Charlize Theron Filme

Geburtstag: 7. August 1975 in Benoni, Südafrika
Wichtigste Auszeichnungen: 1 Oscar, 1 Oscar-Nominierung, 1 Golden Globe, 3 Golden-Globe-Nominierungen, 1 Bambi, 1 Silberner Bär, 1 Goldene Kamera, Sexiest Woman Alive

Mini-Biographie:

In der Nähe von Johannisburg in Südafrika geboren, wurde Charlize Theron mit zarten 16 Jahren zunächst Model und begann eine Tanzausbildung. Schließlich landete sie mit nur 19 Jahren in Hollywood. Ihr erster Leinwandauftritt war eine stumme Rolle in Die Kinder des Zorns 3. Danach folgten zahlreiche Nebenrollen in so unterschiedlichen Filmen wie Im Auftrag des Teufels, Die Frau des Astronauten und That Thing You Do. Für ihre Rolle als Serienmörderin Aileen Wuornos in Monster gewann sie den Oscar. Inzwischen wechselt Charlize Theron zwischen Rollen in Blockbustern wie Snow White and the Huntsman oder Prometheus: Dunkle Zeichen und kleineren, anspruchsvolleren Filmen wie Young Adult oder Im Tal von Elah hin und her. Mit ihrer Rolle als Imperator Furiosa in dem Endzeit-Spektakel Mad Max: Fury Road setzte sie ein weiteres Ausrufezeichen in ihrer Film-Vita.

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Filme und Serien mit Charlize Theron

Coole Filmzitate von Charlize Theron

„Mein Job ist es, dafür zu sorgen, dass sie Ihren erledigen.“
Charlize Theron als Meredith Vickers, Leiterin der Weltraum-Expedition, schlägt einen taffen Ton an in Prometheus – Dunkle Zeichen

„Ich hatte einmal eine Familie, ich hatte einmal ein Leben. Jetzt habe ich nur noch einen Auftrag.“
Charlize Theron als Agentin Aeon Flux gerät im gleichnamigen Science-Fiction-Spektakel sowohl moralisch als auch körperlich zwischen die Fronten.

„Das einzige, was schlimmer ist als keinen Vater zu haben, ist meinen Vater zu haben.“
Charlize Theron philosophiert über ihre unglücklichen Familienverhältnisse in dem Mystery-Thriller Im Auftrag des Teufels

„Das sollte ein Kinderzimmer werden, aber dann ist mir eingefallen, dass Du schon lange keine Zeit mehr hattest mich durchzuknallen, deswegen dachte ich daran, eine juristische Fachbibliothek einzurichten.“
Charlize Theron alias Mary Ann Lomax weist ihren Ehemann Kevin Lomax (Keanu Reeves) subtil auf ihre Begierden und Familienplanung hin in dem Mystery-Thriller Im Auftrag des Teufels.

Wichtigste Auszeichnungen:

2016: Saturn Award als Beste Hauptdarstellerin für Mad Max: Fury Road
2015: Goldene-Himbeere-Nominierungen als Schlechteste Schauspielerin sowie als Schlechtestes Leinwandpaar (zusammen mit Seth MacFarlane) für A Million Ways to Die in the West
2012: Nominierungen für je einen Golden Globe Award und Critics’ Choice Movie Award als jeweils Beste Hauptdarstellerin für Young Adult
2008: Zweiter Platz in der Kategorie Sexiest Women in the World 2008 im Magazin FHM
2007: Sexiest Women Alive 2007 im Magazin Esquire
2006: Nominierungen je für einen Oscar, einen Golden Globe Award, einen Satellite Award, einen British Academy Film Award, einen Critics’ Choice Movie Award und einen Screen Actors Guild Award als jeweils Beste Hauptdarstellerin für Kaltes Land, Goldene Kamera in der Kategorie „Film international“
2005: Golden-Globe-Nominierungen als Beste Nebendarstellerin in einem Fernsehfilm für The Life and Death of Peter Sellers, BAFTA-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin für Monster
2004: Oscar, Golden Globe, Screen Actors Guild Award, Independent Spirit Awards und einen Silbernen Bär auf der Berlinale als jeweils Beste Hauptdarstellerin für Monster
2003: Satellite Award und Critics’ Choice Movie Award als jeweils Beste Hauptdarstellerin für Monster
2002: Goldene Himbeere-Nominierung als Schlechteste Schauspielerin für Sweet November
2000: Bambi

Biographie:

Die kleine Stadt Benoni liegt auf einer Höhe von 1.645 Metern über dem Meeresspiegel und östlich von Johannesburg in Südafrika. Dort kommt am 7. August 1975 das kleine Mädchen Charlize Theron zur Welt, Tochter des südafrikanischen Bauunternehmers Charles Jacobus Theron und der deutschstämmigen Mutter Gerda Jacoba Aletta (geborene Maritz). Ihre Schulzeit verbringt die kleine Charlize in Johannesburg. Überschattet wird ihre Jugend jedoch von ihrem alkoholsüchtigen Vater. Als er 1991 seine Frau und Tochter gewaltsam bedroht, erschießt ihn die Mutter in Notwehr. Zu jener Zeit zählt Charlize Theron 15 Lenze.

Mit 16 Jahren nimmt Charlize Theron an einem Model-Wettbewerb teil und gewinnt diesen glatt. Beflügelt von dem Erfolg folgt Charlize Theron einer Einladung nach Mailand, wo sie einige Zeit als Model arbeitet. Der große Durchbruch in der Modebranche bleibt jedoch aus und so beginnt Charlize Theron zusätzlich eine Ausbildung als Balletttänzerin und tourt als solche durch Europa und die USA.

Durchbruch in Hollywood von Charlize Theron zwischen Teufeln und Monstern

Im Alter von 18 Jahren versucht Charlize Theron schließlich ihr Glück in Los Angeles, wo sie in einer Warteschlange am Hollywood Boulevard zufällig von einem Filmagenten entdeckt wird. Danach dauert es noch acht Monate, bis die Blondine ihre erste und noch völlig unbedeutende Rolle bekommt – in dem Stephen-King-Horrorstreifen Kinder des Zorns III (1995; mit Ron Melendez, Jim Metzler und Daniel Cerny). Hier reicht es am Ende des Filmes noch nicht mal für eine namentliche Erwähnung im Abspann. Zumindest dies ändert sich schon 1996 in dem Krimi 2 Tage in L.A., in dem Charlize Theron zusammen mit James Spader (Stargate, TV-Serie The Blacklist), Jeff Daniels (Zeit der Zärtlichkeit, The Puple Rose of Cairo) und Teri Hatcher (TV-Serie Desperate Housewives, James Bond 007 – Der Morgen stirbt nie) spielt. Noch im selben Jahr agierte Charlize Theron in dem Rock-and-Roll-Streifen That Thing You Do! (mit Tom Everett Scott, Liv Tyler und Johnathon Schaech), dem Regie-Debut von Hollywood-Star Tom Hanks (Forrest Gump, Cloud Atlas).

Von nun an wachsen die Arrangements von Charlize Theron stetig an. In der Justiz-Komödie Noch dümmer (1997; mit Jeff Daniels, Michael Richards und Jessica Steen) spielt sie bereits die weibliche Hauptrolle – und dies laut Kritik sehr süß und sexy. In dem Mystery-Thriller Im Auftrag des Teufels (1997) bekleidet Charlize Theron ebenfalls die weibliche Hauptrolle neben den beiden Topstars Keanu Reeves (Filmtrilogie Matrix, John Wick) und Al Pacino (Filmtrilogie Der Pate, Der Duft der Frauen). Kurz darauf entdeckt der Schauspieler und Filmemacher Woody Allen die schöne Charlize Theron für sich und gibt ihr in seiner vor Stars triefenden Satire Celebrity – Schön. Reich. Berühmt. (1998; mit Kenneth Branagh, Leonardo DiCaprio und Melanie Griffith) eine tragende Rolle. Im gleichen Jahr kommt es außerdem unter dem Titel Mein großer Freund Joe (mit Bill Paxton, Rade Šerbedžija und Regina King) zu einer Neuverfilmung des Klassikers Panik um King Kong (1949; mit Terry Moore, Ben Johnson und Robert Armstrong), in dem Charlize Theron und ein riesig gewachsener Gorilla zwischen vielen gelungenen Special-Effects versuchen, in der Wildnis und der Großstadt zu überleben.

In dem Science-Fiction-Horror-Thriller The Astronaut’s Wife – Das Böse hat ein neues Gesicht (1999; mit Nick Cassavetes und Joe Morton) mimt Charlize Theron die Ehefrau des Astronauten Spencer Armacost (Johnny Depp; Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street, Filmreihe Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik) und nimmt den Kampf gegen außerirdische Spione auf. Deutlich realistischer geht es in der im Zweiten Weltkrieg spielenden Literaturverfilmung Gottes Werk & Teufels Beitrag aus dem gleichen Jahr zu, in der Charlize Theron zusammen mit Tobey Maguire (Filmtrilogie Spider-Man, The Good German – In den Ruinen von Berlin) und Michael Caine (Hannah und ihre Schwestern, Filmtrilogie The Dark Knight) die tragische Hauptrolle übernimmt.

Auch im neuen Jahrtausend kann sich die Blondine aus Südafrika vor Arbeit in Hollywood kaum retten. Unter anderem ziert Charlize Theron die Leinwand in dem Thriller Wild Christmas (2000; mit Ben Affleck, Gary Sinise und Dennis Farina), in dem Navy-Taucherdrama Men of Honor (2000; mit Cuba Gooding Jr., Robert De Niro und Aunjanue Ellis), Robert Redford’s Golfer-Drama Die Legende von Bagger Vance (2000; mit Matt Damon, Will Smith und Jack Lemmon), in der Gangster-Komödie Im Bann des Jade Skorpions (2001; mit Woody Allen, Dan Aykroyd und Helen Hunt) oder in dem Entführungsthriller 24 Stunden Angst (2002; mit Kevin Bacon, Courtney Love und Dakota Fanning).

Das Jahr 2003 entwickelt sich für Charlize Theron zum bis dato erfolgreichsten in ihrer Karriere. Zunächst spielt sie zusammen mit Mark Wahlberg (Departed – Unter Feinden, Boogie Nights), Jason Statham (Filmtrilogie The Expendables, Filmtrilogie The Transporter), Edward Norton (Der unglaubliche Hulk, Königreich der Himmel) und Seth Green (Filmreihe Austin Powers, Rat Race – Der nackte Wahnsinn) in dem Heist-Blockbuster The Italian Job – Jagd auf Millionen. Doch ihren persönlich noch größeren Coup landet sie mit dem Drama Monster (2003; mit Christina Ricci, Bruce Dern und Scott Wilson). In Monster mutiert Charlize Theron alias Aileen Wuornos nach einer Vergewaltigung von einer Prostituierten zu einer garstigen Serienkillerin an ihren Freiern. Der Film basiert auf einer wahren Gegebenheit und Charlize Theron verkörpert das Schicksal von Aileen Wuornos so plastisch und beeindruckend, dass sich sämtliche Kritiker vor Lob überschlagen und die Filmpreise nur so sprudeln. 16 Auszeichnungen erhält Charlize Theron als Beste Hauptdarstellerin für den Film Monster, darunter der Oscar sowie der Golden Globe Award. Für Charlize Theron bedeutet es außerdem ihre endgültige Emanzipation von der dauerblonden Leinwandzierde zur einer ernstzunehmenden Charakterschauspielerin. In den 2004 erscheinenden Filmwerken Head in the Clouds (mit Penélope Cruz, Stuart Townsend und Thomas Kretschmann) sowie The Life and Death of Peter Sellers (mit Geoffrey Rush, Stanley Tucci und Heidi Klum) untermauert Charlize Theron ihren Anspruch als seriöse Schauspielerin.

Keine deutsche Staatsbürgerschaft für Charlize Theron

Anno 2005 wechselt Charlize Theron wieder einmal das Genre in Richtung Science Fiction und übernimmt die Hauptrolle als Agentin mit Killerinstinkt in Æon Flux (mit Marton Csokas, Jonny Lee Miller und Sophie Okonedo). Der Streifen floppt allerdings sowohl an den Kinokassen wie auch bei den Kritikern. Doch Æon Flux entsteht komplett in Berlin und Potsdam und bei dieser Gelegenheit verliebt sich Charlize Theron in Deutschland mit der Begründung: „Vor allem, dass ich meine vier Hunde in schicke Restaurants mitnehmen durfte, zeigt, wie zivilisiert dieses Land ist“. Aufgrund ihrer deutschen Wurzeln mütterlicherseits beantragt Charlize Theron sogar die deutsche Staatsbürgerschaft. Der Antrag scheitert allerdings daran, dass sie kein in Deutschland lebendes Familienmitglied vorweisen kann… Dank deutscher Bürokratie hat Deutschland also eine Oscar-Gewinnerin weniger – und die USA eine mehr, denn dort bekommt Charlize Theron die Staatsbürgerschaft quasi auf einem Silbertablett serviert.  

Nach dem Sci-Fi-Flop agiert Charlize Theron in Kaltes Land (2005; mit Sean Bean, Woody Harrelson und Jeremy Renner) als Protagonistin wieder in einem von Kritikern hochgelobtem Drama. Thematisch geht es in Kaltes Land um sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz – in diesem Fall ist der Arbeitsplatz eine dunkle und ungemütliche Eisenmine unter Tage, was dem Film ein ganz besonderes Flair verleiht. Dem Genre Drama bleibt Charlize Theron auch in den nächsten Produktionen treu, etwa mit der Militärtragödie Im Tal von Elah (2007; mit Tommy Lee Jones, Josh Brolin und Susan Sarandon), dem Politdrama Battle in Seattle (2007; mit Woody Harrelson, Ray Liotta und Channing Tatum), dem Familiendrama Auf brennender Erde (2008; mit Kim Basinger, Jennifer Lawrence und Joaquim de Almeida) oder dem Beziehungsdrama Young Adult (2011; mit Patton Oswalt, Patrick Wilson und Elizabeth Reaser). Eine Ausnahme bildet zu jener Zeit lediglich der Superhelden-Blockbuster Hancock aus dem Jahre 2008 mit Will Smith (TV-Serie Der Prinz von Bel-Air, Filmtrilogie Men in Black) und Jason Bateman (Super süß und super sexy, Kill the Boss 1 & 2) in den weiteren Hauptrollen.

In der Schneewittchen-Verfilmung Snow White and the Huntsman (2012; mit Kristen Stewart, Chris Hemsworth und Ian McShane) schlüpft Charlize Theron erstmals in die Rolle einer klassischen bösen Königin. Im selben Jahr erwachen die Aliens von Regisseur Ridley Scott (Blade Runner, Königreich der Himmel) erneut zum Leben, und zwar in dem Science-Fiction-Abenteuer Prometheus – Dunkle Zeichen (mit Noomi Rapace, Michael Fassbender und Idris Elba) – und Charlize Theron ist Leiterin des Teams im Kampf gegen die unheimlichen Wesen aus einer fremden Welt. Reichlich Staub und Lacher wirbelt die Star-besetzte Western-Parodie A Million Ways to Die in the West (2014; mit, Amanda Seyfried, Giovanni Ribisi und Liam Neeson) auf, in der Charlize Theron als weibliches Cowgirl versucht, dem als Cowboy höchst ungeeigneten Feigling Seth MacFarlane (Ted 1 & 2, TV-Serie Dads) das Schießen beizubringen.

Charlize Theron im Action-Feuerwerk Mad Max: Fury Road

Manchmal ist es vielleicht ein Glücksfall, wenn Projekte wegen verschiedener Probleme lange in der Schublade verweilen. Der vierte Teil von Mad Max etwa hätte eigentlich schon 1999 umgesetzt werden sollen – und zwar noch mit Mel Gibson (Mad Max I – III, Filmreihe Lethal Weapon) in der Hauptrolle. Doch Sicherheitsbedenken am geplanten Drehort in Namibia und der Ausbruch des Irakkrieges zögerten die Arbeiten immer wieder heraus und schließlich hatte dann Mel Gibson nach 2003 auch keine Lust mehr auf die anstrengende Rolle – man(n) wird ja schließlich nicht jünger.

Für Charlize Theron wäre Mad Max: Fury Road um die Jahrtausendwende mit Sicherheit noch zu früh gekommen, damals war sie noch nicht der Kassenmagnet an den Kinos wie im Jahre 2015. Und so kämpft sie nun an der Seite von Mad-Max-Darsteller Tom Hardy (The Dark Knight Rises, Star Trek: Nemesis) als Imperator Furiosa im glühenden Wüstensand für das Gute. Und sowohl der Film selbst mit seinen atemberaubenden Actionsequenzen als auch die Protagonisten Tom Hardy und Charlize Theron können Kritiker wie Publikum restlos begeistern. Sogar bei den diversen Award-Verleihungen wirbelt Mad Max: Fury Road für einen Actionfilm ungewöhnlich viel Sand auf: unter anderem wird der Streifen zehn Mal für den Oscar nominiert und räumt den Goldjungen tatsächlich in sechs Kategorien ab. Hinzu kommen unter anderem vier BAFTA-Awards sowie ein Saturn Award für Charlize Theron als Beste Hauptdarstellerin. Natürlich hoffen die Fans nach so einem furiosen Neustart der Mad-Max-Filmreihe auf reichlich Fortsetzungen. Und die Chancen stehen wohl nicht schlecht. Angeblich unterschrieb Tom Hardy bereits für drei weitere Mad-Max-Filme - und von Charlize Theron erhoffen wir uns das natürlich auch.

Immerhin sind Charlize Theron Fortsetzungen nicht völlig fremd. So kehrt sie in dem Märchenfilm The Huntsman & The Ice Queen (2016; mit Chris Hemsworth, Emily Blunt und Jessica Chastain) wieder als böse Königin Ravenna auf die Leinwand zurück – jene Rolle spielte sie ja bereits vor vier Jahren in Snow White and the Huntsman. Nur fraglich, ob Mad-Max-Fans vier Jahre Wartezeit überstehen würden.

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