. Die aktuelle und derzeit zweite Gattin Mary Philips sieht der angehenden Hollywood-Karriere ihres Mannes äußerst missmutig entgegen und so weigert sie sich, von New York nach Los Angeles mit umzuziehen. Ihre Sturheit bedeutet 1938 schließlich das Ende der Ehe. Doch Bogey", wie er erstmals bei Spencer Tracy und mittlerweile überall mit Spitznamen heißt, tröstet sich noch im selben Jahr mit seiner Kollegin Mayo Methot (Mr. Deeds geht in die Stadt, Drei Schwestern aus Montana) und führt sie als seine dritte Frau vor den Standesbeamten. Diese Liaison der beiden temperamentvollen und dem Alkohol nicht abgeneigten Schauspieler geht in den Hollywoo-Klatsch bald ein als die bekriegenden Bogarts" und tatsächlich bedroht Mayo ihren Gatten schon mal mit einer Pistole... schließlich verfällt die Gute gänzlich dem Alkohol und ihren Depressionen - ab 1945 ist dritte Ehe von Humphrey Bogart bereits wieder Geschichte.

Der steinige Weg von Humphrey Bogart zum Superstar

Warners Superstars Ende der 30er und Anfang der 40er sind Edward G. Robinson (Die zehn Gebote, Kid Galahad - Mit harten Fäusten), George Raft (Manche mögen's heiß, Casino Royale) und James Cagney (Ein Sommernachtstraum; Eins, zwei, drei). Zu dieser Zeit ist zwar auch Humphrey Bogart gut mit zumeist zwielichtigen Nebenrollen beschäftigt, doch die großen Rollen vergibt Warner eben lieber an die genannten drei Top-Stars. Zum Glück für Humphrey Bogart wollte oder konnte keiner der drei Großen den Gangster in dem Film Entscheidung in der Sierra darstellen, was ihm einen weiteren Popularitätsschub einbringt.
Das Drehbuch zu diesem Streifen schreibt ein gewisser John Huston. Er soll noch einer der bedeutendsten Filmemacher seiner Zeit werden. Unter anderem gehen Moby Dick (1956; mit Gregory Peck), Die Bibel (1966; mit Franco Nero, Peter O'Toole und Richard Harris), die 1967er James Bond Persiflage Casino Royale (mit Peter Sellers, David Niven und Ursula Andress) oder der Mafia-Thriller Die Ehre der Prizzis (1985; mit Kathleen Turner und Jack Nicholson) auf seine Kappe.
Humphrey Bogart und John Huston werden enge Freunde, deren berufliche Zusammenarbeit solche Filmklassiker wie Der Schatz der Sierra Madre (1948; mit Walter Huston und Tim Holt) oder African Queen (1951; mit Katharine Hepburn und Walter Gotell) hervorbringt. Den Beginn macht John Hustons Regie-Debüt: Weil die Hauptrolle des zwielichtigen Privatdetektivs Sam Spade in dem Krimi Die Spur des Falken (1941; mit Mary Astor und Peter Lorre) ebenfalls von James Cagney und George Raft abgelehnt wird, profitiert abermals Humphrey Bogart von deren Absagen. Er darf nach zahlreichen Darstellungen von Bösewichtern endlich einmal auf die helle Seite der Macht übertreten und einen Guten spielen. Die Spur des Falken gilt in der Filmgeschichte als Begründer der Ära des Film noir" und bedeutet sowohl für Humphrey Bogart als auch für John Huston den endgültigen Durchbruch in Hollywood.  

Casablanca - Ein Filmdenkmal für die Ewigkeit

Plötzlich also ist Humphrey Bogart erste Wahl für potentielle Blockbuster. Ein solcher soll auch ein Film mit dem Titel Jeder geht in Ricks Bar mit der weiblichen Hauptdarstellerin Ingrid Bergmann (Wem die Stunde schlägt, Mord im Orient-Express) werden. Während der Drehvorbereitungen ändern die Produzenten schließlich den Namen in den griffigeren Titel Casablanca (mit Claude Rains, Paul Henreid und Peter Lorre). Der als komödiantische Liebesromanze angelegte Streifen von 1942 entpuppt sich schnell als US-Propagandafilm gegen das damalige Nazi-Deutschland, dessen entfachter Weltkrieg im Ausgang noch recht offen scheint. In den USA garantiert die Mischung der Zutaten klingende Kassen. Mit knapp 4 Millionen US-Dollar spielt Casablanca etwa das Vierfache seiner Produktionskosten ein, womit er im Erscheinungsjahr 1943 der siebt-erfolgreichste Film ist. Gemessen am heutigen Kultstatus eigentlich eine enttäuschende Platzierung, doch der Film reift wie ein edler Wein mit den Jahren zu einer echten cineastischen Kostbarkeit heran. Humphrey Bogart wird durch Casablanca zu einem wahren Idol. Er steht für den groben und nur sich selbst gehorchenden Haudegen, der trotz aller Ecken und Kanten das Herz am rechten Fleck trägt. Abseits vom Image gewinnt Humphrey Bogart zudem seine erste Oscar-Nominierung, Casablanca erhält den goldenen Glatzkopf in der Kategorie Bester Film.
In Deutschland feiert Casablanca übrigens erst am 29. August 1952 Premiere... vermutlich gefiel den Nazis der Streifen im Jahre 1943 nicht sonderlich gut. Das hiesige Kinopublikum bekommt auch neun Jahre später nur eine um rund 25 Minuten gekürzte Fassung zu sehen, aus der vor allem sämtliche Bezüge zum Zweiten Weltkrieg und zum Nationalsozialismus ausradiert sind. Aus dieser zur puren Liebesromanze verstümmelten Version stammt übrigens das berühmte Bogart-Zitat Schau mir in die Augen, Kleines!" (original: Here's looking at you, kid"). Erst im Oktober 1975 läuft in der ARD eine neu synchronisierte, komplette Fassung samt Nazis und Weltkriegs-Hintergrund. Das Zitat Schau mir in die Augen, Kleines!" wandelt sich dabei in Ich seh Dir in die Augen, Kleines!" - als geflügeltes Wort bürgert sich im deutschen Sprachraum allerdings das ältere Originalzitat ein. Neben diesem kantigen Liebesschwur schaffen es aus Casablanca noch ein einige weitere Zitate in den deutschen geflügelten Sprachgebrauch, etwa Spiels noch einmal, Sam" (leicht verfälscht aus dem Originalzitat: Spiel es Sam! Spiel ?As the Time goes by!?"), der Slogan Verhaften Sie die üblichen Verdächtigen!" oder Humphrey Bogarts letzten Spruch des Filmes Louis, ich glaube, dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft!".

Das Leben von Humphrey Bogart nach Casablanca

Nach dem Kassenschlager Casablanca ist Bogey" dick im Geschäft und dreht einen Film nach dem anderen, etwa die Ernest-Hemingway-Romanverfilmung Haben und Nichthaben (1944; mit Walter Brennan und Lauren Bacall), in der Rolle als Privatdetektiv Philip Marlowe in dem Krimi Tote schlafen fest (1946; mit Lauren Bacall und Martha Vickers) oder als zu Unrecht des Mordes beschuldigte Rächer in Die Schwarze Natter (Alternativ-Titel: Das unbekannte Gesicht - 1947; mit Lauren Bacall und Bruce Bennett).
Während dieser Zeit neigt sich auch die dritte Ehe von Humphrey Bogart dem Ende: 1945 lässt er sich von seiner Noch-Ehefrau Mayo Methot scheiden, im selben Jahr heiratet er die fast 25 Jahre jüngere Schauspielerin Lauren Bacall (geboren am 16. September 1924 in New York). Lauren Bacall (Wie angelt man sich einen Millionär?, Liebe hat zwei Gesichter) lernt Humphrey Bogart bei den Dreharbeiten zu Haben und Nichthaben kennen. Bei seiner vierten Ehefrau findet er endlich das erhoffte Eheglück bis ans Lebensende. Die beiden bekommen zwei Kinder: den Sohn Stephen (1949) sowie die bereits erwähnte Tochter Leslie (1952), benannt nach seinem zu früh verstorbenen Freund Leslie Howard, dessen Flugzeug im Zweiten Weltkrieg 1943 von der deutschen Luftwaffe abgeschossen wurde.
In den 1950ern spielt Humphrey Bogart in weiteren unvergesslichen Klassikern mit, wie zum Beispiel den bereits erwähnten Abenteuerstreifen African Queen (1952; mit Robert Morley und Walter Gotell) mit der unvergesslichen Katharine Hepburn (Leoparden küßt man nicht; Rat mal, wer zum Essen kommt) als emanzipierte Passagierin auf seinem Kutter. Für African Queen bekommt Humphrey Bogart endlich seinen längst verdienten Oscar als bester männlicher Hauptdarsteller. Nach dem Oscar-Gewinn sieht man Humphrey Bogart unter anderem in der Billy-Wilder-Komödie Sabrina (1954) mit Audrey Hepburn (Frühstück bei Tiffany, Ein Herz und eine Krone), in der Sträflings- und Weihnachts-Komödie Wir sind keine Engel (1954) mit Sir Peter Ustinov (Quo vadis?, Charlie Chan und der Fluch der Drachenkönigin), in dem Marine-Kriegsdrama Die Caine war ihr Schicksal (1955; mit José Ferrer und Lee Marvin) oder in der Kriegsflüchtlings-Inszenierung Die linke Hand Gottes (1955; mit Gene Tierney und Lee J. Cobb).

Der frühe Tod von Humphrey Bogart

In über 100 Filmen wirkt Humphrey Bogart mit. Sein letzter Film wird das Boxerdrama Schmutziger Lorbeer mit Rod Steiger (In der Hitze der Nacht, Doktor Schiwago) und Harold J. Stone (Die Hölle ist in mir, Die Olsenbande in der Klemme) aus dem Jahre 1956. Während der Dreharbeiten weiß der kantige Filmheld bereits, dass er unheilbar an Speiseröhrenkrebs leidet. Daran änderte auch eine bereits im Januar 1956 ausgeführte Operation kaum mehr etwas. Mit nur 57 Lebensjahren erliegt Humphrey Bogart am 14. Januar 1957 seiner unheilbaren Krankheit.
In dem Film African Queen verlautet er den Monolog Zu essen haben wir genug an Bord, in der Beziehung ist alles in Ordnung. 2.000 Zigaretten, zwei Kisten Gin, was brauchen wir mehr?!". Was im Film witzig klingt, kam in Wirklichkeit dem Ernährungsplan von Humphrey Bogart bedenklich nahe. Gegessen hat er angeblich nur, um dem Hungertod von der Schippe zu springen. Hinzu kamen noch die besagten drei Stress-Ehen vor der vierten Glücklichen mit Lauren Bacall. Unterm Strich ließ der Lebenswandel von Humphrey Bogart wohl kein anderes Ende zu... Wenn man dem frühen Tod von Humphrey Bogart etwas Positives abgewinnen will, dann vielleicht, dass er als cooler Teufelskerl jung genug verstarb, um in den USA zum Idol und zur Identifikationsfigur einer ganzen Generation aufzusteigen, und damit zusammen mit Elvis Presley, James Dean und Marilyn Monroe in einem Atemzug genannt wird. Ganz frei nach dem Motto des Rock-Sängers Billy Joel: Only The Good Die Young!"
 

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