Eddie Redmayne Filme

Geburtsname: Edward "Eddie" John David Redmayne
Geburtstag: 6. Januar 1982 in London, England
Wichtigste Auszeichnungen: 1 Oscar, 1 Golden Globe, 1 BAFTA, 1 Goldene Himbeere

Mini-Biographie:

Eddie Redmayne ist ein britischer Filmschauspieler, Sänger und ein Model. Erste Bekanntheit erreichte der Mime als Nebendarsteller in dem Historiendrama Elisabeth - Das goldene Königreich mit Cate Blanchett. In Deutschland gelang Eddie Redmayne der endgültige Durchbruch in der deutsch-kanadischen Romanverfilmung Die Säulen der Erde, welche unter anderem von der Münchner ProSiebenSat.1 Media SE mitproduziert und bei Sat.1 ausgestrahlt wurde. Aufsehen erregte der Engländer außerdem mit seiner Sangeskunst in dem filmischen Musical Les Misérables. Für seine Darstellung des außergewöhnlichen Physikers Stephen Hawking in Die Entdeckung der Unendlichkeit gewann Eddie Redmayne einen Golden Globe, einen BAFTA-Award, einen Screen Actors Guild Award - sowie den Oscar als jeweils Bester Hauptdarsteller.

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Filme mit Eddie Redmayne

Coole Filmzitate von Eddie Redmayne

Prior Philip: "Du siehst aus, als hättest Du was zu beichten?"
Jack Jackson: "Ich war ein Esel und ein Idiot!"
Prior Philip: "Wenn das ein Grund ist, dann schmoren wir alle in der Hölle."
Eddie Redmayne alias Bildhauer Jack Jackson und Prior Philip (Matthew Macfadyen) bauen in dem TV-Vierteiler Die Säulen der Erde gemeinsam ein monumentales Gotteshaus - und doch bleibt ihnen die Angst vor der Hölle.

Stephen Hawking: "Ich bin Kosmologe."
Jane Wilde: "Was ist das?"
Stephen Hawking: "Ich studiere die Vermählung von Raum und Zeit."
Jane Wilde: "Das perfekte Paar."
Stephen Hawking (Eddie Redmayne) versteht es in Die Entdeckung der Unendlichkeit als Physiker und König der Nerds, seine Angebetete Jane Wilde (Felicity Jones) für seine Arbeit zu begeistern.

Wichtigste Auszeichnungen:

2016: Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller für The Danish Girl, eine Goldene Himbeere als schlechtester Nebendarsteller für Jupiter Ascending
2015: Golden Globe Award, BAFTA-Award, Screen Actors Guild Awards sowie einen Oscar als jeweils Bester Hauptdarsteller für Die Entdeckung der Unendlichkeit. Ernennung zum „Officer of the British Empire“
2012: Nominierungen für den BAFTA Award als Bester Nachwuchsschauspieler sowie für den Satellite Award als Bester Nebendarsteller für Les Misérables
2011: London Critics Circle Theatre Award als Bester Shakespeare-Darsteller
2010: Tony Award und Laurence Olivier Award als jeweils Bester Nebendarsteller im Theaterbereich

Biographie von Eddie Redmayne:

In Die Säulen der Erde überraschte Eddie Redmayne als neuer Stern am Filmfirmament, im Musical Les Misérables überzeugte der Mime zusätzlich mit seiner Sangeskunst und nun ist er sogar noch für einen Oscar nominiert für seine Darstellung des berühmten Physikers Stephen Hawking in dem Drama Die Entdeckung der Unendlichkeit. So kann der britische Schauspieler mit knapp über 30 Lenzen bereits auf eine stolze Filmkarriere verweisen. Doch beginnen wir am Anfang.

Sein Leben beginnt am 6. Januar 1982 unter dem vollständigen Namen Edward John David Redmayne - von seinen drei Vornamen bleibt am Ende der Rufname Eddie" übrig. Seine Eltern sind die Umzugsspezialistin Patricia Burke und der Geschäftsmann Richard Redmayne. Eddie Redmayne wächst mit vier Geschwistern auf, einem älteren und einem jüngeren Bruder sowie einem Halbbruder und einer Halbschwester. Als Junge besucht Eddie Redmayne zunächst die Jackie Palmer Stage School in High Wycombe westlich von London. Als Teenager darf Eddie Redmayne dann das Eton College besuchen, eine Privatschule die jährlich locker 50.000 Euro Schulgebühren verschlingt, dafür hat Eddie keinen Geringeren als Prinz William als Klassenkameraden. Weitere prominente Besucher des Eton College waren neben zahlreichen namhaften Politikern, Forschern, Literaten und Blaublütigen übrigens Hugh Laurie (TV-Serie Dr. House, Der Flug des Phoenix) sowie der Schriftsteller Ian Fleming, aus dessen Feder der berühmteste aller  Geheimagenten James Bond 007 stammt. Die schulische Laufbahn von Eddie Redmayne endet am Trinity College in Cambridge, wo er Kunstgeschichte studiert.

Die schauspielerische Laufbahn beginnt für Eddie Redmayne im Alter von 20 Jahren am Theater als Shakespeare-Mime, wo er auf Anhieb Publikum, Kritiker und Preis-Jurys gleichermaßen begeistert. Seine Theaterkarriere bleibt für Eddie Redmayne eine einzige Erfolgsgeschichte, in der er 2010 als bester Nebendarsteller den wichtigsten englischen Theaterpreis Laurence Olivier Award und den bedeutendsten US-amerikanischen Theaterpreis Tony Award gewinnt. Zudem erhält Eddie Redmayne anno 2011 den London Critics Circle Theatre Award als bester Shakespeare-Darsteller.

Eddie Redmayne als Gallionsfigur des dramatischen Filmgenres

Bei so viel Erfolg am Theater muss Eddie Redmayne erst einmal Zeit finden für große Kinoproduktionen, zumal er nebenbei noch als Model posiert für Modelabels wie Burberry. Seinen ersten Auftritt in einem bedeutenden Leinwandstreifen hat Eddie Redmayne 2006 in dem Spionage-Thriller Der gute Hirte an der Seite von der Oscar-Gewinner Robert De Niro (Der Pate II, Wie ein wilder Stier), Matt Damon (Good Will Hunting, Bourne-Filmreihe), Angelina Jolie (Durchgeknallt, Lara Croft: Tomb Raider 1 und 2 ) sowie Alec Baldwin (Jagd auf Roter Oktober, The Cooler - Alles auf Liebe). Im Folgejahr bekämpft Eddie Redmayne in dem Drama Wilde Unschuld (2007; mit Stephen Dillane und Hugh Dancy) seinen Ödipuskomplex mit seiner filmischen Mutter Julianne Moore (Still Alice - Mein Leben ohne Gestern, Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 1). Zusätzlich bekommt er im selben Jahr eine Nebenrolle in dem Historiendrama Elizabeth - Das goldene Königreich, in dem Welt-Stars wie Cate Blanchett (Filmtrilogie Der Herr der Ringe, Blue Jasmine), Geoffrey Rush (Filmreihe Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik, The King's Speech), Clive Owen (The International, Sin City) und Rhys Ifans (The Amazing Spider-Man, Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1) das Zepter schwingen. Ein Jahr später stürzt sich Eddie Redmayne in das nächste royale Historien-Drama: in Die Schwester der Königin (2008) trifft er auf die ruhmreichen Protagonisten Natalie Portman (Black Swan, Star Wars: Episode I-III), Scarlett Johansson (Lucy, Vicky Cristina Barcelona), Benedict Cumberbatch (Filmreihe Der Hobbit, TV-Serie Sherlock) und Eric Bana (Troja, Star Trek).

Eine echte Hauptrolle bekleidet Eddie Redmayne hingegen in dem melancholischen Roadmovie Das gelbe Segel, in dem er von Kristen Stewart (Snow White and the Huntsman, Bis(s)... Twilight Filmreihe) und Oscar-Preisträger William Hurt (Kuß der Spinnenfrau, Die Reisen des Mr. Leary) begleitet wird. Dem Filmgenre Drama bleibt Eddie Redmayne auch in seinem Folgeprojekt Powder Blue (2009; mit Jessica Biel, Forest Whitaker und Kris Kristofferson) treu. Der Film erlangte vor allem deswegen eine traurige Berühmtheit, weil darin der Dirty-Dancing-Star Patrick Swayze (Fackeln im Sturm, Ghost - Nachricht von Sam) als Nachtclubbesitzer Velvet Larry seine letzte Rolle vor seinem Tod am 14. September 2009 spielte.

Eine Mischung aus Drama und mittelalterlichem Horrorfilm stellt die deutsch-englische Co-Produktion Black Death dar, in der Eddie Redmayne die Hauptrolle neben Sean Bean (James Bond 007 - Goldeneye, Der Herr der Ringe: Die Gefährten) und Carice van Houten (Inside Wikileaks - Die fünfte Gewalt, TV-Serie Games of Thrones) spielt. Leider bleibt Black Death trotz seiner hohen Qualität an den deutschen Kinokassen unter seinen Möglichkeiten, so dass Eddie Redmayne hierzulande seinen Durchbruch über das Fernsehen erlebt, nämlich mit der deutsch-kanadischen Co-Produktion Die Säulen der Erde (2010; mit Rufus Sewell, Natalia Wörner und Hayley Atwell). Die monumentale Romanverfilmung des Schriftstellers  Ken Follett (Die Tore der Welt, Die Nadel) wird mitunter von der Münchner Mediengruppe ProSiebenSat.1 Media AG mitproduziert und lockt unter anderem Welt-Stars wie Matthew Macfadyen (Die drei Musketiere, Anna Karenina), Ian McShane (Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten, Jack and the Giants), Götz Otto (James Bond 007 - Der Morgen stirbt nie, Iron Sky) und Donald Sutherland (Filmreihe Die Tribute von Panem, Space Cowboys) ans Set.

Im Jahre 2011 wirkt Eddie Redmayne an einem ganz besonderen Filmprojekt mit. In dem Drama My Week with Marilyn spielen Schauspiel-Stars der Neuzeit Hollywood-Legenden aus den 1950ern. Die Schlüsselfigur ist natürlich Marylin Monroe (Blondinen bevorzugt, Manche mögen's heiß), die von Michelle Williams (Die fantastische Welt von Oz, Brokeback Mountain) dargestellt wird. Das Drama handelt von den Dreharbeiten zu der Komödie Der Prinz und die Tänzerin, der 1956 in England gedreht wurde, um Marylins Konflikte mit dem Produzenten und Hauptdarsteller Laurence Olivier (Kenneth Branagh; Harry Potter und die Kammer des Schreckens, Operation Walküre - Das Stauffenberg-Attentat) und dem Flirt mit dem Regieassistenten Colin Clark, der von Eddie Redmayne interpretiert wird. Als weitere Hollywood-Legenden von einst präsentiert das Drama außerdem Vivien Leigh (Vom Winde verweht, Endstation Sehnsucht), die von Julia Ormond (Der seltsame Fall des Benjamin Button, Fräulein Smillas Gespür für Schnee) gespielt wird sowie Sybil Thorndike (Major Barbara, Die rote Lola) - für sie kommt Oscar-Preisträgerin Judi Dench (Shakespeare in Love, James Bond 007 - Skyfall) zum Zuge.

Eddie Redmayne erklimmt die ersten Gipfel seiner Karriere

Eine besondere Herausforderung wartet auf Eddie Redmayne beim Dreh des Musical-Filmes Les Misérables (2012), denn alle Lieder singen die Stars live am Set ein, deswegen proben die Akteure ihre gesungenen Darbietung bis zu 9 Wochen lang im Voraus. Und obwohl sich Eddie Redmayne inmitten eines gigantischen Casts befindet, indem unter anderem Hugh Jackman (Filmreihe X-Men, Filmreihe Wolverine), Amanda Seyfried (Mamma Mia!, Jennifer's Body - Jungs nach ihrem Geschmack), Anne Hathaway (The Dark Knight Rises, Der Teufel trägt Prada), Russell Crowe (Gladiator, A Beautiful Mind), Helena Bonham Carter (The King's Speech, Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street) und Sacha Baron Cohen (Borat - Kulturelle Lernung von Amerika, um Benefiz für glorreiche Nation von Kasachstan zu machen, Der Diktator) glänzen, meistert der Newcomer seinen anspruchsvollen Part exzellent. Bei der Oscar-Vergabe, bei welcher Les Misérables anno 2013 üppig nominiert ist und Anne Hathaway den Acadamy Award als Beste Nebendarstellerin abräumt, muss Eddie Redmayne zwar noch unbeachtet zusehen, dennoch kann er von sich behaupten, das er in dem dritt-erfolgreichsten Musicalfilm nach Grease (1978; John Travolta, Olivia Newton-John und Stockard Channing) und Chicago (2002; mit Renée Zellweger, Catherine Zeta-Jones und Richard Gere) mitträllern durfte. 

Bei der Oscar-Verleihung im Jahre 2015 muss Eddie Redmayne nicht mehr tatenlos zusehen. Für seine Verkörperung des genialen aber ALS-geschädigten (ALS: Amyotrophe Lateralsklerose) Physikers Stephen Hawking in dem autobiografischen Drama Die Entdeckung der Unendlichkeit (2014; mit Felicity Jones, Charlie Cox und David Thewlis) sahnt Eddie Redmayne bereits im Vorfeld der Oscar-Verleihung den Golden Globe Award sowie den SAG-Award als Bester Hauptdarsteller ab. Somit geht er als Favorit in die Veranstaltung und ist am Ende tatsächlich derjenige, der sich den Goldjungen auf den Kaminsims stellen darf. Als Zugabe gibt es später sogar noch den BAFTA-Award oben drauf. Bei dem warmen Regen an Awards muss es sich für Eddie Redmayne wie eine kalte Dusche angefühlt haben, als er für seine Nebenrolle in dem Science-Fiction-Spektakel Jupiter Ascending (2015; mit Channing Tatum, Mila Kunis und Sean Bean) mit dem Negativpreis Goldene Himbeere als schlechtester Nebendarsteller bedacht wird. Diesen unschönen Kratzer in seiner bislang so glänzenden Film-Ära poliert Eddie Redmayne aber noch im selben Jahr wieder auf: Mit der filmischen Biographie The Danish Girl (2015; mit Alicia Vikander, Amber Heard und Ben Whishaw) verkörpert er den ersten intersexuellen Mann, der sich 1930 einer Geschlechtsoperation unterzog. Einst geboren als Einar Wegener verstarb der Maler im Jahre 1932 als Malerin Lili Elbe. Die Wandlung des eigentlich verheirateten Künstlers zur Frau spielt Eddie Redmayne so überzeugend, dass er 2016 abermals für einen Oscar als Bester Hauptdarsteller nominiert wird. 

Sein wichtigstes Jahr bleibt bis dato für Eddie Redmayne aber 2014. Und das nicht nur wegen seines Oscar-Gewinns für den Film Die Entdeckung der Unendlichkeit. Auch auf privater Ebene läuft es für Eddie Redmayne glänzend, denn am 15. Dezember 2014 heiratet der charismatische Rotschopf im kleinen Kreis seine Verlobte Hannah Bagshawe in Somerset (England). Und noch eine weitere Frau mischt sich in sein Leben, es ist keine Geringere als die englische Königin Elisabeth II., die Eddie Redmayne am 12. Juni 2015 zum „Officer of the British Empire“ ernennt.

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