Barbra Streisand Filme

Geburtsname: Barbara Joan Streisand
Geburtstag: 24. April 1942 in Brooklyn, New York (USA)
Wichtigste Auszeichnungen: 2 Oscar Awards, 8 Golden Globe Awards, 4 Emmy Awards

Mini-Biographie:

Barbra Streisand ist ein echtes Multitalent. Die Amerikanerin, die auf der Theaterbühne genauso Zuhause ist, wie auf der Kinoleinwand, der Showbühne oder dem Konzertsaal, wurde im Lauf ihrer Karriere mit einer Vielzahl an Oscars und Golden Globes, Tonys, Emmys und Grammys ausgezeichnet. Zu ihren größten filmischen Erfolgen zählen Funny Girl, Is’ was, Doc? oder auch Herr der Gezeiten.

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Beste Filmzitate von Barbra Streisand

"Und an diesen kalten Winternächten, kannst du dich an deine Registrierkasse kuscheln, Horace"
Barbra Streisand alias Dolly Levi in Hello Dolly!

"Du liebst Sie eben mehr als mich!"
"Nein, nur länger"!
Barbra Streisand alias Dr. Lowenstein im Gespräch mit dem verheirateten Tom Wingo (Nick Nolte) in Der Herr der Gezeiten

"Es gibt kein Gesetz gegen das Warten. Leute machen das die ganze Zeit"
Barbra Streisand alias Fanny Brice in Funny Girl

Wichtige Auszeichnungen:

2013: Goldene-Himbeere-Nominierung als Schlechteste Schauspielerin für Unterwegs mit Mum
2011: Goldene-Himbeere-Nominierung als Schlechteste Nebendarstellerin für Meine Frau, unsere Kinder und ich
2001: Emmy für Herausragende Individuelle Leistung in einer Varieté- oder Musiksendung für Barbra Streisand: Timeless, AFI Life Achievement Award
2000: Golden Globe „Cecil B. DeMille-Award“ für ihr Lebenswerk
1997: Oscar-Nominierung und Golden-Globe-Nominierung jeweils für den Besten Filmsong für I Finally Found Someone, Golden-Globe-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin (Komödie/Musical) für Liebe hat zwei Gesichter
1995: Emmy für Herausragendes Varieté-, Musik- oder Comedy-Special sowie ein Emmy für Herausragende Individuelle Leistung in einer Varieté- oder Musiksendung für Barbra Streisand: The Concert
1992: Oscar-Nominierung für den Besten Film und Golden-Globe-Nominierung für die Beste Regie jeweils für Herr der Gezeiten
1988: Golden-Globe-Nominierungen als Beste Hauptdarstellerin (Drama) sowie den Besten Film für Nuts ... Durchgedreht
1984: Golden Globe für die Beste Regie für Yentl, Golden-Globe-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin (Komödie/Musical) für Yentl, Goldene-Himbeere-Nominierung als Schlechtester Schauspieler (männliche Doppelrolle) für Yentl
1982: Goldene-Himbeere-Nominierung als Schlechteste Schauspielerin für Jede Nacht zählt
1978: Golden Globe „Henrietta Award“ als Beliebteste Schauspielerin
1977: Oscar und Golden Globe jeweils für den besten Song für A Star is Born, Golden Globe als Beste Hauptdarstellerin (Komödie/Musical) für A Star is Born
1975: Golden Globe „Henrietta Award“ als Beliebteste Schauspielerin
1974: Oscar-Nominierung und Golden-Globe-Nominierung jeweils als Beste Hauptdarstellerin für So wie wir waren
1971: Golden Globe „Henrietta Award“ als Beliebteste Schauspielerin, Golden-Globe-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin (Komödie/Musical) in Die Eule und das Kätzchen
1970: Golden Globe „Henrietta Award“ als Beliebteste Schauspielerin, Golden-Globe-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin (Komödie/Musical) in Hello, Dolly! 
1969: Oscar und Golden Globe als jeweils Beste Hauptdarstellerin für Funny Girl
1965: Emmy für Herausragende Leistungen in der Unterhaltung für My Name Is Barbra

Barbra Streisand Biographie

Mit ihrem älteren Bruder Sheldon und ihren Eltern Diana und Emanuel wächst Barbara Joan Streisand in Brooklyn in New York auf. Doch schon früh tritt das Unglück in das Leben der jungen Barbara Streisand, die später ein a" aus ihrem Namen tilgen sollte. Barbra Streisands Vater stirbt nur wenige Monate nach der Geburt seiner ersten Tochter. Das stürzt die Familie Streisand nicht nur in eine emotionale, sondern auch in eine finanzielle Krise. Die Streisands leben am Existenzminium. Barbra Streisands Mutter, die einmal als Sängerin gearbeitet hat, aber mittlerweile Sekretariatsarbeiten an einer Schule erledigt, kann ihre zwei kleinen Kinder kaum ernähren. Erst 1949 heiratet Diana Streisand erneut - und bekommt zehn Jahre nach der Geburt Barbra Streisands eine weitere Tochter.

Highlight von Barbra Streisands Jugendjahren waren die Auftritte im Chor ihrer Schule - wo sie neben Neil Diamond sang - und in ihrem jüdischen Tempel. Allerdings soll Barbra Streisands professionelle Musikerkarriere doch an einem ganz anderen Veranstaltungsort beginnen. Als Teenagerin singt Barbra Streisand in Nachtclubs, zu denen sie sonst legal gar keinen Zutritt gehabt hätte. Gemeinsam mit ihrem Freund entwickelt sie ein Bühnenprogramm, das Barbra Streisand unter anderem in einem bekannten Schwulenclub Manhattans präsentiert. Aber nicht nur die Musik interessiert Barbra Streisand, die New Yorkerin will auch schauspielern. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. In den späten 1950er-Jahren spielt Barbra Streisand in einer Reihe von Off-Broadway-Stücken und steht unter anderem neben der damals noch unbekannten Joan Rivers (Iron Man 3, Shrek 2 - Der tollkühne Held kehrt zurück) auf der Bühne.

Grammys, Oscars und Golden Globes für Barbra Streisand

Von der Bühne führt Barbra Streisands Weg zum Fernsehen. Moderator Orson Bean (Being John Malkovich, Desperate Housewives) hatte Barbra Streisand in einem Club singen gehört und holt sie in die Show, die er 1961 vertretungsweise innehat: The Tonight Show" - die am längsten laufende Show des amerikanischen Fernsehens. Barbra Streisand macht sich immer mehr einen Namen, darf in Fernsehshows singen und nimmt zugleich ihr erstes Musikalbum auf. The Barbra Streisand Album" wird 1963 mit zwei Grammys ausgezeichnet. Doch auch vom Theater kann Barbra Streisand nicht lassen. Die multitalentierte Sängerin wird 1964 für Funny Girl besetzt - ein Überraschungshit am Broadway und Barbra Streisands großer Durchbruch. Den Tony-Award für ihre Bühnenperformance gewinnt Barbra Streisand zwar nicht, dafür schafft sie es auf den Titel des Time Magazine". Zudem bringt das Hit-Musical Barbra Streisand auch einen Fernsehdeal ein. Bis Ende der 1960er-Jahre steht Barbra Streisand deshalb mehrfach für Shows des Senders CBS vor der Kamera. Highlight der Zusammenarbeit wird ein Konzert, das Barbra Streisand im New Yorker Central Park gibt. 300.000 Menschen sehen sich das Livekonzert an. Und als Funny Girl (mit Omar Sharif und Anne Francis) verfilmt werden soll, kommt nur eine Hauptdarstellerin für die Rolle der Fanny Brice in Frage: Barbra Streisand! 1968 wird Barbra Streisand für ihre Darbietung mit dem Oscar und dem Golden Globe geehrt.

Nun nimmt Barbra Streisands Karriere vor der Filmkamera an Fahrt auf. Ihre nächsten Engagements beruhen ebenfalls auf Broadway-Musicals. Gene Kelly (Du sollst mein Glücksstern sein, Das ist New York) inszeniert mit Barbra Streisand den Musicalfilm Hello, Dolly! (mit Walter Matthau und Michael Crawford). Vincente Minnelli (Gigi, Meet me in St. Louis) besetzt sie in Einst kommt der Tag neben Yves Montand (Lohn der Angst, Die Liebe einer Frau) und für Die Eule und das Kätzchen spielt Barbra Streisand neben George Segal (Cable Guy - Die Nervensäge, Wer hat Angst vor Virginia Woolf?) in einer romantischen Komödie - wofür sie für den Golden Globe nominiert wird.

Mit Beginn der 1970er-Jahre steht Barbra Streisand immer häufiger für Komödien vor der Filmkamera. 1972 ist Barbra Streisand in der Hitkomödie Is' was, Doc von Peter Bogdanovich (Die Sopranos, The Thing called Love - Die Entscheidung fürs Leben) zu sehen. Gemeinsam mit Ryan O'Neal (Love Story, Barry Lyndon) wird die Schauspielerin in eine wirre und absurde Verwechslungskomödie hineingezogen, Barbra Streisands Filmpartnerin Madeline Kahn (Der wilde wilde Westen, Frankenstein junior) erhält eine Golden-Globe-Nominierung.

Barbra Streisand trifft auf Robert Redford

Ihr bis dahin größter Hit tritt jedoch mit Robert Redford (Die Unbestechlichen, All is Lost) in Barbra Streisands Leben. Gemeinsam mit dem attraktiven Schauspieler ist Barbra Streisand in Cherie Bitter, der auch unter dem Namen So wie wir waren bekannt ist, von Regisseur Sydney Pollack (Tootsie, Die Firma) zu sehen. Das Duo gibt auf der großen Leinwand ein Liebespaar, dessen politische Überzeugung ihre Liebe mehr als nur auf die Probe stellt. Die Rolle bringt Barbra Streisand eine Oscar-Nominierung und eine Nominierung für den Golden Globe ein. Der Film, der 1973 in die Kinos kommt, berührt ein mehr als aktuelles Thema. Die politisch stets engagierte Barbra Streisand landet in den frühen 1970er-Jahren als Unterstützerin der Demokraten auch prompt auf der Feindesliste" des republikanischen Präsidenten Richard Nixon. Doch Barbra Streisands Karriere kann das nicht bremsen, wohl auch weil die findige Schauspielerin gemeinsam mit den Kollegen Paul Newman (Road to Perdition, Butch Cassidy und Sundance Kid), Sidney Portier (Rat mal, wer zum Essen kommt, In der Hitze der Nacht) und Steve McQueen (Gesprengte Ketten, Papillon) eine Produktionsform gründet, die ihr stets gute Jobs verschafft.

1976 darf Barbra Streisand ihren zweiten Oscar entgegennehmen. Dieses Mal gewinnt sie die Statue nicht für ihr Schauspiel, sondern für ihren Song: Evergreen" in A Star is Born (mit Kris Kristofferson und Gary Busey) überzeugt die Academy erneut von Barbra Streisands Talent. Barbra Streisand entwickelt sich zum Hit-Garanten am Box Office - zumindest bis sie mit Jede Nacht zählt gemeinsam mit Gene Hackman (Der Staatsfeind Nr. 1, French Connection - Brennpunkt Brooklyn), Diane Ladd (Wild at Heart - Die Geschichte von Sailor und Lula, Chinatown) und Dennis Quaid (The Day after Tomorrow, 8 Blickwinkel) einen kommerziellen Flop landet. Die Komödie um die außerehelichen Verbindungen eines Paares bringt dem Filmteam gemischte Kritiken ein - die einen loben Barbra Streisands Performance als eine der besten, die anderen zerreißen sie - und so wird Streisand dann auch für den Spottpreis Goldene Himbeere" nominiert.

Schon im Folgejahr kann Barbra Streisand jedoch einen großen Hit landen. Bei Yentl übernimmt Barbra Streisand nicht nur die weibliche Hauptrolle, sie inszeniert die Geschichte um das jüdische Mädchen Yentl, das sich als Mann verkleidet und sich verliebt, produziert den Film und arbeitet auch am Drehbuch mit. Zudem steuert Barbra Streisand eine Reihe von Songs bei - bei den Academy Awards wird die Musik mit dem Oscar ausgezeichnet, Amy Irving (Carrie - Des Satans jüngste Tochter, Adam - Eine Geschichte über zwei Fremde. Einer etwas merkwürdiger als der Andere) muss sich mit der Nominierung als beste Nebendarstellerin begnügen. Bei den Golden Globes wird das Filmmusical als bester Film in der Sparte Komödie/Musical ausgezeichnet und Barbra Streisand erhält zudem einen Globus für ihre Arbeit als Regisseurin.
Trotz des Erfolges ist Barbra Streisand von da an immer seltener im Kino zu sehen - wohl auch weil sie sich stärker ihrem Privatleben widmen will. Die Ehe zu Elliott Gould wird 1971 nach acht Jahren Ehe geschieden. Aus der Verbindung entstammt Barbra Streisands einziger Sohn: Jason Gould wird 1966 geboren. In einem von Barbra Streisands großen Erfolgen darf der Junge eine kleine Rolle übernehmen. Er ist als ihr Filmsohn in Herr der Gezeiten zu sehen. Für den Film kehrt Barbra Streisand 1991 ins Schauspiel-, Regie- und Produzentenfach zurück. In dem Drama verliebt sich ein frustrierter Ehemann (Nick Nolte) in die Psychiaterin (Barbra Streisand) seiner suizidgefährdeten Schwester (Melinda Dillon; Unheimliche Begegnung der dritten Art, Magnolia). Der Film wird mit Lob überschüttet und für sieben Oscars nominiert, und zwar für den besten Film, Hauptdarsteller Nick Nolte (Kap der Angst, The Thin Red Line), Nebendarstellerin Kate Nelligan (Gottes Werk & Teufels Beitrag, Wolf - Das Tier im Manne), das beste adaptierte Drehbuch, Kamera, Filmmusik und Szenenbild - gewinnen kann er allerdings keinen davon. Dass Barbra Streisand nicht als beste Regisseurin nominiert wurde, sorgt wie schon bei Yentl in der Filmbranche ebenfalls für Empörung.

1996 steht Barbra Streisand für die Verfilmung einer französischen Komödie vor der Kamera. In Liebe hat zwei Gesichter spielt sie ein hässliches Entlein, das neben Jeff Bridges (The Big Lebowski, Iron Man), Lauren Bacall (Mord im Orient-Expreß, Tote schlafen fest) und Pierce Brosnan (vier Mal James Bond 007, Mamma Mia!) zum schönen Schwan wird - und führt zudem Regie. Die Komödie thematisiert dabei nicht nur die Leidenschaft in einer Ehe, sondern ganz explizit auch das Thema Sex. Der Film wird für zwei Oscars nominiert - für die Musik und Lauren Bacalls Performance - und erhält vier Golden-Globe-Nominierungen, wovon Lauren Bacall einen Preis erhält.

Barbra Streisand wird für Ben Stiller eine Focker

1998 schließt Barbra Streisand den Bund fürs Leben zum zweiten Mal. Ihr Ehemann wird James Brolin (Catch me if you can, Burlesque), der Vater des Oscar-nominierten Josh Brolin (Wall Street: Geld schläft nicht, No Country for Old Men). In Sachen Film wird es nun endgültig ruhig um Barbra Streisand, mit Ausnahme einiger humoristischer Lichtblicke: 2004 schlüpft Barbra Streisand in Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich neben Ben Stiller (Tropic Thunder, Das erstaunliche Leben des Walter Mitty), Robert De Niro (Der Pate, Casino), Blythe Danner (Akte X: Der Film, The Lucky One - Für immer der Deine), Dustin Hoffman (Rain Man, Die Reifeprüfung) und Owen Wilson (Die Hochzeits-Crasher, Midnight in Paris) in die Rolle von Schwiegermutter Rozalin Focker. Die Fortsetzungskomödie wird ein Box-Office-Hit und Barbra Streisand prompt für den folgenden Teil verpflichtet. 2010 steht Barbra Streisand also für Meine Frau, unsere Kinder und ich vor der Kamera. Ein weiteres Projekt folgt 2012: In dem Jahr kommt eine weitere Komödie mit Barbra Streisand in die Kinos. In Unterwegs mit Mom muss Seth Rogen (Superbad, Beim ersten Mal) die halbe USA mit seiner Mutter auf dem Beifahrersitz durchqueren - mit den zu erwartenden Reibereien. Die charmante Feel-Good-Komödie bleibt jedoch hinter den Erwartungen der Filmemacher zurück.

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