Chris Evans Filme

Geburtsname: Christopher Robert „Chris“ Evans  
Geburtstag: 13. Juni 1981 in Sudbury, Massachusetts (USA)
Wichtigste Auszeichnungen: 2 Teen Choice Awards, 1 MTV Movie Awards, 1 Scream Awards, 1 People's Choice Awards

Mini-Biographie:

Chris Evans ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur. Besonders wohl fühlt er sich in Superhelden-Filmen. Bei den Fantastic Four verkörperte er Johnny Storm, die menschliche Fackel. In den zahlreichen Comic-Verfilmungen des Marvel-Universums nimmt Chris Evans die Gestalt von Steve Rogers respektive Captain America an. Somit ist er auch fester Bestandteil der Superhelden-Gang Marvel’s The Avengers.  

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Coole Filmzitate von Chris Evans

Black Widow: „Diese Typen kommen aus einer anderen Welt. Sie sind im Grunde genommen Götter.“
Captain America: „Es gibt nur einen Gott und ich bin sicher, der zieht sich nicht so an!“
Ob der liebe Gott im Ernstfall seinen Modegeschmack mit Captain America (Chris Evans) diskutieren würde, bleibt zu bezweifeln – aber hier in Marvel‘s The Avengers hat er wohl dennoch Recht.

„Solange ich mich erinnern kann, wollte ich immer das Richtige tun – nur bin ich mir nicht mehr sicher, was das ist.“
Selbst für Superhelden bleibt weder die Zeit noch die Erde stehen – da kann sogar mal Chris Evans in Captain America 2: The Return of the First Avenger ins Grübeln geraten.

„Ich weiß, wir sind nicht perfekt, aber bei uns liegt es immer noch in den besten Händen.“
Und bevor es womöglich noch Batman oder gar Superman erledigen, macht man es doch besser gleich selbst, wie hier Chris Evans als Titelheld in Captain America: Civil War.

Wichtige Auszeichnungen:

2016: Teen Choice Awards als Beliebtester Filmdarsteller in der Kategorie Science-Fiction/Fantasy für Captain America: Civil War
2015: People's Choice Awards als Beliebtester Action-Darsteller für Captain America 2: The Return of the First Avenger, Teen Choice Awards als Choice Movie Scene Stealer für Avengers: Age of Ultron
2013: MTV Movie Awards für den Besten Kampf für Marvel‘s The Avengers
2011: Scream Awards als Bester Superheld für Captain America: The First Avenger

Biographie:

Nach den beiden Töchtern Charly und Shanna bringt die Tanzartistin Lisa Evans (geborene Capuano) am 13. Juni 1981 in Sudbury (Massachusetts/USA) ihren ersten Sohn Christopher Robert "Chris" Evans zur Welt. Sein Vater, der britische und deutsche Vorfahren hatte, heißt Bob Evans. Mutter Lisa trägt in sich irisch-italienische Gene. Komplettiert wird die sechsköpfige Familie schließlich 1983 durch den jüngsten Sprössling Scott Evans (TV-Seifenoper Liebe, Lüge, Leidenschaft; Shopaholic – Die Schnäppchenjägerin), der einmal wie sein großer Bruder Chris Evans Schauspieler wird. Doch zuvor ist für beide Brüder erst einmal Schule angesagt. Chris Evans macht seinen Abschluss auf der Lincoln-Sudbury Regional High School in seiner Geburtsstadt, ehe er nach New York geht und dort die Schauspielschule Lee Strasberg Theatre and Film Institute besucht. An jenem Institut machten bereits viele Hollywood-Top-Stars ihre ersten Gehversuche als Schauspieler, wie etwa Matt Dillon (Die Outsider, Verrückt nach Mary), Scarlett Johansson (Filmreihe Marvel’s The Avengers, Vicky Cristina Barcelona), Angelina Jolie (Filmreihe Lara Croft, Maleficent – Die dunkle Fee), Julianne Moore (Still Alice – Mein Leben ohne Gestern, Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 1 und 2), Julia Roberts (Pretty Woman, Erin Brockovich), Uma Thurman (Pulp Fiction, Filmreihe Kill Bill), Christoph Waltz (Inglourious Basterds, James Bond 007 - Spectre) oder auch Rick Kavanian (Der Schuh des Manitu, (T)Raumschiff Surprise – Periode 1), um nur einige zu nennen.

Chris Evans – zum Kino-Debüt gleich eine Hauptrolle

Gleich bei seinem ersten Leinwandauftritt ergattert Chris Evans die Hauptrolle, dabei handelt es sich um die Teenie-Film-Parodie Nicht noch ein Teenie-Film! (2001; mit Eric Christian Olsen, Chyler Leigh und Mia Kirshner), der neben seinen massenhaften Anspielungen auf andere Streifen dieses Genres einen Plot pflegt, der sehr stark an Eine wie keine (1999; mit Freddie Prinze Jr., Rachael Leigh Cook und Paul Walker) erinnert. Kritiker kommen allerdings allesamt zu dem Fazit, dass es tatsächlich besser nicht noch einen Teenie-Film gegeben hätte.

Allerdings hält sich Chris Evans nicht an deren Empfehlung und macht mit Voll Gepunktet (2004; mit Scarlett Johansson, Erika Christensen und Bryan Greenberg) gleich noch einen High-School-Teenie-Film. Dieses Mal will eine Clique vor der Abschlussprüfung die Antworten aus einem abgesicherten Lehrerzimmer stibitzen. Der Versuch scheitert jedoch genauso wie der Unterhaltungswert der vermeintlichen Komödie. Einen erstmals richtig positiven Eindruck hinterlässt Chris Evans in dem Action-Thriller Final Call – Wenn er auflegt, muss sie sterben (2004; mit Jason Statham, William H. Macy und Jessica Biel), in dem Kim Basinger (Fifty Shades of Grey – Gefährliche Liebe, James Bond 007 – Sag niemals nie) als Entführungsopfer mit einem ziemlich kaputten Telefon einen unkoordinierten Hilferuf absetzt und dabei bei einem ihr völlig unbekannten Lebemann (Chris Evans) landet, der dann auch tatsächlich versucht, ihr zu helfen.

Chris Evans als menschliche Fackel Johnny Storm bei den Fantastic Four

Im Jahre 2005 folgt Chris Evans erstmals seiner Berufung als abonnierter Superheld. In der Comic-Verfilmung Fantastic Four (mit Ioan Gruffudd, Jessica Alba und Michael Chiklis) gibt er den mit kosmischen Strahlen verseuchten Wissenschaftler Johnny Storm, der dadurch wie seine drei Kollegen spezielle Superkräfte erhält – in seinem Fall eine Art Düsenantrieb, mit dem er fliegen kann. Die Kritiker nehmen die Fantastic Four in den direkten Vergleich der damals ebenfalls populären Superhelden X-Men (mit Hugh Jackman, Patrick Stewart und Halle Berry), Spider-Man (mit Tobey Maquire, Kirsten Dunst und James Franco) und Batman Begins (mit Christian Bale, Michael Caine und Morgan Freeman) und kommen dabei zu einem vernichtenden Urteil für die fantastischen Vier – mitunter wird der Streifen als Superhelden Klamauk und als nicht Kino-reif beurteilt. Trotzdem erscheint 2007 die Fortsetzung Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer (mit Laurence Fishburne, Kerry Washington und Julian McMahon) und die mausert sich – trotz weiterer Negativ-Beurteilungen – zu einem kommerziellen Erfolg in den Kinos. Statt einer weiteren Fortsetzung mit der hiesigen Stammbesetzung gab es 2015 für die Fantastic Four (mit Kate Mara, Miles Teller und Jamie Bell) einen Remake, der aber erst recht als Flop in die Kinogeschichte eingeht – offensichtlich steht jenes fantastisches Superhelden-Quartett unter keinem guten Hollywood-Stern. Chris Evans kann es herzlich egal sein, denn zu jenem Zeitpunkt wird ihn schon längst ein anderes Superhelden-Outfit kleiden… doch dazu später mehr.

Nach seiner ersten Superhelden-Ära darf Chris Evans zum Beispiel den Geliebten von Scarlett Johansson (Wir kaufen einen Zoo, Die Insel) in dem Erzieher-Drama Nanny Diaries (2007; mit Nicholas Art, Laura Linney und Paul Giamatti) spielen. In Street Kings (2008; mit Hugh Laurie, Forest Whitaker und Naomie Harries) versucht er an der Seite von Keanu Reeves (Filmtrilogie Matrix, Filmreihe John Wick) eine regelrechte Hinrichtung an einem Polizeikollegen aufzuklären. In dem gelungenen Science-Fiction-B-Movie Push (2009; mit Dakota Fanning, Camilla Belle und Djimon Hounsou) darf sich Chris Evans noch einmal über Telekinese-Superkräfte freuen, allerdings wird er deshalb von der Regierung gejagt, weil sie seine Superkräfte für die Army nutzen wollen. Und in dem Actionfilm The Losers (2010; mit Jeffrey Dean Morgan, Zoë Saldaña und Idris Elba) ist er ein Mitglied einer ehemaligen Elitetruppe, die von ihrem Auftraggeber hintergangen wurden und daher nach Rache sinnen.

Chris Evans wird zu Captain America – The First Avenger

Im März 2010 gelangt Chris Evans schließlich zu der Rolle seines Lebens: Marvel Studios verpflichtet den Mimen als Superhelden Captain America. Dabei lehnt Chris Evans die Rolle zunächst sogar ab, weil ihn Marvel vertraglich für neun Filme verpflichten will. Erst als sie die vertraglich zugesicherten Filme aus Sechs runterschrauben, sagt Chris Evans schließlich zu. Als erstes Abenteuer soll Captain America: The First Avenger (2011; mit Hayley Atwell, Tommy Lee Jones und Samuel L. Jackson) in die Kinos kommen. Doch vor den Dreharbeiten stehen für Chris Evans erst einmal monatelanges Krafttraining an, damit sein Body auch nach Captain America aussieht – und nicht nach Leichtmatrose. Der erste Teil von Marvels Avengers-Reihe erzählt die Geschichte, wie aus dem schwächlichen Jüngling Steve Rogers, der zur Zeit des Zweiten Weltkrieges mehrfach erfolglos versucht bei der US-Army anzuheuern, aufgrund eines Versuchsserums der Supersoldat Captain America wird. Und da jenes Serum von einem aus Deutschland emigrierten Wissenschaftlers stammt, steht auch auf Seiten der Nazis ein solcher Supersoldat namens Johann Schmidt respektive Red Skull (Hugo Weaving; Filmtrilogie Der Herr der Ringe, Filmreihe Matrix). Der hat zwar mit Adolf Hitler und dessen Nazi-Schergen auch nichts am Hut, aber nur weil er selbst die Weltherrschaft anstrebt...

In seinem zweiten Film muss Captain America nicht mehr alleine kämpfen, sondern hat all seine Superhelden-Freunde an seiner Seite. Entsprechend heißt der Streifen auch Marvel’s The Avengers (2012; mit Samuel L. Jackson, Cobie Smulders und Gwyneth Paltrow). Die weiteren Avengers in der Superhelden-Clique sind Iron Man (Robert Downey Jr.; Filmreihe Sherlock Holmes, Stichtag), Black Widow (Scarlett Johansson; Vicky Cristina Barcelona, Lucy), Thor (Chris Hemsworth; Rush – Alles für den Sieg, Star Trek), Hulk (Mark Ruffalo; The Kids Are All Right, Foxcatcher) und Hawkeye (Jeremy Renner; Hänsel und Gretel: Hexenjäger, Das Bourne Vermächtnis). Gemeinsam versuchen sie einen geheimnisvollen Energiewürfel namens Tesserakt wiederzufinden, den kurz zuvor Thor’s linkischer Bruder Loki (Tom Hiddleston; TV-Serie The Night Manager, Gefährten) gestohlen hat.

Das Marvel-Universum hält Chris Evans alias Captain America auch in den Folgejahren weitgehend in seinem Bann. Was folgt sind ein Gastauftritt in Thor – The Dark Kingdom (2013; mit Chris Hemsworth, Natalie Portman und Anthony Hopkins), die rund 70 Jahre später spielende Fortsetzung seines vorangegangenen Solo-Abenteuers mit dem Titel The Return of the First Avenger (2014; mit Sebastian Stan, Anthony Mackie und Robert Redford), der erneute Auftritt des Superhelden-Rudels in Avengers: Age of Ultron (2015; mit Robert Downey Jr., Chris Hemsworth und Mark Ruffalo) im Kampf gegen den bösen Ultron (James Spader; Stargate, TV-Serie The Blacklist) sowie der Zwist zwischen Captain America und Iron Man in The First Avenger: Civil War (2016; mit Robert Downey Jr., Scarlett Johansson und Sebastian Stan). Letzterer Film ist mit 1,15 Milliarden US-Dollar an weltweiten Einnahmen der erfolgreichste Film des Jahres 2016 wie überhaupt die ganze Marvel’s-Filmreihe die weltweit Erfolgreichste ist – noch vor Harry Potter und James Bond.

Auch außerhalb des Marvel-Universums ist Chris Evans ein gefragter Darsteller und tritt in diversen Kinoproduktionen auf, etwa in der Liebeskomödie Der perfekte Ex (2011; mit Anna Faris, Zachary Quinto und Martin Freeman), in dem Mafia-Thriller The Iceman (2012; mit Michael Shannon, Winona Ryder und Ray Liotta) sowie in dem hochgelobten Endzeit-Actionfilm Snowpiercer (2013; mit Tilda Swinton, John Hurt und Ed Harris). An die kommerziellen Erfolge seiner Captain-Amerika-Filme reicht freilich keiner dieser Filme heran. 

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