Die Vermessung der Welt
Inhalt
Anfang des 19. Jahrhunderts machen sich der Naturforscher Alexander von
Humboldt (Albrecht Abraham Schuch) und der Mathematiker Carl Friedrich
Gauß (Florian David Fitz) auf, die Welt zu entdecken. Die beiden
unterscheiden sich nicht nur in ihren Forschungsmethoden, sondern allein
schon in ihren Elternhäusern: Humboldt stammt aus einer Adelsfamilie
und erhielt Privatunterricht, Gauß stammt aus eher schlichteren
Verhältnissen und wurde mit Stipendien gefördert.
Etwas, was sie jedoch
mehr als verbindet, ist die Leidenschaft zur Wissenschaft. Während es
Humboldt aus seiner Heimat weg und in zahlreiche, ferne Länder zieht,
geschieht bei Gauß die Vermessung Welt von zuhause aus. Gauß hat seine
Frau Johanna (Vicky Krieps) an seiner Seite, welche ihn mit einfachen
Fragen hin und wieder von der starren Mathematik ablenkt und
gleichzeitig inspiriert. Im Jahre 1828 treffen die beiden bei einem Kongress aufeinander und stellen
ihre Werke vor. Humboldt verwaltet voller Stolz seine
Sammlungen und plant weitere Projekte, während das Gaußsche Meisterwerk
der Zahlentheorie zu revolutionär für die damalige Zeit ist…
Kritik
Das Ergebnis ist eine historische Komödie voller Phantasie über das Leben im 19. Jahrhundert, die Leidenschaft zur Wissenschaft und das Verfolgen von genialen Gedanken. Mit der 3D-Technik, so scheint es, wird die Vergangenheit mit jeder Szene mit ihren Dialogen in die Gegenwart geholt. Die größte Herausforderung dabei war das Kopfleben von Carl Friedrich Gauß, welcher sein Leben überwiegend am Schreibtisch verbracht hat, in Bildern darzustellen. Auch dieses gelingt in der Die Vermessung der Welt Verfilmung.
Hintergrund
An den Erfolg wird nun mit einem Historischen Kinofilm in 3D-Technik angeknüpft. Zusammen mit Regisseur Detlev Buck zaubert Drehbuchautor Daniel Kehlmann ein grandioses Bildspektakel auf die Leinwand. Die Bildgestaltung übernahm Slawomir Idziak, welcher sich schon in Harry Potter und der Orden des Phönix beweisen konnte.
Gekonnt ergänzend wirkt die Darstellerbesetzung, bestehend aus Florian David Fitz, Albrecht Abraham Schuch, Vicky Krieps und David Kross. Fitz, bekannt aus zahlreichen Filmen und Serien im deutschen Fernsehen, spielt absolut glaubwürdig das Mathematikergenie Gauß, einen der zwei Hauptcharaktere. Er erhielt schon in der Vergangenheit namenhafte Filmpreise, unter anderem den Deutschen Filmpreis als Bester Darsteller für seinen Charakter im ebenfalls hochgelobten Film Vincent will Meer.


































