Es wäre Zeit für Übergänge und Veränderung: achtzehn Jahre ist es nun her, dass die luxemburgische Kleinstadt Esch sur Alzette von den Nazis befreit worden ist. Norbi Welscheid ist zwölf und steht kurz vor dem Eintritt ins Gymnasium, er ist seinen Kinderhemden entwachsen und voller Neugier auf das Leben, das sich ihm langsam auftut. Er ist der jüngste Spross einer ganz normalen Familie der frühen sechziger Jahre: die Mutter ist Hausfrau und sorgt liebevoll für das Wohl der Ihren, der Vater, ein kleiner Geschäftsmann, verkauft Papier- und Spielwaren und zu seinem großen Stolz auch Schreibmaschinen ...