Sommer in Orange – Film und Trailer
Wer früher stirbt ist länger tot-Regisseur Marcus H. Rosenmüller zeigt in
seiner Culture Clash-Komödie den Zusammenprall vom zügellosen Leben in einer
Bhagwan-Kommune und einer konservativen bayerischen Dorfgemeinschaft in den
80er-Jahren.
Im Special gibt's kostenloses Bonusmaterial sowie eine Sommer in Orange Kritik
und weitere Infos zum Film.
Inhalt
Berlin, Anfang der 80er-Jahre: Amrita lebt mit ihren Kindern Lili und Fabian
in einer Kreuzberger Bhagwan-Kommune. Als einer der Mitglieder einen alten
Bauernhof im oberbayrischen Talbichl erbt, beschließt die Gemeinschaft, in das
Dorf zu ziehen und den Hof in ein Therapiezentrum umzuwandeln. Die
konservativen Dorfbewohner begegnen den Berliner Neuankömmlingen, die sich mit
ihrer orangenen Kleidung, ihren Meditationsritualen und ihrer Freizügigkeit
abgrenzen, mit Argwohn und Misstrauen. Die zwölfjährige Lili, die durch den
Wegzug aus Berlin all ihre Freunde verloren hat, gerät in Talbichl zwischen die
Fronten und wird in der Schule zur Außenseiterin. In Folge dessen passt sie
sich dort der Kleidung und den Ritualen der Dorfbewohner an, während sie in der
Kommune weiterhin den alternativen Lebensstil pflegt. Amrita bekommt von Lilis
Zwiespalt nichts mit, schwärmt sie doch vom Bhagwan-Vertrauten Prem Bramana,
der mit ihr nach Oregon ziehen und Lili und Fabian in eine englische
Kinder-Kommune abschieben will. Auch anderorts kriselt es in der WG, da sich
einige Kommunenmitglieder mit Leuten aus Talbichl eingelassen haben. Bei einem
Dorffest kommt es dann zum offenen Konflikt zwischen den unterschiedlichen
Gruppen und Personen.
Kritik
Wenn Marcus H. Rosenmüller draufsteht, dann ist meistens sehr viel Bayern drin.
Diese Weisheit trifft auch auf den Sommer in Orange Film zu, in dem der
Zusammenstoß zweier völlig unterschiedlicher Weltanschauungen zwischen einer
Bhagwan-Kommune und konservativen bayrischen Dörflern auf aberwitzige Weise
dokumentiert wird. Spießertum trifft auf Freigeister, freie Liebe auf
verklemmte Händchenhalter. Holzhammercharaktere treffen auf
Holzhammeransichten, für jede Situation hat Sommer in Orange Regisseur
Rosenmüller die passende Person parat: Die naive, selbstsüchtige Mutter, der
eifersüchtige Bhagwan-Partner, der tolerante Briefträger, der erzkonservative
Bürgermeister und die allseits bekannten Tratschweiber. Die moderne
Heimatkomödie basiert auf den Erinnerungen von Drehbuchautorin Ursula Gruber
und ihrem Bruder Georg, die als Kinder mit ihrer Mutter in einer ländlichen
Bhagwan-Kommune lebten. Es mag aber bezweifelt werden, dass sich im Leben der
Gruber-Kinder alles genauso abgespielt hat, wie es einem im Sommer in Orange
Film vorgegaukelt wird. Zu klischeehaft werden die Charaktere dargestellt,
Platz für Grauzonen lässt Rosenmüller bei den Sommer in Orange Darstellern
nicht zu. Das ist im Kino verdammt lustig, hat aber mit der Realität nur im
weitesten Sinne was zu tun. Der Sommer in Orange Film will aber auch nicht
aufklären, sondern unterhalten; und das gelingt ihm sehr gut, nicht nur in der
warmen Jahreszeit.
Darsteller
Amber Bongards (Jahrgang 1997) kann trotz ihrer jungen Jahre schon auf über 20
Filmprojekte zurückblicken. 2004 stand sie für einen Tatort erstmals vor der
Kamera, mittlerweile war sie auch schon in internationalen Produktionen wie Die
Gräfin oder Die Päpstin zu sehen. 2010 und 2011 hatte sie in Groupies bleiben
nicht zum Frühstück und dem Sommer in Orange Film ihre ersten beiden
Hauptrollen. In Letzterem spielt Bongards die zwölfjährige Lili.
Petra Schmidt-Schaller konnte 2007 durch ihre Rolle in Ein fliehendes Pferd
erstmals ein größeres Publikum auf sich aufmerksam machen, für die die
Berlinerin auch mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde. 2011 war sie
gleich in zwei erfolgreichen deutschen Filmen zu sehen. Hatte sie in Almanya –
Willkommen in Deutschland noch eine Nebenrolle inne, so spielte sie im Sommer
in Orange Film die Hauptrolle der Amrita.
Sommer in Orange Regisseur Marcus H. Rosenmüller machte 2006 von sich Reden,
als seine moderne Heimatkomödie Wer früher stirbt ist länger tot 1,8 Millionen
Besucher ins Kino locken und auch jenseits des Weißwurstäquators für
Begeisterungsstürme sorgen konnte. Auch den Nachfolger Schwere Jungs sahen
immerhin noch über 500.000 Leute. 2008 drehte Rosenmüller einen Historienfilm
über den legendären bayerischen Räuber Kneißl.
© Majestic Filmverleih GmbH
Der Sommer in Orange Film ist eine moderne Heimatkomödie von Marcus H.
Rosenmüller. In seiner Culture-Clash-Komödie zeigt der Sommer in Orange
Regisseur den Zusammenprall vom zügellosen Leben in einer Bhagwan-Kommune und
einer konservativen bayerischer Dorfgemeinschaft in den 80er-Jahren. Der Sommer
in Orange Inhalt basiert auf den autobiografischen Erfahrungen der Sommer in
Orange Drehbuchautorin Ursula Gruber und ihrem Bruder Georg, die als Kinder mit
ihrer Mutter in einer ländlichen Bhagwan-Kommune lebten. In der Fachpresse war
die Sommer in Orange Kritik durchwegs positiv und über eine halbe Millionen
Besucher haben über den Sommer in Orange Inhalt und über die Sommer in Orange
Darsteller gelacht. Sollte der Sommer in Orange Trailer oder die Sommer in
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