Anke Engelke Filme, Serien und Shows

Geburtsname: Anke Christina Fischer
Geburtstag: 21. Dezember 1965 in Montreal, Kanada
Wichtigste Auszeichnungen: 1 Goldene Kamera, 1 Bambi, 3 x Adolf-Grimme-Preis, 14 x Deutscher Comedypreis, 3 x Deutscher Fernsehpreis, 2 x Bayerischer Fernsehpreis

Mini-Biographie:

Anke Engelke ist eine deutsche Moderatorin, Sängerin, Entertainerin, Schauspielerin, Talk-Masterin, Komikerin und die wahrscheinlich lustigste Frau Deutschlands. Bereits als Teenagerin kennt ganz Deutschland Anke Engelke, als sie jahrelang das ZDF-Ferienprogramm moderiert. Als wandlungsfähige Komikerin fesselte Anke Engelke zusammen mit Ingolf Lück und weiteren Kollegen jahrelang die Fernsehzuschauer am Samstagabend mit der Wochenshow an die Bildschirme. Im Kino machte sie mit Filmen wie Der Schuh des Manitu, Der Wixxer oder auch Frau Müller muss weg! von sich reden. Aus der TV-Landschaft ist sie dank Serien wie Ladykracher oder Blind Date nicht mehr wegzudenken.   

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Filme, Serien und Shows mit Anke Engelke

Die besten Zitate von Anke Engelke

Anke Engelke: „Zurück zu Lück.“
Ingolf Lück: „Danke… Anke!“
Der Running Gag in Die Wochenshow, wenn Anke Engelke nach dem Verlesen ihrer Nachrichten an ihren Anchorman Ingolf Lück zurückgab.

„Alle haben mich gewarnt, die Mutti hat mich gewarnt, die Oma, der Opa, meine Brüder, unsere Nachbarn, die ganze Staatssicherheit eben.“
Doris Dubinsky (Anke Engelke) hadert in Der Wixxer beim Herumirren im englischen Moorland etwas mit dem Orientierungssinn und so ziemlich allen anderen Fähigkeiten ihres Gatten Dieter (Olli Dittrich).

„Ficken ist ein sehr klares Wort mit einer schön schmutzigen Konnotation. Ficken klingt viel schöner als dieses süße Vögeln. Bei Vögeln denke ich an zwitscher, zwitscher, tirili, tirili.“
Manch einer ahnte es bereits, doch hier ist der Beweis: Anke Engelke ist eine Frau der klaren Worte.

„Man hört so viel über das richtige Verhalten bei Gewitter, zum Beispiel in einem Auto könne einem nichts passieren. Meine Freundin hat das geglaubt - jetzt ist sie schwanger.“
Anke Engelke zum Thema Safer Sex und anderen Missverständnissen.

„Männer verirren sich nicht, sie entdecken neue Ziele.“
Anke Engelke versteht nicht nur viel von Humor, sondern auch vom vermeintlich stärkeren Geschlecht.

Wichtigste Auszeichnungen:

2016: Ernst-Lubitsch-Preis für Frau Müller muss weg!
2011: Deutscher Comedypreis und Deutscher Fernsehpreis jeweils in der Kategorie Beste Sketchcomedy für Ladykracher, Deutscher Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Unterhaltungssendung des Jahres“ (zusammen mit Stefan Raab und Judith Rakers) für die Moderation vom Eurovision Song Contests 2011, Stern auf dem Boulevard der Stars in Berlin
2010: Deutscher Comedypreis in der Kategorie Beste Sketchcomedy für Ladykracher,  Deutscher Comedypreis in der Kategorie Bestes Comedyevent für Fröhliche Weihnachten! – mit Wolfgang & Anneliese (zusammen mit Bastian Pastewka)
2009: Deutscher Comedypreis in der Kategorie Beste Sketchcomedy für Ladykracher
2008: Bayerischer Fernsehpreis, Deutscher Comedypreis sowie der Adolf-Grimme-Preis (zusammen mit Bastian Pastewka) für die Comedyshow Fröhliche Weihnachten! – mit Wolfgang & Anneliese
2007: Deutscher Comedypreis in der Kategorie Beste Schauspielerin
2006: Deutscher Comedypreis in der Kategorie Beste Komödie für Ladyland
2005: Rose d’Or in der Kategorie „FRAPA Scripted Format-Preis“ für Ladykracher
2004: Rose d’Or in der Kategorie Beste Comedydarstellerin für Ladykracher
2003: Bayerischer Fernsehpreis sowie der Adolf-Grimme-Preis (zusammen mit Olli Dittrich) für Blind Date: Taxi nach Schweinau, Deutscher Comedypreis in der Kategorie Beste Sketchcomedy für Ladykracher sowie ein weiterer Deutscher Comedypreis in der Kategorie TV Spielfilm-Publikumspreis, ein Bravo-Otto in Silber
2002: Deutscher Fernsehpreis in der Kategorie Beste Comedy, Deutscher Comedypreis in der Kategorie Beste Sketchcomedy sowie der Deutsche Comedypreis als Beste Komikerin jeweils für Ladykracher
2001: Deutscher Comedypreis als Beste Komikerin für Anke
2000: Deutscher Comedypreis als Beste Komikerin gewählt vom Publikum
1999: Goldene Kamera, Bambi, Deutscher Comedypreis, Goldene Romy, Adolf-Grimme-Preis und die Goldene Rose von Montreux für Die Wochenshow

Biographie:

Anke Engelke als frühreif zu bezeichnen, wäre sicherlich nicht übertrieben. Allerdings bezieht sich diese Behauptung nicht auf ihren Hormonhaushalt, sondern vielmehr auf ihre Karriere im Show-Business. Schon ihr Vater wollte stets hoch hinaus und arbeitete als Manager bei der Lufthansa. Ihre Mutter hingegen war Fremdsprachenkorrespondentin, dementsprechend wachsen Anke Engelke und ihre Schwester Susanne dreisprachig auf, mit deutsch, englisch und französisch. Zur Welt kommt Klein-Anke am 21. Dezember 1965 im kanadischen Montreal. Der Umzug nach Deutschland erfolgt dann 1971, die Familie wird schließlich in Rösrath nahe Köln heimisch. Anke Engelke besucht dort die Freiherr-vom-Stein-Schule, das hiesige Gymnasium in Rösrath. In jenem Gymnasium tritt Anke Engelke auch dem Schulchor bei, welcher sich „Die Sonntagskinder“ nennt.

Die Sonntagskinder sind aber kein Chor, dessen Jahres-Highlight aus zwei Liedern beim Schulball besteht. Stattdessen stehen sie zusammen mit Heino vor der ZDF-Kamera und im Tonstudio zu gemeinsamen Plattenaufnahmen. Mit Udo Jürgens gehen die Sonntagskinder 1977 sogar auf Tournee, auf der die elfjährige Anke ein Duett mit Udo Jürgens singen darf – dies führt dazu, dass sie Radio Luxemburg für den Rundfunk entdeckt. Daraufhin moderiert Anke Engelke die Sendung „Moment mal“ bei Radio Luxemburg und singt nebenbei in der Kinderband „Manuel & Pony“. Mit dem Titel „Das Lied von Manuel“ stürmen die Kids die Charts und erreichen Platz 5 in Deutschland. Hinzu kommen Auftritte in der ZDF-Hitparade und der Samstag-Abend-Show „Musik ist Trumpf“. Bei so viel TV-Präsents strecken auch bald die Fernsehmacher ihre Fühler nach der talentierten Quasselstrippe aus. Und schon ab dem Jahre 1979 moderiert Anke Engelke bis Mitte der 1980er das ZDF Ferienprogramm sowie die Kindersendungen im ZDF während der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin. Bei soviel Beschäftigung kann ein Studium mit den Schwerpunkten Anglistik, Romanistik und Pädagogik schon mal zu kurz kommen, weshalb sie es auch abbricht. Stattdessen beginnt Anke Engelke ein Volontariat beim Radiosender SWF und moderiert dort bald eigene Sendungen wie etwa den Pop Shop. Im Jahre 1989 schließt sich Anke Engelke zusammen mit ihrer Schwester Susanne der Soul-Coverband „Fred Kellner und die famosen Soulsisters“ an, mit der sie seit dem Jahr für Jahr für jeweils einige Wochen auf Tour geht. Zwischen den Jahren 1993 bis 1996 gehört Anke Engelke außerdem der SWF3-Gagtory an – ein Komiker-Ensemble, mit dem sie auf Tournee die besten Radiogags live nachspielt.

Danke... Anke – der Durchbruch von Anke Engelke mit der Wochenshow

Ab 1996 gibt es am Samstagabend gegen 22:00 Uhr einen neuen Pflichttermin für die deutschen TV-Zuschauer: Die Wochenshow auf Sat.1. Der Nachrichtenparodie rund um den Anchorman Ingolf Lück (Moderator von Formel Eins, Moppel-Ich) gehören am Anfang die Comedians Marco Rima (Achtung, fertig, WK!, Handyman), Bastian Pastewka (TV-Serie Pastewka, Der Wixxer) sowie eben Anke Engelke an und die vier verstehen es vortrefflich, mit aktuellen aber spaßig aufbereiteten Themen die Zuschauer zu begeistern. Eine der Paraderollen von Anke Engelke ist die Tic-Tac-Toe-Sängerin Ricky auf ihrem Pop-Sofa. Für ihre wandelbaren Darbietungen in Die Wochenshow erhält Anke Engelke 1999 den Adolf-Grimme-Preis für herausragende Leistungen innerhalb eines Teams. Ein Jahr später kehrt sie dem Format jedoch den Rücken. Sie ist nun dick genug im Show-Business, um eigene Ideen umsetzen zu können.

Anke Engelke bekommt 1999 eine eigene Sitcom mit dem naheliegenden Titel Anke (1999 bis 2001; mit Ingo Naujoks und Frank Leo Schröder). Zwei Staffeln lang mimt Anke Engelke die fiktive Talkmasterin Anke, die mit ihren Gästen solch heikle Themen wie Nymphomanie oder Hässlichkeit aufarbeitet. Das Format kommt bei Preisverleihungen (zweimal Deutscher Comedypreis und der Adolf Grimme Preis) allerdings besser an als beim Publikum. Und so wechselt Anke Engelke von der Sitcom ins Nachbar-Genre Sketch-Comedy und startet voll durch mit Ladykracher. Während der Jahre 2001 bis 2003 sowie 2008 bis 2013 steigt Anke Engelke in acht Staffeln und 101 Folgen in Hunderte verschiedenster Rollen und lässt es mit teils anarchischem Humor im wahrsten Sinne des Wortes krachen. Darüber hinaus ist Ladykracher das Sprungbrett unzähliger Schauspieltalente wie zum Beispiel Bettina Lamprecht (TV-Sitcom Pastewka, TV-Serie heute-SHOW), Matthias Matschke (Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken, Grand Budapest Hotel) und allen voran Christoph Maria Herbst (TV-Serie Stromberg, Er ist wieder da).

Neben Ladykracher startet Anke Engelke zusammen mit Olli Dittrich (Comedy-Show RTL Samstag Nacht, TV-Satire Dittsche – Das wirklich wahre Leben) mit Blind Date (2001 bis 2005) noch ein ganz neuartiges Projekt in der deutschen TV-Geschichte. Bei diesem Konzept treffen in insgesamt sechs Folgen zwei vermeintlich fremde Menschen mit bestimmten Verhaltensmustern und Charakteren aufeinander. Das Besondere dabei ist, dass es kein Drehbuch gibt, lediglich eine Situation bzw. Thema, in welches die beiden Mimen geschmissen werden, etwa einer Zugfahrt, einem steckengebliebenen Aufzug oder ein tatsächliches Blind Date. Das Format Blind Date genießt mittlerweile Kultcharakter, DVDs mit den Kurzfilmen werden ab 75 Euro gehandelt, obwohl die letzten beiden Folgen fehlen. Für die Episode Taxi nach Schweinau erhalten Anke Engelke und Olli Dittrich außerdem den Adolf Grimme Preis in Gold sowie den Bayerischen Fernsehpreis.

In der vierjährigen Pause von Ladykracher versucht sich Anke Engelke zunächst als Nachfolgerin von Harald Schmidt mit der Talkshow Anke Late Night. Die Hoffnungen, die große Lücke von Harald Schmidt auf dem Sat.1-Sendeplatz gleichwertig auszufüllen, kann Anke Engelke jedoch nicht erfüllen. Nach 18 Wochen mieser Kritiken und noch schlechterer Einschaltquoten ist ihr Ausflug ins Late-Night-Genre beendet – einer der wenigen Rückschläge für Anke Engelke. Doch die Powerfrau nimmt es mit Humor und beginnt noch im selben Jahr mit ihrem neuen Comedy-Format Ladyland, eine Art Ableger ihres Erfolgsformats Ladykracher mit aufwändigeren Geschichten und subtilerem Humor. Zwei Staffeln entstehen in den Jahren 2006 bis 2007 von dem durchaus positiv kritisierten Comedy-Experiment. Doch im nächsten Jahr geht der Sender mit Ladykracher wieder auf Nummer sicher beim TV-Publikum.

Als würde Marge Simpson den ESC und Musikantenstadl moderieren

Im Juli 2006 stirbt die deutsche Schauspielerin Elisabeth Volkmann (TV-Comedy Klimbim, Filmreihe Hausfrauenreport) einsam in ihrer Wohnung in München. Vor allem für Simpsons-Fans ist diese Nachricht ein Schock, denn Elisabeth Volkmann ist seit 15 Jahren die Synchronstimme von Marge Simpson. Das Erbe jener schrillen Stimmgewalt tritt Anke Engelke an, die unter anderem bereits Jane in dem Walt-Disney-Trickfilm Tarzan (1999) sowie dem vergesslichen Fisch Dorie in den Pixar-Animationsfilmen Findet Nemo (2003) und Findet Dorie (2016) ihre Stimme lieh. Und sie synchronisiert Marge Simpson aus Die Simpsons bis heute mit großer Beliebtheit.

Im Fernsehen parodiert Anke Engelke zusammen mit Bastian Pastewka den Musikantenstadl und dessen Plagiate mit der Sendung Fröhliche Weihnachten! – mit Wolfgang & Anneliese (2007, 2009 und als Fröhlicher Frühling 2011). Dabei schlüpfen die beiden Vorzeige-Comedians in die Trachten von Wolfgang und Anneliese Funzfichler, einem vermeintlichen Traumpaar der Volksmusik-Szene, bei dem nach außen hin stets alles fröhlich scheint, aber im Backstage ordentlich die Fetzen und Dirndln fliegen. Jede Ähnlichkeiten mit dem realen Volksmusik-Traumpaar Marianne und Michael sind angeblich rein zufällig... Auch diese Sendung wird wieder mit Preisen überhäuft und lässt die Programmchefs beim Münchner Privatsender Sat.1 fröhlich schunkeln.

Aber selbst in richtig ernstgemeinten Musiksendungen wie dem Eurovision Song Contest (ESC) im Jahre 2011 macht Anke Engelke mit Charme und Witz eine glänzende Figur. Nachdem 2010 Lena Meyer-Landrut mit ihrem Song Satellite beim ESC in Oslo sensationell gewinnen konnte, ging das Gastgeberrecht 2011 nach Deutschland, genauer gesagt Düsseldorf. Die Moderation übernimmt neben Anke Engelke die Nachrichtensprecherin Judith Rakers sowie der Show-Entertainer Stefan Raab, der mit Lena einen legendären Auftritt mit der Rockabilly-Version von Satellite hinlegt. Und weil Anke Engelke mit Deutsch, Englisch und Französisch die drei wichtigsten ESC-Sprachen fließend spricht, führt sie nicht nur witzig sondern auch vollkommen souverän durch das musikalische Großereignis, weshalb sie dann 2013 beim ESC in Malmö die Punkte für Deutschland vergeben darf.

Abahachis Mutter und des Wixxers Nervensäge - Anke Engelke auf der Leinwand

Wo eine Komikerkarriere ist, lauert oftmals auch eine Filmkarriere. Spaßvögel wie Otto Waalkes (Otto – Der Film, 7 Zwerge – Männer allein im Wald), Michael Bully Herbig (Der Schuh des Manitu, (T)Raumschiff Surprise – Periode 1), Loriot (Ödipussi, Pappa ante Portas) oder Tom Gerhardt (TV-Sitcom Hausmeister Krause – Ordnung muss sein, Voll normaaal) sind nur einige Beispiele dafür. Und auch Anke Engelke darf sich in die Lister derjenigen einreihen, die den Sprung von Sketchen in abendfüllende Projekte schafften. Der erste Versuch dabei scheint noch etwas vorsichtig: 1997 spielt sie in der Tatort-Folge Tod im All (mit Ulrike Folkerts, Andreas Hoppe und Hans-Günter Martens) eine SWF3-Radiomoderatorin, welche sie zu diesem Zeitpunkt ja in Wirklichkeit ist. Mit ihrem zweiten filmischen Longplayer landet Anke Engelke bereits auf der Kinoleinwand und bekommt sogar eine der Hauptrollen, und zwar in der schwarzen Komödie LiebesLuder (2000; mit Mavie Hörbiger, Simon Schwarz und Pierre Besson) von Regisseur Detlev Buck (Wir können auch anders …, Die Vermessung der Welt).

Im Jahre 2001 werden wir von dem geschichtsträchtigen Moment Zeuge, wie Anke Engelke als Indianer-Squaw der Apachen die beiden Zwillinge Abahachi und Winnetouch zur Welt bringt – und zwar in Deutschlands erfolgreichsten Film nach der Wiedervereinigung Der Schuh des Manitu (2001; mit Christian Tramitz, Rick Kavanian und Sky du Mont) von Michael Bully Herbig (TV-Sketchserie Bullyparade, Buddy). Zu sehen gibt es jenes Wunder der Geburt allerdings nur im Heimkino auf der Extra-Large-DVD-Version der Westernparodie. Trotzdem bleibt der kurze Auftritt von Anke Engelke noch lange im Ohr.

Das Schema ihrer Filmauftritte bleibt für die nächsten Jahre jedoch stets das Gleiche, sie spielt in zahlreichen namhaften deutschen Kinoproduktionen eine mehr oder weniger kleine aber feine Nebenrolle, ohne dabei wirklich die erste Geige zu spielen. Doch allein durch ihre Präsenz und Ausstrahlung bleiben ihre Auftritte dennoch bestens im Gedächtnis. So sieht man Anke Engelke mitunter als Klatschreporterin in der Disco-Komödie Operation Dance Sensation (2003; mit Simon Gosejohann, Oliver Piper und Bela B. Felsenheimer), als römische Senatorin in dem Historienklamauk Germanikus (2004; mit Gerhard Polt, Gisela Schneeberger und Rufus Beck), als sächselnde Nervensäge in der Edgar-Wallace-Persiflage Der Wixxer (2004; mit Oliver Kalkofe, Bastian Pastewka und Olli Dittrich) oder als streitsüchtige Ehefrau in der Helmut-Dietl-Komödie Vom Suchen und Finden der Liebe (2005; mit Moritz Bleibtreu, Alexandra Maria Lara und Uwe Ochsenknecht).

Anno 2007 bekleidet Anke Engelke eine tragende Rolle in der Komödie Vollidiot (mit Oliver Fleischer, Tanja Wenzel und Carolin Kebekus) als biestige Chefin des Hauptdarstellers Oliver Pocher (7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug, Hanni & Nanni) alias Simon Peters. Zudem bekommt sie im selben Jahr eine dauerhafte Schlüsselrolle in der Krimiserie Kommissarin Lucas (seit 2002, mit Ulrike Kriener, Michael Roll und Alexander Lutz) als Schwester Hauptkommissarin Ellen Lucas. Neben zwei Kinderfilmen (Lippels Traum 2009, Rico, Oskar und die Tieferschatten 2014) verkörpert Anke Engelke die Mutter von Milla (Emilia Schüle; Tod den Hippies!! Es lebe der Punk, Vaterfreuden) in den Jugendfilmen Freche Mädchen (2008) sowie Freche Mädchen 2 (2010). Und als besorgte Mutter einer Schülerin dreht Anke Engelke gleich weiter in der schwarzen Komödie Frau Müller muss weg! (2015; mit Gabriela Maria Schmeide, Justus von Dohnányi und Ken Duken).

Kurz vor ihrem 50sten Geburtstag bekommt Anke Engelke dann doch endlich ihre erste Hauptrolle in einem Kinofilm. Sie übernimmt den Part der Geisterjägerin Hedwig Kümmelsaft in der Kinderbuchadaption Gespensterjäger – Auf eisiger Spur von Cornelia Funke (Tintenwelt-Trilogie, Buchreihe Die wilden Hühner). Zwar handelt es sich bei Gespensterjäger um einen Kinderfilm. Doch zum einen glänzt die Produktion neben Anke Engelke und dem Schauspieltalent Milo Parker (Robot Overlords – Herrschaft der Maschinen, Mr. Holmes) mit Stars wie Christian Tramitz (Der Schuh des Manitu, TV-Serie Heiter bis tödlich: Hubert & Staller), Bastian Pastewka (TV-Serie Morgen hör’ ich auf, Zwei Weihnachtsmänner), Karoline Herfurth (Fack ju Göhte 1 und 2, Vincent will Meer) und Christian Ulmen (Maria, ihm schmeckt’s nicht!, Männerherzen … und die ganz ganz große Liebe) – und zum anderen bekommt die Produktion solch erstklassige Kritiken, die auch allen Erwachsenen höchsten Kinospaß garantieren. Von der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) bekommt Gespensterjäger – Auf eisiger Spur außerdem das Prädikat wertvoll.

Auch Privat stellt Anke Engelke noch vor ihrem 50sten alles auf Anfang. Im Mai 2015 gibt sie ihre Trennung von ihrem Ehemann und Musiker Claus Fischer bekannt, den sie zehn Jahre zuvor an ihrem 40sten Geburtstag am 21. Dezember 2005 heiratete. Das Paar hat zwei gemeinsame Söhne. Es war bereits ihr zweiter Ehemann. Und so schnieke wie Anke Engelke mit 50 noch aussieht, bestimmt nicht ihr letzter Gatte. 

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